Zuletzt aktualisiert am 10. Januar 2026
Beim schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik sterben am 3. Juni 1998 in Eschede 101 Menschen, mehr als 100 werden teils schwer verletzt. Ein gebrochener Radreifen hat einen Intercity-Express (ICE) auf dem Weg nach Hamburg bei Tempo 200 entgleisen lassen.
Was war die Ursache für das Bahnunglück in Eschede?
Verunglückter ICE vor Eschede: Die Ursache war ein gebrochener Radreifen. Das ICE-Unglück von Eschede gilt als vermeidbare Katastrophe. Seit der Zugkatastrophe vor genau 25 Jahren hat sich die Sicherheit von Zügen noch einmal erheblich verbessert.
Was ist mit dem Lokführer von Eschede passiert?
Situation der Opfer und Identifikation
Das Zugpersonal wurde bis auf einen Zugbegleiter und den Triebfahrzeugführer bei dem Unfall getötet. 96 Tote wurden aus den Trümmern geborgen, 5 Menschen erlagen später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Unter den Toten waren 12 Kinder.
Was war der schlimmste Zugunfall?
In der Nacht zum 22. Dezember 1939 rasten zwei D-Züge im brandenburgischen Genthin ineinander. 278 Menschen starben, 453 wurden verletzt. Die Tragödie gilt als das schwerste Zugunglück der deutschen Geschichte.
Was war der schlimmste Zugunfall der Welt?
Der große Zugunfall von 1918. Der große Zugunfall von 1918 ereignete sich am 9. Juli 1918 in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee. Zwei Personenzüge der Nashville, Chattanooga and St. Louis Railway („NC&StL“) kollidierten frontal. Mindestens 101 Menschen kamen ums Leben, weitere 171 wurden verletzt.
Vor 20 Jahren: Zugunglück in Eschede | SPIEGEL TV
In welchem Land ereignete sich 2004 der größte Eisenbahnunfall aller Zeiten mit mehr als 1000 Todesopfern?
Der Eisenbahnunfall von Peraliya ereignete sich am 26. Dezember 2004 in der Südprovinz an der Südwestküste Sri Lankas. Der durch das Seebeben im Indischen Ozean ausgelöste Tsunami überspülte die Gleise und riss einen Zug von den Schienen.
Wo war das größte Zugunglück in Deutschland?
Beim schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik sterben am 3. Juni 1998 in Eschede 101 Menschen, mehr als 100 werden teils schwer verletzt. Ein gebrochener Radreifen hat einen Intercity-Express (ICE) auf dem Weg nach Hamburg bei Tempo 200 entgleisen lassen.
Wie viele überlebende Eschede gibt es?
101 Menschen kamen 1998 durch die Zugkatastrophe in Eschede ums Leben. Udo Bauch ist ein Überlebender – doch seit dem Unglück er schwerbehindert: „Ich leide täglich unter starken Schmerzen, es gibt auch keine Versöhnung mit der deutschen Bahn.
Was war der schwerste Unfall in Deutschland?
ICE-Unglück von Eschede. Als am 3. Juni 1998 ein ICE bei Eschede in Niedersachsen entgleiste, kamen 101 Menschen ums Leben - das bisher schwerste Zugunglück in Deutschland und ein Schock, da der Hochgeschwindigkeits-Bahnverkehr vorher unproblematisch schien.
Wie schnell war der Zug in Eschede?
Juni 1998, 10.56 Uhr
Mit knapp 200 Kilometern pro Stunde rast der Zug über die Gleise durch die Lüneburger Heide, noch sechs Kilometer bis Eschede. Ein lauter metallener Schlag schreckt die Fahrgäste im ersten Waggon auf: Ein Stück des Fußbodens unter zwei Sitzen hat sich ruckartig aufgewölbt.
Wie hieß der Zug von Eschede?
Es war der Vormittag des 3. Juni 1998: Mit knapp 200 Stundenkilometern passierte der ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ die niedersächsische Kleinstadt Eschede (Landkreis Celle) auf dem Weg nach Hamburg. Über 200 Passagiere waren an Bord des Zuges als es passierte: Kurz vor einer Brücke entgleiste der ICE.
Warum sind die Kirschbäume in Eschede?
Landschaftstypisch ist eine Ruhezone gestaltet. Der Weg durchschneidet sie und findet am Rande der Bäume sein symbolisches Ende: 101 Kirschbäume verweisen auf 101 getötete Opfer.
Wer starb in Eschede?
4 | 9 Annette Angermann war 20 als das Unglück passierte. Im Zug saß ihr Bruder Klaus. Er wurde schwer verletzt und starb drei Tage später im Krankenhaus. Für Annette Angermann war der Tod ihres Bruders ein Schock, der sie bis heute prägt.
Hat der Zugführer von Eschede überlebt?
„Minuten später wäre ich gestorben“: Udo Bauch überlebte das Zugunglück von Eschede vor 25 Jahren – und kämpft bis heute. Am 3. Juni 1998 starben beim bisher schwersten Zugunglück in Deutschland 101 Menschen. Auch ein Vierteljahrhundert später leiden Überlebende und Angehörige weiter.
Wofür ist Eschede bekannt?
Eschede liegt am Rand des Naturpark Südheide der für seine artenreiche Flora und Fauna bekannt ist und durch den herrliche Wander-, Rad- und Reitwege führen.
Wie schnell fährt der ICE 3?
Die schnellen ICE-Züge in Deutschland fahren im Regelbetrieb mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h. In Deutschland werden diese Geschwindigkeiten auf speziell dafür vorgesehenen Hochgeschwindigkeitsstrecken erreicht, wie beispielsweise zwischen Berlin und München sowie zwischen Köln und Frankfurt.
Welcher war der schlimmste Unfall der Welt?
Als Nedelin-Katastrophe wird der größte offiziell bekannte Raketenunfall bezeichnet. Bei diesem Unfall starben am 24. Oktober 1960 durch die Explosion einer militärischen Interkontinentalrakete auf dem sowjetischen Weltraumbahnhof Baikonur 126 Menschen, nach manchen Quellen auch mehr.
Was war der schlimmste Crash der Geschichte?
Die höchste Zahl an Todesopfern durch den Absturz eines einzelnen Flugzeugs ereignete sich am 12. August 1985, als der Japan-Air-Lines-Flug 123 , eine Boeing 747SR-46 auf dem Weg von Tokio nach Osaka, am Berg Takamagahara in Ueno in der Präfektur Gunma in Japan abstürzte und 520 Menschen tötete.
Wo passieren die meisten tödlichen Unfälle in Deutschland?
Die mit Abstand meisten Verkehrsteilnehmenden kamen auf Außerortsstraßen (ohne Autobahnen) ums Leben – 56,7 Prozent der Verkehrstoten. Dabei ereignete sich auf Außerortsstraßen etwa jeder vierte Unfall mit Personenschaden (23,7 Prozent).
Wer war schuld am Zugunglück in Eschede?
Juni 1998, entgleiste der ICE „Wilhelm Conrad Röntgen“ auf der Bahnstrecke von Hannover nach Hamburg und zerschellte an einer Brücke in der Gemeinde Eschede in Niedersachsen. Auslöser für das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland waren ein gebrochener Radreifen und menschliches Versagen.
Was war das größte Zugunglück der Welt?
Das ICE-Unglück von Eschede zählt bis heute zu den weltweit schwersten Unglücken, die es mit Hochgeschwindigkeitszügen gegeben hat.
Was ist der schrecklichste Zugunfall der Welt?
Zugunglück von Eschede . Am 3. Juni 1998 entgleiste ein Teil eines ICE 1-Zuges auf der Bahnstrecke Hannover–Hamburg bei Eschede in Niedersachsen und stürzte in eine Überführung über der Bahnstrecke, die daraufhin auf den Zug stürzte.
Was war der schlimmste Unfall in Deutschland?
Die Katastrophe von Ramstein ereignete sich am Sonntag, dem 28. August 1988, während der Flugschau „Flugtag ’88“ auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein bei Kaiserslautern in der Bundesrepublik Deutschland. Drei Flugzeuge der italienischen Luftwaffe kollidierten während ihrer Flugvorführung und stürzten vor rund 300.000 Zuschauern ab.
Was ist mit dem LKW-Fahrer beim Zugunglück in Kerang passiert?
Der Lkw-Fahrer wurde nach dem Vorfall strafrechtlich verfolgt, da er nicht ausreichend aufgepasst hatte. Er plädierte in elf Fällen fahrlässigen Fahrens mit Todesfolge und in acht Fällen fahrlässiger schwerer Körperverletzung auf nicht schuldig und wurde anschließend von einer Jury freigesprochen (R v Scholl, 2009).