Was heißt Kartoffel auf Sächsisch?

Zuletzt aktualisiert am 1. April 2026

„Mauke“ steht für Brei; „Abern“ nennt man die Kartoffeln.

Wie nennt man Kartoffeln in Sachsen?

Unter diesem Namen gelangte das Nachtschattengewächs im 18. Jahrhundert nach Sachsen und Preußen, wo es zu Tartuffel und schließlich Kartoffel eingedeutscht wurde. Im deutschsprachigen Süden gab man ihm den Namen Erdapfel, eine in der Schweiz und in Österreich noch heute übliche Bezeichnung.

Wie heißen Brötchen auf Sächsisch?

Aus Brötchen wird Semmel oder Schrippe, aus dem einfachen "Hallo" wird "Tach" oder "Servus".

Was heißt nein auf Sächsisch?

Die Interjektion Nu [nʊʔ] ist ein regional verbreiteter Ausdruck für „ja“ in Sachsen (Meißnische, Lausitzische Dialekte) und Niederschlesien. „Nu! “ wird mit kurzem „u“ und anschließendem glottalen Stopp ausgesprochen.

Wie sagt man "Danke" auf Sächsisch?

Danke: Danggä! Bitte: Biddscheen! Entschuldigung: Nu, 'tschulljung!

Herz und Heimat auf der Zunge: Sächsisch | Mundart | MDR

Wie heißt Brötchen in Dresden?

Regionale Bezeichnungen

In Thüringen, im südlichen Sachsen-Anhalt und in Sachsen wird sowohl ‚Brötchen' als auch ‚Semmel' verwendet.

Wie heißen Frikadellen auf Sächsisch?

In der Oberlausitz, also im Osten von Sachsen, werden die Frikadellen auch Gewiegtebrutl oder Gewiegtebrotl genannt, von „Gewiegtes“, eine lokal übliche Bezeichnung für Hackfleisch.

Was bedeutet "eiforbibbsch"?

„Eiforbibbsch“ wurde zum „bedrohten Wort des Jahres“ erkoren und lässt sich nicht wortwörtlich übersetzen. Vielmehr handelt es sich um einen ursächsischen Ausdruck des Erstaunens, der heute kaum noch im Alltag verwendet wird.

Was ist Ärpel?

Grumbiere, Ärpel, Tüffel: die Kartoffel im Dialekt - Die Kartoffel.

Wie heißt Hallo auf Sächsisch?

Daach!: Hallo! Daach!: Hallo!

Wie heißt Butterbrot auf Sächsisch?

Das De-Gruyter-Variantenwörterbuch erwähnt in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnungen Bemme (obersächsisch), Kniffte (Ruhrdeutsch), Schnitte und Stulle (nordostdeutsch, berlinerisch). Im nördlichen Rheinland, am Niederrhein und im Ruhrgebiet ist auch die Bezeichnung Bütterken gebräuchlich.

Wie heißt die Kartoffel auf bayrisch?

Und hier wiederum werden die meisten Kartoffeln im Donaumoos geerntet und verarbeitet. Je nach Region und Dialekt heißt die Kartoffel anders: Mal wird sie Grumbiere (Grundbirne), mal Erdapfel und an der fränkisch-oberbayerischen Grenze auch Bumser genannt.

Wo sagt man Grumbeere?

Grumbeere! So nennt man die Kartoffeln in der Pfalz. Hochdeutsch würde man das wohl mit Grundbirne übersetzen, da die Grumbeere in der Erde wachsen und ungefähr die Form einer Birne besitzen. Weißt Du eigentlich wie die Kartoffeln zu uns in die Pfalz gekommen sind?

Wie wird Kartoffel noch genannt?

Die Kartoffel (Solanum tuberosum), in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auch als Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Potaten (nur im Plural), Tüffke und unter weiteren Regionalnamen bekannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Was heißt Frau auf Sächsisch?

Bei der sächsischen Kosenamenverteilung an Männer existiert offenbar eine tierische Rangordnung. Männer bekommen von Frauen „Buma“ oder „Dieschr“ zu hören. „Mausi“ gehört in die unterste Klasse, der Nager fühlt sich zwar kuschelig an und ist nachaktiv, verhält sich aber vor allem ängstlich.

Was ist bomforzionös?

Bomforzionös benutzt der Sachse im Moment höchster Verzückung. Es heißt: Großartig. Die Sachsen übernahmen das Wort von den Franzosen, die während der napoleonischen Kriege hier hausten.

Was bedeutet Budzsch?

Budzsch beschreibt ein wunderliches, merkwürdiges oder auch sonderbares Gefühl. Menschen kann etwas budzsch vorkommen, was meint, dass eine Situation irgendwie komisch, bedenklich, besorgniserregend oder beruhigend sein kann. Personen, Gegenstände, Zeiten und Gefühle können ausgesprochen budzsch sein.

Wie heißt "Brötchen" auf Sächsisch?

Auch die deutschen Leitsätze für Brot und Kleingebäck sprechen von Brötchen. Semmel sagt man eigentlich nur in Bayern und manchen Teilen von Thüringen und Sachsen. Die Schwaben und Badener hingegen nennen das Brötchen liebevoll Weckle.

Was sind Karbonadeln?

Das Wort „Karbonadeln“ kommt aus dem Französischen und steht für „auf Kohlen geröstetes Fleisch“. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man so Kotelettes von Schwein, Kalb, Hammel oder Rind. Wer die Karbonadeln besonders fein haben möchte, faschiert das Kalbfleisch zweimal.

Ist Sächsisch deutsch?

Oft wird Sächsisch als falsches oder liederliches Deutsch wahrgenommen. Dabei sind die sächsischen Dialekte eine wesentliche Quelle unseres heutigen sogenannten Hoch- oder Standarddeutschs.

Welche sind die Top 10 sächsischen Wörter?

Die Top 10 der sächsischen Wörter
  • beats1/shutterstock. #1 Bämme, de. (= Scheibe Brot, belegtes Brot) ...
  • VGstockstudio/shutterstock. #3 forhohnebibln. (=verspotten, auf dem Arm nehmen) ...
  • irin-k/shutterstock. #5 Modschegiebschen, 's. ...
  • veryulissa/shutterstock. #7 Flebben, de. ...
  • JIANG-HONGYAN/shutterstock. #9 Rennsämmln, de (Plural)

Was bedeutet lawede?

Ich begriff nicht, was er meinte, denn bei dem Wort lawede handelt es sich um eine veraltete, vornehme Bezeichnung für matt, müde, kränklich, kaputt.

Was sind typische Ossi-Wörter?

Ein Glossar der mehr oder weniger bekannten Beispiele:
  • Etwas abnicken lassen (etwas von Vorgesetzten bestätigen lassen)
  • Broiler (Brathähnchen)
  • Das fetzt! ...
  • Datsche (Wochenendhaus)
  • Feierabendheim (Altenheim/Pflegeheim)
  • Feinfrostgemüse (Tiefkühlgemüse)
  • Ketwurst (eine Art Hotdog)