Was machen Lokführer, wenn sie mal müssen?

Zuletzt aktualisiert am 4. Juni 2026

Ein Lokführer hat der Maus das so erklärt: Während der Zug fährt, können Lokführer:innen natürlich nicht einfach auf die Toilette gehen. Die meisten haben ihre Blase einfach im Griff, sie gehen vor der Abfahrt nochmal. Und halten dann bis zur Pause durch.

Was müssen Lokführer tun?

Tägliche Aufgaben

Kontrollen und Ausrüstung vor und nach Fahrten prüfen . Züge zwischen Bahnhöfen oder Güterdepots gemäß Fahrplan fahren. Signalisierung, Geschwindigkeit und Sicherheitsanweisungen entlang der Strecken befolgen. Während der Fahrt mit Kontrollzentren und Signalbedienern sprechen.

Was müssen Lokführer machen?

Die Aufgaben eines Lokführers:
  • Züge fahren.
  • Sicherheitsprüfungen durchführen.
  • Rangieren und Bilden von Zügen.
  • Überwachung der Systeme.
  • Kommunikation mit dem Zugpersonal.
  • Beseitigen von Fahrzeugstörungen.

Wo pinkeln Lokführer?

„Es gibt tatsächlich keine Toilette in der S-Bahn“, bestätigt Christian. „Daher gehen wir am besten immer vor oder nach der Schicht – zur Sicherheit. Zudem haben wir an fast allen Bahnhöfen WCs und an den Endbahnhöfen sogar Aufenthaltsräume mit Betten und Duschen für längere Pausen. “

Was passiert, wenn ein Lokführer ohnmächtig wird?

Der Lokführer muss diese Taste in kurzen Abständen betätigen. Tut er das nicht - etwa, weil er ohnmächtig ist - wird der Zug normalerweise automatisch gestoppt. Die Bahn erklärte: "Die Auswertung des Fahrtenschreibers hat keinerlei Abweichungen bei der Auslösung der sogenannten "Totmanntaste" ergeben."

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Was machen Lokführer, wenn sie Pipi müssen?

Die meisten haben ihre Blase einfach im Griff, sie gehen vor der Abfahrt nochmal. Und halten dann bis zur Pause durch. Das wird nur dann schwierig, wenn der Zug mal wieder Verspätung hat. Im Notfall können sie aber bei einem Halt auf die Toilette gehen.

Wie viele Selbstmorde sieht ein Lokführer?

Nach Angaben der Deutschen Bahn müsse ein Triebfahrzeugführer im Berufsleben durchschnittlich zwei bis drei Suizide verkraften. 2021 standen laut Eisenbahn-Bundesamt 678 Suiziden 89 Suizidversuche gegenüber.

Werden Lokführer auf Drogen getestet?

Um das sicherzustellen hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt jetzt Kontrollen für Piloten gefordert. Stichprobenartig soll auf Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch getestet werden - und zwar unangekündigt. Bei Lokführern sind solche Drogentests bereits Standard.

Bekommen Lokführer Toilettenpausen?

Lokführer können endlich Toiletten am Arbeitsplatz nutzen . Dies ist ein großer Erfolg für die ASLEF-Mitglieder und für die Würde am Arbeitsplatz.

Was macht ein Lokführer den ganzen Tag?

Als Lokführer:in bereitest du Züge auf die rechtzeitige Abfahrt vor und fährst sie sicher und pünktlich vom Start zum Ziel. Du hast also Verantwortung für Menschen oder Güter. Dein Alltag als Lokführer:in ist jeden Tag anders und beginnt zu einer unterschiedlichen Uhrzeit.

Wie lange darf ein Lokführer maximal am Stück fahren?

Sie dürfen maximal viereinhalb Stunden am Stück fahren - dann sind 45 Minuten Rast Pflicht. Alternativ können sie die Pause auch in zwei Teile (mindestens je 15 und 30 Minuten) aufteilen.

Ist Lokführer sein schwer?

Wie schwer ist die Ausbildung als Lokführer:in? Die Ausbildung ist anspruchsvoll, da auch viel Regelwerk gelernt und verstanden werden muss. Bereits im Auswahlprozess absolvierst du eine Eignungsuntersuchung. Als Lokführer:in trägst du eine hohe Verantwortung für andere Menschen und dich selbst.

Übernachten Lokführer?

Güterfahrer arbeiten in der Regel deutlich mehr Stunden. Auch Nachtarbeit ist häufiger. In den Güterbahnhöfen, die für Network Rail Ingenieurarbeiten durchführen, wird auch viel am Wochenende gearbeitet, oft nachts. Einige InterCity- und die meisten Güterverkehrsunternehmen verlangen Übernachtungsmöglichkeiten .

Wie heißt Lokführer auf Englisch?

locomotive driver [ TECH. ] driver (Brit.)

Kann jeder Lokführer werden?

Lokführer werden könnt. Prinzipiell kann fast jeder diesen Beruf erlernen und ausüben, auch ohne Vorkenntnisse. Die Umschulung bzw. Weiterbildung richtet sich insbesondere an Quereinsteiger und Arbeitsuchende.

Wie viel Freizeit haben Lokführer?

Die Arbeitszeiten unterliegen den sogenannten Hidden Regulations*, die besagen, dass eine Schicht nicht länger als zwölf Stunden arbeiten darf und dies auch nur, wenn nach der elften Stunde keine Fahrten mehr stattfinden. Zwischen den Schichten müssen Sie außerdem mindestens zwölf Stunden frei haben.

Wie lange arbeitet ein Lokführer am Tag?

Minutengenauer Schichtplan

Dabei hat jede Schicht einen minutengenauen Zeitplan, abgestimmt auf den Fahrplan der Bahnlinie und auf die Schichtzeiten aller Kolleg/innen. Eine Tagesschicht startet beispielsweise um 11.17 Uhr und endet um 18.07 Uhr. Eine Spätschicht geht von 16.20 Uhr bis 01.18 Uhr.

Wo gehen U-Bahn-Fahrer auf die Toilette?

„Auf manchen Bahnsteigen gibt es versteckte Lokführertoiletten, auf denen man sich bei Bedarf erleichtern kann. Ansonsten kann man einfach den Zug verlassen und die Personaltoiletten im Bahnhof aufsuchen.“

Kann man einen Zug am Joint nachweisen?

Ein paar Züge von einem Joint könnten bei einmaligem Konsum theoretisch etwa 1 bis 3 Tage im Blut und 1 bis 2 Tage im Urin nachgewiesen werden.

Welche Krankheiten darf ein Lokführer nicht haben?

Medizinische Voraussetzungen sind eine gute allgemeine Gesundheit. Triebfahrzeugführer dürfen nicht unter gesundheitlichen Störungen leiden oder die Tauglichkeit einschränkende Medikamente und Stoffe einnehmen.

Ist der Beruf Lokführer gefährlich?

Vor einigen Jahren waren es noch 900 Suizide pro Jahr, heutzutage sind es zwischen 700 und 800. Allerdings wird der Berufsalltag für Lokführer immer stressiger. Sie müssen wegen des akuten Personalmangels viele Überstunden machen und häufiger neue Dienste übernehmen.

Sind Lokführer depressiv?

Fahrer berichteten häufig von Depressionen , somatoformen Störungen und anderen langfristigen psychischen Auswirkungen. Schlussfolgerungen: PUT-Vorfälle beeinträchtigen die psychische Gesundheit von Lokführern und ihre Fähigkeit, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, erheblich und führen häufig zu längeren krankheitsbedingten Fehlzeiten.

In welcher Berufsgruppe ist die Selbstmordrate am höchsten?

Anästhesist*innen verüben im Vergleich zur Allgemeinpopulation häufiger Suizid. Wie eine Übersichtsarbeit zeigt, die sich mit Studien zu diesem Problem beschäftigt, sind Frauen in dieser Profession besonders gefährdet. Mediziner gelten als suizidgefährdete Berufsgruppe.

Kann man mit Depressionen Lokführer werden?

Vielen Betroffenen stellt sich die Frage, ob es möglich ist, den Beruf des Zugführers nach einer depressiven Erkrankung weiterhin auszuüben. Zwar kam es in den Medien hin und wieder zu Diskussionen über ein Berufsverbot, Bestimmungen gibt es diesbezüglich jedoch nicht.