Was sind die 3 Hauptsymptome einer Depression?

Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2026

Charakteristisch für eine Depression sind 3 Hauptsymptome: gedrückte Stimmung. Verlust von Interesse und Freude. Antriebsminderung. Diese Symptome sind so stark ausgeprägt, dass sie die Lebensqualität und Alltagsaktivitäten der Betroffenen deutlich einschränken.

Was sind die 10 Anzeichen für eine Depression?

Die 10 Symptome einer Depression
  • Antriebslosigkeit. Eines der Kernsymptome einer Depression ist der Verlust von Antrieb und Energie. ...
  • Verlust von Freude. ...
  • Niedergeschlagenheit. ...
  • Konzentrationsverlust. ...
  • Vermindertes Selbstvertrauen. ...
  • Schuldgefühle. ...
  • Pessimistische Gedanken. ...
  • Suizidgedanken.

Wie verhalten sich Menschen mit Depressionen?

Neben der gedrückten Stimmung zählen ein dauerhaftes, tiefes Erschöpfungsgefühl und das völlige Fehlen von Freude und Interesse an der Welt zu den Hauptsymptomen. Fast immer bestehen hartnäckige Schlafstörungen und ein verminderter Appetit, der oft mit Gewichtsverlust einhergeht.

Was sind die 3 Stufen der Depression?

Auch wenn eine Depression für die Betroffenen immer eine sehr schwere Belastung darstellt, wird zwischen leichten, mittelgradigen und schweren Depressionen unterschieden. Diese Unterscheidung in Schweregrade hat vor allem den Zweck, dass der behandelnde Psychotherapeut den richtigen Therapie-Mix zusammenzustellen kann.

Welches Symptom deutet fast immer auf eine Depression hin?

Mögliche Krankheitszeichen der Depression sind eine ständige Freudlosigkeit, ein Interessensverlust bis zur inneren Leere und schnelle Erschöpfung. Oft kommen Schlafstörungen und Appetitlosigkeit hinzu, außerdem Schuldgefühle und Antriebslosigkeit bis hin zur völligen Erstarrung.

Alle 3 Hauptsymptome der Depression wissen - Heilpraktiker für Psychotherapie

Was fehlt dem Körper, wenn man depressiv ist?

Bei einer Depression wird im Gehirn zu wenig Serotonin und Noradrenalin gebildet. Diese Botenstoffe sind für die Signalübertragung von einer zur anderen Nervenzelle verantwortlich. Wenn sie fehlen, wird der Betroffene depressiv.

Welche Krankheit wird mit Depression verwechselt?

Eine Depression im Rahmen von Morbus Parkinson zu erkennen ist ohnehin nicht ganz leicht. Denn zum einen ähneln sich die typischen Symptome einer Depression und die Symptome bei Morbus Parkinson sehr stark, z. B. Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, ausdruckslose Mimik und Appetitlosigkeit.

Was sind Auslöser für Depressionen?

Eine familiäre Veranlagung, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, emotional belastende Ereignisse, eine Veränderung der Konzentrationen von Hormonen oder anderen Substanzen im Körper sowie andere Faktoren können zu einer Depression beitragen.

Wie kommt man aus einer Depression raus?

Was kann ich selbst dagegen tun?
  1. Gefühle besser kennenlernen.
  2. Zeit für die Dinge nehmen, die Spaß machen.
  3. gesunde Ernährung, Bewegung und Sport treiben.
  4. sich selbst etwas zuliebe tun.
  5. positiver Tagesrückblick als Ritual: am Abend aufschreiben, was heute gut war.
  6. Entspannung lernen.

Welche Menschen neigen zu Depressionen?

Persönlichkeit: Einige Menschen sind aufgrund ihrer Persönlichkeit empfänglicher für Depressionen. Dazu zählen Personen, die sich tendenziell oft sorgen, kaum Selbstbewusstsein haben, empfindlich auf persönliche Kritik reagieren, perfektionistisch, selbstkritisch oder pessimistisch sind.

Welche Sätze kann ich Menschen mit Depressionen sagen?

Was sollte ich sagen?
  • Wir werden es zusammen schaffen.
  • Ich bin für dich da.
  • Wenn ich etwas für dich tun kann, sag es mir bitte. ( ...
  • Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. ...
  • Ich liebe dich sehr.
  • Das Baby liebt dich sehr.
  • Es wird vorbeigehen.

Wie finde ich heraus, ob ich Depressionen habe?

Testen Sie sich hier:
  1. Pflichtfeld Wenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten* ...
  2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit* ...
  3. Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf* ...
  4. Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben* ...
  5. Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen*

Was löst depressive Schübe aus?

Die Ursache dafür ist vermutlich ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn: Ein Mangel an Noradrenalin und Serotonin wird für die Symptome der Erkrankung verantwortlich gemacht. Zudem treten Depressionen oft in Verbindung mit anderen Krankheiten auf.

Wie denkt ein depressiver Mensch?

Menschen mit Depressionen neigen zu extremen Sichtweisen, wie Schwarz-Weiß-Denken oder Katastrophisieren, und haben oft tief verwurzelte negative Grundannahmen über sich selbst. Ein weiteres Symptom ist das belastende Gedankenkarussell, das ständiges Grübeln und Sorgen verursacht.

Wie macht sich Depression körperlich bemerkbar?

Körperliche Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Herzrasen oder Verspannungen. Verlust des Interesses an früheren Hobbys oder Aktivitäten, die einst Freude bereitet haben. Negative Gedankenspiralen, Selbstzweifel und Gefühle von Wertlosigkeit oder Versagensängste.

Was ist eine stille Depression?

Die stille Depression ist eine Form der depressiven Erkrankung, die nach außen kaum sichtbar ist. Niemand würde hier vermuten, wie sehr die Betroffenen innerlich kämpfen, was die stille Depression besonders gefährlich macht, da den Betroffenen so oft erst sehr spät geholfen werden kann.

Was sollte man bei einer Depression nicht tun?

Depressive Menschen können starke negative Gefühle ausstrahlen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und nehmen Sie vor allem kränkende Bemerkungen nicht persönlich. Eine Depression verursacht Symptome, die der Erkrankte nur schlecht oder gar nicht steuern kann.

Welche Vitamine helfen gegen Depressionen?

Vitamin B6 wird zum Beispiel für die Herstellung von Serotonin und Noradrenalin in den Nerven benötigt. Folsäure und Vitamin B12 sind gemeinsam mit Vitamin C für die Synthese von Dopamin und Noradrenalin nötig. Unterstützung bei der Behandlung der Depression.

Kann eine Depression von alleine weggehen?

Auch unbehandelt endet eine Depression meistens von selbst, es handelt sich um eine sogenannte „selbstlimitierende Erkrankung“. Allerdings kann dies lange dauern und zermürbend sein. Es besteht außerdem die Gefahr, dass sich die veränderten Stoffwechselprozesse und Denkmuster manifestieren, also langfristig festsetzen.

Was sind die Auslöser von Depressionen?

Ursachen und Auslöser von Depressionen
  1. Trennung oder Tod von nahen Angehörigen und Freunden.
  2. Arbeitslosigkeit.
  3. hoher Leistungsdruck.
  4. soziale Isolation.
  5. chronische Krankheiten wie Krebs, Schmerzerkrankungen, Demenz.
  6. hormonelle Veränderungen im Wochenbett und in den Wechseljahren.
  7. Medikamente.

Welches Organ löst Depressionen aus?

Welches Organ löst Depressionen aus? Die im Gehirn aus dem Gleichgewicht geratenen Botenstoffe Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin und Gamma-Aminobuttersäure können eine Depression auslösen. Das kann durch hormonelle Umstellung oder durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten passieren.

Was passiert im Kopf bei Depressionen?

Während einer depressiven Episode ist die Funktionsweise des Gehirns verändert, genauer gesagt ist der Stoffwechsel der Neurotransmitter im Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten, ebenso wie die BDNF-Konzentration und somit auch die Aufrechterhaltung bestehender Synapsen.

Welche Krankheit ist ähnlich wie Depression?

Inhalt
  • Angststörungen.
  • Unipolare affektive Depression.
  • Zwangsstörungen.
  • Psychotische Störungen (Psychosen)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Bipolare affektive Störung.
  • Essstörungen.
  • Narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Wie ist der typische Tagesablauf bei Depression?

Vielen depressiven Menschen fällt es schwer, ihren Tagesablauf zu strukturieren und ihren Alltag zu bewältigen. Fehlende Motivation, das Bett zu verlassen, Rückzug in ein Zimmer, stundenlanges Fernsehen oder Surfen im Internet, Vernachlässigung der Sozialkontakte usw. sind häufige Anzeichen der Erkrankung.

Was ist die Vorstufe von Depression?

Die Dysthymia, auch Dysthymie genannt, ist eine chronische Depression. Die Symptome sind deutlich schwächer als bei einer klassischen depressiven Episode. Früher wurde die Dysthymia als "neurotische Depression" bezeichnet. Der Begriff der Neurose ist allerdings mittlerweile veraltet.