Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2026
Sammelbegriff für Kostenrechnungssysteme, in denen den Kostenträgern sowie oft auch anderen Bezugsobjekten nur die zusätzlichen Kosten zugerechnet werden.
Was versteht man unter Differenzkostenrechnung?
Differenzkosten beziehen sich auf die Differenz zwischen den Kosten zweier alternativer Entscheidungen . Die Kosten entstehen, wenn ein Unternehmen vor mehreren ähnlichen Optionen steht und eine Entscheidung treffen muss, indem es eine Option auswählt und die andere verwirft.
Was ist eine Differenzrechnung?
Zusammenfassung: Was bedeutet „Differenz“ in Mathe? Die Differenz in Mathe bildest du, indem du minus rechnest. Du beginnst mit einer Zahl (Minuend) und ziehst davon eine andere Zahl ab (Subtrahend). Was übrigbleibt – also dein Ergebnis – ist die Differenz.
Was sind Differenzkosten?
Unter einer Differenzkostenanalyse versteht man die Betrachtung von Änderungen eines Kostenmodells in Folge der Anpassung eines unvollständigen Satzes von Parametern.
Was ist die Kostendifferenz?
Die Kostendifferenz zeigt die Differenz zwischen den beiden Beträgen. Alle zusätzlichen oder ungeplanten Kosten, auch Kostentreiber genannt, sind hier enthalten. Kostendifferenz berechnen: Von der Höhe der geplanten Kosten subtrahieren Sie die tatsächlichen Kosten und erhalten die Kostendifferenz.
Kosten- und Leistungsrechnung einfach erklärt
Was bedeutet Kosten gedeckelt?
Der Kostendeckungsbeitrag, auch Deckungsbeitrag genannt, ist ein wichtiger Begriff in der Betriebswirtschaft und im Einzelhandel. Er beschreibt den Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten von den Umsatzerlösen übrig bleibt und zur Deckung der fixen Kosten und zur Realisierung von Gewinnen verwendet wird.
Welche Beispiele gibt es für Kostendegression in der Praxis?
Beispiele für Kostendegression in der Praxis
Ein Beispiel hierfür ist die Automobilindustrie, wo die Produktionskosten pro Fahrzeug sinken, wenn die Produktionsmenge steigt, da Fixkosten wie Maschinen und Anlagen auf mehr Einheiten verteilt werden.
Was ist Differenzkostenrechnung?
Sammelbegriff für Kostenrechnungssysteme, in denen den Kostenträgern sowie oft auch anderen Bezugsobjekten nur die zusätzlichen Kosten zugerechnet werden.
Was sind Anderskosten einfach erklärt?
Anderskosten nennt man die Aufwendungen, die in der externen Buchhaltung bereits erfasst wurden, in der internen KLR jedoch mit einem anderen Wert aufgeführt werden. Anders gesagt: Im Gegensatz zu den Grundkosten werden die Anderskosten intern und extern in abweichender Höhe – also: anders – angesetzt.
Was sind Opportunitätskosten?
Die Opportunitätskosten stehen für den verlorenen Nutzen (oder Ertrag), der nicht gewählten Alternative. Daher werden sie auch häufig Verzichts-, Alternativkosten oder Schattenpreise genannt.
Wann macht man eine Differenzkalkulation?
Genutzt wird diese Art der Kalkulation, wenn der Listeneinkaufspreis und der Listenverkaufspreis schon gegeben sind. Hier soll überprüft werden, ob es sich für ein Unternehmen lohnt, ein bestimmtes Produkt ins Sortiment aufzunehmen.
Was ist ein Beispiel für eine Differenz?
Wenn du zwei Zahlen voneinander abziehst, erhältst du als Ergebnis eine Differenz. Du rechnest zum Beispiel 8 minus 3 und erhältst eine Differenz von 5. In der Mathematik wird eine Minus-Rechnung auch Subtraktion genannt.
Wie erklärt man Kindern die Differenz?
Das Ergebnis einer Subtraktion nennt man Differenz. Ein praktisches Beispiel, bei dem man subtrahieren muss: Man möchte ein Brötchen kaufen, das kostet 1 Euro. Man hat 3 Euro im Portemonnaie. Man rechnet also: 3 - 1 = 2.
Was ist die Istkostenrechnung?
Die Istkostenrechnung ist ein Verfahren zur Erfassung und Auswertung der tatsächlich angefallenen Kosten. Sie ermöglicht eine präzise Zuordnung der Kosten und dient als Grundlage für die Nachkalkulation und betriebliche Steuerung.
Welche Beispiele gibt es für Anlaufkosten?
Als Anlaufkosten bezeichnet man Kosten, die für die Errichtung eines Betriebes notwendig sind. Hierbei kann es sich z.B. um Ausgaben wie Gehälter der Mitarbeiter, Anschaffung von Maschinen, Miete für Betriebsräume etc. handeln.
Warum sind Abschreibungen Anderskosten?
Kalkulatorische Abschreibungen sind Anderskosten, denn den Kosten stehen Aufwendungen in anderer Höhe gegenüber. Liegen gar keine Aufwendungen (also auch nicht in anderer Höhe vor), so spricht man von Zusatzkosten.
Wie funktioniert die Abgrenzungsrechnung?
Bei der Abgrenzungsrechnung werden die Aufwendungen und Erträge aus der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) in eine sogenannte Ergebnistabelle übertragen. Das Ziel ist es, Aufwendungen und Erträge so abzugrenzen, dass nur die Beträge bestehen bleiben, die dem betrieblichen Leistungsprozess entstammen.
Sind Kalkzinsen Anderskosten?
Bei den kalkulatorischen Zinsen handelt es sich ebenfalls um Anderskosten, da diesen Kosten zwar ein Aufwand gegenübersteht, jedoch in einer anderen Höhe. Anderskosten stellen einen Teil der kalkulatorischen Kosten dar und beinhalten neben den kalkulatorischen Zinsen auch z.B. die kalkulatorischen Abschreibungen.
Was ist eine Differenzzahlung?
Wenn ein Anrecht auf Familienleistungen in 2 Ländern besteht, dann versteht man unter der Differenzzahlung den Unterschied zwischen den Leistungen des Landes A und der höheren Leistungen des Landes B.
Was sind Istkosten?
Unter Istkosten versteht man alle während einer bestimmten Abrechnungsperiode tatsächlich angefallenen Kosten (Kosten im Bankbetrieb). Bei Kostenarten mit einem eindeutigen Mengen- oder Zeitgerüst werden die Istkosten als Produkt aus Istverbrauch und Istpreis, sonst gemäß den Belegen, berechnet.
Was ist kalkulatorische Miete?
Was ist die kalkulatorische Miete? Die kalkulatorische Miete fällt in den größeren Bereich der kalkulatorischen Kosten. Es handelt sich dabei um einen „virtuellen“ Aufwand, der immer dann anfällt, wenn bestimmte Räumlichkeiten ohne ein Entgelt (Miete) genutzt werden.
Was bedeutet Kostendegression?
Bei einer Kostendegression sinken die Stückkosten eines Gutes mit jeder zusätzlichen produzierten Einheit dieses Guts. Eine solche Situation liegt meist bei Produkten mit hohen Fixkosten vor.
Welche Arten von Kosten gibt es?
- Personalkosten.
- Materialkosten.
- Dienstleistungskosten.
- Kapitalkosten.
- Raumkosten.
- Kalkulatorische Kosten.
Welche Beispiele gibt es für Praxisbedarf?
Typische Produkte des Praxisbedarfs sind: Spritzen, Kanülen, Hand- und Flächendesinfektionsmittel (für Praxismitarbeiter ebenso wie für Patienten), Einmalhandschuhe, Holzspatel, etc..
Welche Kosten gehören in die Kostendeckelung?
Die Kostendeckelung beim PKW in der Umsatzsteuer
Dazu gehören unter anderem Kfz-Steuer, Schuldzinsen und Versicherungsbeiträge. Nun ist der unternehmerische Nutzungsanteil zu schätzen. Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb sind dabei betriebliche Fahrten.