Was ist 1999 mit der Schwebebahn in Wuppertal passiert?

Zuletzt aktualisiert am 17. Januar 2026

April 1999. Ereignete sich das folgenschwerste Unglück in der Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn: Nach Beendigung von Gerüstarbeiten war von der Baufirma ein Metallstück an der Fahrschiene nicht entfernt worden - der erste Zug stürzte in die Wupper.

Was ist mit der Schwebebahn in Wuppertal passiert?

Der Schwebebahnunfall von Wuppertal ereignete sich am 12. April 1999 auf der Schwebebahnstrecke in der Nähe der Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz. Bei dem Entgleisen des Wagens 4 der Baureihe 72 kamen fünf Menschen ums Leben, 47 wurden schwer verletzt.

Warum stürzte die Wuppertaler Schwebebahn ab?

Der Grund für den Absturz

Die Bahn kollidiert mit dem Metallteil, eines der Drehgestelle wird vom Wagendach gerissen, der Zug entgleist und schlägt aus einer Höhe von zehn Metern in der Wupper auf eine Fernwärmeleitung auf.

Wann wird die Wuppertaler Schwebebahn stillgelegt?

Planung für 2029 Lange Schwebebahn-Pause wegen Neubau der Wagenhalle. Wuppertal · Der Wuppertaler Schwebebahn droht ein weiterer langer Stillstand – ab 2029 bis zu 15 Monate. Nach Angaben der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) muss die Wagenhalle in Vohwinkel neu gebaut werden.

Wann wurde die Wuppertaler Schwebebahn eingeweiht?

Die erste Schwebebahn der Welt stammte aus Wuppertal. Sie wurde nach dreijähriger Bauzeit am 1. März 1901 eingeweiht und überbrückte eine Länge von 13,3 Kilometern.

Informationen zum Schwebebahn Unglück am 12.04.1999 in Wuppertal.

Warum war Tuffi in der Schwebebahn?

Tuffi war Teil eines PR-Stunts des Zirkus Althoff, der in Wuppertal gastierte. Um Aufmerksamkeit zu generieren, wurde beschlossen, die junge Elefantendame in der Schwebebahn mitfahren zu lassen – ein Vorhaben, das bei der damaligen Bevölkerung für Aufsehen sorgte.

Wann wurde Wuppertal bombardiert?

Mit einer öffentlichen Gedenkstunde erinnert die Stadt Wuppertal an die verheerenden Bombenangriffe auf Barmen und Elberfeld. In den beiden Nächten zum 30. Mai und zum 25. Juni 1943 wurden die Stadtteile Bar-men, Elberfeld und Ronsdorf in weiten Teilen zerstört.

Welches Tier stürzte 1950 aus der Wuppertaler Schwebebahn?

Tuffi (* 1946 in Indien; † 1989 in Paris) war eine asiatische Elefantenkuh des Zirkus Franz Althoff, die am 21. Juli 1950 im Alter von vier Jahren in Wuppertal aus einem fahrenden Zug der Wuppertaler Schwebebahn in die Wupper sprang.

Wem gehört die Wuppertaler Schwebebahn?

Betreibergesellschaft sind die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, beziehungsweise seit 2007 deren Tochtergesellschaft WSW mobil GmbH, die Infrastruktur gehört hingegen der Stadt Wuppertal selbst. Die Anlage ist die weltweit älteste noch betriebene Einschienenbahn überhaupt, ebenso die älteste noch betriebene Hängebahn.

Was ist der purpurrote Cousinot?

Der Apfel 'Purpurroter Cousinot' ist heute eine Liebhabersorte und zählt zu den Weihnachtsäpfeln. Die intensive und rote Farbe der Schale, welche nach dem Polieren überaus prächtig hervorsticht, ist ein beliebter Weihnachtsschmuck. Dieser Brauch entstand vor dem 19. Jahrhundert und hat gegenwärtig noch Bestand.

Wo befindet sich die älteste Schwebebahn der Welt?

Denken Sie an Schlafwagenzüge, Schiffszüge, historische Dampfeisenbahnen und elegante Speisewagen. Doch es kommt selten vor, dass ein städtisches Verkehrssystem die Fantasie so sehr beflügelt wie die Wuppertaler Schwebebahn in Deutschland – meine und die aller anderen, die die älteste Schwebebahn der Welt schon einmal gesehen haben.

Wie alt ist die Wuppertaler Schwebebahn?

Stadthistorie Schwebebahn-Geschichte: Der Kaiser und der Satan. Wuppertal · Vor 120 Jahren, am 1. März 1901, wurde die Wuppertaler Schwebebahn eröffnet. Die Idee eines solchen Verkehrssystems für die Stadt im Bergischen ist sogar schon 195 Jahre alt.

Ist die Schwebebahn das sicherste Verkehrsmittel der Welt?

Die Schwebebahn, die in ihrer Art einmalig geblieben ist, galt bis zum folgeschweren Unglück am 12.04.1999, als eine Bahn 8 m in die Tiefe stürzte, als das sicherste Verkehrsmittel der Welt.

Wie viel kostet eine Fahrt mit der Schwebebahn in Wuppertal?

Eine einfache Fahrt kostet in der Regel zwischen 1,60 und 2,20 Euro. Eine Rundfahrt können Sie ab ca. 4,00 Euro genießen. Wer über einen längeren Aufenthalt hinweg mit der Schwebebahn fahren möchte, kann dies ganz einfach mit dem 24-Stunden-Ticket ab 8,80 Euro tun.

Wie hoch hängt die Schwebebahn in Wuppertal?

Über der Talachse

Schweben Sie zwischen den beiden Endstationen Vohwinkel und Oberbarmen in nur 30 Minuten. Je nach Lage schweben Sie dabei acht bis zwölf Meter über der Wupper und bewundern dabei die 20 Schwebebahnstationen. Lediglich 4 von ihnen befinden sich auf der Landstrecke.

Warum wurde die Schwebebahn in Wuppertal gebaut?

Bereits in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts war in den Städten Barmen und Elberfeld die Notwendigkeit erkannt worden, ein zusätzliches Verkehrsmittel in der Talsohle zu bauen. Der Kölner Ingenieur Eugen Langen beschäftigte sich in diesen Jahren mit dem Projekt einer Schwebebahn.

Wie viele Einwohner hat Wuppertal?

In Wuppertal (kreisfreie Stadt) wohnten Ende des Jahres 2024 insgesamt 358.200 Einwohner:innen. Damit war Wuppertal die größte Stadt des Bergischen Landes. Seit 2011 ist die Bevölkerungszahl nahezu jährlich gestiegen.

Wie viele Wagen hat die Wuppertaler Schwebebahn?

Von den ursprünglich 28 gelieferten dreiteiligen Triebwagen aus den Jahren 1972 bis 1975 sind derzeit noch 25 Wagen einsatzbereit.

Hat Tuffi den Sturz überlebt?

Wie durch ein Wunder blieb Tuffi bis auf ein paar Schrammen unverletzt. Nur wenige Sekunden nach dem Sturz stand sie bereits wieder auf den Beinen – und trank aus der Wupper. Der Schock war groß, aber ebenso die Erleichterung, dass Tuffi überlebt hatte.

Warum ist der Elefant Tuffi aus der Wuppertaler Schwebebahn gefallen?

So kam es zu Tuffis berühmtem „Wuppersprung“ Am 21. Juli 1950 durchbrach die junge Elefantin Tuffi die Wand der Wuppertaler Schwebebahn und stürzte in den Fluss. Es handelte sich um einen Verstoß „gegen die Beförderungsbedingungen“, befand das Gericht. An sich war die junge Dame gut erzogen.

Wann sprang Tuffi in die Wupper?

Eine Werbeaktion für einen Zirkus endete am 21. Juli 1950 in einem Fiasko. Tuffi geriet bei der Fahrt mit der Schwebebahn in Panik, sprang in die Wupper und landete auf einer Sandbank.

Welche deutsche Stadt wurde am stärksten bombardiert?

Der bekannteste Luftangriff des Zweiten Weltkriegs war die Bombardierung Dresdens in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 und der dadurch ausgelöste Feuersturm. Noch immer diskutieren Historiker darüber, warum die Bombardierung überhaupt stattfand, und welche Motive dahinterstanden.

Welche deutsche Stadt wurde nie bombardiert?

Bis August 1944 war Dresden als beinah einzige deutsche Großstadt weitgehend von alliierten Bombenangriffen verschont geblieben und auch zu Jahresbeginn 1945 noch nahezu unbeschädigt, obwohl es einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Prag, Berlin, Leipzig, Nürnberg und Warschau darstellte.

Welche Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg am meisten bombardiert?

In der Nacht auf den 9. Oktober 1943 erlebt Hannover die schwerste Bombennacht im Zweiten Weltkrieg. 261.000 Bomben fallen auf die Stadt, 1.245 Menschen sterben.