Zuletzt aktualisiert am 24. März 2026
Grundsätzlich wird für alle Waren, die aus Nicht- EU -Ländern eingeführt werden, Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Seit dem 1. Juli 2021 ist die Freigrenze für Warensendungen kommerzieller Art bis zu einem Wert von 22 Euro entfallen. Zusätzlich kann ab einem Wert von 150 Euro – je nach Art der Ware – auch Zoll hinzukommen.
Welche Waren müssen verzollt werden?
Eine Zollanmeldung ist erforderlich, wenn Sie aus einem Nicht-EU-Staat Waren mit einem Wert über 430 Euro einführen.
Welche Waren sind zollpflichtig?
Was sind zollpflichtige Waren? Warensendungen sind immer dann zollpflichtig, wenn sie in ein Land exportiert werden bzw. aus einem Land kommen, das nicht zu den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EU) zählt. Wenn Sie innerhalb der EU versenden, entfallen Zoll und Zollanmeldung.
Welche Waren müssen beim Zoll angemeldet werden?
Mitführende, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr nach Deutschland ein- bzw. aus Deutschland ausreisen, müssen diesen Betrag beim Zoll anmelden. Gleichgestellte Zahlungsmittel müssen bei der Ein- oder Ausreise in bzw. aus Deutschland auf Befragung der Zollbediensteten mündlich angezeigt werden.
Woher weiß ich, ob ich Zollgebühren zahlen muss?
Das Wichtigste in Kürze: Bereits seit dem 1. Juli 2021 müssen Sie für alle Bestellungen, die aus Nicht-EU-Ländern geliefert werden, Einfuhrabgaben bezahlen. Für Sendungen unter einem Warenwert von 150 Euro müssen Sie keine Zölle zahlen.
Zollverfahren im Überblick: So klappt der Import und Export reibungslos
Wie hoch ist der Zoll für meine Waren?
Der Einfuhrumsatzsteuersatz wird mit einem Steuersatz von 19 Prozent berechnet, für einige Waren, wie beispielsweise Lebensmittel oder Bücher, gilt ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent. Bei der Berechnung des Zollwertes wird der Wechselkurs zugrunde gelegt, der am Tag der Annahme der Zollanmeldung gültig ist.
Woher weiß der Zoll den Warenwert?
Laut Art. 70 UZK richtet sich der Zollwert hier nach dem Transaktionswert der eingeführten Ware. Das ist der „tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis“, den die Waren bei der Überschreitung der Grenze der Europäischen Union hat. Er kann der Handelsrechnung und den jeweiligen Lieferbedingungen entnommen werden.
Welche Waren sind zollfrei?
Unabhängig von der Person des Versenders und des Empfängers sind alle Sendungen von Waren, deren Sachwert nicht höher ist als 150 Euro, zwar zollfrei (Art.
Was sind anmeldepflichtige Waren?
Waren, die zum Handel oder zur gewerblichen Verwendung bestimmt sind, sind unabhängig von ihrem Wert immer anzumelden. Dies gilt auch für Waren, die Verboten und Beschränkungen unterliegen (z.B. Betäubungsmittel, Waffen, Munition, artengeschützte Tiere und Pflanzen, Teile davon sowie daraus hergestellte Waren).
Wie berechnet man die Einfuhrgebühren?
- Zollwert = Warenwert + Versand.
- + Verbrauchsteuer.
- + Beförderungskosten innerhalb der EU.
- + Abgaben und Zoll im Ursprungsland.
- = Die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer.
- * Steuersatz (19 Prozent oder 7 Prozent)
- = Einfuhrumsatzsteuer in Euro für die eingefahrenen Waren.
Welche Güter müssen verzollt werden?
- Elektronik wie Smartphones, Laptops und Kameras.
- Kleidung, Schuhe und Accessoires.
- Lebensmittel und Getränke.
- Kunstwerke, Antiquitäten und Sammlerstücke.
- Rohstoffe und Halbfabrikate.
- Maschinen, Werkzeuge und Anlagen.
- Chemikalien, Pestizide und sonstige gefährliche Güter.
- Tabakwaren und Alkohol.
Welche Gegenstände werden in Zoll angegeben?
- nicht für den Eigenbedarf bestimmte Waren.
- außerhalb der EU erworbene Waren, die die Freimengen für Tabakwaren, Alkoholika, nicht schäumende Weine, Bier und Arzneimittel und die Freigrenze für andere Waren übersteigen.
Welche Waren sind innerhalb der EU zollfrei?
Seit dem 1. Juli 1999 müssen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union ausnahmslos alle Waren, die in einem Duty-Free-Shop gekauft worden sind, beim Zoll angemeldet und die Einfuhrabgaben (Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und eventuell Verbrauchsteuer) entrichtet werden. Es gelten keine Reisefreimengen.
Was passiert, wenn man Waren nicht verzollt?
Der Gesetzgeber sieht dafür eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. Gilt der Verstoß als besonders schwer, erhöht sich das Strafmaß.
Wann muss eine Sendung verzollt werden?
eine elektronisch übermittelte Zollanmeldung (Internet-Zollanmeldung-Einfuhr, kurz IZA) ist immer erforderlich, wenn es sich um eine kommerzielle Sendung mit einem Wert von mehr als 150 Euro handelt (z.B. Kauf im Internet) oder wenn Besonderheiten vorliegen (z.B. bei Verboten und Beschränkungen).
Was muss nicht verzollt werden?
Grundsätzlich wird für alle Waren, die aus Nicht- EU -Ländern eingeführt werden, Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Seit dem 1. Juli 2021 ist die Freigrenze für Warensendungen kommerzieller Art bis zu einem Wert von 22 Euro entfallen. Zusätzlich kann ab einem Wert von 150 Euro – je nach Art der Ware – auch Zoll hinzukommen.
Welche Waren muss ich beim Zoll anmelden?
Bestimmte Waren wie Arznei und Drogen, aber auch jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien unterliegen in Deutschland Genehmigungspflichten oder Verboten. Geldmittel ab 10.000 Euro müssen Sie anmelden.
Welche Waren werden beim Zoll deklariert?
Ein deklarierter Wert bedeutet zwei Dinge: 1. Der deklarierte Wert ist der Wert, den der Importeur den importierten Waren beimisst. Der Wert der Waren wird im Eingangshafen zur Abfertigung deklariert und dient zur Bestimmung des Zollbetrags, der auf die eingeführten Waren zu entrichten ist.
Welche Einfuhren sind steuerfrei?
3.2.1 Steuerbefreiung für Einfuhr-Fernverkäufe
1 Nr. 7 UStG steuerfrei, die Einfuhr von aus dem Drittlandsgebiet eingeführten Gegenständen in Sendungen mit einem Sachwert von höchstens 150 €, für die die Steuer im Rahmen des besonderen Besteuerungsverfahrens nach § 18k UStG (sog. IOSS-Verfahren) zu erklären ist.
Wann muss Ware beim Zoll angemeldet werden?
1. Die Ausfuhranmeldung. Werden Waren in ein Nicht-EU-Land verschickt, so muss die Sendung an den Ausfuhrvertragspartner ab einem Warenwert von 1.000 Euro oder einem Gewicht von 1.000 Kilogramm beim deutschen Zoll zur Ausfuhr angemeldet werden.
Wie viel Zoll ab 150 Euro?
Einfuhrumsatzsteuer von 7 % bzw. 19 % wird berechnet. Liegt der Warenwert über 150 EUR, wird Zoll fällig und nach Zolltarif abgerechnet. Die Zollgebühren werden von einigen Händlern automatisch übernommen, sodass für den Käufer keine Extrakosten entstehen.
Was prüft der Zoll alles?
Der Zoll erledigt in Deutschland vielfältige Aufgaben. So überprüft er unter anderem, welche Waren ein- und ausgeführt werden, ob Unternehmen illegal Personen beschäftigen und er erhebt bestimmte Steuern wie etwa die Einfuhrumsatz- sowie die Kfz-Steuer.
Woher weiß ich, wie viel Zoll ich habe?
Zoll bei Felgen über die Anmerkungen finden
Gucke in deinem Fahrzeugschein unter Punkt 22 nach. Dort findest du Angaben zur Zollgröße, Felgenbreite und Einpresstiefe.
Wie hoch sind die Zollgebühren für Waren aus China nach Deutschland?
FAQ zum Zollgebühren
Früher gab es eine Freigrenze von 22 EUR, welche jedoch ab dem 1. Juli 2021 entfallen ist. Liegt der Warenwert über 150 EUR, dann musst du zusätzlich für deine Waren aus China Zollgebühren bezahlen, welche auf Basis von Warenwert und Versandkosten berechnet werden.