Wie finanziert sich die ÖBB?

Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) finanzieren sich zweigeteilt: Das operative, wettbewerbliche Geschäft (Personen- und Güterverkehr) erwirtschaftet Einnahmen selbst über Tickets und Frachtraten. Der große Bereich der Schieneninfrastruktur wird jedoch zu rund 51% direkt aus dem Bundesbudget der Republik Österreich finanziert.

Wer finanziert die ÖBB?

Woher das Geld für die Finanzierung der ÖBB Infrastruktur kommt. 25 Prozent der Kosten nehmen wir durch die Infrastruktur-Benutzungsentgelte der Eisenbahnunternehmen ein, 8 Prozent durch Mieterlöse, 7 Prozent durch Energielieferungen.

Wie viel Geld bekommt die ÖBB vom Staat?

307,2 Mio. EUR auf 767,6 Mio. EUR im Jahr 2016 angestiegen und sollen zwischen 2017 und 2022 um durchschnittlich 9,2% auf rd. 1,220 Mrd.

Ist die ÖBB staatlich oder privat?

Ja, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind zu 100 Prozent staatlich. Die Anteile des gesamten Konzerns liegen bei der Republik Österreich, und das zuständige Ministerium verwaltet diese Rechte.

Ist die ÖBB verschuldet?

Die Verschuldung der ÖBB belastet immer mehr den Österreichischen Verschuldungsgrad und schränkt Handlungsspielräume im Budget ein Die Nettofinanzverbindlichkeiten in der ÖBB Bilanz betragen mittlerweile 35 Milliarden Euro und sie steigen kontinuierlich an, während die Eigenkapitalquote also der Anteil des ...

Die angeblichen Schulden der ÖBB -- und wie sie entstanden

Wer ist der Besitzer von ÖBB?

Die ÖBB-Holding AG wurde am 20. April 2004 als strategische Leitgesellschaft des ÖBB Konzerns gegründet. Die Anteile am Unternehmen werden zu 100 Prozent von der Republik Österreich gehalten. Die Anteilsrechte werden vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) verwaltet.

Ist ÖBB profitabel?

Insgesamt zählt die ÖBB zu den pünktlichsten Eisenbahnunternehmen Europas. Der Teilbereich Personenverkehr verzeichnete 2025 aufgrund des Ausbaus des Angebots und des Fahrgastwachstums einen Umsatzanstieg von 8% auf 4.093,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3.790,6 Mio. EUR). Die Gesamteinnahmen stiegen dadurch um 9 %.

Wie viele Lokführer hat die ÖBB?

(Wien, 28. Juni 2023) - Sie sitzen immer in der ersten Reihe, haben ein Dienstfahrzeug, das bis zu 10.000 PS stark ist und trotzdem sind sie damit umweltfreundlich unterwegs. Die Rede ist von den mehr als 4.400 ÖBB-Lokführer:innen.

Ist ÖBB österreichisch oder deutsch?

1992 – Die ÖBB wurden aus dem Bundeshaushalt ausgegliedert und in eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit umgewandelt (eine Mischung aus GmbH und AG im österreichischen Handelsrecht). Das Unternehmen befindet sich zu 100% im Besitz der Republik Österreich.

Ist die ÖBB rentabel?

Die ÖBB sind Österreichs größter Mobilitätsdienstleister und haben im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse von rund 6,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) war deutlich positiv bei 68,1 Mio. Euro, sank aber im Vergleich zum Vorjahr um 40%.

Wem gehören die Schienen in Österreich?

Das österreichische Schienennetz gehört zu rund 90 Prozent dem Staat. Verwaltet und betrieben wird der größte Teil von der ÖBB-Infrastruktur AG, einer hundertprozentigen Tochter der ÖBB-Holding, die wiederum vollständig im Eigentum der Republik Österreich steht.

Welche Subventionen erhält die ÖBB?

Die ÖBB erhalten keine „Milliarden-Subventionen“. Die ÖBB finanzieren, errichten und erhalten die Infrastruktur im Auftrag der Republik. Und sie bringen im Personenverkehr Leistungen auf Bestellung der Republik Österreich, die strengstens und absolut transparent abgerechnet werden.

Wie viele Mitarbeiter hat die ÖBB?

Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich 2.145 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen.

Wird die Deutsche Bahn von Steuern finanziert?

Zuständig für die Finanzierung von Aus- und Neubau – der neue Tunnel, das dritte Gleis oder die ganz neue Strecke – ist der Bund. DB und InfraGO steuern Eigenmittel bei. Für Ersatzinvestitionen, z.B. für den Austausch eines alten Gleises, ist ebenfalls der Bund zuständig.

Wo werden ÖBB Züge hergestellt?

In Sankt Margrethen (Schweiz), gleich über der Grenze, befindet sich eines der vielen Werke von Stadler Rail. Dort werden unter anderem Zuggarnituren für die ÖBB produziert.

Gilt OBB nur für Österreich?

Die ÖBB-Gruppe ist die österreichische Staatsbahn und zählt mit einer Pünktlichkeitsquote von rund 96% zu den pünktlichsten Bahnunternehmen Europas. Täglich sorgen 41.641 Mitarbeiter dafür, dass 1,3 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel in Österreich und den Nachbarländern gelangen.

Sind österreichische Züge zuverlässig?

Das österreichische Eisenbahnnetz verbindet die wichtigsten Städte durch häufige und zuverlässige Verbindungen, die das Reisen innerhalb Österreichs bequem und effizient machen.

Wofür steht ÖBB?

Die Österreichischen Bundesbahnen („ÖBB“) prägen die Mobilität in Österreich seit 1923.

Wie viel verdient ein Lokführer ÖBB im Monat?

Lokführer:in Gehalt bei ÖBB-Konzern

Das entspricht monatlich etwa 3.535 € (bei 14 Gehältern). Je nach Berufserfahrung, Ausbildung und Wohnort kann dein Gehalt zwischen 33.100 € und 92.800 € schwanken.

Ist man mit 55 zu alt, um Lokführer zu werden?

Die Altersgrenzen für Lokführer variieren je nach Land und Arbeitgeber, doch in vielen Regionen gibt es keine strengen Altersbeschränkungen, solange die Bewerber die gesundheitlichen und körperlichen Voraussetzungen erfüllen. Erfahrung, Ausbildung und das Bestehen medizinischer Untersuchungen sind unerlässlich, und ältere Bewerber bringen oft wertvolle Fähigkeiten und Zuverlässigkeit mit.

Sind Mitarbeiter der ÖBB Beamte?

Dienstrecht und Pensionssystem

Die bis 1992 aufgenommenen Bediensteten der ÖBB stehen in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis, das weitgehend dem Beamtenrecht angeglichen ist.

Sind ÖBB-Züge sicher?

Sicherheit steht bei uns immer ganz oben auf der Agenda.

Die Bahn zählt zu den sichersten Verkehrsmitteln in Österreich. Täglich befördern rund 4.300 Personenzüge über 650.000 Fahrgäste, darunter 160.000 Schulkinder, sicher an ihr Ziel. Doch auch das sicherste Verkehrsmittel bedarf Aufmerksamkeit.

Ist die ÖBB staatlich?

Ja, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind zu 100 Prozent staatlich. Die Anteile des gesamten Konzerns liegen bei der Republik Österreich, und das zuständige Ministerium verwaltet diese Rechte.

Seit wann gibt es die ÖBB?

Die offizielle Gründung der Österreichischen Bundesbahnen erfolgte am 19. Juli 1923 durch das Bundesbahngesetz. Wichtige Meilensteine in der ⁠Unternehmensgeschichte umfassen die Betriebsaufnahme, die spätere Umstrukturierung und die heutige Holding-Struktur.