Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026
Zum 19. Januar 2025 lief die Umtauschfrist für die letzten alten Papierführerscheine (rosa oder grauen Lappen) aus, sofern der Inhaber oder die Inhaberin 1971 oder später geboren wurde.
Welche Führerscheine werden 2025 ungültig?
1965 bis 1970: Umtausch bis 19. Januar 2024. 1971 bis 1998: Umtausch bis 19. Januar 2025.
Wie lange ist der rosa Papierführerschein noch gültig?
Der alte rosa Papierführerschein verliert seine Gültigkeit je nach Geburtsjahr stufenweise. Die gestaffelten Umtauschfristen für alle bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellten Papierführerscheine liefen bis zum 19. Januar 2025 (für Jahrgänge ab 1971). Eine Ausnahme gilt für Personen vor Jahrgang 1953, die erst bis zum 19. Januar 2033 tauschen müssen.
Welche Führerscheine haben keine Gültigkeit mehr?
Ob grauer Lappen, rosa Pappe oder weiße Plastikkarte: Nach der sogenannten Dritten EU-Führerscheinrichtlinie müssen alle Motorrad- und Pkw-Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, bis zum 19. Januar 2033 umgetauscht werden.
Was ändert sich beim Führerschein ab 2025?
Fahrschüler und Fahrschülerinnen sollen im Unterricht künftig mehr für umweltfreundliches Fahren sensibilisiert werden. Um besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen, sollen Fahrschüler zudem künftig verstärkt für Fahrzeuge wie E-Scooter oder E-Bikes sensibilisiert werden.
Neuer EU-Führerschein: Wer alles umtauschen muss
Warum müssen die Scheckkartenführerscheine umgetauscht werden?
Scheckkartenführerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen EU-weit umgetauscht werden, um ein einheitliches und fälschungssicheres Dokument zu erhalten. Zudem werden die Dokumente künftig auf 15 Jahre befristet, damit Passfotos und Daten aktuell bleiben. Eine erneute Fahrprüfung oder ein Gesundheitscheck sind beim Umtausch nicht nötig.
Was bedeutet 79.03 und 79.04 bei A auf dem Führerschein?
Die ADAC Übersicht zu Schlüsselzahlen zeigt, dass die Codes 79.03 und 79.04 eine Beschränkung für die Motorradklassen A und A1 darstellen. Sie erhalten diese Einträge meist durch den Besitzstand beziehungsweise Bestandsschutz, wenn Sie Ihren alten Auto-Führerschein (Klasse 3) vor dem 19. Januar 2013 gemacht und diesen später im Scheckkartenformat neu ausgestellt bekommen haben.
Welche Führerscheine sind ab 2026 nicht mehr gültig?
Ab dem 19. Januar 2026 sind alle Scheckkarten-Führerscheine ungültig, die im Zeitraum von 1999 bis 2001 ausgestellt wurden. ·ADAC
Wie kann ich sehen, ob ich meinen Führerschein umtauschen muss?
Ob Sie Ihren Führerschein umtauschen müssen, erkennen Sie an der Art Ihres Dokuments (Papier oder Scheckkarte), Ihrem Geburtsjahr oder dem Ausstellungsdatum. Nutzen Sie den ADAC Umtausch-Rechner oder prüfen Sie die amtlichen Stichtage. Alle Dokumente vor dem 19.1.2013 müssen schrittweise bis 2033 getauscht werden.
Welche Führerscheine haben Bestandsschutz?
Bei allen C1-Führerscheinen, die zwischen 1999 und dem 18. Januar 2013 ausgestellt worden sind, bleibt die eingetragene Befristung bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres gültig. Alle vor 1999 ausgestellten C1-Führerscheine (alte Klasse 3) haben Bestandsschutz und sind unbefristet gültig.
Hat der Scheckkartenführerschein ein Ablaufdatum?
Ja, neue Scheckkartenführerscheine haben ein Ablaufdatum. Seit dem 19. Januar 2013 ausgestellte EU-Kartenführerscheine sind auf 15 Jahre befristet. Ältere Scheckkartenmodelle (ausgestellt zwischen 1999 und dem 18. Januar 2013) hatten anfangs kein Ablaufdatum, müssen aber stufenweise per Pflichtumtausch der Bundesregierung erneuert werden.
Was bedeuten die Löcher im rosa Führerschein?
Löcher oder Einstiche im rosa Papierführerschein zeigen an, dass eine alte Klasse beim Umtausch entfallen ist, dass der Schein ungültig gemacht wurde oder dass früher eine Klasse (wie ein Lkw oder Motorrad) offiziell entzogen beziehungsweise nicht in den neuen Kartenführerschein übertragen wurde.
Wie lange ist ein Kartenführerschein ohne Ablaufdatum gültig?
Kartenführerscheine ohne aufgedrucktes Ablaufdatum (ausgestellt zwischen dem 01.01.1999 und dem 18.01.2013) sind nicht mehr unbegrenzt gültig. Aufgrund einer EU-Vorgabe verlieren sie nach einer gestaffelten Frist bis spätestens zum 19. Januar 2033 ihre Gültigkeit als Dokument und müssen vorher umgetauscht werden.
Welche Führerscheine sind vom Umtausch betroffen?
Vom Pflichtumtausch betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Das betrifft sowohl alte Papierführerscheine (grau oder rosa) als auch frühere Scheckkartenführerscheine ohne eingetragenes Ablaufdatum. Die genaue Reihung richtet sich nach dem Geburts- oder Ausstellungsjahr.
Wie lange ist der rosa Papierführerschein gültig?
Viele Autofahrer sind noch mit dem alten Papierführerschein, dem grauen oder rosa "Lappen" unterwegs. Diese Dokumente verlieren seit Juli 2022 abhängig vom Geburtsjahr schrittweise ihre Gültigkeit. Die Frist für den Umtausch der alten Papierführerscheine für die Geburtsjahre 1959 bis 1964 ist abgelaufen.
Wann muss ich meinen Führerschein mit Geburtsjahr 1950 umtauschen?
Mit dem Geburtsjahr 1950 müssen Sie Ihren Führerschein erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen. Diese Frist gilt für alle Personen, die vor 1953 geboren sind – unabhängig davon, ob Sie noch einen alten Papierführerschein oder bereits einen Kartenführerschein besitzen.
Kann der alte Führerschein Klasse 2 verfallen?
Ja, die Lkw-Berechtigung der alten Klasse 2 verfällt grundsätzlich mit dem 50. Lebensjahr für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Die PKW- und kleineren Klassen (wie Klasse 3-Entsprechungen) bleiben erhalten, aber das Dokument muss zudem stufenweise bis zum 19. Januar 2033 gegen einen EU-Scheckkartenführerschein umgetauscht werden.
Warum sind Führerscheine nur noch 15 Jahre gültig?
Der neue EU-Führerschein ist nur 15 Jahre gültig, um Fälschungen zu erschweren, aktuelle Passfotos zu nutzen und persönliche Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Was darf ich mit A1 79.03 und 79.04 fahren?
Mit den Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04 hinter der Klasse A1 auf Ihrem Führerschein dürfen Sie nur dreirädrige Kraftfahrzeuge (wie Trikes) und entsprechende Gespanne mit einem Anhänger bis 750 kg fahren. Sie dürfen damit keine zweirädrigen 125er-Motorräder steuern.
Welche Jahrgänge brauchen den Führerschein nicht umtauschen?
Einen dauerhaften Sonder- oder Freistatus gibt es nicht, da letztlich alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine bis zum 19. Januar 2033 umgetauscht werden müssen. Personen mit dem Geburtsjahr vor 1953 (unabhängig vom Dokument) sowie Inhaber von Kartenführerscheinen mit späten Ausstellungsjahren (bis 2013) müssen jedoch erst sehr spät aktiv werden.
Welche nationalen Führerscheine können in Deutschland umgetauscht werden?
Staatsangehörige der folgenden Länder können ihren ausländischen Führerschein relativ einfach gegen einen deutschen umtauschen: Andorra, Hongkong, Monaco, San Marino, Namibia, Australien, Neukaledonien, Kanada, Neuseeland, Kanalinseln, Kroatien, Singapur, Französisch-Polynesien, Südafrika, Isle of Man, Südkorea, Israel, ...
Welche Kartenführerscheine müssen 2026 umgetauscht werden?
Im Jahr 2026 müssen Kartenführerscheine umgetauscht werden, die im Zeitraum von 1999 bis 2001 ausgestellt wurden. Der Stichtag für diesen Pflichtumtausch war der 19. Januar 2026.
Wie lange ist ein Scheckkartenführerschein gültig?
Ein neuer Scheckkartenführerschein ist grundsätzlich 15 Jahre gültig. Ältere Scheckkarten, die zwischen 1999 und 2013 ausgestellt wurden, hatten oft kein Ablaufdatum, müssen aber stufenweise nach einem festen Zeitplan gegen neue, befristete Dokumente umgetauscht werden.
Wie erkenne ich, ob mein Führerschein noch gültig ist?
Ob Ihr Führerschein gültig ist, erkennen Sie an dem aufgedruckten Ablaufdatum unter der Ziffer 4b (bei Scheckkarten) oder anhand der gesetzlichen Stufenfristen für den pflichtigen EU-Umtausch, da ältere Dokumente ohne Ablaufdatum gestaffelt nach Geburts- oder Ausstellungsjahr ablaufen.
Was bedeutet Pflichtumtausch beim Führerschein?
Durch den Tausch wird lediglich ein neues Führerscheindokument ausgestellt. Ihre Fahrerlaubnis ist weiterhin gültig. Das bedeutet, dass grundsätzlich keine erneute Prüfung abgelegt werden muss oder die Fahreignung in anderer Form (z.B. durch ärztliche Untersuchungen) nachgewiesen werden muss.