Zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2026
Ein Sturzanfall (Drop-Attack) ist der medizinische Begriff für einen plötzlichen Sturz auf den Boden, ohne dass ein offensichtliches “Blackout” vorliegt. Ein typischer Sturzanfall tritt beim Gehen oder Stehen und ohne jede Vorwarnung auf.
Was ist ein Sturzanfall?
Definition. Als Drop Attack, deutsch "Sturzattacke", bezeichnet man ein plötzliches Sturzereignis bei ungetrübter Bewusstseinslage in Folge eines Tonusverlustes der unteren Extremitäten.
Was sind die Ursachen für plötzliches Sturzen?
Zu den meisten Stürzen kommt es, wenn ältere Erwachsene mit einem oder mehreren Leiden, die die Beweglichkeit oder den Gleichgewichtssinn beeinträchtigen, auf ein Hindernis in der Umgebung stoßen. Viele Menschen haben vor einem Sturz keine Symptome, manchen war vorher schwindelig oder sie hatten andere Symptome.
Was ist eine Drop Attacke?
Drop Attacks ("Sturzattacke") – plötzliches Sturzereignis bei ungetrübter Bewusstseinslage in Folge eines Tonusverlustes der unteren Extremitäten. Gang-Freezing – Sturz durch Einfrieren der Bewegung. Mechanische Stürze wie Stolpern oder Ausrutschen. Schwäche/Gebrechlichkeit – durch fehlende Muskelkraft bedingte Stürze.
Welche Ursachen können Stürze haben?
Ursachen
Schlechte Bodenbeschaffenheit, nasse Böden. Offene Schuhe. Mangelnde Beleuchtung. Falsche oder ungeeignete Hilfsmittel.
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Was ist ein Sturzanfall ohne erkennbare Ursache?
Ein Sturzanfall (Drop-Attack) ist der medizinische Begriff für einen plötzlichen Sturz auf den Boden, ohne dass ein offensichtliches “Blackout” vorliegt. Ein typischer Sturzanfall tritt beim Gehen oder Stehen und ohne jede Vorwarnung auf.
Welche Krankheiten führen zum Sturz?
- Anämie.
- Arrhythmien.
- COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
- Orthostatische Hypotonie.
- Herzklappenkrankheiten.
Was sind kryptogene Sturzattacken?
Kryptogene Sturzattacken der Frau
Sie treten sporadisch ohne sicheren Bewusstseins- verlust auf. Ohne weitere Begleitsymptome stürzt die Patientin blitzschnell nach vorne, sodass sie sich verletzt und insbesondere die Knie aufschlagen kann („maladie des genoux bleus“ der Franzosen).
Was ist das Post-Fall-Syndrom?
Manchmal entsteht nach einem Sturz die Angst, erneut zu stürzen (Sturzphobie, sog. Post-Fall-Syndrom). Die Betroffenen bewegen sich kaum noch. Dies führt zu Kraftverlust und Gleichgewichtsstörungen - was wiederum die Sturzgefahr erhöht.
Was ist das Postnasal-Drip-Syndrom?
Als Postnasal-Drip-Syndrom (kurz: PNDS) wird ein ganzer Komplex an Symptomen beschrieben, der auf eine Überproduktion von Schleim von der Nasenschleimhaut oder in den Nasennebenhöhlen bzw. einen gestörten Abtransport zurückzuführen ist. Flüssiges Sekret tropft aus dem Nasen-Rachenraum den Rachen hinunter.
Warum fällt man plötzlich um?
Angst, Schmerzen oder Stress können zu einer Überreaktion des Nervensystems (einer vasovagalen Synkope) führen. Es kommt zum plötzlichen Blutdruck- und/oder Pulsabfall. Auch beim plötzlichen Aufstehen aus dem Liegen kann das passieren (eine orthostatische Synkope).
Was ist Sturzneigung?
Sturzneigung ist ein bedeutendes medizinisches Problem, das vor allem in der Geriatrie eine zentrale Rolle spielt. Es beschreibt die erhöhte Anfälligkeit, Stürze zu erleiden, die insbesondere bei älteren Menschen häufig auftritt und gravierende gesundheitliche Folgen haben kann.
Warum falle ich einfach um?
Oft ist die Ursache eine harmlose Fehlregulation des Kreislaufs. Doch in jedem fünften Fall steckt eine ernste Krankheit dahinter. Ursache der Synkope können zum Beispiel eine Störung der Herzfunktion oder eine neurologische Erkrankung wie ein Schlaganfall oder eine Epilepsie sein.
Welche Sturzrisiken gibt es?
- Kraft- und Balanceprobleme.
- Veränderte Körperhaltung und Schrittstellung.
- Risikoträchtige Bewegungen, z.B. trotz Gleichgewichtsproblemen auf einen Stuhl steigen.
- Sehbeeinträchtigungen.
- Alkohol- und/oder Drogenkonsum.
Warum stürzt man plötzlich?
Ursache hierfür können orthopädische, internistische oder auch neurologische Erkrankungen sein. Das Wichtigste über neurologisch bedingte Gangstörungen erfahren Sie im folgenden Beitrag. Neurologische Erkrankungen, die Gangstörungen, Schwindel und Stürze verursachen können, treten meistens im höheren Lebensalter auf.
Was ist der Schellong-Test?
Der Schellong-Test ist ein einfacher klinischer Funktionstest zur Untersuchung der Kreislauffunktionen. Er überprüft die Veränderungen der Herzfrequenz und des Blutdrucks, die durch eine dosierte Belastung ausgelöst werden.
Was ist Sturzangst?
Sturzangst beschreibt die Furcht, bei üblicher, ge- wohnter Fortbewegung und/oder Alltagsaktivitäten einen Sturz zu erleiden, unabhängig von einer vor- angegangenen Sturzerfahrung.
Was ist die Fall-Krankheit?
Es handelt sich um eine degenerative Zahnkrankheit, die zu schmerzhaften Löchern in den Zähnen führt. Manche bezeichnen die FORL-Krankheit bei der Katze auch als „Resorptive Läsionen (RL)“ oder „neck lesions“. Der zweite Begriff entstand, da Tierärzte die Löcher besonders häufig im Kronen-Wurzel-Bereich beobachten.
Was ist Fallangst?
Höhenangst tritt beispielsweise beim Sportklettern auf. Hier leiden Betroffene neben der Höhenangst gegebenenfalls auch unter Fallangst oder Sturzangst. Fallangst bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Personen beim Sportklettern Angst davor haben, aus der Wand zu fallen.
Was ist ein Drop-Anfall?
Plötzlicher Sturz ohne Bewusstseinsverlust. Die Patienten sacken aufgrund fehlender Körperspannung plötzlich in sich zusammen. Ursache ist eine orthostatische Hypotonie.
Was ist ein lakunärer Infarkt?
Bei einem lakunären Infarkt wird nur ein kleiner Teil des Gehirns geschädigt, so dass die Prognose meist gut ist. Mit der Zeit können jedoch viele kleine lakunäre Infarkte entstehen und Probleme verursachen, darunter Probleme mit dem Denken und anderen geistigen Funktionen (kognitive Beeinträchtigung).
Wie erkennt man MS?
- Kraftlosigkeit einzelner oder mehrerer Extremitäten.
- Gefühlsstörungen (z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln)
- Sehstörungen (z.B. schmerzhafte Einschränkung der Sehkraft auf einem Auge, Doppelbilder)
- erhöhte Muskelanspannung (Spastik)
- Gangstörung mit Einschränkung der Gehstrecke.
Welche Medikamente erhöhen das Sturzrisiko?
Fazit. Insbesondere Opioide, Antidepressiva, Hypnotika und Sedativa haben eine positive Korrelation zu Stürzen, die zu einer Krankenhausaufnahme führen. Dies sollte bei der Verordnung bedacht und gegen die sicherlich auch vielen positiven Effekte dieser Medikamente abgewogen werden.
Was ist eine Sturzgeburt?
Bei einer Sturzgeburt handelt es sich um eine Geburt, bei der das Kind aus dem Geburtskanal stürzt, beispielsweise auf den Boden. Dies kann zu Verletzungen bis hin zum Tod des Neugeborenen führen.
Was ist Polypharmazie?
Unter Polypharmazie versteht man die gleichzeitige und dauerhafte Einnahme von mindestens fünf verschiedenen Arzneimitteln. Sie ist meist die Folge einer Multimorbidität oder einer nicht ausreichend koordinierten Behandlung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen.