Was ist aus Johann Westhauser geworden?

Zuletzt aktualisiert am 26. April 2026

Hauptberuflich arbeitet Johann Westhauser als Techniker am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seine Arbeit für das KIT steht nicht in Zusammenhang mit der Höhlenforschung in seiner Freizeit. Seit 1994 ist Westhauser Mitglied des Vereins Höhlenrettung Baden-Württemberg.

Wer bezahlt die Höhlenrettung?

Da es für solche Unglücksfälle keine Versicherung gibt, werden die an der Rettung beteiligten Personen, Verbände sowie Staaten die Kosten übernehmen müssen. Der thailändische Staat wird wohl die größte Rechnung bezahlen müssen.

Was passierte mit der Riesenden Schachthöhle?

Der erfahrene und mit der Höhle bestens vertraute Höhlenforscher war durch Steinschlag in ca. 1000 m Tiefe und sechs Kilometer Höhlenstrecke vom Zugang entfernt am Kopf verletzt worden. Für die Rettung waren über 700 Personen aus fünf Nationen im Einsatz, davon über 200 in der Höhle.

Ist der Höhlenforscher gerettet?

In Norditalien ist die Rettung einer verunglückten Höhlenforscherin geglückt. An der komplizierten Rettungsaktion waren allein 150 Berg- und Höhlenretter beteiligt.

Was war die Rettungsaktion in der Riesending-Schachthöhle?

Riesending-Drama Rettung von Höhlenforscher kostete fast eine Million Euro. Die Rettung von Johann Westhauser aus der Riesending-Höhle vor einem Jahr hat 960.000 Euro gekostet. Elf Tage dauerte der Einsatz, mehr als 700 Helfer waren beteiligt. Der Forscher selbst übernimmt einen "nicht unerheblichen Beitrag".

Interview mit Johann Westhauser am 01.Juli 2014

Was macht Johann Westhauser heute?

Hauptberuflich arbeitet Johann Westhauser als Techniker am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seine Arbeit für das KIT steht nicht in Zusammenhang mit der Höhlenforschung in seiner Freizeit. Seit 1994 ist Westhauser Mitglied des Vereins Höhlenrettung Baden-Württemberg.

Wer starb bei der Höhlenrettung in Thailand?

Am 5. Juli starb der 38-jährige Taucher Saman Kunan an den Folgen einer Asphyxie, als er Druckluftflaschen in die Höhle transportierte. Er wurde auf dem Rückweg aus der Höhle von seinem Tauchpartner bewusstlos aufgefunden und konnte nicht wiederbelebt werden.

Welcher Höhlenkletterer ist gestorben?

Der Student John Edward Jones blieb 2009 kopfüber in der Nutty Putty Höhle stecken und starb auf tragische Weise. Seine Geschichte ist gruselig - und eine Warnung für alle Höhlen-Kletterer. Schrecklicher Tod: Er blieb in einer Höhle stecken – und wurde NIE befreit!

Wo leben Menschen heute noch in Höhlen?

An vielen Plätzen der Welt leben Menschen auch heute noch in Höhlen: zum Beispiel im Iran, der Türkei, in Spanien und Frankreich. Diese Höhlenwohnungen sind häufig die Überreste eines Abbaus von Kalkstein oder Tuffstein.

In welcher Höhle wurde der Film Riesending gedreht?

Jochen Alexander Freydank führt Regie. Das Erste zeigt beide Teile am Mi., 20.15 Uhr. Grundlage ist ein Fall von 2014: Der Forscher Johann Westhauser wurde in der „Riesending“-Höhle im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen durch einen Steinschlag in rund 1000 Metern Tiefe schwer verletzt.

Wie tief ist die Riesending Höhle?

Die Riesending-Schachthöhle ist eine Höhle im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen auf dem Gebiet der bayerischen Gemeinde Bischofswiesen. Mit vermessenen 26,7 Kilometern Länge und 1149 Metern Tiefe ist sie die längste und tiefste bekannte Höhle Deutschlands.

Wie wurden die 13 Kinder aus der Höhle in Thailand gerettet?

Einsatzkräfte haben die letzten vier eingeschlossenen Jugendlichen und deren Trainer aus der Höhle in Thailand gerettet. Das teilte die thailändische Marine mit. Die Kinder wurden in einem stundenlangen Tauchereinsatz ins Freie gebracht, zuletzt kam der 25-jährige Coach aus der Höhle.

Wie viel kostet es, von der Bergwacht gerettet zu werden?

Die Kosten für solche Sondereinsätze können stark variieren. Sie liegen je nach Aufwand und Schwere des Einsatzes derzeit in Bayern in der Regel zwischen 300 und 1.200 Euro.

Wie lange waren die Jungen in der Tham-Luang-Höhle in Thailand?

Vor fünf Jahren glückte die spektakuläre Rettung einer Jugend-Fußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle in Thailand. 17 Tage waren zwölf Jungen und ihr Trainer eingeschlossen. Was ist aus den Geretteten seit damals geworden?

Welche Lebenserwartung hatte ein Höhlenmensch?

Die Menschen in der Steinzeit starben im Vergleich zu heute sehr früh. Fehlende Hygiene, Krankheiten, schlechte Ernährung und Arbeitsbelastung führten zu einer Lebenserwartung von 20–25 Jahren.

Wo in Europa gibt es die meisten Höhlen?

Nur als kleines Beispiel: Allein in Italien gibt es über 20.000 Höhlen, in Frankreich rund 15.000 und selbst in dem Mini-Land Slowenien immer noch mehr als 10.000. Und jedes Jahr werden neue Höhlen entdeckt.

Bis wann lebten Höhlenmenschen?

In Europa sind die frühesten Nachweise von Homininen vermutlich ca. 1,1 Millionen Jahre alt (Sierra de Atapuerca, Spanien), in Mitteleuropa sind sie, belegt durch den Unterkiefer von Mauer, maximal 600.000 Jahre alt. Die Altsteinzeit endete mit dem Übergang vom Pleistozän zum Holozän vor etwa 12.000 Jahren.

Ist der Höhlenlöwe ausgestorben?

Der Höhlenlöwe (Panthera spelaea, teilweise auch Panthera leo spelaea) ist eine ausgestorbene Großkatze, die zur Zeit des Pleistozäns in Europa und Nordasien lebte.

Wer sind die besten Höhlentaucher der Welt?

Der Franzose Xavier Méniscus gilt aktuell als einer der besten Höhlentaucher der Welt. Er hält den Rekord im Höhlentauchen mit 286 Metern Tiefe. Ist Höhlentauchen gefährlich? Höhlentauchen ist eine der riskantesten Formen des Tauchens.

Wie gefährlich sind Höhlen für Menschen?

Höhlen sind grundsätzlich keine geeigneten Lebensräume für Menschen, ähnlich wie beim Tauchen. Es bedarf spezieller Ausrüstung, um eine gewisse Zeit darin zu überleben. Besondere Risiken in Höhlen sind: Die absolute Dunkelheit, die die visuelle Orientierung unmöglich macht und das Zeitgefühl beeinträchtigt.

Was ist Tham Luang?

Tham Luang (thailändisch ถ้ำหลวง: „große/königliche Höhle“) ist eine Karsthöhle, die in der thailändischen Provinz Chiang Rai an der Grenze zu Myanmar liegt.

Wer waren die Taucher in Thailand?

Am 2. Juli gegen 22.30 Uhr Ortszeit finden die zwei britischen Taucher Rick Stanton und John Volanthen endlich die Vermissten. Alle zwölf Jungen und der Trainer leben noch.

Wo war das Unglück in Thailand?

Das Epizentrum des Bebens lag demnach 16 Kilometer nordwestlich der myanmarischen Stadt Sagaing in einer Tiefe von zehn Kilometern. Ein zweites Beben zwölf Minuten später soll die Stärke 6,4 gehabt haben.