Wie bekämpft man Denguefieber?

Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026

Eine gezielte Therapie für das Dengue-Fieber gibt es nicht. Bei einer Erkrankung können nur die Krankheitszeichen behandelt werden, zum Beispiel durch fiebersenkende Mittel. Bei Schmerzen dürfen bestimmte Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure) wegen eines erhöhten Blutungsrisikos nicht eingenommen werden.

Was sollte man tun, wenn man Dengue-Fieber hat?

Um die Dengue-Fieber-Symptome zu behandeln, werden bei Bedarf Schmerz- und Fiebermittel gegeben. Wichtig ist, dass bei der Therapie keine Medikamente eingesetzt werden, die die Blutgerinnung hemmen, wie Ibuprofen und Aspirin. Sie können die ohnehin erhöhte Blutungsneigung noch verstärken.

Welches Medikament hilft gegen Dengue-Fieber?

Es gibt kein Medikament, mit dem das Dengue-Virus abgetötet werden kann. Ärztliche Maßnahmen: Einnahme von Medikamenten wie Paracetamol zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Intravenöse Verabreichung von Flüssigkeit (über eine Vene), insbesondere bei hämorrhagischem Dengue-Fieber.

Wie schlimm ist Dengue-Fieber?

In ungefähr 1-5 Prozent der Fälle nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf (innere Blutungen, Schock) und es kann zu einem tödlichen Ausgang kommen. Der schwere Verlauf tritt oft erst bei einer wiederholten Ansteckung mit Dengue-Virus auf. Es gibt 4 unterschiedliche Serotypen des Dengue-Virus.

Wie viele Tage nach einem Mückenstich tritt Dengue-Fieber auf?

Krankheitsbild. Dengue-Fieber tritt meist 4 bis 7 Tage (selten 3 bis 14 Tage) nach dem Stich durch eine infizierte Mücke auf. Eine Infektion verläuft in ca. 40 bis 80 Prozent der Fälle asymptomatisch.

Dengue-Fieber durch Mückenstich: Wo kann man sich anstecken und was sind Symptome? I ARD Gesund

Was ist das schnellste Heilmittel gegen Dengue?

Es gibt keine spezifische Behandlung für Dengue-Fieber , Schmerzen können jedoch mit Medikamenten wie Paracetamol (Acetaminophen) gelindert werden. Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen und Aspirin sollten vermieden werden, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können.

Woher weiß ich, ob ich Dengue-Fieber habe?

Symptome des Dengue-Fiebers

Das Dengue-Fieber unterscheidet sich im Ausmaß der Symptome. Meist beginnt es plötzlich und verursacht Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen bei Bewegung der Augen, starke Abgeschlagenheit und starke allgemeine Körperschmerzen, vor allem im Rücken, in den Beinen und in den Gelenken.

Wann beginnt die kritische Phase bei Dengue-Fieber?

Verlauf: Die fieberhafte Phase dauert etwa zwei bis sieben Tage. In wenigen Fällen folgt auf sie die kritische Phase, die fieberfrei sein kann und nur selten in ein schweres Denguefieber übergeht. Diagnose: Im Blut lassen sich Virusbestandteile und Antikörper gegen das Virus feststellen.

Welches Mückenspray ist gegen Dengue-Fieber geeignet?

Vorbeugen ist besser als behandeln – das gilt auch in diesem Fall. Durch einen zuverlässigen Mückenschutz lassen sich Stiche vermeiden, bei denen die Erreger übertragen werden können. Sehr gut geeignet sind hierfür Anti Brumm® Forte, Anti Brumm® Ultra Tropical oder für Kinder ab 1 Jahr: Anti Brumm® Kids Sensitive.

Wie lange ist man bei Dengue-Fieber krank?

Erkrankung. Klassisches Denguefieber: Die meisten Fälle von Denguefieber verlaufen mild mit Symptomen eines grippalen Infekts. Die akute Phase klingt nach fünf bis sieben Tagen ab, die Genesung kann sich jedoch über Tage und Wochen hinziehen, begleitet von Schwäche und Müdigkeit.

Ist Dengue meldepflichtig?

Eine Fallmeldung an das zuständige Gesundheitsamt ist im Falle von „Impf-Dengue“ nicht notwendig. Unabhängig davon ist gemäß § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig.

Was passiert, wenn man Dengue-Fieber nicht behandelt?

Die Symptome dauern normalerweise 2–7 Tage nach einer Inkubationszeit von 3–14 Tagen nach dem Biss einer infizierten Mücke. Ein kritischer Dengue-Verlauf ist eine potenziell tödliche Komplikation aufgrund von Plasmaleckage, Flüssigkeitsansammlung, Atemnot, schweren Blutungen oder Organschäden.

Wie sieht der Ausschlag bei Dengue-Fieber aus?

Manche Betroffenen bekommen einen Hautausschlag mit flachen, roten Flecken und Bauchschmerzen. Das Denguefieber kann Probleme mit der Blutgerinnung verursachen. Dies wird als hämorrhagisches (blutendes) Fieber bezeichnet. Dabei treten große Blutergüsse, plötzliche Blutungen (aus Schleimhäuten, Nase, Magen, etc.)

Was macht der Arzt bei Dengue-Fieber?

Was kann der Arzt gegen Dengue-Fieber machen? Medikamente: Ärzte setzen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol ein, um Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen zu reduzieren.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Dengue-Fieber zu bekommen?

Ein Impfstoff gegen Denguevirus wurde in der EU zugelassen. Die Wahrscheinlichkeit einer Dengue-Infektion im Rahmen eines Tropenurlaubs liegt derzeit bei unter 0,2 Prozent.

Ist die Dengue-Impfung sinnvoll?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aktuell eine Dengue-Impfung für Menschen, die in ein Endemiegebiet reisen ab einem Alter von 4 Jahren und stattgehabter Dengue-Infektion.

Wie beginnt Dengue?

Nach einer Inkubationszeit von zwei bis zehn Tagen beginnt das Dengue-Fieber abrupt mit stark erhöhter Temperatur, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel, schwerem Krankheitsgefühl, und meist mit ausgeprägten Muskel-, Glieder- und Gelenkschmerzen.

Welche Nachwirkungen kann Dengue-Fieber haben?

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind beim hämorrhagischen Dengue-Fieber besonders wichtig. Nach der Erkrankung leiden einige Personen auch nach klassischem Dengue-Fieber noch lange unter Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und Konzentrationsproblemen. Dies betrifft vor allem Erwachsene.

Warum kein Ibuprofen bei Dengue?

Eine gezielte Therapie für das Dengue-Fieber gibt es nicht. Bei einer Erkrankung können nur die Krankheitszeichen behandelt werden, zum Beispiel durch fiebersenkende Mittel. Bei Schmerzen dürfen bestimmte Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure) wegen eines erhöhten Blutungsrisikos nicht eingenommen werden.

Was mögen Dengue-Mücken nicht?

Helle Kleidung: Dengue-Mücken brauchen Blut, um ihre Eier zu produzieren, nicht als Nahrung. Sie ernähren sich von Pollen und werden deshalb von kräftigen Farben angezogen. Wahrscheinlich interessieren sie sich deshalb weniger für helle, ungemusterte Kleidung.

Welches Medikament hilft nicht bei Dengue-Fieber?

Da Dengue eine Blutverdünnung durch Abfall der Blutplättchen verursachen kann, sollte bei Fieber nie Produkte mit Acetylsalicylsäure zum Beisp. Aspirin®, Alcaycl® oder Aspégic®, sowie Rheumamittel wie zum Beispiel Ponstan® (Mefenacid), Brufen® (Ibuprofen) oder Voltaren® (Diclofenac) verwendet werden.

Wie sieht der Stich einer Tigermücke aus?

Wie sieht der Stich einer Tigermücke aus? Der Stich einer asiatischen Tigermücke sieht im Großen und Ganzen wie ein klassischer Mückenstich aus. Es kommt zu den typischen Symptomen an der Einstichstelle.

Welches Medikament bei Dengue-Fieber?

Weil Dengue-Fieber zu starkem Flüssigkeitsverlust führen kann, insbesondere durch Fieber und Erbrechen, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol (Acetaminophen) können zur Linderung von Fieber und Schmerzen verwendet werden.

Wo sind die Risikogebiete für Dengue-Fieber?

Risikogebiete für eine Dengue-Infektion für Reisende und Reiserückkehrer sind nach wie vor hauptsächlich tropische und subtropische Regionen: Mittel- und Südamerika, die Karibik, tropische Länder Afrikas, Indien, Südostasien sowie die südpazifischen Inseln.