Wie bilde ich einen Buchungssatz?

Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2026

Die allgemeine Grundregel für Buchungssätze lautet: „Soll an Haben, Betrag“. Werden also beispielsweise 100 Euro von der Kasse auf das Betriebskonto überwiesen, lautet der Buchungssatz für diese Transaktion: Bank an Kasse, 100 Euro.

Wie bildet man einen Buchungssatz?

Buchungssätze bilden in 5 Schritten
  1. Betroffene Konten bestimmen (laut Kontenplan)
  2. Kontenarten bestimmen (Aktiv-/Passivkonto, Aufwands-/Ertragskonto)
  3. Bewegungen auf den Konten bestimmen (Zugang oder Abgang?)
  4. Konto-Seite festlegen (Soll oder Haben?)
  5. Buchungssatz formulieren: „Soll an Haben“

Wie sieht ein einfacher Buchungssatz aus?

Die allgemeine Form eines Buchungssatzes lautet: SOLL an HABEN, Betrag: Das heißt, es wird zuerst das Konto genannt, auf dem links (im Soll) gebucht wird. Dann wird das Konto recht (im Haben) gebucht. Zuletzt wird der Betrag genannt.

Wie lautet der Buchungssatz immer?

Die grundsätzliche Form eines Buchungssatzes lautet immer "Soll an Haben". Dabei werden bei jeder Buchung mindestens zwei Konten angesprochen. Eine Unterteilung erfolgt zudem in einfache und zusammengesetzte Buchungssätze.

Soll und haben Eselsbrücke?

Eine bekannte Eselsbrücke für Soll und Haben lautet: „Wo ein per ist, ist auch ein an.

Buchungssätze - Beispielaufgaben zum Rechnungswesen

Soll und Haben erklärt für Dummies?

In der Buchführung werden die Begriffe: „Soll und Haben“ ähnlich definiert: Soll: Stellt in der Buchhaltung Vermögenswerte dar, zum Beispiel verfügbares Vermögen aus Bank- und Barvermögen. Haben: Stellt in der Buchhaltung Verbindlichkeiten dar. Beispiel hierfür lang- und kurzfristige Kredite und Schulden.

Welche Beispiele gibt es für Buchungssätze?

Ein Beispiel für einen einfachen Buchungssatz wäre der Kauf von Büromaterial per Überweisung für 50 Euro. Der Buchungssatz dazu lautet: Büromaterial an Bank, 50 Euro. In diesem Fall wird das Konto „Aufwendungen für Büromaterial“ auf der Sollseite und das Konto „Bank“ auf der Habenseite bebucht.

Wie funktioniert der Buchungssatz?

Ein Buchungssatz ist eine Anweisung, wie ein Geschäftsvorfall in der Buchhaltung erfasst wird. Er zeigt, welche Konten betroffen sind und ob die Beträge im Soll oder im Haben verbucht werden müssen. Die Basis der Buchungsformel lautet «Soll an Haben», das Festlegen eines Buchungssatzes nennt man «Kontierung».

Ist die Kasse aktiv oder passiv?

Aktivkonten sind alle Konten, die sich auf der Aktivseite der Bilanz befinden. Dazu zählen Konten wie z.B. Gebäude, Maschinen, Fuhrpark oder Kasse.

Wird die Umsatzsteuer im Soll oder Haben gebucht?

Die korrekte Buchführung erfolgt anhand eines Umsatzsteuerkontos. Dazu werden für Vorsteuer und Umsatzsteuer eigene Konten geführt. Die Vorsteuer wird im Soll gebucht, die Umsatzsteuer im Haben.

Kann man sich Buchhaltung selber beibringen?

Fazit. Buchhaltung ist nicht so kompliziert wie viele vielleicht denken und auch Laien können die wichtigsten Basics schnell lernen. Für Selbstständige und Gründer sind diese Kenntnisse Gold wert – egal, ob du deine Buchhaltung selbst erledigst oder sie an einen Steuerberater auslagerst.

Wie lautet der Buchungssatz, wenn ich eine Rechnung bezahle?

Wenn also ein Kunde eine Rechnung per Überweisung bezahlt, wird dein Bankguthaben größer, die Forderungen kleiner. Der Buchungssatz lautet demnach: Bank an Forderungen. Überweist der Unternehmer eine Kreditrate, verringern sich Bankkonto und auch der Kredit, also heißt es: Kredit an Bank.

Wie lauten die drei Arten der Buchführung?

Was versteht man unter Buchführungspflicht?
  • die doppelte Buchführung (Doppik)
  • die einfache Buchführung mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Wie erstelle ich eine einfache Buchhaltung?

Bei der einfachen Buchhaltung müssen Sie jede Einnahme und Ausgabe nur einmal erfassen. Diese Einträge müssen nach Datum, an dem der Betrag eingenommen oder ausgegeben wurde, sortiert und aufgelistet werden. Diese Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zeigt auf, ob Sie einen Gewinn oder einen Verlust erwirtschaftet haben.

Was kommt ins Soll und was ins Haben?

Die Begriffe Soll und Haben gehören nicht nur zum Fachjargon der Buchhalter, sondern auch jeder Kontoinhaber kennt sie (siehe auch Verrechnungskonto). Auf der Soll-Seite stehen alle Abgänge wie Miete und Versicherungen, auf der Haben-Seite alle Zugänge wie Gehalt und Mieteinnahmen.

Ist Gewinn Aktiva oder Passiva?

Der Gewinn erhöht das Kapital und damit die Passivseite der Bilanz und wird, wie in den Teilnehmerinformationen beschrieben, zu 50% als Gewinnrücklage im Unternehmen verbleiben und zu 50% an die Aktionäre ausgeschüttet werden (Bilanzgewinn).

Wie berechnet man das Eigenkapital?

Nutze einfach die Formel „Vermögenswerte – Verbindlichkeiten = Eigenkapital“. Anders formuliert: Durch den Abzug des Fremdkapitals von deinem Gesamtkapital erhältst du die Höhe deiner finanziellen Reserven.

Woher weiß ich, ob es ein Aktiv- oder Passivkonto ist?

Während sich der Anfangsbestand eines Aktivkontos auf der Sollseite befindet, steht der Endbestand auf der Habenseite. Passivkonten betreffen hingegen das Kapital eines Unternehmens und werden auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen.

Ist Buchhaltung schwer zu lernen?

Buchführung lernen ist gar nicht so schwer

Doch auch wenn Buchhaltung für viele als eine unangenehme Pflicht empfunden wird, kann jeder Buchführung lernen. Es lohnt sich Buchhaltung zu lernen, denn wer einmal ihre Grundprinzipien verstanden hat, wird Buchführung auch nicht mehr als lästige Pflicht ansehen.

Wie funktioniert das Buchungssystem?

Ein Online-Buchungssystem ist ein digitales Tool, mit dem Unternehmen Reservierungen und Zahlungen direkt über ihre Website oder andere Online-Plattformen annehmen können . Durch die Optimierung des Buchungsprozesses bietet es Komfort für Kunden und Betreiber, da manuelle Terminplanung und veraltete Prozesse entfallen.

Wie viel kostet ein Buchungssatz?

Typische Preisbeispiele für externe Buchhaltungsdienste: Kosten pro Buchungssatz: etwa 0,90 € bis 1,20 € je Beleg. Pauschalangebote für Kleinunternehmen: ab 45 €/Monat (für bis zu 50 Belege)

Wann Aufwand und wann Ertrag?

Demnach wird unter Aufwand alles verstanden, was sich auf der Kostenseite beziffern lässt, um mit einem Produkt oder einer Dienstleistung einen Ertrag zu erzielen. Während jeder Aufwand auf dem entsprechenden Aufwandskonto verbucht wird, werden Erträge auf den Ertragskonten erfasst.

Wie lautet der Buchungssatz, wenn ich eine Rechnung bezahle?

Der Buchungssatz für die Zahlung der Eingangsrechnung über die Verbindlichkeiten lautet folgendermaßen: Verbindlichkeiten a. LL an Bank 1190,00 Euro.