Welche Unternehmen sind von der MWST. befreit?

Zuletzt aktualisiert am 20. Februar 2026

Wenn du als Unternehmer oder Freiberufler im laufenden Jahr nicht mehr als 25.000 € und im Folgejahr voraussichtlich nicht mehr als 100.000 € Umsatz machst, kannst du die sogenannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und dich dadurch ebenfalls von der Umsatzsteuer befreien lassen.

Welche Unternehmen müssen keine Mehrwertsteuer zahlen?

Kleinunternehmen: Laut § 19 UStG sind Kleinunternehmer von der Pflicht zum Ausweis der Umsatzsteuer befreit. Die Regel kann angewandt werden, wenn Ihr Umsatz des laufenden Kalenderjahres voraussichtlich 100.000 Euro nicht überschreitet und im Vorjahr nicht mehr als 25.000 Euro betrug.

Welche Unternehmen sind von der Mehrwertsteuer befreit?

Mehrwertsteuerbefreite Artikel

Spenden und Veranstaltungen für wohltätige Zwecke . Gesundheitsdienste. Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Investitionen. Postdienste der Royal Mail.

Welche Unternehmen sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit?

Ebenfalls von der Steuer ausgenommen sind ausländische Unternehmen, die unabhängig vom Umsatz, steuerbefreite Leistungen im Inland erbringen. Nicht-gewinnstrebige, ehrenamtlich geführte Sport- oder Kulturvereine sind von der Steuerpflicht befreit, wenn sie einen Jahresumsatz von weniger als CHF 150'000 erzielen.

Wer ist von Mehrwertsteuer befreit?

Kurz und kompakt. Die Kleinunternehmerregelung erlaubt eine Steuerbefreiung bei Bruttoumsätzen unter 22.000 Euro im Vorjahr und max. 50.000 Euro im laufenden Jahr. Ein freiwilliger Verzicht auf die Befreiung ist möglich, gilt dann aber für fünf Jahre.

Kleinunternehmer: Wann Sie von der Umsatzsteuer befreit sind

Wer darf eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer ausstellen?

Unternehmer, die beispielsweise der Kleinunternehmerregelung unterliegen, sind nicht umsatzsteuerpflichtig und können dementsprechend auch eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellen.

Welche Ausnahmen gibt es von der Mehrwertsteuer?

Aus sozialen, konjunkturbedingten oder anderen Gründen sollen bestimmte Leistungen nicht oder eingeschränkt mit der MWST belastet werden. So sind insbesondere Leistungen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kultur und Vermietung/Verkauf von Immobilien gänzlich von der Steuer ausgenommen.

Sind Kleinunternehmen von der Mehrwertsteuer befreit?

§ 19 UStG per Gesetz aufgrund ihres Kleinunternehmerstatus keine Umsatzsteuer erheben und daher auch nicht zum Ausweis der Umsatzsteuer berechtigt sind.

Welche Ausnahmen gibt es bei der Mehrwertsteuer?

Mehrwertsteuer-Ausnahmen und Steuerbefreiungen

Bestimmte Leistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit (§ 4 UStG). Dazu gehören zum Beispiel: Gesundheits-, Sozial- und Bildungsdienstleistungen:ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Pflegedienste, aber auch Bildungsangebote wie Schul- und Hochschulunterricht.

Welche Umsatze sind von der Mehrwertsteuer befreit?

Zudem sind gewisse Umsätze von Gesetzes wegen von der Mehrwertsteuer ausgenommen. Darunter fallen zum Beispiel Versicherungsprämien, Erträge aus der Vermietung von Liegenschaften, Zinserträge oder Erträge im Schulungsbereich.

Wer muss keine Mehrwertsteuer bezahlen?

Es gibt nur wenige Ausnahmen, für die keine Umsatzsteuer erhoben wird. Diese Ausnahmen sind im § 4 UstG (Umsatzsteuergesetz) geregelt. Darunter fallen unter anderem Heilbehandlungen, Betreuung und Pflegeleistungen, Verkauf von Grundstücken, Versicherungen, Kreditvermittlungen und vor allem alle Kleinunternehmer.

Warum müssen Firmen keine Mehrwertsteuer zahlen?

Kleinunternehmer*innen sind umsatzsteuerbefreit, für sie gilt die Kleinunternehmerregelung. Somit müssen sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen. Auch die Umsatzsteuervoranmeldung und die Umsatzsteuererklärung entfallen für sie.

Wann bin ich vom MwSt. befreit?

Wenn Sie als freie:r Dienstnehmer:in bzw. Neue:r Selbständige:r in einem Kalenderjahr die Kleinunternehmer:innengrenze (55.000 Euro) um nicht mehr als 10 % überschreiten, d.h. Sie im Jahr weniger als 60.500 Euro an Umsätzen erzielen, bleiben im betreffenden Jahr alle Umsätze umsatzsteuerfrei.

Wann fällt keine Mehrwertsteuer an?

Wer also selbstständig tätig ist und für seine Leistungen oder Lieferungen Geld verlangt, muss dafür Umsatzsteuer berechnen. Eine Ausnahme ergibt sich aus § 19 UStG: Kleinunternehmer sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Als Kleinunternehmer gelten Selbstständige mit einem Vorjahresumsatz nicht über 17.500 Euro.

Welche Tätigkeiten sind von der Umsatzsteuer befreit?

Manche Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit

So sind die Leistungen von Ärzten, Zahnärzten, Krankengymnasten und Heilpraktikern grundsätzlich umsatzsteuerfrei, wohingegen andere freiberufliche Tätigkeiten wie die von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Architekten umsatzsteuerpflichtig sind.

Wann entfällt die Mehrwertsteuer?

Durch die Einführung des Nullsteuersatzes wird ab dem 1. Januar 2023 in Rechnungen keine Umsatzsteuer mehr ausgewiesen (Steuersatz 0 Prozent). Dementsprechend ist es zukünftig nicht mehr möglich beziehungsweise erforderlich, sich Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen (Vorsteuer).

Wann ist man von der MwSt. befreit?

Die Umsatzsteuerbefreiung bei Kleinunternehmern

Die ausschlaggebende Gesetzesgrundlage ist § 19 Abs. 1 UStG. Dort wurde festgelegt: Kleinunternehmer, deren Umsatz im vergangenen Jahr unter 17.500 Euro lag und im laufenden Jahr nicht höher als 50.000 Euro sein wird, sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit.

Welche Dienstleistungen ohne Mehrwertsteuer?

Laut § 4 UStG sind bestimmte Berufsgruppen und Leistungen von der Umsatzsteuer befreit. Dazu gehören: Medizinische Leistungen: Heilbehandlungen durch Ärzte, Krankengymnasten, Hebammen oder Heilpraktiker. Sozialleistungen: Leistungen, die im Rahmen der Sozialgesetzbücher erbracht werden.

Wo gibt es keine Mehrwertsteuer?

Im kleinsten Land der Welt, Vatikanstadt, muss keine Mehrwertsteuer bezahlt werden. Überdies gibt es keine Mehrwertsteuer in den britischen Überseegebieten – und durchweg Steueroasen: Bermuda, Cayman Islands, Turks- und Caicosinseln sowie den Britischen Jungferninseln.

Welches Gewerbe ist steuerfrei?

Als Kleingewerbetreibende oder Kleingewerbetreibender müssen Sie eine jährliche Steuererklärung abgeben. Dabei wird zwischen der Umsatzsteuer und der Einkommenssteuer unterschieden. Bis zu einem Umsatz von 25.000 Euro im Jahr müssen Sie keine Umsatzsteuer berechnen und abführen.

Wann darf eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer ausgestellt werden?

Wichtig: Gelten Sie als Kleinunternehmer, dürfen Sie auch keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen! Nutzen Sie die Kleinunternehmerregelung, binden Sie sich an diese Option, bis Sie die relevanten Umsatzgrenzen (Jahresumsatz von 22.000 Euro im aktuellen Jahr und 50.000 Euro im Folgejahr) überschreiten.

Welche Unternehmen sind steuerbefreit?

Exkurs: Steuerbefreiung für Kleinunternehmer

Unter die “Kleinunternehmerregelung” fallen Unternehmer, die eine selbstständige Tätigkeit angemeldet haben und folgende Umsatzgrenzen nicht überschreiten: Umsatz im aktuellen Kalenderjahr nicht größer als 22.000€ und.

Wer muss keine Mehrwertsteuer zahlen?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine der häufigsten Gründe für Rechnungen ohne Mehrwertsteuer. Nach §19 UStG können Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro nicht übersteigt, von der Umsatzsteuer befreit werden.

Warum zahlen Firmen keine Mehrwertsteuer?

Auftraggeber mit Umsatzsteuerbefreiung

Haben Sie mit einem oder einer Auftraggebenden zu tun, der oder die von der Zahlung der Umsatzsteuer befreit ist, müssen Sie auf der Rechnung auf jeden Fall den Grund dafür vermerken, warum keine Umsatzsteuer erhoben wird.

Wer ist von der Mehrwertsteuer befreit?

Als Kleinunternehmer kannst du von der Mehrwertsteuer befreit sein, wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst. Dazu gehört, dass dein Jahresumsatz im vorangegangenen Jahr 22.000 Euro nicht übersteigt und voraussichtlich im laufenden Jahr 50.000 Euro nicht überschreiten wird.