Welche Impfungen sollte man mit 70 Jahren haben?

Zuletzt aktualisiert am 27. August 2026

Neben dem normalen Impfkalender für Erwachsene, der Auffrischungen des Impfschutzes gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten vorsieht, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Menschen ab einem Alter von 60 weitere Impfungen: Grippe (jährlich) Pneumokokken. Herpes Zoster Gürtelrose.

Welche Impfungen bekommen ältere Menschen?

Die CDC empfiehlt allen Erwachsenen ab 50 Jahren eine Pneumokokken-Impfung . Diese Impfung schützt vor schweren Infektionen, einschließlich Lungenentzündung. Es gibt verschiedene Formen des Pneumokokken-Impfstoffs: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um herauszufinden, welche für Sie am besten geeignet ist.

Wie oft muss ich mich gegen Gürtelrose impfen lassen?

Der Totimpfstoff gegen Gürtelrose ist für Personen ab 50 Jahren (bei erhöhtem Risiko für einen Herpes Zoster ab 18 Jahre) zugelassen und wird zweimal im Abstand von mindestens 2 und maximal 6 Monaten geimpft.

Welche Impfungen sollte man im Alter auffrischen?

Warum Erwachsene regelmäßig ihren Impfschutz prüfen sollten. Die STIKO* empfiehlt Erwachsenen Auffrischimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten). Für Personen ab 60 Jahren werden zusätzlich Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19 und Herpes Zoster (Gürtelrose) empfohlen.

Welche Impfung hält ein Leben lang?

Beispielsweise halten die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken ein Leben lang. Das ist aber eben nicht bei allen Impfungen der Fall, an einige Impfungen muss das Immunsystem daher ab und zu erinnert werden.

STIKO: Drittimpfung für Ü-70-Jährige empfohlen

Welche Impfungen ab 70 Jahren?

Neben dem normalen Impfkalender für Erwachsene, der Auffrischungen des Impfschutzes gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten vorsieht, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Menschen ab einem Alter von 60 weitere Impfungen: Grippe (jährlich) Pneumokokken. Herpes Zoster Gürtelrose.

Ist die Tetanus-Impfung lebenslang?

Für Säuglinge, Kinder und Jugendliche gelten die Empfehlungen im Impfkalender (Grundimmunisierung im Säuglingsalter, Auffrischung im Vorschulalter, erneute Auffrischung mit 9-16 Jahren). Auffrischungsimpfungen für Erwachsene mit vollständiger Grundimmunisierung sollen alle 10 Jahre erfolgen.

Soll man sich mit 80 Jahren noch gegen Gürtelrose impfen lassen?

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose allen Personen ab 60 Jahren sowie ab 50 Jahren bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, chronischen Lungenerkrankungen oder abgeschwächten Immunsystem. Wir empfehlen vor der Impfung einen kompletten Check-up durchführen zu lassen.

Welche Impfung wird alle 10 Jahre empfohlen?

Standard- bzw .

Diese Impfungen empfiehlt die STIKO allen Erwachsenen: Diphtherie und Tetanus (alle zehn Jahre empfohlen) Keuchhusten (Pertussis) (einmalig, als Kombinationsimpfung bei der nächstfälligen Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus)

Ist die Tetanus-Impfung noch sinnvoll?

Eine überstandene Tetanus-Erkrankung schützt nicht dauerhaft vor erneuter Ansteckung. Daher ist auch bei durchgemachter Erkrankung die regelmäßige Auffrischung des Impfschutzes empfohlen.

Wie oft muss man sich gegen Pneumokokken impfen lassen?

Eine Impfung gegen Pneumokokken ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme, die durch Hausärzte durchgeführt werden kann. Die Impfung für gesunde Menschen ab 60 ist im Prinzip einmalig. Wenn ein erhöhtes individuelles gesundheitiches Risiko besteht, wird nach mindestens 6 Jahren eine Wiederholungsimpfung empfohlen.

Wie viel Prozent der über 60-Jährigen bekommen Gürtelrose?

Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus in sich. Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose. Höheres Alter und chronische Erkrankungen sind dabei wesentliche Risikofaktoren.

Wer sollte sich gegen Gürtelrose nicht impfen lassen?

Die Impfung mit dem Herpes-zoster-Totimpfstoff ist kontraindiziert, wenn eine Überempfindlichkeit gegen einen der im Impfstoff enthaltenden Wirkstoffe besteht oder wenn eine allergische Reaktion nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis aufgetreten ist.

Warum sollten sich ältere Erwachsene impfen lassen?

Mit zunehmendem Alter reagiert unser Immunsystem nicht mehr so ​​gut. Daher ist es wichtig, dass wir die empfohlenen Impfungen, einschließlich Auffrischungsimpfungen für einen besseren Schutz, regelmäßig erhalten. Es gibt auch einige durch Impfungen vermeidbare Krankheiten, die bei älteren Menschen besonders häufig und schwerwiegend sind, wie z. B. Gürtelrose und Influenza (Grippe).

Werden über 75-Jährige schon geimpft?

Sie können den COVID-19-Winterimpfstoff erhalten, wenn Sie: 75 Jahre oder älter sind (einschließlich derjenigen, die bis zum 31. Januar 2026 75 Jahre alt sein werden)

Brauchen Senioren eine Hepatitis-B-Impfung?

Die CDC empfiehlt die Hepatitis-B-Impfung auch für Erwachsene ab 60 Jahren, die zu den Risikogruppen für eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus gehören . Jeder Erwachsene ab 60 Jahren, der vor Hepatitis B geschützt werden möchte, kann sich impfen lassen, auch wenn er keinen spezifischen Risikofaktor aufweist.

Was passiert, wenn man Tetanus nicht aufgefrischt?

Menschen, die eine Grundimmunisierung gegen Tetanus haben, deren Auffrischung jedoch länger als zehn Jahre zurückliegt, haben oft noch einen gewissen Impfschutz. Die reduzierte Schutzwirkung („Teilimmunität“) kann dazu beitragen, dass bei einer Infektion mit Clostridium tetani ein sogenannter lokaler Tetanus auftritt.

Ist Tetanus eine lebenslange Impfung?

Die meisten Erwachsenen benötigen im Laufe ihres Lebens nicht mehr als fünf Dosen . Manchmal wird jedoch eine Auffrischungsimpfung verabreicht, wenn die letzte Dosis mehr als zehn Jahre zurückliegt und Sie einem Risiko ausgesetzt sind. Eine Auffrischungsimpfung kann erforderlich sein, wenn Sie eine tiefe Wunde oder eine schmutzige Verletzung haben und die letzte Tetanusimpfung mehr als zehn Jahre zurückliegt.

Welche Pneumokokken-Impfung bei Erwachsenen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab einem Alter von 60 Jahren eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken. Hierfür sollte ein sogenannter Konjugat-Impfstoff verwendet werden, der gegen 20 verschiedene Pneumokokken-(Sero)Typen schützt (PCV20).

Was ist die neue Spritze für über 70-Jährige?

RSV-Impfstoff . Der RSV-Impfstoff schützt vor einer Infektion mit RSV, einem weit verbreiteten Virus, das Babys und ältere Erwachsene schwer erkranken kann. Der NHS bietet ihn an, wenn Sie schwanger sind, zwischen 75 und 79 Jahre alt sind oder nach dem 1. September 2024 das 80. Lebensjahr vollendet haben.

Welche Impfungen sind wirklich wichtig?

Welche Impfungen empfiehlt die STIKO?
  • Covid-19-Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus. ...
  • Diphterie-Impfung (D oder d) gegen Corynebakterien. ...
  • Grippe-Impfung gegen das Influenzavirus. ...
  • Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ...
  • Hepatitis B-Impfung (HB) gegen das Hepatitis B-Virus.

Welche Nebenwirkungen hat die Impfung gegen Gürtelrose?

Lokale Reaktionen (Schmerzen an der Injektionsstelle, Rötung und Schwellung) sowie systemische Reaktionen (Fieber, Müdigkeit, Myalgie und Kopfschmerzen), die die gewöhn- lichen alltäglichen Aktivitäten einschränken, treten etwa bei 1 von 10 geimpften Personen auf.

Wann sollte man nicht geimpft werden?

Chronische Erkrankungen von Herz, Leber, Lunge, Nieren; stabile neurologische Erkrankungen. Antimikrobielle Therapie (Antibiotika) oder Verabreichung niedriger Dosen von Kortikosteroiden oder lokal angewendete steroidhaltige Präparate (unbehandelte Injektionsstelle wählen). Ausnahme: Bakterielle Lebendimpfstoffe.

Wie lange hält eine Tetanus-Impfung wirklich?

Die Impfung gegen Tetanus (Starrkrampf) wird empfohlen für

Säuglinge ab dem Alter von 2 Monaten. Kinder (ab 12 Monaten und danach zwischen 4 bis 7 Jahren). Adoleszenten (zwischen 11 und 13 Jahren). Erwachsenen und Senioren (alle 20 Jahre für die Impfung im Alter zwischen 25 und 64 Jahren, danach alle 10 Jahre).

Welche Nebenwirkungen können nach einer Tetanus-Impfung auftreten?

Seltene Nebenwirkungen: Allgemeinreaktionen wie Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Schweißausbrüche, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Fieber, Atemnot, Muskel- und Gelenkschmerzen, wie auch Magen- Darm-Beschwerden, in der Regel kurzzeitig auftretende Hautausschläge, allergische Reaktionen.