Welches Zahlungsziel ist zulässig?

Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2026

30 Tage: Die gesetzliche Zahlungsfrist Erst danach befindet er sich im Zahlungsverzug. Wichtig zu wissen ist: Die 30-Tage Zahlungsfrist gilt immer dann automatisch, auch ohne gesonderten Hinweis, wenn folgende zwei Bedingungen erfüllt sind: Wenn nichts anderes zwischen Ihnen und Ihrem Kunden vereinbart ist.

Ist ein Zahlungsziel von 7 Tagen zulässig?

Ja, eine Frist von sieben Tagen oder sogar noch weniger ist zulässig. Das Gesetz macht keine klaren Angaben zur Mindestdauer einer gesetzten Zahlungsfrist. Es ist jedoch sinnvoll, eine Fristdauer zu wählen, die dem Rechnungsempfänger genügend Zeit lässt zu reagieren.

Ist eine Zahlungsfrist von 10 Tagen zulässig?

Falsch: Bei Rechnungen gilt eine Zahlungsfrist von 30 Tagen.

Das Gesetz kennt keine Zahlungsfristen. Grundsätzlich gilt: Ware oder Dienstleistung gegen Geld. Räumt ein Anbieter eine Zahlungsfrist ein, ist das ein Entgegenkommen. Bei Rechnungen verbreitet sind Fristen von 10 oder 30 Tagen.

Welche Zahlungsfrist ist zulässig?

Rechnungen sind grundsätzlich immer sofort fällig. Die gesetzliche Zahlungsfrist beträgt laut BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) jedoch 30 Tage ab Erhalt einer Rechnung, wenn es sich um eine Dienstleistung handelt.

Was ist die 30-Tage-Regelung bei Zahlungsverzug?

30-Tage-Regelung: Das Gesetz bestimmt, dass der Schuldner einer Entgeltforderung spätestens dann in Verzug kommt, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung bezahlt, § 286 Abs. 3 BGB.

Zahlungsziel (Fachbegriff BwR)

Was ist das Gesetz zum Zahlungsverzug?

§ 286 Verzug des Schuldners. (1) Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

Was bedeutet "30-Tage-Zahlungsfrist"?

Gemäß den „30-Tage-Zahlungsfristen“ muss der oder Käufer/in den oder die Verkäufer/in innerhalb von 30 Tagen nach dem Rechnungsdatum bezahlen. Je nach Vereinbarung können diese Bedingungen auch als „Netto 30“ formuliert sein oder Variationen wie „30 Tage ab Wareneingang“ und „30 Tage nach Monatsende“ enthalten.

Welche Zahlungsziele sind erlaubt?

Es gibt in Deutschland eine gesetzliche Zahlungsfrist von 30 Tagen. Abweichend davon können individuelle Regelungen zwischen Ihnen und Ihren Kunden vereinbart werden.

Wann muss eine Rechnung nicht mehr bezahlt werden?

Allgemein gilt für Rechnungen aller Art eine gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Der Ablauf der Frist beginnt mit Ende des Kalenderjahres, in dem die Forderung gestellt wurde. Handelt es sich also zum Beispiel um eine Rechnung vom 03. Mai 2023, so verjährt die Rechnung zum 31.12.2026.

Welche Formulierungen gibt es für Zahlungsbedingungen?

Mögliche Formulierungsbeispiele für den Zahlungszeitpunkt sind:
  • Sofort fällig: "Zahlung sofort fällig nach Erhalt der Rechnung"
  • Vorauszahlung: "Bezahlung im Voraus bei Bestellung"
  • Lieferantenkredit: " Nach Erhalt der Ware oder Leistung ist die Zahlung innerhalb von 14 Tagen fällig."

Ist die Zahlungsfrist im BGB sofort fällig?

Ohne ausdrückliche Vereinbarung: Wenn keine spezielle Zahlungsfrist vereinbart wurde, gilt § 271 BGB. Danach ist eine Rechnung sofort fällig. Dies bedeutet, dass der Schuldner die Zahlung sofort nach Erhalt der Rechnung leisten muss.

Welche Zahlungsmodalitäten gibt es?

Als Zahlungsmodalität bezeichnet man die Möglichkeiten einer Zahlung, die der Zahlungsempfänger akzeptiert. Hierzu zählen insbesondere Barzahlung, Überweisung und Zahlung per Kredit-, Kunden-, Prepaidkarte, Scheck oder elektronisches Geld.

Wann darf man Verzugszinsen verlangen?

Verzugszinsen sind ein Zinssatz, der berechnet werden kann, wenn eine Kundin bzw. ein Kunde eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt. Verzugszinsen werden also erhoben, wenn ein Zahlungsverzug entsteht. Sie werden zum ursprünglichen Rechnungsbetrag addiert, um die säumige Kundschaft zur Zahlung zu motivieren.

Wer bestimmt das Zahlungsziel?

§ 286 BGB besagt, dass der Käufer den Rechnungsbetrag spätestes 30 Tage nach Rechnungseingang bezahlen muss. Im Geschäftsleben werden jedoch häufig abweichende Zahlungsziele zwischen Lieferant und Abnehmer vereinbart. Falls dem Gläubiger die Frist von 30 Tagen zu lang ist, kann er auch ein kürzeres Zahlungsziel setzen.

Welche Tage zählen bei der Zahlungsfrist?

Wann läuft die Zahlungsfrist ab? Ab dem Tag, an dem die Rechnung dem Kunden zugegangen ist, beginnt die Frist zu laufen. Am letzten Tag der Frist läuft diese ab. Sollte dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag fallen, ist der nächste Werktag heranzuziehen.

Wie formuliere ich Zahlungsbedingungen, die sofort fällig sind?

„Zahlungsbedingungen: 14 Tage netto. “ Soll die Ware sofort bei Lieferung bezahlt werden, können Sie dies wie folgt formulieren: „Die Zahlung ist sofort nach Rechnungsstellung fällig.

Wie wird die Zahlungsfrist von 14 Tagen berechnet?

Art der Frist

Ein Beispiel hierfür ist auch die Zahlungsfrist von 14 Tagen ab Erhalt des Rechnungsdokuments. Für den Anfang der Zahlungsfrist ist das Ereignis der Zustellung der Rechnung maßgebend. Wird die Rechnung an einem regulären Freitag erhalten, so beginnt die Zahlungsfrist am darauffolgenden Montag.

Was bedeutet "30 Tage zum Monatsende" bei einer Zahlungsfrist?

Wenn Sie Ihren Vertrag oder Ihr Konto bei uns kündigen möchten, müssen Sie diesen für bestimmte Produkte 30 Tage zum Monatsende kündigen. Das bedeutet, dass Ihr Vertrag mindestens 30 Tage läuft. Wenn Sie jedoch Mitte des Monats kündigen, wird die Kündigung erst am Ende des nächsten Monats wirksam.

Wann ist eine Zahlungsfrist fällig?

Fällig wird eine Leistung in dem Zeitpunkt, in dem der Gläubiger berechtigt ist, sie zu fordern. Haben die Parteien nichts anderes bestimmt, so wird die Forderung mit ihrem Entstehen "sofort" fällig (§ 271 Abs. 1 BGB). Die Parteien können jedoch die Fälligkeit der Forderung durch Vereinbarung (Stundung) hinausschieben.

In welchem Fall gilt die 30-Tage-Regelung nicht?

Im B2C muss auf die 30 Tage-Regelung ausdrücklich hingewiesen werden, im B2B nicht. Mahnen ist jedoch nur die eine Kehrseite der Medaille. Wenn Sie für einen zügigen Zahlungseingang sorgen und Debitorenrisiken kontrollieren wollen, müssen Sie auch bei Ihren internen Prozessen aufräumen.

Welche Zahlungsfrist ist angemessen?

30-Tage-Regelung: Das Gesetz bestimmt, dass der Schuldner einer Entgeltforderung spätestens dann in Verzug kommt, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung bezahlt, § 286 Abs. 3 BGB.

Wie hoch ist der Verzugszinssatz im BGB?

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 288 Verzugszinsen und sonstiger Verzugsschaden. (1) Eine Geldschuld ist während des Verzugs zu verzinsen. Der Verzugszinssatz beträgt für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

Wie berechnet man Zinsen bei verspäteter Zahlung?

2.1 Mit dieser Formel berechnen Sie Verzugskosten (B2C und B2B) und für B2B: Rechnungsbetrag x (Basiszinssatz + 9% Punkte) x Verzugstage / 365* = Verzugszinsen. Achtung: Bei der Berechnung können Sie bei Nicht-Schaltjahren /365, bei Schaltjahren /366 und bei der kaufmännischen Zinsberechnung mit /360 Tagen rechnen.

Wie viel Verzugszins ist üblich?

Der gesetzliche Verzugszinssatz beträgt gem. § 288 Abs. 2 BGB bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, 9 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank.

Wann tritt Verzug ohne Mahnung ein?

2 und 3 BGB). Der Schuldner kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn die Leistungszeit nach dem Kalender unmittelbar oder mittelbar bestimmt ist.