Zuletzt aktualisiert am 21. März 2026
Die Thomasnacht am 21. Dezember, die Nacht der Wintersonnenwende, ist zugleich die erste der vier Hauptraunächte. Nach dem katholischen Kalender wird der Tag des Hl. Thomas allerdings nun am 3. Juli begangen, an dem die Überbringung seiner Gebeine nach Edessa erfolgte.
Ist die Thomasnacht eine Rauhnacht?
Als die vier wichtigsten Raunächte werden bezeichnet: 20./21. Dezember (Thomasnacht, die Nacht auf den Thomastag, den kürzesten Tag des Jahres)
Was ist am 21. Dezember besonders?
Der Thomastag ist der 21. Dezember. Dieser Tag ist in der evangelischen und anglikanischen Kirche (seit 1970 jedoch nicht mehr in der römisch-katholischen Kirche) der Gedenktag des Apostels Thomas, einer der zwölf Jünger Jesu.
Was macht man in der Thomasnacht?
Am Abend der Thomasnacht wird traditionell das Haus oder die Wohnung – früher auch Ställe und Felder – gründlich mit Ritualkräutern ausgeräuchert. Das soll böse Geister vertreiben, damit diese nicht die nahende „heilige Zeit“ stören. Auch in kulinarischer Hinsicht ist die Thomasnacht von Bedeutung. So war der 21.
Welche Rauhnacht ist die wichtigste?
Zu den wichtigsten Rauhnächten zählen die Nächte von Weihnachten, Silvester und vor dem Dreikönigstag. Statt jede Nacht eigenes Räucherwerk zu nutzen, bietet sich alternativ an, eine passende Räuchermischung mit Weihrauch, Sandelholz und Drachenblut zu verbrennen.
Rauhnächte: Von den Geheimnissen der Thomasnacht (21. Dezember, Wintersonnenwende)
Was sollte man in Rauhnächten nicht tun?
Am Tag der Wintersonnwende darf nicht gefegt werden
An diesem Tag galt es, die Wohnung gründlich zu reinigen und sich neue Kleidung zuzulegen. Die Schutzpatronin dieser Tage – Frau Holle – wirkte in jenen Tagen als Richterin über Gut und Böse und als Hüterin über die Gaben und Talente der Menschen.
Was schreibt man auf die Zettel für die Rauhnächte?
Ritual 1: 13 Wünsche der Raunächte
Dazu schreibt ihr 13 Wünsche für das kommende Jahr auf einzelne Zettel. Wichtig ist, diese Wünsche positiv, klar und in der Gegenwart zu formulieren, also „Ich bin dankbar“ und nicht „Ich will dankbarer sein“. Die Zettel werden zusammengefaltet und kommen in einen Behälter.
Welche spirituelle Bedeutung hat der 21. Dezember?
Traditionell begannen die Rauhnächte schon mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember. Diese längste und dunkelste Nacht des Jahres wird auch als Julnacht, Thomasnacht oder Rumpelnacht bezeichnet. Es ist die Nacht, in der symbolisch das Licht wiedergeboren wird und der Kreislauf des Jahres von vorne beginnt.
Was ist der 21. Dezember?
Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres 2024. Er ist zugleich der Tag der Wintersonnenwende und kalendarischer Winteranfang. Die Tage werden danach langsam wieder länger und heller.
Warum wird die Thomasnacht gefeiert?
Westlicher Landkreis – Der Tag ist dem heiligen Thomas gewidmet. Mit ihm beginnen die Rauhnächte. In früheren Zeiten verband man eine besondere Bedeutung mit dieser ersten Rauhnacht – jedenfalls, wenn man unverheiratet war und diesen Zustand gerne ändern wollte.
Ist der 21. Dezember eine Rauhnacht?
1. Rauhnacht – Wintersonnenwende (21.12.) Die Nacht der Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste und längste Nacht des Jahres.
Was sind die Sperrnächte?
Was sind die Sperrnächte? Die Sperrnächte sind die zwölf Nächte vor der Wintersonnenwende. Weil sie gleichzeitig die dunkelsten Nächte des Jahres sind, werden sie auch als Dunkelnächte bezeichnet. Mit der Wintersonnenwende werden die Tage dann schließlich wieder länger.
Welche Rituale gibt es zur Wintersonnenwende?
Räucherrituale haben in der dunklen Jahreszeit eine lange Tradition und sind besonders zur Wintersonnenwende beliebt. Beifuß, Weihrauch, Mistel oder Alant eignen sich hervorragend, um das alte Jahr zu verabschieden und den Übergang in die helle Zeit des Jahres bewusst zu gestalten.
Warum sollte man während der Raunächte keine Wäsche waschen?
Während draußen die Perchten ihr Unwesen trieben, gab es "drinnen" während der Raunächte viele Regeln: keine Wäsche waschen - sonst könnten die weißen Laken zum Leichentuch werden. Keine Haare und Nägel schneiden - sonst drohten Gicht und Kopfweh.
Wer hat am 21. Dezember Namenstag?
Am 21. Dezember ist auch der Gedenktag des Apostels Thomas. Thomas ist der Jünger Jesu, der auch als Zweifler bekannt ist.
Ist die Thomasnacht eine Räuchernacht?
Die Thomasnacht, die Nacht der Wintersonnenwende gilt nicht als Räuchernacht. Das Räuchern in der Zeit der Raunächte gilt als Abwehrritual.
Was darf man nicht in den Rauhnächten machen?
Zu den Dingen, die man in der Zeit unterlassen sollte, zählt übrigens auch das Kartenspiel. Stattdessen soll man sich lieber dem Fasten und Gebet hingeben. Und natürlich dem Orakeln; Bleigießen ist so eine Form, die an Silvester wunderbar zwischen Raclette und knallenden Sektkorken passt.
Wann wird der letzte Wunsch verbrannt?
Am 25. Dezember beginnt man mit dem ersten Zettel, den man ungelesen verbrennt. Dies wiederholt sich an jedem Abend, bis nur noch ein Zettel übrig ist. Dieser letzte Wunsch bleibt unberührt und wird erst dann geöffnet und gelesen.
Welche Bedeutung haben Träume während der Rauhnächte?
Jede Nacht, in der du während der Rauhnächte träumst, wird einem Monat im darauffolgenden Jahr zugeordnet. Dieser Traum soll dann Wirklichkeit werden oder eine tiefsinnige Bedeutung haben. Sprich, dein höheres Ich kommuniziert mit dir und/oder bzw. dein drittes Auge öffnet sich.
Wann darf man nach Weihnachten wieder Wäsche waschen?
In dieser Zeit sollen Geister besonders aktiv sein und in der Nacht herumschwirren. Folgt man dem Aberglauben, darf man erst ab dem 6. Januar wieder Wäsche waschen, allerdings ist den meisten der Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr bekannt.
Warum sollte man in den Rauhnächten nicht putzen?
Ein solcher Aberglaube betrifft das Wäschewaschen. In den sogenannten Rauhnächten, die zwischen Weihnachten und dem 6. Januar liegen, sollte man laut Aberglauben keine Wäsche waschen. Der Mythos besagt, dass dadurch Geister und Unglück angezogen werden.
Warum schläft man in den Rauhnächten schlecht?
Woran können wir merken, dass die Raunächte da sind? In erster Linie an den Träumen. Viele Menschen schlafen unruhiger als sonst und träumen sehr intensiv. Achte einfach mal darauf, wenn du diese Zeit bewusst begehst.
Welche Ritualen gibt es in der Thomasnacht?
“ Das Schicksal kann in diesen Nächten neben der Frage nach Liebe auch in den Belangen Reichtum, Ernte, Glück, Unglück oder gar Tod konsultiert werden. Patschenwerfen, Apfelkernzählen oder Hütlheben sind weit verbreitete Bräuche, die ebenfalls einen Blick in die Zukunft erlauben.
Welche spirituelle Bedeutung hat Thomas?
Seine Bedeutung in der christlichen Tradition ist vielfältig und umfasst nicht nur seine Rolle als Zweifler, sondern auch als mutiger Missionar und Gründer von Kirchen. Thomas, auch bekannt als Didymus, was Zwilling bedeutet, zeigte schon vor seiner Berufung als Jünger Jesu eine große Hingabe.
Was ist Mettensau?
Als Mettensau oder auch Weihnachter wurde in der bäuerlichen Tradition ein Schlachtschwein bezeichnet, das in der Vorweihnachtszeit besonders nahrhaft gemästet, am Thomastag (21. Dezember) geschlachtet und nach der Christmette am 24. Dezember als Schweinebraten verspeist wurde.