Zuletzt aktualisiert am 7. Mai 2026
Die Wanderröte entwickelt sich drei bis 30 Tage nach dem Zeckenstich im Bereich der Einstichstelle. Sie kann aber auch an anderen Körperstellen, wie Beinen, Kopf oder Hals, auftreten. Fieber, Lymphknotenschwellungen, Muskel- und Gelenkschmerzen sind im weiteren Verlauf der Erkrankung zusätzlich möglich.
Wie erkennt man einen Borreliose-Schub?
Neben der Wanderröte können im ersten Borreliose-Stadium weitere, allgemeine Symptome wie Schwäche, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber, Lymphknotenschwellungen oder Bindehautentzündung auftreten.
Wie fühlen sich Nervenschmerzen bei Borreliose an?
Wie Borrelien auch die Nerven angreifen
Typisch dafür sind starke, brennende Schmerzen rund um den betroffenen Bereich, vor allem nachts. Es kann aber auch zu Lähmungen im Gesicht, an Armen und Beinen, zu Hör- und Sehstörungen oder Taubheitsgefühlen kommen.
Kann Borreliose in Schüben auftreten?
Die Borreliose ist eine oft über Jahre in Schüben auftretende und zum Teil chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung, die durch Zeckenstiche übertragen wird.
Wie lange hat man Symptome bei Borreliose?
Die ersten Anzeichen sind Rötungen auf der Haut
Diese verschwindet innerhalb von Tagen bis Wochen wieder. Bei mehr als der Hälfte der Infektionsfälle kommt es innert weniger Tage bis Wochen zu dieser Borreliose-Wanderröte.
Zeckenalarm: Borreliose-Symptome erkennen! Die Gefahr der Neuroborreliose | Borreliose-Behandlung
Woher weiß man, ob Borreliose geheilt ist?
Die Bestimmung der Borrelien-Antikörper und der Vergleich der Antikörper in Blut und Nervenwasser erlaubt dann eine eindeutige Diagnose." Ist der Antikörper-Test nach der Behandlung mit Antibiotika positiv, ist eine erneute Antibiotikatherapie notwendig.
Wie äußert sich Borreliose beim Menschen?
Sie tritt nach einigen Tagen (bis Wochen) nach Zeckenstich auf. Diese deutliche ringförmige Hautrötung ist oft im Zentrum blasser als am Rand. Der rote Ring wandert dann allmählich nach außen. Weitere allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, Müdigkeit können hinzukommen.
Wo hat man Schmerzen bei Borreliose?
Die Wanderröte entwickelt sich drei bis 30 Tage nach dem Zeckenstich im Bereich der Einstichstelle. Sie kann aber auch an anderen Körperstellen, wie Beinen, Kopf oder Hals, auftreten. Fieber, Lymphknotenschwellungen, Muskel- und Gelenkschmerzen sind im weiteren Verlauf der Erkrankung zusätzlich möglich.
Was wird oft mit Borreliose verwechselt?
Im Gegensatz zur Zecken-Hirnhautentzündung (FSME), die oft mit der Borreliose verwechselt wird, kann die Borreliose mit Antibiotika in Tablettenform behandelt werden. Meist ist dies bei Erwachsenen Doxycyclin, bei Kindern Amoxicillin.
Wie fühlt sich Ihr Körper an, wenn Sie an Lyme-Borreliose leiden?
Im Frühstadium der Lyme-Borreliose können Kopfschmerzen aufgrund von Fieber auftreten. Mit der Zeit können auch Kopfschmerzen auftreten, die wie andere Lyme-bedingte Schmerzen kommen und gehen. Sie können Schmerzen in einem Bereich des Kopfes, in mehreren Bereichen oder am ganzen Körper verspüren.
Ist man bei Borreliose müde?
Begleitend können bei einer Borrelien-Infektion auch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellungen oder Müdigkeit auftreten. Wenn sich die Borrelien im Körper ausbreiten („disseminieren“), können sie verschiedene Organe befallen.
Wann besserung Borreliose Antibiotika?
Eine orale Therapie mit Doxycyclin oder Amoxycillin soll über drei Wochen gegeben werden. Die Besserung der klinischen Symptome tritt langsam ein (Wochen bis Monate).
Kann man mit Borreliose arbeiten?
Mit Borreliose darf man arbeiten. Wenn es dem Patienten entsprechend gut geht und der behandelnde Arzt keine Bedenken äußert, steht der Arbeit nichts im Wege. Schließlich ist der Erkrankte nicht ansteckend.
Welche Spätfolgen kann eine unerkannte Borreliose haben?
Bekannte Spätfolgen einer Borrelieninfektion sind anhaltende Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans), schubförmige oder chronische Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis) oder neurologische Beschwerden (chronische oder späte Neuroborreliose).
Welche drei Stadien der Borreliose gibt es?
Borreliose wird in drei Stadien unterteilt
Blut- und Lymphgefässen verschiedener Organe, das Nervensystem, der Bewegungsapparat und das Herz können befallen sein.
Welche Organe greift Borreliose an?
Haben die Bakterien (Borrelien) bereits das Gehirn beziehungsweise das Nervensystem oder die Gelenke angegriffen, können in der Folge Lähmungserscheinungen und Nervenschmerzen (Lyme-Neuroborreliose) oder eine Herzmuskelentzündung (Lyme-Karditis) auftreten.
Welche Gelenkschmerzen können bei Borreliose auftreten?
Äußere Anzeichen einer Gelenkentzündung durch Borrelien sind eine Schwellung und starke Rötung sowie eine Überhitzung. Meist ist das Kniegelenk entzündet, aber auch Sprunggelenk oder der Ellbogen können betroffen sein.
Wie fühlt man sich mit Borreliose?
Die Beschwerden treten meist wenige Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich auf. Zu einer Neuroborreliose kommt es bei etwa drei Prozent der von Borreliose betroffenen Menschen. Sie äußert sich durch meist nachts auftretende brennende Nervenschmerzen, Gesichtslähmung oder Schäden des zentralen Nervensystems.
Wie prüft man, ob man Borreliose hat?
Der Borrelien-Antikörper Suchtest (IgG und IgM) gibt Ihnen 6 Wochen nach dem Zeckenstich die Gewissheit, ob eine Borreliose-Infektion stattgefunden hat. Wichtig: Wir empfehlen eine erste Blutentnahme direkt nach dem Zeckenbiss und eine zweite Blutentnahme nach 4-6 Wochen oder bei Auftreten von Beschwerden.
Soll man sich bei Borreliose schonen?
Patienten mit einer Borreliose sollten sich daher schonen. In Abstimmung mit dem behandelnden Arzt darf man nach dem Abklingen der Infektion langsam wieder mit Sport beginnen.
Wie lange lebt man mit Borreliose?
Ohne Therapie können Borrelien trotz der Immunantwort des Infizierten (Wirtes) über Monate gelegentlich sogar jahrelang überleben und in jedem Stadium Erkrankungen verursachen oder auch spontan absterben.
Ist Borreliose immer im Blut nachweisbar?
Ein Borreliose-Bluttest kann zudem auch dann noch positiv ausfallen, wenn eine Infektion schon lange zurückliegt und längst ausgeheilt ist – entweder allein mithilfe der Körperabwehr oder durch eine Antibiotikatherapie. Es sind dann oft immer noch Borrelien-Antikörper im Blut nachweisbar.
Kann Borreliose auf die Psyche gehen?
Eine Borreliose kann sich nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die mentale und psychische Gesundheit auswirken. Psychische Symptome werden jedoch häufig fehlgedeutet und die wahre Ursache nicht erkannt.
Was passiert, wenn man Borreliose nicht erkennt?
Wird die Krankheit nicht diagnostiziert oder bleibt unbehandelt, kann sich das Bakterium von der Bissstelle aus auf den ganzen Körper ausbreiten. Die späten Symptome und Komplikationen der Lyme-Krankheit entwickeln sich sechs bis 36 Monate nach der ursprünglichen Infektion.
Welche Erschöpfungszustände sind ein Symptom der Lyme-Borreliose?
Erschöpfung, Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen, Genickstarre, Muskelschmerzen und schmerzhafte Gelenkschwellungen sind häufige Symptome. Diese Symptome der Lyme-Borreliose können wochenlang anhalten.