Wie fühlt man sich bei einer harmlosen Herzrhythmusstörung?

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2026

Schlägt das Herz in Ruhe zu schnell, spüren Betroffene meist ein Herzpochen oder Herzrasen. Begleitet wird dies häufig von Unruhe und Nervosität, manchmal auch von Angst. Weitere mögliche Symptome sind Schwindel, Kurzatmigkeit oder Brustschmerz.

Welche Herzrhythmusstörungen sind harmlos?

Schlägt das Herz in Ruhesituationen langsamer oder schneller als 50–90-mal pro Minute oder unregelmäßig, spricht man von Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien). Oft sind diese Störungen harmlos, wenn es sich nur um ein einzelnes Herzstolpern handelt.

Wie fühlen sich gefährliche Herzrhythmusstörungen an?

Dauert eine Pause zwischen zwei Herzschlägen länger als drei Sekunden, oder kommt es zu Symptomen, bedarf dies einer umgehender Abklärung. Häufige Symptome sind: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Herzstolpern, Schwindel, Benommenheit, Atemnot, kurzzeitige Bewusstseinsverluste und vorübergehende Seh- oder Sprachstörungen.

Was sind die Anzeichen für leichte Herzrhythmusstörungen?

Bei einer Herzrhythmusstörung schlägt das Herz zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig. Typische Anzeichen sind Herzstolpern, -klopfen und -rasen. Die Ursache ist häufig eine Herzerkrankung, zum Beispiel eine koronare Herzkrankheit oder eine Herzklappenschwäche.

Ist es schlimm, wenn das Herz unregelmäßig schlägt?

Auch gesunde Menschen haben gelegentlich einen unregelmäßigen Herzschlag und nicht immer verursacht dies Symptome. Wiederkehrende Beschwerden sollten aber in jedem Fall abgeklärt werden. „Oft liegt den Herzrhythmusstörungen eine Herzkrankheit zugrunde.

Herzrhythmusstörungen: Von Vorhofflimmern bis unregelmäßige Herzschläge - Symptome, Folgen, Therapie

Kann ein Schwächegefühl ein Symptom von Herzrhythmusstörungen sein?

Erste Anzeichen für Herzrhythmusstörungen können Müdigkeit oder Mattheit bei normalen, gewohnten Tätigkeiten sein. Andere mögliche Symptome sind Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit, Ohnmachtsanfälle, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust, Krampfanfälle, Herzschmerzen oder Herzenge.

Was sind gutartige Herzrhythmusstörungen?

Das Wichtigste zuerst: Vorhofflimmern und Vorhofflattern sind gutartige Herzrhythmusstörungen. Insbesondere bei älteren Menschen sind sie sehr häufig. Sie machen sich durch einen schnellen, unregelmäßigen Puls, durch Herz- klopfen, Kurzatmigkeit, Leistungsverlust oder Wasserein- lagerungen bemerkbar.

Wie ist der Puls bei Herzrhythmusstörungen?

Bei dieser Form der Rhythmusstörung ist der Herzschlag unregelmäßig und oft beschleunigt. Sie geht meist vom rechten Vorhof des Herzens aus. Die normale Erregungsleitung funktioniert nicht mehr richtig und die Vorhöfe ziehen sich in einer sehr schnellen Frequenz – 240- bis 340-mal pro Minute – zusammen.

Wie bekomme ich Herzrhythmusstörungen wieder weg?

Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen

Dies sind beispielsweise Betablocker oder Rhythmusmedikamente (Antiarrhythmika). Bei einem Anfall von Vorhofflimmern können Rhythmusmedikamente wie Flecainid oder Propafenon das Flimmern beenden.

Wie merke ich Herzaussetzer?

Menschen, die Herzstolpern tatsächlich spüren, berichten über einzelne Extraschläge, kurze Phasen von unregelmäßigem Puls, Schlagen des Herzens bis „in den Hals“ oder ein Stocken, mit dem Gefühl, Luft holen zu müssen. Meist ist dies nur kurz anhaltend oder betrifft nur einzelne Herzschläge.

Kann man mit einem Blutdruckmessgerät Herzrhythmusstörungen anzeigen?

Die meisten dieser Geräte können den unregelmäßigen Herzschlag anzeigen, wenn man den Blutdruck misst. Das ist eine gute Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten des Pulses festzustellen und dann den Herzrhythmus beim Arzt durch ein EKG überprüfen zu lassen.

Was darf man mit Herzrhythmusstörungen nicht machen?

Wer an Herzrhythmusstörungen leidet, sollte darauf achten, Stress zu meiden und sich regelmäßige Ruhepausen gönnen. Sinnvoll ist zudem das Erlernen von Entspannungsmethoden. Auf Kaffee, Alkohol und Rauchen sollte verzichtet werden.

Wie fühlt es sich an, wenn das Herz aussetzt?

Beim Herzstolpern nehmen wir Unregelmäßigkeiten wahr, in erster Linie als Aussetzer, d.h. es fühlt sich so an, als ob ein Herzschlag fehlt, es kann sich wie ein Schluckauf anfühlen. Andere Wahrnehmungen sind, es schlägt bis zum Hals, Unruhe auf der Brust oder es schlägt völlig durcheinander.

Ist tägliches Herzstolpern normal?

Fazit: Herzstolpern ist normalerweise harmlos, wenn es nicht länger anhält und dabei außerdem keine Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder andere bedeutsame Symptome auftreten und keine Herzerkrankung vorliegt.

Was bedeutet es, wenn ich ein Klopfen in der Brust bis in den Hals spürt?

Häufig spürt man den Puls bis in die Halsschlagader. Ursache dafür sind meist Aufregung, Vorfreude oder stressige Situationen. Es handelt sich hierbei um ein harmloses starkes Herzklopfen, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Starkes Herzklopfen kann aber auch Ausdruck einer Herzerkrankung sein.

Sind tägliche Herzrhythmusstörungen gefährlich?

Zunächst: Ein paar Schläge außerhalb des steten Rhythmus des Herzens treten bei jedem Menschen gelegentlich auf. Das ist völlig normal. Kommt es jedoch regelmäßig zu Herzrhythmusstörungen, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam. Die Symptome hängen von der Art und Stärke der Arrhythmie ab.

Welchen Blutdruck hat man bei Herzrhythmusstörungen?

Bluthochdruck als Ursache von Vorhofflimmern

Bei erhöhtem Blutdruck (Ruhe-Bluddruck am Oberarm höher als 140/90mmHg) steigt die Druckbelastung im Herz und vor allem auch im linken Herzvorhof. Über diese Dehnung des Vorhofgewebes entsteht bei vielen Betroffenen im Verlauf Vorhofflimmern.

Wie kann ich Herzrhythmusstörungen sofort lindern?

Steht fest, dass es sich um eine gutartige Tachykardie handelt, können Sie bei Herzrasen diese Maßnahmen ausprobieren:
  1. schnell ein kaltes Glas Wasser trinken.
  2. die Luft anhalten mit Hilfe des Vasalva-Manövers.
  3. sich sehr kaltes Wasser ins Gesicht spritzen.

Können Herzrhythmusstörungen von der Psyche kommen?

Nur selten ist Stress die alleinige Ursache für Vorhofflimmern. Es gibt aber Hinweise, dass Zeitdruck und psychische Belastungen diese Herzrhythmusstörung auslösen oder verstärken können. Als Herzpatientin oder Herzpatient sollten Sie den Umgang mit Stress lernen und für Ausgleich im Alltag sorgen.

Wie erkenne ich gefährliche Herzrhythmusstörungen?

Betroffene merken dies beispielsweise durch Schwindel, Luftnot, Übelkeit und Schweißausbrüche. Weitere mögliche Symptome sind Müdigkeit, Benommenheit und Leistungsschwäche oder Sehstörungen. In manchen Fällen werden Betroffene ohnmächtig.

Was ist ein guter Ruhepuls?

Jedes Mal, wenn Ihr Herz schlägt, pumpt es Blut ruckartig und druckvoll in die Hauptschlagader (Aorta) und durch das Netz der Arterien in Ihrem Körper. Zwischen 60- bis 90-mal pro Minute schlägt das Herz normalerweise bei Erwachsenen. Das gilt als normale Frequenz eines gesunden Menschen.

Was ist ein flatterndes Gefühl im Brustkorb?

Ein flatterndes Gefühl in der Brust entsteht, wenn Ihr Herz sehr schnell schlägt, was manchmal als Herzrasen bezeichnet wird. Es kann zu Atemnot, Schmerzen in der Brust und Schwindelgefühlen führen. Wenn Sie häufig eine schnelle Herzfrequenz haben, sollten Sie darüber nachdenken, ob etwas Ernsteres dahintersteckt.

Was kann man gegen harmlose Herzrhythmusstörungen tun?

Wie werden Herzrhythmusstörungen behandelt? Harmlose Stolperschläge bei einem sonst gesundem Herz müssen in der Regel nicht behandelt werden. Oft treten sie nur zeitweise auf, zum Beispiel während oder nach Infekten. Gelegentlich werden Medikamente verordnet, die die Rhythmustörungen unterdrücken können.

Was bedeutet es, wenn mein Blutdruckmessgerät eine mögliche Herzrhythmusstörung anzeigt?

Sie sollten Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen, wenn Ihr Blutdruckmessgerät mehrfach eine Herzrhythmus-Warnung anzeigt, Sie selbst einen unregelmäßigen oder sehr schnellen Puls ertasten oder wenn Sie Symptome verspüren, die auf Vorhofflimmern schließen lassen.

Wie fühlt sich Herzhusten an?

Meist tritt er in der Nacht oder bei Anstrengung auf: ein starker, trockener Husten, oft begleitet von Atemnot. Oftmals ist die Ursache eine Erkältung oder ein anderes Problem in den Atemwegen. Hin und wieder sind aber auch Erkrankungen anderer Organe die Ursache, zum Beispiel eine Refluxerkrankung.