Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2026
Ein Bußgeld kommt auch in Betracht gegen nicht geimpftes Personal in Gemeinschaftseinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen und Asylbewerberunterkünften und gegen nicht geimpfte Bewohner solcher Unterkünfte. Nichtgeimpfte Kinder können vom Besuch des Kindergartens ausgeschlossen werden.
Was passiert, wenn man keinen Impfpass hat?
Wenn Sie Ihren Impfpass verloren haben, bekommen Sie von Ihrem Hausarzt einen neuen Ausweis ausgehändigt. Schwerwiegender ist hier der Verlust der Impfdokumentation.
Wie viele haben sich nicht impfen lassen?
12,7 Mio. Menschen (15,2 %) erhielten mindestens zwei Auffrischungsimpfungen. 18,4 Mio. Menschen waren nicht geimpft (22,1 % der Bevölkerung).
Was passiert, wenn man zu spät impft?
Grundsätzlich gibt es keine unzulässig großen Abstände zwischen Impfungen. In der Regel muss auch bei einer für viele Jahre unterbrochenen Grundimmunisierung die Impfserie nicht neu begonnen werden. Auch eine nicht rechtzeitig gegebene Auffrischimpfung kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Ist man verpflichtet, sich zu impfen?
Zwar gibt es in Deutschland momentan keine allgemeine Impfpflicht, dennoch sind einige Impfungen für bestimmte Berufsgruppen oder in festgelegten Situationen verpflichtend. Die Impfempfehlungen und -verpflichtungen variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland.
Wissen impft! Folge 5 – Warum ist Impfen wichtig?
Kann man sich gezwungen impfen lassen?
Impfungen sind normalerweise freiwillig. Das heißt: Man kann selbst entscheiden, ob man sich gegen eine Krankheit impfen lassen will. Wenn man es nicht tut, hat das keine Folgen. Bei einer Impf-Pflicht ist das anders.
Wie viele Fälle von Corona-Impfschäden wurden anerkannt?
Medienbericht Knapp 600 Fälle von Corona-Impfschäden anerkannt. Millionen Menschen haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen und nur leichte Nebenwirkungen verspürt. Doch einige Patienten trugen bleibende Schäden davon. In knapp 600 Fällen wurden diese einem Bericht zufolge anerkannt.
Was passiert, wenn man Pflichtimpfungen nicht macht?
Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, werden künftig eine Ordnungswidrigkeit begehen und müssen mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Die Geldbuße kann auch gegen die Leitungen von Kindertagesstätten verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.
Was passiert, wenn man Impfungen nicht auffrischt?
Kann man Impfungen zu spät auffrischen? Falls Sie Ihre Auffrischimpfung verpassen, kann es sein, dass Sie nicht mehr komplett gegen die entsprechende Krankheit geschützt sind. Sie sollten eine versäumte Impfung daher so bald wie möglich nachholen.
Welche Impfungen sind für ungeimpfte Erwachsene erforderlich?
Für Ungeimpfte oder Personen mit fehlendem Impfnachweis ist eine Grundimmunisierung mit jeweils 3 Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis sowie einmalig gegen Keuchhusten erforderlich.
Welche Impfungen sind wirklich wichtig?
Warum Erwachsene regelmäßig ihren Impfschutz prüfen sollten. Die STIKO* empfiehlt Erwachsenen Auffrischimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten). Für Personen ab 60 Jahren werden zusätzlich Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19 und Herpes Zoster (Gürtelrose) empfohlen.
Wer sind die Ungeimpften?
Menschen mit geringerem Einkommen oder niedrigerem Ausbildungsniveau lassen sich seltener impfen. Zudem korrelieren die körperliche Gesundheit und die direkte Betroffenheit von Covid-19 im persönlichen Umfeld mit der Impfbereitschaft.
Warum lassen sich manche Menschen nicht impfen?
Manche Gruppen werden nicht erreicht
Dazu zählten etwa Menschen aus bildungsfernen Haushalten oder ohne Deutschkenntnisse. Schwer zu erreichen sind nach Angaben des Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Markus Beier, außerdem Menschen, die keine feste hausärztliche Anbindung haben.
Können Krankenkassen Impfungen nachweisen?
Krankenkassen sind zudem nicht gesetzlich gebunden, diese Informationen zu speichern. Führt ein Arzt/eine Ärztin eine Impfung durch – sei es eine Standardimpfung oder Indikations- oder Reiseimpfungen –, wird dies alles im Impfpass des Impflings festgehalten.
Woher weiß ich, wann ich wieder geimpft werden muss?
Der Impfkalender zeigt, in welchen Abständen welche Impfungen erneuert werden müssen. Der Kalender basiert dabei auf den Impfempfehlungen der STIKO Derzeit sind dies die Impfungen gegen: Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten.
Ist ein Impfpass verpflichtend?
Man kommt mit der e-card oder einem Ausweis zur Impfung. Grippeimpfungen, Corona-Schutzimpfungen, HPV -Impfungen und Impfungen gegen Affenpocken müssen verpflichtend im eImpfpass eingetragen werden. Sämtliche andere Impfungen sind ebenfalls technisch eintragbar.
Wie merkt man Impfschäden?
Herz-Kreislaufprobleme, Erschöpfung, Ausschlag, Doppelsehen, Kopf- oder Gliederschmerzen, Diabetes – die Liste der vermeintlichen Impfschäden, über die Menschen berichten, ist lang. Manche Betroffene fühlen sich außerstande zu arbeiten oder schaffen es kaum, ihr Bett zu verlassen.
Wie lange können Impfschäden auftreten?
In der inzwischen millionenfachen Anwendung hat sich gezeigt, dass die meisten Nebenwirkungen innerhalb der ersten ein bis drei Tage nach Impfung auftreten und vorübergehend sind. Die Impfstoffe gegen COVID-19 bieten einen sehr guten Schutz vor möglichen Komplikationen einer SARS -CoV-2-Infektion.
Bei welcher Impfung gibt es die meisten Impfschäden?
Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.
Was ist der Unterschied zwischen Impfpflicht und Impfzwang?
Im Gegensatz zur Impfpflicht, bei der in der Regel bloß eine Verpflichtung zur Impfung unter Androhung von Ordnungsgeldern oder anderen Sanktionen besteht, bedeutet Impfzwang die tatsächliche zwangsweise Durchführung einer Impfung gegebenenfalls auch gegen den natürlichen Willen der Betroffenen.
Ist impfen noch nötig?
Die STIKO empfiehlt für Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf oder einem erhöhtem Infektionsrisiko eine jährliche Auffrischimpfung im Herbst. Zu dieser Personengruppe gehören: Personen im Alter ≥60 Jahre.
Was passiert, wenn das Kind nicht geimpft wird?
Auch ungeimpfte Schulkinder müssen aufgenommen werden
Doch melden die Schulen dies den Angaben zufolge an die Gesundheitsämter, die dann Bußgelder gegen die Eltern verhängen können. Die können bis zu 2.500 Euro betragen, fallen aber meist geringer aus.
Wann sollte man nicht geimpft werden?
Chronische Erkrankungen von Herz, Leber, Lunge, Nieren; stabile neurologische Erkrankungen. Antimikrobielle Therapie (Antibiotika) oder Verabreichung niedriger Dosen von Kortikosteroiden oder lokal angewendete steroidhaltige Präparate (unbehandelte Injektionsstelle wählen). Ausnahme: Bakterielle Lebendimpfstoffe.
Welche Krankheiten können durch Impfungen ausgerottet werden?
- Pocken. Der wohl größte Impferfolg überhaupt. ...
- Polio. Gegen die als Kinderlähmung bekannte Krankheit, ist seit den 50er Jahren ein Impfstoff verfügbar und gilt deshalb in weiten Teilen der Welt als ausgerottet. ...
- Tetanus. Auch als „Wundstarrkrampf“ bekannt und früher sehr gefürchtet. ...
- Diphterie. ...
- Masern.
Ist Aluminium in Impfstoffen enthalten?
Aluminium in Impfstoffen und Lebensmitteln
Die derzeit auf dem Markt befindlichen Impfstoffe enthalten ihrerseits zwischen 0,125 und 0,85 Milligramm Aluminium pro Dosis. Die Gesamtmenge für alle empfohlenen Impfungen für Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten beträgt deshalb nur etwa 4,5 Milligramm Aluminium.