Welche Jahrgänge profitieren von der Mütterrente?

Zuletzt aktualisiert am 3. September 2026

Von der Mütterrente III profitieren nur Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren worden sind. Ein Kind aus diesem Jahrgang ist heute (2025) 33 Jahre alt oder älter. Mütter, die vor 1992 ein Kind zur Welt gebracht haben, sind heute meist zwischen 50 und 90 Jahre alt.

Welche Jahrgänge bekommen die Mütterrente?

Die Mütterrente gibt es seit dem 1. Juli 2014. Zum 1. Januar 2019 wurde die "Mütterrente II" eingeführt, dank der Erziehende pro Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu einem halben Jahr Erziehungszeit zusätzlich bei der Rente angerechnet bekommen.

Wer bekommt Mütterrente ab Januar 2019?

Zum 1. Januar 2019 wurde die "Mütterrente II" eingeführt. Dadurch bekommen Mütter und Väter für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, ein weiteres halbes Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Pro Kind sind also bis zu 30 Monate Kindererziehungszeiten möglich.

Was bekommt man für 2 Kinder an Rente?

Hast du zwei Kinder, hängt die Höhe davon ab, wann sie geboren wurden. Für zwei Kinder, die vor 1992 geboren wurden, sind es insgesamt etwa 180 Euro im Westen oder 175 Euro im Osten. Sind beide Kinder ab 1992 geboren, erhöht sich die Summe auf rund 216 Euro im Westen oder 210 Euro im Osten.

Wer profitiert von der neuen Mütterrente?

Wer profitiert von der neuen Mütterrente? Die neue Mütterrente soll vor allem die Mütter besserstellen, die bisher benachteiligt wurden – konkret: diejenigen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Sie erhalten bislang nur 2,5 Rentenpunkte pro Kind, während Mütter mit ab 1992 geborenen Kindern auf drei Punkte kommen.

Mütterrente 2025: Wer profitiert von den neuen Regelungen?

Wer bekommt die Mütterrente ab 2027?

Die neue Regelung soll ab dem 01.01.2027 in Kraft treten.

Müttern, die vor 2027 in Rente gehen oder schon in Rente sind, wird für jedes Kind, das sie vor 1992 erzogen haben, zusätzlich pauschal ein halber Rentenpunkt gutgeschrieben und die dadurch höhere Rente ab dem 01.01.2027 monatlich ausbezahlt.

Wer bekommt mehr Mütterrente 2025?

Müttern und Vätern, die ein vor 1992 geborenes Kind erzogen haben, wird pro Kind ein zusätzlicher Rentenzuschlag in Höhe eines halben Rentenpunktes (Entgeltpunkt) auf die Rente gewährt. Stand Juli 2025 ist dieser Zuschlag monatlich 20,39 Euro wert.

Wann wird die Ausweitung der Mütterrente beschlossen?

Ausgeweitete Mütterrente soll 2027 starten. Mütter mit älteren Kindern können sich freuen: Drei Jahre statt bislang zweieinhalb Jahre werden künftig als Erziehungszeiten für die Rente anerkannt – auch wenn das Kind vor 1992 geboren wurde. Die Regelung soll ab 2027 gelten, Auszahlungen erfolgen ab 2028.

Woher weiß ich, ob Kindererziehungszeiten angerechnet wurden?

Ob dir Kindererziehungszeiten angerechnet wurden, erkennst du im Versicherungsverlauf oder Rentenbescheid – dort sind die Zeiträume und Punkte klar aufgeführt. Fehlt der Eintrag, wurden die Zeiten vermutlich nie beantragt. Dann solltest du aktiv werden und das unbedingt nachholen.

Wann wird die neue Mütterrente ausgezahlt?

Die Koalition beabsichtigt, die Mütterente III zum 1. Januar 2027 einzuführen. Wegen des sehr hohen technischen Aufwands zur Umsetzung könnte die Auszahlung nach gegenwärtigem Stand aber erst 2028 beginnen. Gegebenenfalls wird die Mütterrente III dann rückwirkend ausgezahlt.

Ist die Mütterrente in der Rentenauskunft ausgewiesen?

Die Mütterrente erscheint im Rentenbescheid nicht als eigener Punkt, sondern wird über die Kindererziehungszeiten abgebildet. Diese Zeiten zählen als Pflichtbeitragsjahre und erhöhen direkt die Rentenhöhe – vorausgesetzt, sie wurden zuvor beantragt und ins Rentenkonto eingetragen.

Welche Frauen bekommen Mütterrente?

Mein Kind ist vor 1992 geboren worden

Durch eine gesetzliche Regelung, die sogenannte "Mütterrente", werden bei Geburten vor 1992 bis zu 2,5 Jahre oder 30 Monate Kindererziehungszeit anerkannt. Sie beginnt mit dem Kalendermonat nach der Geburt des Kindes.

Wer muss einen Antrag auf Mütterrente stellen?

Jeder Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung, der Kinder erzogen hat, kann grundsätzlich die Mütterrente beantragen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Mindestversicherungszeit von 5 Jahren erfüllt ist. Außerdem müssen Sie als Elternteil maßgeblich für die Kindererziehung verantwortlich gewesen sein.

Woher weiß ich, ob ich Mütterrente bekomme?

In Ihrem Rentenbescheid finden Sie die Mütterrente unter den Angaben zu den Kindererziehungszeiten oder Erziehungszeiten. Diese werden als separate Zeilen oder Abschnitte aufgeführt und zeigen an, für wie viele Kinder und für welche Zeiträume Ihnen Erziehungszeiten angerechnet wurden.

Wann endet die Mütterrente?

Sie endet nach 36 Monaten bei Kindern, die nach 1992 geboren sind. Bei Kindern, die vor 1992 geboren sind, beginnt die Kindererziehungszeit ebenfalls in dem Monat nach der Geburt. Sie endet nach 30 Monaten.

Werden Kindererziehungszeiten automatisch bei der Rente berücksichtigt?

Väter und Mütter können die Kindererziehungszeiten als Beitrags- und Wartezeiten auf die spätere gesetzliche Altersrente anrechnen lassen. Die Person, welche das Kind hauptsächlich erzieht, gilt in der gesetzlichen Rentenversicherung automatisch als pflichtversichert.

Ist es möglich, Kindererziehungszeiten nachträglich zu beantragen?

Wurde eine übereinstimmende Erklärung nicht abgegeben, ist die Erziehungszeit grundsätzlich dem Elternteil zuzuordnen, der das Kind - nach objektiven Gesichtspunkten betrachtet - überwiegend erzogen hat. Die Erklärung kann immer nur für die Zukunft, maximal für zwei Monate rückwirkend, abgegeben werden.

Was bringen 10 Jahre Kinderberücksichtigungszeiten?

Zu einer Gutschrift von Entgeltpunkten durch Kinderberücksichtigungszeiten kommt es auch bei der zeitgleichen Erziehung von mindestens zwei Kindern unter zehn Jahren. Durch die parallele Erziehung über den Zeitraum eines Jahres kann der monatliche Rentenanspruch um über 10 Euro steigen.

Wird die Mütterrente automatisch gezahlt?

Väter: Die Mütterrente wird grundsätzlich automatisch der Mutter des Kindes zugeordnet. Väter erhalten sie nicht automatisch. Will ein Vater die Erziehungszeit angerechnet bekommen, muss er eine schriftliche gemeinsame Erklärung mit der Mutter abgeben, dass er das Kind überwiegend erzogen hat.

Wann gibt es die neue Mütterrente 2025?

Kommt die Mütterrente 3 wie geplant, wird pro Kind ein halber zusätzlicher Rentenpunkt gutgeschrieben. Das entspricht seit 1. Juli 2025 genau 20,40 Euro brutto monatlich pro Kind (0,5 × 40,79 Euro). Die Rentenerhöhung gilt lebenslang und ist dynamisch, also steigerungsfähig.

Für wen gilt die neue Mütterrente?

Seit der jüngsten Reform, der Mütterrente II , gilt: Für jedes vor 1992 geborene Kind erhalten Erziehende bis zu 2,5 Kindererziehungsjahre auf ihr Rentenkonto angerechnet. Als Verdienst wird der deutsche Durchschnittsverdienst angenommen. Entsprechend gibt es bis zu 2,5 Entgeltpunkte auf das Rentenkonto.

Ist die Mütterrente im Rentenbescheid ausgewiesen?

Mütterrente ist nun auch in Renteninformationen aufgelistet

26,39 Euro (neue Bundesländer) monatlich höheren Rente. Im Kalenderjahr 2023 entspricht dieser zusätzliche Entgeltpunkt einer um 36,02 Euro (alte Bundesländer) bzw. 35,52 Euro (neue Bundesländer) monatlich höheren Rente.

Wie hoch ist die Erhöhung der Mütterrente ab 2027?

Zudem erhalten Eltern von vor 1992 geborenen Kindern ab 2027 drei statt bislang zweieinhalb Jahre Erziehungszeiten bei der Rente angerechnet. Dies soll spätestens 2028 umgesetzt sein, aber dann rückwirkend ab 2027 gezahlt werden. Die Erhöhung der Mütterrente bedeutet pro Kind rund 20 Euro mehr im Monat.

Welche Änderungen gibt es für Rentner ab August 2025?

Erst ab August 2025 wird dann wieder ausschließlich der reguläre Beitrag von 3,6 % abgezogen. Ab diesem Zeitpunkt kommt die Rentenerhöhung dann vollständig bei den Rentnerinnen und Rentnern an. Ein Beispiel für Sie: So wirkt sich die Anpassung aus: Frau Sommer erhält aktuell eine Bruttorente von 1.200 €.