Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2026
Wird eine Borreliose in Stadium I nicht behandelt oder nicht bemerkt, breitet sie sich weiter aus. Typische Borreliose Symptome können dann Hautausschlag, Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen sein.
Was passiert bei verschleppter Borreliose?
Weitere mögliche Folgen in späteren Erkrankungsstadien sind Gefäßentzündungen, Vergrößerung der Leber und Milz, Hirnhautentzündungen, Erkrankungen des Herzmuskels und Herzrhythmusstörungen sowie Leber- und Schleimbeutelentzündungen.
Welche Folgen kann Borreliose nach Jahren haben?
Bei etwa 2 von 100 Menschen entwickelt sich Monate bis Jahre nach einer Infektion eine Lyme-Arthritis. Diese entsteht, wenn Borrelien die Gelenke infizieren. Dabei kommt es zu schmerzhaften Gelenkentzündungen und Schwellungen. Sehr seltene Folgen sind chronische Entzündungen der Haut und Herzprobleme.
Welche Organe greift Borreliose an?
Die Borreliose ist eine Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Sie wird auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt. Die Borreliose kann vielgestaltig und unterschiedlich schwer verlaufen und betrifft überwiegend die Haut, aber auch das Nervensystem, die Gelenke und das Herz können betroffen sein.
Wie fühlen sich Nervenschmerzen bei Borreliose an?
Wie Borrelien auch die Nerven angreifen
Typisch dafür sind starke, brennende Schmerzen rund um den betroffenen Bereich, vor allem nachts. Es kann aber auch zu Lähmungen im Gesicht, an Armen und Beinen, zu Hör- und Sehstörungen oder Taubheitsgefühlen kommen.
Borreliose: Wie gefährlich ist die Lyme Borreliose durch Zecken wirklich? Risiko, Symptome, Therapie
Welche Gelenke Schmerzen bei Borreliose?
Die Lyme-Arthritis ist eine durch Borrelia burgdorferi verursachte entzündliche Gelenkerkrankung, die als Spätmanifestation der Lyme-Borreliose auftritt. Sie betrifft vor allem große Gelenke, insbesondere das Kniegelenk, und kann intermittierend oder chronisch verlaufen.
Welche Spätfolgen können trotz Behandlung von Borreliose auftreten?
- Chronische Schmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen sind häufige Symptome, die noch Monate oder sogar Jahre nach der Behandlung auftreten können;
- starke Ermüdung, die die täglichen Aktivitäten erschweren kann;
Was wird oft mit Borreliose verwechselt?
Im Gegensatz zur Zecken-Hirnhautentzündung (FSME), die oft mit der Borreliose verwechselt wird, kann die Borreliose mit Antibiotika in Tablettenform behandelt werden. Meist ist dies bei Erwachsenen Doxycyclin, bei Kindern Amoxicillin.
Was macht Borreliose mit der Psyche?
Bei Borreliose können verschiedene mentale und psychische Symptome auftreten, zum Beispiel Wahrnehmungsstörungen (akustische und optische Halluzinationen, sensorische Überempfindlichkeit), Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängste, Depressionen und ...
Wie erkennt man eine chronische Borreliose?
- Enzephalomyelitis (neurologische Ausfälle, schleichende Verschlechterung des Zustandes)
- Enzephalopathie (Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Zephalgie, Tinnitus)
- Schlafstörungen, Depression, Reizbarkeit,chronische Müdigkeit.
- Normaldruck-Hydrozephalus.
Welche Spätfolgen kann Borreliose auf die Gelenke haben?
Chronische Gelenkentzündungen: Eine mögliche Spätfolge der Borreliose sind schubweise und wiederkehrend auftretende Entzündungen der Gelenke (Lyme-Arthritis), die sich oftmals erst Monate oder Jahre nach der Infektion ausbilden.
Welche Hausmittel helfen gegen Borreliose?
Eine nachgewiesene Borreliose erfordert immer eine Behandlung mit Antibiotika. Hausmittel können die Behandlung lediglich unterstützen. Bei Borreliose Kurkuma, Omega-3-Fettsäuren und Kamillen- oder Ingwertee einzusetzen, kann antientzündlich wirken.
Wie äußert sich Borreliose nach Jahren?
Bekannte Spätfolgen einer Borrelieninfektion sind anhaltende Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans), schubförmige oder chronische Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis) oder neurologische Beschwerden (chronische oder späte Neuroborreliose).
Wie macht sich ein Borreliose-Schub bemerkbar?
Bei einem Teil der Patienten - mit oder ohne Erythema migrans - kommt es in den ersten Wochen nach der Infektion zu allgemeinen Krankheitserscheinungen wie Abgeschlagenheit, leichtes Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Konjunktivitis, Magen-Darm-Beschwerden und Lymphknotenschwellungen.
Woher weiß man, ob Borreliose geheilt ist?
Die Bestimmung der Borrelien-Antikörper und der Vergleich der Antikörper in Blut und Nervenwasser erlaubt dann eine eindeutige Diagnose." Ist der Antikörper-Test nach der Behandlung mit Antibiotika positiv, ist eine erneute Antibiotikatherapie notwendig.
Kann man Borreliose nach Jahren im Blut feststellen?
Sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper können auch nach einer durchgemachten Borreliose noch einige Jahre im Blut nachweisbar sein.
Ist eine verschleppte Borreliose heilbar?
Das Spätstadium der Borreliose kann mithilfe von Antibiotika behandelt werden. Die meisten Betroffenen erholen sich gut davon, obwohl Symptome einige Zeit nach der Behandlung noch weiter bestehen können.
Was passiert, wenn man nichts gegen Borreliose macht?
Im Stadium III einer unbehandelten Borreliose kommt es zu Gelenkentzündungen (Arthritis), neurologischen Problemen wie Lähmungen und Herzrhythmusstörungen durch eine Infektion des Herzmuskels. Diese Beschwerden treten erst Monate bis Jahre nach der Infektion auf.
Wie fühlen sich Schmerzen in den Lyme Gelenken an?
Spätstadium der Lyme-Borreliose
Die Knie sind gewöhnlich eher geschwollen, als dass sie wehtun, fühlen sich oft warm an und sind in seltenen Fällen rot oder bei Personen mit dunkler Haut farblos.
Wie fühlen sich Borrelioseschmerzen an?
Typisch ist eine blasse Mitte, während sich die Rötung über die nächsten Tage langsam nach außen ausbreitet. grippeähnliche Beschwerden: Zu den weiteren Symptomen der Borreliose zählen Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber, Lymphknotenschwellungen oder Müdigkeit.
Welche Symptome treten bei Borreliose im Rücken auf?
Etwa drei von 100 an Borreliose erkrankte Menschen leiden unter der Neuroborreliose. Typische Symptome der Neuroborreliose bei Erwachsenen sind: Starke, vom Rückenmark ausstrahlende Schmerzen: Sie werden häufig von einseitig oder beidseitig auftretenden Gesichtslähmungen begleitet. Taubheitsgefühle und Missempfindungen.
Welche Vitamine helfen bei Borreliose?
Patienten mit Borreliose können einen Vitamin B12-Mangel aufweisen, daher sollte bei längerem Krankheitsverlauf der Vitamin-B12-Spiegel bestimmt und falls notwendig substituiert werden. Gleiches gilt für Vitamin B1 und B6.
Ist Vitamin B12 bei Borreliose wichtig?
Borreliose-Patienten sollten bei chronischen Beschwerden ihren Vitamin-Status prüfen lassen. Vor allem die zusätzliche Zufuhr von Vitamin B12 ist wichtig. Dieses Vitamin regelt die Stoffwechselprozesse und ist wichtig für das Nervensystem. Für ein starkes Immunsystem empfiehlt sich ein Vitaminpräparat mit Vitamin C.
Was tötet Borrelien ab?
Sowohl die Lyme-Borreliose, als auch die Neuroborreliose und Lyme-Arthritis werden mit Antibiotika behandelt. Diese werden entweder in Form von Tabletten (z. B. Doxycyclin – Achtung: Nicht für Schwangere und Kinder unter 9 Jahren geeignet) oder als Infusion (z.