Was ist eine Stöberprüfung?

Zuletzt aktualisiert am 30. Januar 2026

Voraussetzung für eine Stöberprüfung ist wie für alle Prüfungen die Begleithundeausbildung. Bei dem Stöbern wird keine Spur gelegt, sondern die Suchgegenstände werden frei auf dem Platz verteilt. Es sind die gleichen Gegenstände wie in der Fährtenarbeit und bestehen aus Holz, Filz, Textil oder Leder.

Was bedeutet stöbern beim Hund?

Beim Stöbern sucht der Hund keine Spur sondern ein Ziel. Dies kann ein Objekt sein, wie beispielsweise ein Gegenstand (Stöbertraining inkl. Prüfung), Rauschgift, Sprengstoff (Diensthunde) oder Gegenstände des täglichen Gebrauchs wie z.B. bei der Zielobjektsuche.

Was wird bei der Begleithundeprüfung geprüft?

Die Begleithundeprüfung testet das Verhalten des Hundes gegenüber fremden Personen, sein Benehmen in der Öffentlichkeit und seine Unterordnungsfähigkeit bezüglich der Kommandos.

Welche Prüfungen muss ein Jagdhund ablegen?

Neben der Brauchbarkeitsprüfung werden Zuchtprüfungen durchgeführt. Die Verbandsjugendprüfung (VJP) und die Herbstzuchtprüfung (HZP) dienen der Feststellung der natürlichen Anlagen des Junghundes im Hinblick auf seine Eignung und zukünftige Verwendung im jagdlichen Einsatz und zur Zucht.

Warum wird die Brauchbarkeitsprüfung durchgeführt?

Die Brauchbarkeitsprüfung hat den Zweck, die jagdliche Brauchbarkeit von Jagdhunden für den praktischen Jagdbetrieb festzustellen. Die Brauchbarkeitsprüfungen werden vom LJV-Hessen sowie durch die ihm angeschlossenen jagdlichen Untergliederungen (Jagdvereine) durchgeführt.

Fächer der Brauchbarkeitsprüfung in Deutschland

Welche Fächer werden bei der Brauchbarkeitsprüfung geprüft?

Die Prüfungsfächer der Brauchbarkeitsprüfung
  • Allgemeiner Gehorsam.
  • Bringen/Apportieren.
  • Wasserarbeit.
  • Schweißarbeit.
  • Stöberarbeit.
  • Bauarbeit.

Kann ein Hund ohne Papiere die Brauchbarkeitsprüfung ablegen?

Welche Hunde können die Brauchbarkeitsprüfung ablegen? Alle anerkannten Jagdhunderassen können die Prüfung ablegen. Je nach Länderregelung werden aber auch Jagdhunde ohne Papiere zugelassen, wenn der Hund dem Phänotyp einer anerkannten Jagdhunderasse gleicht.

Wie schwer ist es, in Deutschland einen Jagdschein zu bekommen?

Voraussetzung für die erstmalige Erteilung eines Jagdscheines ist das Bestehen der Jagdprüfung nach dem Bundesjagdgesetz, bestehend aus einer schriftlichen und praktischen mündlichen Prüfung sowie einer Schießprüfung (Flinte & Gewehr).

Was passiert, wenn man die Hundeprüfung nicht besteht?

Sollte man doch die Prüfung nicht im ersten Anlauf bestehen, ist es wichtig zu wissen, dass man, bevor man einen erneuten Prüfungsversuch wahrnehmen darf, eine sogenannte Nachschulungsmaßnahme absolvieren muss. Dies sind in der Regel ein paar weitere Trainingsstunden in einer Hundeschule.

Was wird bei einem Hundewesenstest überprüft?

Im Wesenstest wird der Hund mit einer Vielzahl von Stimuli konfrontiert, die Aggressionsverhalten bei Hunden auslösen können. Aggressives Verhalten gehört zum normalen Hundeverhalten und ist erblich bedingt sowie von den Einflüssen der Umgebung abhängig.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Begleithund?

Die Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team umfasst 34 Einheiten Theorie, 38 Einheiten Praxis und 39 Stunden Selbststudium.

Welche Vorteile hat ein Begleithund?

Warum ein Begleithund?
  • Sicherheit im Umgang mit dem Hund in unterschiedlichen Situationen.
  • Wohlbefinden für Mensch und Hund durch klare Kommunikation und Regeln.
  • Positive Ausstrahlung in der Öffentlichkeit durch ein ruhiges, kontrolliertes Verhalten.

Welche Rassen sind Stöberhunde?

Dort werden die folgenden Rassen als Stöberhunde bezeichnet:
  • Amerikanischer Cocker Spaniel.
  • Clumber Spaniel.
  • Deutscher Wachtelhund.
  • English Cocker Spaniel.
  • English Springer Spaniel.
  • Field Spaniel.
  • Kooikerhondje.
  • Sussex Spaniel.

Was bedeutet Stöbern bei der Jagd?

Das Stöbern ist eine Arbeit des Jagdhundes vor dem Schuss, bei der er möglichst selbstständig nach Wild sucht. Nachdem er dieses gefunden hat, jagt der Hund diesem nach und gibt dabei Laut. Hierbei wird zwischen Sichtlaut, Spur- bzw. Fährtenlaut sowie Standlaut unterschieden.

Welche Hunderassen zählen zu den Stöberhunden?

Welche Jagdhunderassen gehören zu den Stöberhunden?
  • Deutscher Wachtelhund, Spaniel.
  • Griffon, Deutsch Stichelhaar.
  • Deutscher Jagdterrier, Deutsch Langhaar.
  • D. Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar.
  • E. Großer Münsterländer, Kleiner Münsterländer.

Wann besteht ein Hund die Brauchbarkeitsprüfung nicht?

(6) Nicht zugelassen sind Hunde, die ihre Brauchbarkeit bereits durch eine andere ggf. gleichgestellte Prüfung nachgewiesen haben. (7) Der Hundeführer eines zur Prüfung zugelassenen Hundes soll im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein. Der Prüfungsleiter kann im begründeten Einzelfall eine Ausnahme zulassen.

In welchem Alter beginnt die Brauchbarkeitsprüfung?

Die meisten Jäger führen ihren Hund mit einem Alter von knapp über einem Jahr auf die Brauchbarkeitsprüfung. Zu diesem Zeitpunkt ist die Nasenleistung bereits voll entwickelt, die emotionale Stabilität speziell für den lauten Schuss am Wasser jedoch oft noch nicht gegeben.

Welche Hunde dürfen zur Brauchbarkeitsprüfung?

Zu den Brauchbarkeitsprüfungen werden nur Jagdhunde zugelassen, die dem Phänotyp einer vom JGHV als Jagdhund anerkannten Rasse entsprechen.

Welche Gehorsamsfächer werden bei der Brauchbarkeitsprüfung geprüft?

1.1 Brauchbarkeit ausschließlich für Nachsuchen im Schalenwildrevier Geprüft werden die Gehorsamsfächer inklusive der Schussfestigkeit im Wald oder Feld und die Schweißarbeit auf der Übernachtfährte. Diese Prüfung wird für Jagdhunde angeboten, die in Schalenwildre- vieren stehen und für Nachsuchen eingesetzt werden.

Was wird bei der Brauchbarkeitsprüfung verlangt?

Bei Nichtbestehen werden Hund und Führer nicht weiter geprüft. Der Gehorsamsteil ist besonders für Erstlingsführer immer ein Mythos. Der Hund muss hier jedoch nur seine Schußfestigkeit, die Leinenführigkeit, das Verhalten auf dem Stand und je nach Prüfungsordnung noch das Ablegen bestehen.

Ist die HZP eine Brauchbarkeitsprüfung?

Die Brauchbarkeitsprüfung (BP) wird gerne auch "kleine Vollgebrauchsprüfung" genannt, da sie die Fächer der Herbstzuchprüfung (HZP) mit Teilfächern der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) kombiniert. Neben der Feldarbeit und Wasserarbeit kommt das Einsatzgebiet Wald für den Jagdhund hinzu.

Was ist die 7-7-7-Regel für Hunde?

Aus mindestens 7 verschiedenen Behältern gefressen • Von mindestens 7 verschiedenen Personen gehalten und gestreichelt worden • Mindestens 7 Autofahrten von einer Meile hinter sich gebracht • Mindestens 7 Mal in einer Kiste gewesen • Mit mindestens 7 verschiedenen Arten von Spielzeug gespielt • Auf mindestens 7 verschiedenen Untergründen gelaufen (Gras, Kies, Beton usw.)

Welche Rasse eignet sich als Begleithund?

Welche Rassen sind geeignet? Grundsätzlich ist jeder gesunde Hund für den Begleithundesport geeignet. Wie eingangs erwähnt, brauchen auch Papillons und Chihuahuas Erziehung, um entspannt mit und unter Menschen zu leben.

Wie viel kostet eine Begleithundeprüfung?

Die Begleithundeprüfung kannst du in VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen)-Mitgliedsvereinen, die prüfungsberechtigt sind, absolvieren. Die Kosten für die Begleithundeprüfung liegen meist zwischen 15 und 25 Euro.