Welche Beispiele gibt es für gegenseitige Verträge?

Zuletzt aktualisiert am 18. Januar 2026

gegenseitige Verträge
  • Annahmeverzug.
  • Bausparvertrag.
  • Einrede des nichterfüllten Vertrags.
  • Erfüllungsort.
  • Insolvenzverwalter.
  • Kaufvertrag.
  • Kommissionsgeschäft.
  • Leistungsverzögerung.

Was sind gegenseitige Verträge?

Ein gegenseitiger Vertrag ist ein Vertrag, bei dem jede Vertragspartei sich nur deshalb zur Leistung verpflichtet hat, weil sich die jeweils andere Vertragspartei ebenfalls zur Leistung verpflichtet hat.

Welche Arten von Verträgen gibt es?

Vertragsarten in Deutschland nach BGB
  • Kaufvertrag (BGB §433)
  • Darlehensvertrag (BGB §488)
  • Mietvertrag (BGB §535)
  • Leihvertrag (BGB §598)
  • Dienstvertrag (BGB §611)
  • Arbeitsvertrag (BGB §611a)
  • Werkvertrag (BGB §631)
  • Maklervertrag (BGB Titel 10)

Welche zwei Verträge gibt es?

Das BGB unterscheidet neben den Vertragsarten zwischen zwei Vertragstypen: den typischen und gemischten Verträgen. Bei typischen Verträgen handelt es sich um einen Vertragstyp, an dessen Rechte, Pflichten und Rahmenbedingungen das Gesetz klare Bedingungen stellt.

Was sind gegenseitig verpflichtende Verträge?

Bei den zwei- bzw. mehrseitig verpflichtenden Verträgen übernehmen alle Parteien eine Pflicht (z.B. Kaufvertrag, Mietvertrag, etc.). Man nennt diese gegenseitigen Verträge auch synallagmatische Verträge.

Insolvenz TV Horrion Nr. 39 Gegenseitige Verträge , § 103 InsO.

Welche Beispiele gibt es für einseitig verpflichtende Verträge?

Beispiele für einseitig verpflichtende Verträge sind die Schenkung und die Bürgschaft. Bei der Schenkung haben die Beschenkten jedoch keine Pflichten. Sie haben ein Recht auf den Gegenstand der Schenkung, müssen diesen jedoch nicht akzeptieren.

Welcher Vertrag gilt bei zwei Verträgen?

Der Multipolar-mehrseitige Vertrag ist ein Vertragstyp aus dem deutschen Schuldrecht, bei dem auf mindestens drei Vertragsparteien verschiedene Rechte und Pflichten verteilt sind, ohne dass jeweils nur zwei Parteien unmittelbar miteinander kontrahieren.

Was sind gemischt typische Verträge?

Gemischte Verträge kombinieren Elemente verschiedener typisierter Vertragstypen. Ein klassisches Beispiel ist der Vertrag über einen Hotelzimmeraufenthalt, der sowohl Elemente eines Mietvertrages (Überlassung eines Zimmers) als auch eines Dienstvertrages (Bereitstellung von Serviceleistungen) enthält.

Was zählt unter Vertrag?

Was ist ein Vertrag? Ein Vertrag ist eine rechtlich bindende Abmachung zwischen zwei oder mehr Parteien. Ein Vertrag erfordert bestimmte Elemente, um rechtlich durchsetzbar zu sein, darunter Angebot, Annahme, Gegenleistung (ein Austausch von Werten) und die Absicht, eine rechtliche Bindung einzugehen.

Kann man zwei Verträge haben?

Es gibt keine gesetzliche Beschränkung für die Zahl der Handyverträge, die Du abschließen darfst.

Wie nennt man einen Kaufvertrag zwischen zwei Unternehmen?

Ein B2B-Vertrag, ausgeschrieben Business-to-Business-Vertrag, ist eine Vereinbarung, die zwischen zwei Unternehmen getroffen wird. Diese Verträge regeln die Bedingungen, unter denen Geschäfte, Dienstleistungen oder Waren ausgetauscht werden.

Ist ein Mietvertrag ein Dienstvertrag?

Der Dienstvertrag ist neben dem Kaufvertrag, dem Mietvertrag und dem Werkvertrag der häufigste schuldrechtliche Vertragstyp. Dienstverträge werden unter anderem in folgenden Branchen eingesetzt: Hausverwaltungen. Schulungs- und Weiterbildungsinstitute.

Welche Vertragspartner gibt es?

So heißen die Vertragsparteien aus einem Kaufvertrag Käufer und Verkäufer, aus einem Mietvertrag Mieter und Vermieter, aus einem Pachtvertrag Pächter und Verpächter, beim Arbeitsvertrag Arbeitgeber und Arbeitnehmer, beim Auftrag Auftraggeber und Auftragnehmer, beim Behandlungsvertrag Arzt und Patient, beim Ehevertrag ...

Ist ein Auftrag ein gegenseitiger Vertrag?

BGB. Nach herrschender Meinung wird der Auftrag als unvollkommen zweiseitig verpflichtender Vertrag eingeordnet.

Was ist der Unterschied zwischen 273 und 320 BGB?

Bereits das Bestehen der Einrede des § 320 BGB schließt den Schuldnerverzug aus. Im Gegensatz zur Einrede des § 273 BGB ist es also nicht erforderlich, dass sich der Schuldner auf die Einrede beruft. Wenn der Schuldner in Unkenntnis des § 320 bereits geleistet hat, so kann er seine Leistung nicht nach § 812 I 1, 1.

Ist ein Mietvertrag ein gegenseitiger Vertrag?

Der Mietvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag und entsteht durch (mindestens) zwei übereinstimmende Willenserklärungen. Durch einen Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache (Räumlichkeiten, Grundstücke, Kraftfahrzeuge usw.) während der Mietzeit zu gewähren, § 535 Abs. 1 S.

Welche Beispiele gibt es für atypische Verträge?

Passen die gewählten Vertragstypen nicht einmal partiell unter einen der gesetzlich geregelten Verträge, bezeichnet man diese als atypische Verträge. Beispiele für atypische Verträge sind der Garantievertrag, das Factoring oder das Leasing.

Was gilt als Vertrag?

Deutsches Recht

Der Vertrag ist ein mehrseitiges Rechtsgeschäft, welches durch einander entsprechende Willenserklärungen der beteiligten Parteien zustande kommt. Willenserklärungen entsprechen einander, wenn sie dieselbe Rechtsfolge herbeiführen wollen. Der Vertrag ist ein hochabstrakter Rechtsbegriff.

Was heißt unter Vertrag?

Ein Untervertrag ist ein Vertrag, bei dem die gesamte oder abgegrenzte Teile der Arbeit aus einem bestehenden Vertrag an eine dritte Person oder Firma vergeben wird.

Was ist ein Typenkombinationsvertrag?

Der Typenkombinationsvertrag – aktuelle Rechtsprechung zu einer examensrelevanten Nischenproblematik. Das Schuldrecht regelt unterschiedliche Vertragstypen, die den Parteien dispositiv zur Verfügung stehen. Ausdrücklich geregelt sind beispielsweise der Dienst- und Werkvertrag, aber auch der Kauf- und der Mietvertrag.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vertrag und einer Vereinbarung?

Der wichtige Unterschied: Eine Vereinbarung kann, ein Vertrag muss rechtlich verbindlich sein. Verträge setzen immer bestimmte Voraussetzungen voraus, zum Beispiel Angebot, Annahme und eine Gegenleistung. Vereinbarungen sind oft formlos, aber nur begrenzt durchsetzbar.

Was sind die "Ungleichen Verträge"?

Als „Ungleiche Verträge“ (bu pingdeng tiaoyue 不平等條約) werden die Verträge bezeichnet, zu deren Unterzeichnung europäische Staaten, die USA und Japan China seit dem 19. Jahrhundert mit Waffengewalt gezwungen hatte.

Welche Beispiele gibt es für gemischte Verträge?

Klassisches Beispiel des gemischten Vertrags ist der Beherbergungsvertrag, dessen Hauptleistungspflicht die Zimmervermietung ist, auf welche Mietvertragsrecht (gewerbliche Zimmervermietung) anzuwenden ist.

Was sind zweiseitige Verträge?

Zweiseitige Verträge verlangen, wie der Name schon sagt, dass sich beide Parteien zu bestimmten Versprechen, Vereinbarungen oder Anforderungen verpflichten. Kommt eine Partei ihrer Verpflichtung nicht nach, gilt dies als Vertragsbruch.

Was bedeutet 133 BGB?

§ 133 Auslegung einer Willenserklärung. Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.