Zuletzt aktualisiert am 8. Mai 2026
Denguefieber ist eine tropische Virusinfektion, die durch das Dengue-Virus verursacht und durch Stechmücken der Art Aedes (Asiatische Tigermücke) übertragen wird. Sie äußert sich typischerweise durch hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Hautausschlag.
Wie schnell nach einem Mückenstich hat man Dengue-Fieber?
Die Zeit vom Mückenstich bis zum Erkrankungsbeginn beträgt in der Regel 3 bis 14 Tage.
Wie lange dauert es, bis Dengue-Fieber nach dem Stich auftreten?
Krankheitsbild. Die Krankheitszeichen treten meist 3-10 Tage, selten bis zu 14 Tage, nach dem Stich auf. Typisch ist die sogenannte Dengue-Trias: Fieber, Ausschlag sowie Kopf-, Muskel-, Glieder-, Knochen- oder Gelenkschmerzen.
Wie erkennt man einen Dengue-Mückenstich?
Die meisten Personen, die sich zum ersten Mal anstecken, entwickeln keine Symptome. Wenn Symptome auftreten, beginnen sie meist abrupt etwa 4–7 Tage nach dem Mückenstich. Es kommt zu Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Das Gesicht kann gerötet sein und die Lymphknoten können anschwellen.
Wann treten Krankheitssymptome nach einem Mückenstich auf?
Rund 3-6 Tage nach Infektion durch einen Mückenstich tritt eine sogenannte unspezifische Phase ein. Symptome hierfür sind unter anderem Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen und Erbrechen. Nach etwa 1-2 Tagen klingt die Krankheit entweder ab, oder geht in die zweite Phase über.
Dengue-Fieber durch Mückenstich: Wo kann man sich anstecken und was sind Symptome? I ARD Gesund
Wann sollte man nach einem Mückenstich zum Arzt gehen?
In aller Regel ist ein Mückenstich kein Grund für einen Arztbesuch. Weitet sich die rote Stelle jedoch trotz der Hausmittel gegen Mückenstiche aus oder wird der Stich heiß und fängt gar an zu pochen, sollte man so schnell wie möglich einen Arzt – am Wochenende auch ein Krankenhaus – aufsuchen.
Was tun bei Verdacht auf Dengue-Fieber?
Um die Dengue-Fieber-Symptome zu behandeln, werden bei Bedarf Schmerz- und Fiebermittel gegeben. Wichtig ist, dass bei der Therapie keine Medikamente eingesetzt werden, die die Blutgerinnung hemmen, wie Ibuprofen und Aspirin. Sie können die ohnehin erhöhte Blutungsneigung noch verstärken.
Wie erkennt man einen Dengue-Mückenstich?
Bissspuren und Symptome
Stiche von Dengue-Mücken werden möglicherweise nicht sofort bemerkt und hinterlassen oft keine größeren Schwellungen, können jedoch zu Dengue-Symptomen wie plötzlichem hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag und einer niedrigen Thrombozytenzahl führen.
Wie fängt Dengue an?
Die Erkrankung beginnt meist plötzlich mit hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sowie einem typischen Hautausschlag. Während viele Fälle mild verlaufen, kann es in schweren Fällen zu inneren Blutungen oder dem gefährlichen Dengue-Schock-Syndrom kommen, das lebensbedrohlich sein kann.
Wie lange nach einem Mückenstich treten Dengue-Symptome auf?
Dengue verursacht grippeähnliche Symptome und dauert 2–7 Tage. Denguefieber tritt in der Regel nach einer Inkubationszeit von 4–10 Tagen nach dem Stich der infizierten Mücke auf.
Wie sieht Dengue-Ausschlag aus?
Manche Betroffenen bekommen einen Hautausschlag mit flachen, roten Flecken und Bauchschmerzen. Das Denguefieber kann Probleme mit der Blutgerinnung verursachen. Dies wird als hämorrhagisches (blutendes) Fieber bezeichnet. Dabei treten große Blutergüsse, plötzliche Blutungen (aus Schleimhäuten, Nase, Magen, etc.)
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Dengue-Fieber zu bekommen?
Eine bereits in der Vergangenheit durchgemachte Infektion mit dem Dengue-Virus erhöht zudem das Risiko, bei einer Zweitinfektion schwer an Dengue zu erkranken. Die Inzidenz symptomatischer Fälle unter Reisenden ist sehr schwer zu schätzen; sie beträgt ca. 0,2-1,3% pro Reisemonat bei nicht-immunen Personen.
Welche Medikamente bei Dengue-Fieber?
Eine gezielte Therapie für das Dengue-Fieber gibt es nicht. Bei einer Erkrankung können nur die Krankheitszeichen behandelt werden, zum Beispiel durch fiebersenkende Mittel. Bei Schmerzen dürfen bestimmte Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure) wegen eines erhöhten Blutungsrisikos nicht eingenommen werden.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen Mückenstich an Dengue-Fieber zu erkranken?
Laut dieser Studie liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Dengue-Patient zu Hause durch einen Mückenstich mit dem Erreger infiziert, bei 2,185 % .
Wie schnell macht sich Dengue-Fieber bemerkbar?
Nach einer Inkubationszeit von drei bis zehn Tagen (vom Stich der Mücke bis zu den ersten Krankheitszeichen) kommt es zu hohem Fieber, Hautausschlag, starken Kopf-, Knochen- und Gliederschmerzen. Die Symptome sind unspezifisch und ähneln manchmal einer „Grippe“.
Was ist das schnellste Heilmittel gegen Dengue?
Es gibt keine spezifische Behandlung für Dengue-Fieber , Schmerzen können jedoch mit Medikamenten wie Paracetamol (Acetaminophen) gelindert werden. Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen und Aspirin sollten vermieden werden, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können.
Wie viele Tage nach einem Mückenstich tritt Dengue-Fieber auf?
Krankheitsbild. Dengue-Fieber tritt meist 4 bis 7 Tage (selten 3 bis 14 Tage) nach dem Stich durch eine infizierte Mücke auf. Eine Infektion verläuft in ca. 40 bis 80 Prozent der Fälle asymptomatisch.
Wie testen Sie sich selbst auf Dengue-Fieber?
Das häufigste Symptom von Dengue ist Fieber mit einem der folgenden Symptome: Schmerzen (Augenschmerzen, typischerweise hinter den Augen, Muskel-, Gelenk- oder Knochenschmerzen), Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag.
Was passiert, wenn man bei Dengue-Fieber Ibuprofen nimmt?
Nehmen Sie weder Aspirin noch Ibuprofen ein, da diese Mittel Blutungen auslösen oder verschlimmern können. Während der Erkrankung werden Sie unter einem Moskitonetz isoliert, damit die Infektion nicht durch Stechmücken auf weitere Personen übertragen werden kann.
Wie erkennt man einen gefährlichen Mückenstich?
starker Juckreiz und Brennen an der Einstichstelle. Hautrötungen durch die lokal erhöhte Durchblutung. deutlich ausgeprägte Schwellung der Einstichstelle durch verstärkte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe.
Wie gefährlich ist der Stich der Tigermücke für den Menschen?
Von der Tigermücke können u.a. Chikungunya-, Dengue- und Zika-Viren auf den Menschen übertragen werden. Die hervorgerufenen Erkrankungen treten vor allem in tropischen und subtropischen Regionen der Welt auf, wo diese vektorkompetenten Stechmücken heimisch sind.
Ist ein roter Kreis nach einem Mückenstich ein Anzeichen für eine Entzündung?
Typisch für eine Entzündung ist ein klar abgegrenzter roter Kreis um den Stich oder die Bildung von Eiter. Wenn Sie unsicher sind, ob eine allergische Reaktion oder eine Infektion vorliegt, lassen Sie die Einstichstelle ärztlich untersuchen.
Wie merkt man eine Blutvergiftung nach einem Mückenstich?
Anzeichen dafür sind unter anderem hohes Fieber (oft mit Schüttelfrost), beschleunigte Atmung, beschleunigter Puls, Verwirrtheit und schlechter Allgemeinzustand. Eine Blutvergiftung durch Insektenstich ist zwar sehr selten, darf aber nicht ignoriert werden. Eine Sepsis bedeutet akute Lebensgefahr!
Wie sehen Dengue-Mücken aus?
Übertragen wird Dengue-Fieber durch den Stich einer Mücke – genauer: der Aedes aegypti (Gelbfiebermücke, auch Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke), aber auch der Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke). Tigermücken haben einen schwarzen Körper mit auffälligen weißen Streifen.
Was passiert im Körper nach einem Mückenstich?
Beim Stechen dringt die Mücke mit ihrem spitzen Stechrüssel in die Haut ein. Sie gibt dabei Speichel ab, der eine gerinnungshemmende Substanz enthält. Sie hält das Blut flüssig, während die Mücke saugt. Außerdem wirkt der Mückenspeichel betäubend – vom Stich spüren wir deshalb meist erstmal nichts.