Was ist im Höllental passiert?

Zuletzt aktualisiert am 27. März 2026

Kopfüber in Gletscherspalte gestürzt: Bergunfall an der Zugspitze. Am 04. Juli 2025 ist ein Bergsteiger beim Zugspitzaufstieg durchs Höllental kopfüber in eine Gletscherspalte gefallen. Per Flaschenzug konnte der Mann aus seiner Lage befreit werden.

Warum ist die Höllentalbahn gesperrt?

Hang muss gesichert werden

Am Mittwochmorgen wurde deutlich, dass im Höllental ein fünf Tonnen schwerer Fels auf die Gleise zu rutschen droht. Seitdem ist die Bahnstrecke gesperrt. Der drohende Hangrutsch muss nun mit Ankern und Netzen gesichert werden, so ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Was ist an der Zugspitze passiert?

Ein 50-jähriger Niederländer und sein Schwager waren vom Zugspitzblatt in Richtung des Gipfels von Deutschlands höchstem Berg unterwegs. Dabei kam der Niederländer auf einem Altschneefeld ins Rutschen, stürzte 150 Höhenmeter in die Tiefe und zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu.

Was steht im Höllental?

Tief im Höllental des Hochschwarzwalds liegt eine spektakuläre Felsformation, die schon seit Jahrhunderten die Fantasie der Menschen anregt: der Hirschsprung. Die enge Schlucht, die von steilen Felswänden flankiert wird, war nicht nur eine strategisch wichtige Passage, sondern ist auch Schauplatz einer alten Legende.

Ist schon mal jemand von der Zugspitze gefallen?

Am Dienstag, 19. August 2025, stürzte ein 61 Jahre alter Bergsteiger an der Zugspitze mehrere Hundert Meter tief in den Tod. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II geführt.

Zu schnell: Zitronen Laster kippt im Höllental um

Wie viele Todesopfer hat Zugspitze?

Im vergangenen Jahr kamen im gleichen Zeitraum 21 Menschen in den bayerischen Bergen ums Leben; im gesamten Jahr 2023 waren es 41. Ein Schwerpunkt der tödlichen Unfälle beim Ski- und Bergsport liegt in diesem Jahr im Bereich der Zugspitze, wo bereits sechs Menschen starben.

Ist die Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig gefährlich?

Ungeübten und unerfahrenen Bergsportaktiven ohne entsprechende Ausrüstung wird von einer Besteigung der Zugspitze über den Höllentalklettersteig dringend abgeraten! Bitte unbedingt auch den aktuellen Wetterbericht beachten!

Ist der Hirsch im Höllental verschwunden?

Vier Hirsche erinnerten über die Jahrzehnte hoch oben auf einem Felsen im Höllental an die Legende vom Hirschsprung – 1951, 1960, 1983 und 2002 errichtet. Der letzte hätte eigentlich noch ein paar Jahre stehen sollen. Im Januar 2024 war der Hirsch im Höllental plötzlich verschwunden.

Warum heißt es Höllental?

Der Name des Höllentals geht nicht etwa auf das Wort Hölle zurück, sondern auf das Wort höhlen bzw. aushöhlen. Denn die harten Muschelkalkschichten, die sich während der mittleren Triaszeit vor ca.

Wo wurde die Leiche der Ärztin gefunden, die von der Zugspitze stürzte?

Wanderer besteigen den Gipfel der Zugspitze. Von dort stürzte am 4. Dezember 2024 eine Wangener Ärztin in den Tod. Nun, sieben Monate später, wurde ihre Leiche gefunden.

Wem gehört die Zugspitze?

Über den Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Damit gehört das Zugspitzmassiv zum deutschen Bundesland Bayern und zum österreichischen Tirol. Die verwaltenden Gemeinden sind auf bayerischer Seite Grainau und Garmisch-Partenkirchen, auf der Tiroler Seite Ehrwald.

Was kostet eine Fahrt mit der Höllentalbahn?

Preise. REGIO-VERKEHRSVERBUND FREIBURG (RVF): Tagesticket (Solo+): 13,60 € (1 Erwachsener und bis zu 4 Kinder einschließlich 14 Jahren), Tagesticket (Duo+): 20,50 € (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder einschließlich 14 Jahren), Gruppenticket: 27,20 € (bis zu 5 Personen).

Ist das Höllental befahrbar?

Seit 2019 ist die gesamte Strecke der Höllentalbahn elektrifiziert und wird von Zügen der Deutschen Bahn befahren.

Ist das Höllental im Mai 2025 gesperrt?

Wegen Oberleitungsarbeiten auf der Höllentalbahn zwischen Hinterzarten und Titisee kommt es in den Nächten vom 4. bis 9. Mai 2025 (jeweils ca. 22:40–01:00 Uhr) zu Einschränkungen, Zugausfällen und Schienenersatzverkehr mit Bussen auf den Linien S1 und S10.

Ist der Weg auf die Zugspitze gefährlich?

Manchmal führt das zu tödlichen Unfällen. Besonders der Weg durch das Höllental ist gefährlich: Hier hat der Gletscher sehr viele Spalten, die bis zu 50 Meter tief sind. Größte Vorsicht ist geboten. Insgesamt dauert es sieben Stunden, bis der Gipfel erreicht ist.

Wie schwer ist der Anstieg auf die Zugspitze über das Höllental?

Höllental. Der Anstieg über das Höllental ist mit neun Kilometern und 2200 Höhenmetern der beliebteste und abwechslungsreichste Anstieg auf die Zugspitze. In Hammersbach (758 m) beginnt der Anstieg. Der Weg durch die Höllentalklamm (alpenverein-gapa.de) ist spektakulär.

Kann man die Höllentalklamm umgehen?

Die Höllentalklamm lässt sich auch auf dem ebenfalls sehr schönen Stangensteig umgehen, der sich auch als Alternativroute für den Abstieg eignet. Für den Stangensteig muss man rund 20 Minuten unterhalb der Höllentalklamm nach rechts bergauf abzweigen.

Wie viele Menschen besteigen die Zugspitze jährlich?

Jedes Jahr fahren rund 600.000 Besucher mit der Seilbahn auf die Zugspitze. Die Bahn trat im Dezember 2017 nach drei Jahren Planung und Bauzeit mit insgesamt drei technischen Weltrekorden ihren Dienst an.

Wie viele Menschen sterben jährlich in den deutschen Alpen?

So kamen laut Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) in diesem Jahr bereits mindestens 35 Menschen in den bayerischen Bergen ums Leben. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum 21 Personen, im gesamten Jahr 2023 wurden 41 Todesfälle gemeldet.

War die Zugspitze jemals 5000 Meter hoch?

Laut Geologen des Bayerischen Landesamts für Umwelt war Deutschlands höchster Berg wahrscheinlich einmal über 3000 Meter hoch - bis zu jenem Bergsturz vor rund 3750 Jahren. Den Wissenschaftler nach sollen damals etwa 200 Millionen Kubikmeter Gestein aus der Nordflanke der Zugspitze gebrochen und ins Tal gestürzt sein.

Wo ist der Hirsch vom Höllental?

Der "Hirschsprung" ist ein steiler Felsvorsprung am rechten Hang des Höllentals, unterhalb des Aussichtspunktes "König David". Auf dem Diabasturm befindet sich ein zum Sprung ansetzender, hölzerner Hirsch.

Woher kommt das Wasser in der Höllentalklamm?

Geologische Entstehung des Mineralwassers in Hölle: Vorherrschende Gesteinsart in Hölle und im Höllental ist Diabas vulkanischen Ursprungs. Kohlensäuregas aus dem heißen Erdkern hat in Vulkangebieten Zugang zu höheren Erdschichten, insbesondere in tiefreichenden Bruchzonen.

Wie hoch ist die Steigung im Höllental?

Seit 1887 befährt die Höllentalbahn die Schlucht, anfangs mit Zahnradbetrieb. Die Steigung zwischen den ehemaligen Haltepunkten beträgt 1:18 oder, wie das Zugpersonal sagt: auf der Steilstrecke 55 Promille. Der Höhenunterschied zwischen den Bahnhöfen Himmelreich und Hinterzarten beträgt 441 m.