Was machen die Leute am Ostersonntag?

Zuletzt aktualisiert am 16. Januar 2026

Der Brauch des Osterfeuers hat sowohl einen christlichen als auch heidnischen Hintergrund. Noch heute wird in Deutschland vielerorts das Osterfeuer entweder am Karsamstag, Ostersonntag oder am Ostermontag entzündet. Nach christlichem Glauben steht das Osterfeuer für die Auferstehung Jesu.

Was macht man am Ostersonntag?

Der Osterbrauch in Deutschland

Zu Ostern werden die Wohnzimmer und Gärten mit vielen bunten Sachen, vorzugsweise bemalten Eiern, Osterhasen und Zweigen, geschmückt. Dies ist ein Brauch der als vor-christliches Fruchtbarkeitssymbol galt. Die Eier werden oft selbst dekoriert.

Was machen Christen am Ostersonntag?

In der Osternacht wird beim Gottesdienst Osterfeuer entfacht, das gesegnet wird und an denen eine Osterkerze entzündet wird. Größere, ebenfalls öffentliche Osterfeuer sind von der Osternacht bis Ostermontag auch ohne weiteren christlichen Kontext verbreitetes Brauchtum.

Welche Bräuche gibt es am Ostersonntag?

Bunt bemalte Eier sind fester Bestandteil des Osterfestes. In vielen Familien ist es Tradition, dass die Kinder am Ostersonntag die im Garten oder in der Wohnung versteckten Eier suchen. Ein kaltes und traditionell rot gefärbtes Ei ist im Christentum seit Jahrhunderten Symbol für die Auferstehung Jesu.

Was darf man am Ostersonntag nicht tun?

An Ostersonntag und Ostermontag greifen in allen deutschen Bundesländern die Feiertagsgesetze. Neben dem mancherorts geltenden Tanzverbot sind deshalb öffentliche und vor allem laute Arbeiten, zum Beispiel Renovierungsarbeiten oder Rasenmähen, untersagt.

Was wird an Ostersonntag gefeiert? Kurz erklärt

Was ist am Ostersonntag verboten?

Neben dem Tanzverbot wird auch das laute, öffentliche Arbeiten wie Renovierungen oder andere handwerkliche Tätigkeiten untersagt. Geschäfte bleiben geschlossen, aber Bäckereien und Cafés können die Ausnahme sein. Außerdem dürfen die Gottesdienste der Kirchen nicht gestört werden.

Warum ist Ostersonntag so wichtig?

Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Nach dem Matthäus-Evangelium kamen Maria Magdalena und je nach Überlieferung zwei oder auch drei weitere Frauen zum Grab Jesu, als ein Engel den Stein, mit dem das Grab verschlossen war, zur Seite wälzte.

Welche Traditionen gibt es am Ostersonntag?

Zu den Ostertraditionen gehören Gottesdienste bei Sonnenaufgang oder Nachtwachen, Ausrufe und der Austausch von Ostergrüßen, das Aufhängen von Kreuzblumen, das Tragen von Osterhauben durch Frauen, das Beschneiden der Kirche sowie das Schmücken und gemeinsame Zerschlagen von Ostereiern (ein Symbol des leeren Grabes).

Was isst man zum Ostersonntag?

Zu Ostern isst man traditionell Lamm. Und Spinat, den isst man da auch. Wir haben beides in ein Gericht gepackt und servieren zur Lammrolle noch Schalotten und Paradeiser dazu.

Welche Regeln gelten für den Ostersonntag?

Sonntagshandel – Öffnungszeiten und Bedingungen

Das Gesetz erlaubt allen kleinen und bestimmten größeren Geschäften, sonntags zu öffnen. Am Ostersonntag und am ersten Weihnachtsfeiertag, sofern dieser auf einen Sonntag fällt, müssen Sie geschlossen bleiben .

Was trägt man am Ostersonntag?

Was man am Ostersonntag in der Kirche tragen sollte

Das traditionelle Outfit für den Ostersonntag besteht aus Kleidern und Hüten (auch bekannt als Osterhüte) für Frauen und Anzügen für Männer.

Was dürfen Christen sonntags tun?

Christen heiligen den Sonntag auch, indem sie ihrer Familie und ihren Verwandten Zeit und Fürsorge widmen , was an anderen Wochentagen oft schwierig ist (KKK 2186). Es ist also in Ordnung, Dinge für die Familie zu erledigen, die zu anderen Zeiten der Woche schwer zu erledigen sind, wie zum Beispiel Wäsche waschen oder was auch immer.

Was essen Christen an Ostersonntag?

Ostern kein Fleisch essen: Das steckt dahinter

Am Ostersonntag und Ostermontag können Gläubige in der Regel wieder Fleisch essen. Meist wird dann das Ende der Fastenzeit und der Abstinenz an Ostern mit einem üppigen Mal und einem Osterlammbraten gefeiert.

Was machen Christen an Ostersonntag?

Mit diesem Tag endet die Karwoche. In der Nacht vor dem Ostersonntag, der Osternacht, feiern Christinnen und Christen mit brennenden Kerzen die Auferstehung von Jesus Christus. Mit diesem Gottesdienst beginnt die fünfzigtägige Osterzeit.

Welche Rituale gibt es zu Ostern?

15 Ideen für Rituale zu Ostern
  1. Den Ursprung von Ostern erklären. ...
  2. Einen Hasen-Rastplatz bauen. ...
  3. Versteckte Ostereier suchen. ...
  4. Gemeinsam Lollis pflanzen. ...
  5. Eine Osterkiste zusammenstellen. ...
  6. Familien-Spaziergang mit Ostereiersuche. ...
  7. Ein fröhliches Oster-Picknick. ...
  8. Zusammen etwas Backen.

Welche Süßigkeit wird oft zu Ostern verschenkt?

Am beliebtesten sind dabei Schokolade, Pralinen und andere Süßigkeiten.: 53 Prozent der Befragten wollen unter anderem die beliebten Schoko-Osterhasen verschenken. Bei rund 47 Prozent werden bunte Ostereier versteckt.

Was darf man an Ostersonntag nicht Essen?

Ein grundsätzliches Fleisch-Verbot gibt es an Ostern somit schon einmal nicht. Es gibt jedoch einen Osterfeiertag, an dem viele Christen aus religiösen Gründen auf Fleisch und Wurst verzichten: Karfreitag. Traditionell wird an diesem Tag stattdessen Fisch gegessen.

Wie feiert man Ostern?

Welche Osterbräuche gibt es?
  1. Osterbrauch: Ostereier färben. Ostereier färben und bemalen ist ein weit verbreiteter Osterbrauch. ...
  2. Osterbrauch: Ostereier verschenken und suchen. ...
  3. Osterbrauch: Ostergebäck. ...
  4. Osterbrauch: Osterfeuer. ...
  5. Osterbrauch: Ostergrüße.

Was isst man Gründonnerstag?

Die traditionelle Speise, die an Gründonnerstag in einigen Regionen gegessen wird, ist „Gründonnerstagssuppe“ oder „Gründonnerstagssalat“. Diese Gerichte enthalten oft grüne Kräuter wie Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch oder andere Frühlingskräuter.

Was isst man am Ostersonntag?

Ein typisches Osteressen umfasst Fisch am Karfreitag und Lammbraten oder Geflügel am Ostersonntag. Diese Gerichte sind fest mit christlichen Traditionen verbunden. Dazu werden häufig frische Beilagen wie Spargel, frühlingshafte Salate oder Kartoffeln serviert.

Was wird an Ostersonntag gemacht?

Im nordrhein-westfälischen Lügde werden am Abend des Ostersonntags Räder mit Stroh gestopft, angezündet und einen Berg heruntergerollt. Diese Tradition des Osterräderlaufs gehört seit 2018 zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland.

Welchen Brauch gibt es am Ostermontag?

Am Ostermontag werden auch die Kinder von ihren Paten mit der Godnsach, dem Godnkipferl, der Godnbrezen oder dem Godenstriezel bedacht. Manchmal war in das österliche Gebäck aus Semmel- oder Germteig ein Geldstück eingebacken. Ein weiterer Termin für gebackene Patengeschenke ist Allerheiligen.

Welcher Tag ist wichtiger, Ostersonntag oder Ostermontag?

Der Ostersonntag ist der wichtigste Tag im christlichen Kirchenjahr, da er die Auferstehung Jesu feiert. Ostermontag folgt dann als letzter der vier Ostertage und ist in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag.

Warum werden Eier zu Ostern gegessen?

Das Osterei

Die Schale war damals rot gefärbt, um das Blut Jesu zu symbolisieren. So wurde das Osterei gleichzeitig zu einem Zeichen der Wiedergeburt und des Lebens. Bis zum Ostersonntag durften Eier wegen der bis dahin andauernden Fastenzeit nicht gegessen werden. Daher sammelten sich in dieser Zeit viele Eier an.

Warum wurde Jesus gekreuzigt?

Christentum - Warum wurde Jesus gekreuzigt? Jesus wurde vorgeworfen, sich als „König der Juden“ aufzuführen und das war damals streng verboten. Nur der römische Kaiser durfte einen Menschen zum König machen. Jesus galt als politischer Unruhestifter, und die wurden damals mit dem Tod am Kreuz bestraft.