Zuletzt aktualisiert am 16. Februar 2026
- Frühere Venenthrombose.
- Gerinnungsstörungen.
- Krebserkrankungen.
- Höheres Lebensalter.
- Thrombosen bei Familienmitgliedern.
- Herzschwäche.
- Bewegungsmangel.
- Übergewicht.
Welche Menschen sind besonders gefährdet, eine Thrombose zu bekommen?
WER IST BESONDERS GEFÄHRDET? Raucher, Übergewichtige und Menschen, die sich zu wenig bewegen, gehören zur Risikogruppe. Aber auch in der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille steigt die Gefahr, eine Thrombose zu erleiden. Bluthochdruck- und Diabetespatienten sind ebenfalls häufiger betroffen.
Welche drei Hauptursachen begünstigen eine Thrombose?
- Unfallbedingte Verletzungen.
- Operative Eingriffe,
- Bettruhe bzw. ...
- Ruhigstellung eines Beins (Schiene, Gips)
- Innere Erkrankungen (Krebs, Herzschwäche oder Vorhofflimmern und/oder deren Therapien)
- Entzündungen.
Welche Risikogruppen gibt es für Thrombose?
- bei längerem Liegen, z.B. während eines Krankenhausaufenthaltes.
- nach einer Operation.
- bei einer Krebserkrankung.
- bei vererbter Thromboseneigung.
- bei verändertem Hormonhaushalt, etwa aufgrund einer Schwangerschaft oder der Einnahme der Anti-Baby-Pille.
Welche Krankheit löst Thrombosen aus?
Die Blutgerinnsel bilden sich häufig aufgrund eines Krampfaderleidens, nach großen Operationen oder durch eine Krebserkrankung, durch Venenentzündungen oder als Folge von Flüssigkeitsmangel. Arterielle Thrombosen entstehen meist aufgrund von Veränderungen in einer Arterie.
Thrombose - Diagnostik, Therapie und Prophylaxe - Steigerwaldklinik Burgebrach
Was sind die Ursachen für Thrombosen?
Eine Thrombose kann durch drei verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Das sind ein gestörter Blutfluss, veränderte Gefäßwände sowie eine veränderte Blutzusammensetzung. Außerdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose zu bekommen, wenn man bereits einmal daran erkrankt war oder eine Embolie hatte.
Welche Medikamente können eine Thrombose auslösen?
Thrombolytische (Fibrinolytische) Medikamente
Thrombolytika zu denen Alteplase, Tenecteplase und Streptokinase gehören, lösen Blutgerinnsel auf und können bei ausgewählten Patienten mit TVT wirksamer sein als Heparin allein, aber das Blutungsrisiko ist höher als bei Heparin allein.
Wer zählt zu den Risikogruppen?
- ältere Menschen (65+) – insbesondere mit chronischen Erkrankungen.
- Menschen mit chronischen Erkrankungen.
- als chronische Erkrankungen, nach aktueller Evidenz, gelten: – (chronische) Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen inkl. COPD. – Diabetes. – Herzkreislauferkrankungen.
Was sind Anzeichen für Thrombose?
- Schmerzen im Bein, im Becken oder im Rücken.
- betroffene Region ist druckempfindlich.
- Schwere- und Spannungsgefühl.
- gerötete oder bläulich verfärbte Haut.
- Schwellungen.
- die betroffene Körperregion ist wärmer als andere.
Wie kann man Thrombose vorbeugen?
- Nikotinverzicht: Rauchen kann das Thromboserisiko drastisch erhöhen.
- Übergewicht vermeiden: Die stärkere Belastung der Venen kann die Durchblutung beeinträchtigen.
- Hormonelle Verhütung berücksichtigen: Hormonelle Verhütungsmittel können das Thromboserisiko erhöhen.
Welche 3 Faktoren spielen bei der Entstehung einer Thrombose eine wesentliche Rolle?
Ursachen einer Thrombose
Die Virchow-Trias setzen sich aus drei Gruppen zusammen: Veränderung der Blutzusammensetzung (durch Medikamente oder erbliche Faktoren) Veränderung der Gefäße (durch Verletzungen oder Entzündungen) Verminderte Strömungsgeschwindigkeit (durch Krampfadern oder Bettlägerigkeit)
Kann Stress Thrombosen auslösen?
Stress hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gefäßgesundheit. Er kann nicht nur die Entstehung von Krampfadern und Thrombosen begünstigen, sondern auch bestehende Gefäßprobleme verschärfen.
Welche Sofortmaßnahmen gibt es bei einer Thrombose?
Die Kompression und das Hochlagern des Beins gehören zu den wichtigsten Sofortmaßnahmen bei einer Thrombose. Durch das Hochlagern kann ein Blutstau verringert werden, was die Durchblutung verbessert und das Risiko weiterer Komplikationen senkt.
Wer hat ein höheres Thromboserisiko?
Frauen haben ein erhöhtes Risiko, an einer Beinvenenthrombose zu erkranken. Ein wesentlicher Risikofaktor für Thrombose bei Frauen sind hormonelle Einflüsse. "Diese beeinflussen die Blutgerinnung und erhöhen das Thromboserisiko deutlich", so Schick.
Kann man trotz viel Bewegung eine Thrombose bekommen?
Eine Thrombose kann sogar bei gesunden Menschen auftreten, die lange Zeit sitzen, z. B. bei langen Fahrten oder Flügen; jedoch passiert dies selten in diesem Zusammenhang und meistens bei Personen mit anderen Risikofaktoren.
Welche Maßnahmen gibt es, um Thrombose zu vorbeugen?
- Kompressionsverbände oder -strümpfe.
- Bewegung (zum Beispiel Schwimmen oder Radfahren)
- Frühmobilisation nach einer OP.
- Genügend Flüssigkeit.
- Ausgewogene Ernährung.
- Übergewicht vermeiden.
Wann ist man anfälliger für Thrombose?
Bei niedrigem Blutdruck fließt das Blut langsamer, sodass es leichter dazu neigt, Pfropfe (Blutgerinnsel) zu bilden. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Betroffene bettlägerig sind oder aus anderen Gründen einen Mangel an Bewegung haben. Bewegungsmangel zählt zu den typischen Risikofaktoren für Thrombose.
Ist Kaffee bei Thrombose empfehlenswert?
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Es ist wichtig, genügend zu trinken, um das Blut nicht unnötig einzudicken, was das Risiko für Thrombosen erhöhen könnte. Wasser und verdünnte Fruchtsäfte sind empfehlenswert, während Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol vermieden werden sollten.
Wie kann ich selber testen, ob ich eine Thrombose habe?
Übe leichten Druck auf die Wade aus. Treten dabei Schmerzen oder ein stechendes Gefühl auf, könnte dies auf eine Thrombose hinweisen. Messen mit einem Maßband den Umfang beider Waden. Ein Unterschied von mehr als 3 cm zwischen den Waden kann ein Warnsignal sein, dass Du nicht ignorieren solltest.
Was sind Hochrisikopatienten?
Einen mittlerweile überdurchschnittlich großen Anteil am Patientenaufkommen stellen Risikopatienten dar. Das sind all jene Patienten, bei denen man aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation von einer erhöhten Komplikationsrate ausgehen muss.
Welche Vorerkrankungen zählen zur Risikogruppe?
Zu den Risikogruppen des Coronavirus zählen neben den älteren Menschen, bei denen das Risiko schwerer Verläufe wesentlich größer ist, auch Raucher und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen (koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Asthma, chronische Bronchitis, chronische Lebererkrankungen), Patienten mit Diabetes ...
Was zählt zu schweren Grunderkrankungen?
- AIDS und HIV.
- akuter Herzinfarkt mit Einschränkung der Pumpfunktion.
- offene Herz-Operationen.
- bösartiger Tumoren/Krebserkrankungen einschließlich Leukämie/Brustkrebs.
- chronische Niereninsuffizienz (Nierenversagen) mit Dialysepflicht.
- Hirnblutung oder Hirninfarkt (Schlaganfall)
- Knochenmarksversagen.
Wie kündigt sich eine Beinthrombose an?
Symptome: Wie kündigt sich eine Thrombose im Bein an? Zu den häufigsten Symptomen einer Thrombose gehören: einseitige Schwellung, meist an Wade oder Oberschenkel. Schmerzen, insbesondere in der Kniekehle bei Thrombose.
Können Blutverdünner Thrombosen auflösen?
In den meisten Fällen reicht eine rein medikamentöse Therapie mit sogenannten Blutverdünnern aus, die das Blutgerinnsel innerhalb weniger Monate auflösen können. Meist beläuft sich die Therapiedauer bei isolierten peripheren Thrombosen für 3-6 Monate.