Was ist das Problem mit Geishas?

Zuletzt aktualisiert am 19. Februar 2026

Bis in die Kamakura-Zeit benutzten Kurtisanen, Oiran, Maikos und Geishas ein weißes Puder, das stark bleihaltig war – mit katastrophalen Konsequenzen für ihre Haut und Gesundheit. Das hochgiftige Blei vernarbte mit der Zeit nicht nur die Haut, sondern führte auch zu schleichenden Vergiftungserscheinungen.

Warum sollten Sie kein Foto von einer Geisha machen?

In Japan gilt es als unhöflich, jemanden zu fotografieren . Und es ist unhöflich (und mancherorts sogar verboten), einer Geisha überhaupt in die Quere zu kommen. Außerdem kann man in Japan verklagt werden, wenn man ohne Erlaubnis Fotos von Personen macht, auch wenn es selten vorkommt.

Ist es erlaubt, Geishas zu fotografieren?

Die lokalen Behörden haben inzwischen Schilder in mehreren Sprachen aufgestellt, auf denen steht, dass es nicht gestattet ist, ohne Erlaubnis Fotos von Geishas zu machen. Verstöße können mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Yen (67 US-Dollar) geahndet werden.

Was genau machen Geishas?

Geishas sind hochqualifizierte Darstellerinnen und Künstlerinnen, die in einer Vielzahl von alten japanischen Fertigkeiten ausgebildet sind. Als Hüterin der japanischen Künste, bietet die Geisha ihren Gästen Gesang, Tanz und anspruchsvolle Unterhaltung dar.

Wie viel verdient eine Geisha pro Stunde?

Eine Geisha rechnet pro Stunde ab, das fängt bei rund 200 US-Dollar an und kann bei 5000 pro Abend aufhören. Eine fürstliche Entlohnung nach fünf Jahren Entbehrungen.

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Warum machen Geishas kleine Schritte?

Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften.

Wie viele Jahre dauert es, eine Geisha zu werden?

Die Ausbildung dauert fünf bis sechs Jahre, bevor die Frauen vollwertige Geishas (in Kyoto „Geiko“ genannt) werden und danach ein unabhängiges Leben führen können. Trotz des Glamours – und manchmal auch des Ruhms – ist der Beruf einer Geisha nicht jedermanns Sache. Er bringt einen anstrengenden Zeitplan mit sich, mit Terminen, die bis spät in die Nacht dauern.

Wie unterhalten Geishas ihre Kunden?

Die Geisha unterhält die Gäste mit Tanz, Musik, Gesprächen und anderen Künsten in Teehäusern . Sie sind auch moderne Vorbilder und lokale Botschafter der traditionellen japanischen Kultur. Heutzutage fördern Geishas auch die traditionelle japanische Kultur.

Wer ist die berühmteste Geisha?

Mineko Iwasaki (jap. 岩崎峰子 Iwasaki Mineko; * 2. November 1949 in Kyōto als Masako Tanaka) war mehr als ein Jahrzehnt die berühmteste Geisha von Japan. Inzwischen hat sie sich durch ihr Buch Die wahre Geschichte der Geisha auch als Autorin bekannt gemacht.

Wie kann man eine Geisha erkennen?

Die Geiko dagegen kann man daran erkennen: Ihr Kimono ist an den Ärmeln kürzer, dunkler und schlichter– ein Zeichen für Reife und Eleganz. Eine Geiko kann nur einen weißen Kragen haben. Die Zeremonie des „Kragenwechsels“, wenn eine Maiko zur Geiko wird, heißt Erikae: Das Rot im Kragen ist ein Symbol der Kindheit.

Wo ist das Geisha-Viertel?

Die beiden Viertel Gion und Higashiyama gelten als die ältesten Viertel in Kyoto. Gion, auch als Geisha Viertel bekannt, steht für das Leben der Geishas, die in Kyoto nahezu Symbolcharakter haben.

Wie alt sind Geishas?

Geschichte. Der Beruf der Geisha lässt sich bis in die Asuka-Zeit im 6. Jahrhundert zurückverfolgen.

Was darf man nicht fotografieren?

Privaträume: Es ist verboten, ohne Einwilligung des Eigentümers oder Bewohners private Wohnungen oder Häuser zu fotografieren. Personen ohne Einwilligung: Es ist nicht erlaubt, Fotos von Personen zu machen und diese ohne deren Einwilligung zu veröffentlichen oder zu verbreiten.

Warum haben Geishas weisse Gesichter?

Das Aussehen der Geisha steht daher ganz im Zeichen der Perfektion. Zuerst wird das Gesicht komplett weiß geschminkt, Lippen und Augen werden knallrot betont. Diese Tradition stammt aus der Zeit vor elektrischem Licht: Das weiße Gesicht war im Kerzenschein besonders gut sichtbar.

Für was steht die Geisha?

Den Beruf der Geisha gibt es seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Damals arbeiteten die Frauen in den Teehäusern der Rotlichtbezirke vieler japanischer Städte. Ihre Aufgabe war es, die männlichen Gäste mit kurzweiligen Gesprächen, Liedern oder kleinen Kunststücken zu unterhalten.

Was darf man in Japan nicht fotografieren?

Fotografieren ist normalerweise in Gebäuden von Kunstmuseen, Schreinen und Tempeln verboten. 3. Fotos von außen an Schreinen und Tempeln sind in der Regel erlaubt, aber trotzdem: Augen auf nach Schildern!

Wie endet die Geisha?

Der Direktor erzählt Sayuri alles und am Ende gesteht er ihr seine jahrelange Liebe und eröffnet ihr, dass Mameha damals auf sein Geheiß zu ihr gekommen ist, um sie als Geisha auszubilden. Sayuri erzählt ihm, dass sie in der Vergangenheit alles nur getan hat, um ihm näher zu sein.

Wie viel kostet ein Geisha-Abend?

Der Preis für einen komplett organisierten Geisha-Abend liegt in der Regel zwischen 10.000 und 30.000 Yen pro Person.

Was ist eine Geiko in Kyoto?

-In den Kagai-Vierteln von Kyoto werden die Frauen, die in den Ozashiki-Bankettsälen und auf der Bühne traditionelle Tänze und Musik aufführen und die Gäste unterhalten, als Geiko (und nicht als Geisha) bezeichnet. Frauen, die eine Ausbildung zur Geiko machen, werden Maiko genannt.

Was darf eine Geisha nicht?

Doch nicht jede Geisha akzeptierte die Aufgabenteilung mit den Kurtisanen, und entsprechend schlecht war ihr Image. Der Protest der Kurtisanen gegen die Konkurrenz gipfelte 1779 in einem Gesetz, das es Geishas verbot, bezahlten Sex anzubieten.

Was machen Geishas heute?

Gibt es heute noch Geishas in Japan? Heutzutage ist eine Geisha in Japan ein eher „exotischer“ Beruf, es gibt momentan weniger als eintausend praktizierende Geishas. Viele Geishas in Tokyo arbeiten mit großen Reisebüros zusammen und unterhalten hauptsächlich Touristen.

Was haben Geishas auf dem Rücken?

Obi – der schwere Taillenbund aus Brokat – wird am Rücken geschlungen. Die Maiko, wie die Geisha, trägt ihn am Rücken, wie jede sittsame Hausfrau. Nur die Kurtisane schlingt ihn vorne, für alle sichtbar ihre Profession verdeutlichend.

Wer war die berühmteste Geisha?

Mineko Iwasaki - Die berühmteste Geisha.

Was ist ein Danna für eine Geisha?

Mizuage ist das damalige Ritual der Entjungferung. Bis 1958 wurden die jungen Geishas (Maiko) für eine Nacht gegen viel Geld an einen Mann verkauft, den so genannten danna, den männlichen Gönner, der die ausgebildete Geisha später finanziell unterstützte.

Wie spricht man Geisha aus?

Geisha (Deutsch )

Gei·sha, Plural: Gei·shas. Aussprache: IPA: [ˈɡeːʃa], auch: [ˈɡaɪ̯ʃa], [ˈɡɛɪ̯ʃa]