Was bedeutet Zehnerregel?

Zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2026

Die Zehnerregel beschreibt, dass die Kosten zur Behebung eines Fehlers in jeder nachfolgenden Phase der Wertschöpfungskette etwa um den Faktor zehn steigen. Das bedeutet konkret: Planung & Entwicklung (Kostenfaktor 1): Fehler früh erkennen und korrigieren verursacht die geringsten Kosten.

Was ist die Zehnerregel im Qualitätsmanagement?

Die rule of-ten oder Zehnerregel der Fehlerkosten (auch 10er Regel der Fehlerkosten) besagt, dass die Kosten der Fehlerbehebung in jeder einzelnen Phase bzw. Stufe der Wertschöpfungskette um den Faktor 10 steigen. Je später der Fehler entdeckt wird, desto höher sind die Kosten diesen zu beheben.

Was bedeutet die 10er-Regel?

Zusammenfassung der Lektion. Die 10%-Regel besagt, dass bei der Energieübertragung in einem Ökosystem von einer trophischen Ebene zur nächsten nur zehn Prozent der Energie weitergegeben werden . Eine Energiepyramide zeigt die Nahrungsniveaus der Organismen in einem Ökosystem und visualisiert den Energieverlust auf jeder Ebene.

Was besagt die 10er Regel?

Die 10er-Regel der Fehlerkosten besagt nun, dass die Kosten für die Entdeckung und Beseitigung von Produktfehlern mit jeder Phase des Produktlebenszyklus um den Faktor 10 steigen.

Was besagt die 10% Regel?

Die 10er-Regel der Fehlerkosten (auch Faktor-10-Regel oder Zehnerregel) besagt, dass die Behebung eines Fehlers, der in einer “Lebensphase” eines Produkts gefunden wird, um den Faktor 10 teurer ist als die Behebung in der Lebensphase davor.

Excel Qualitätsmanagement Zehnerregel für Fehler

Was sagt die Zehnerregel aus?

Die Zehnerregel beschreibt, dass die Kosten zur Behebung eines Fehlers in jeder nachfolgenden Phase der Wertschöpfungskette etwa um den Faktor zehn steigen. Das bedeutet konkret: Planung & Entwicklung (Kostenfaktor 1): Fehler früh erkennen und korrigieren verursacht die geringsten Kosten.

Was ist die 10. Regel?

Die 10-R-Regel ist eine Merkhilfe zur qualitätsgesicherten Medikamentengabe, um möglichen Fehlern vorzubeugen. Neben der umfangreichen 10 R-Regel findet man als Standard häufig die besser merkbare 5-R-Regel bzw. 6-R-Regel.

Welche Fehlerkosten gibt es?

Die internen Fehlerkosten umfassen z. B. Ausschuss, Nacharbeit, Ausfälle und Sortierprüfungen. Die externen Fehlerkosten enthalten beispielsweise Garantie- und Gewährleistungsaufwendungen, Produkthaftungskosten aber auch Ausschuss und Nacharbeit aufgrund von Fehlern, die beim Kunden entdeckt wurden.

Was sind Prüfkosten?

zuletzt besuchte Definitionen...

1. Kosten für die Prüfung des eingehenden Materials: Zählen zu den Materialgemeinkosten. 2. Kosten für die Prüfung der in der Produktion befindlichen Erzeugnisse: Qualitätskosten.

Was sind Fehlerverhütungskosten?

Fehlerverhütungskosten sind Kosten, die entstehen, um Qualitätsmethoden anzuwenden (z.B. die Durchführung und Gestaltung einer FMEA). Prüfkosten, die geplant und vorgesehen sind, damit man feststellen kann, ob das Produkt den Anforderungen entspricht, gehören wie die Fehlerverhütungskosten zu den Konformitätskosten.

Was sind die 7 Grundsätze von Qualitätsmanagement?

Die sieben Grundsätze von Qualitätsmanagement
  • Kundenorientierung und nachhaltiger Erfolg. ...
  • Führung und Leadership. ...
  • Engagement von Personen. ...
  • Prozessorientierter Ansatz. ...
  • Verbesserung (der kontinuierliche Verbesserungsprozess) ...
  • Faktengestützte Entscheidungsfindung. ...
  • Beziehungsmanagement.

Was ist eine 100%-Prüfung im Qualitätsmanagement?

Was ist eine 100%-Prüfung? Die 100%-Prüfung – häufig auch als Vollprüfung, Stück-für-Stück-Prüfung oder Screening Inspection bezeichnet – ist eine Methode des Qualitätsmanagements . Dabei wird jede einzelne Einheit einer Produktionscharge vollständig geprüft.

Welche sind die drei Säulen des Qualitätsmanagements?

Die drei Dimensionen des Qualitätsmanagements für den Unternehmenserfolg!
  • Strukturqualität. Die Strukturqualität ergibt sich aus den vorherrschenden Rahmenbedingungen innerhalb der Organisation. ...
  • Prozessqualität. ...
  • Ergebnisqualität.

Welche Beispiele gibt es für Prüfkosten?

Beispiele für Prüfkosten sind: Überprüfungen eingekaufter Materialien, Qualitätsaudits, Feld- und Kalibrierungstests, die Erstellung von Qualitätskontroll-, Prüf- und Testberichten (sowohl während des Prozesses als auch bei abschließenden Beurteilungen) usw.

Was sind Jahresabschluss- und Prüfungskosten?

Die Jahresabschluss- und Prüfungskosten in der Praxis

Das sind die in den Folgejahren voraussichtlich anfallenden Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses, z. B. durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Betriebsprüfer.

Was sind überproportionale Kosten?

Überproportionale Kosten - auch als progressive Kosten bezeichnet - gehören zu den variablen Kosten und drücken eine spezielle Verhaltensweise der Abhängigkeit der Kosten bei Veränderung des Leistungsvolumens bzw. des Beschäftigungsgrads (Kostendynamik) aus.

Was ist die Zehnerregel?

Die Zehnerregel der Fehlerkosten besagt, daß je weiter ein Fehler sich unentdeckt in die späten Phasen des Werdeganges eines Produktes oder Prozesses bewegt – oder gar bis zum Kunden –, umso höher werden die Kosten zur Behebung dieses Fehlers.

Was ist die 10er-Regel der Fehlerkosten?

Die Zehnerregel der Fehlerkosten besagt, daß je weiter ein Fehler sich unentdeckt in die späten Phasen des Werdeganges eines Produktes oder Prozesses bewegt – oder gar bis zum Kunden –, umso höher werden die Kosten zur Behebung dieses Fehlers.

Welche Fehlertypen gibt es?

Fehlerarten
  • strukturelles/mechanisches/sonstiges Versagen,
  • Informationsfehler, Diagnosefehler, Zielfehler, Strategiefehler, Prozedurfehler und Ausführungsfehler.

Was ist die 10/20 Regel?

Die »10-20 Regel« zum Vermeiden und Erkennen von Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK) lautet: Schmerzmittel und spezifische Migränemittel (die sog. Triptane) sollten maximal an 10 Tagen pro Monat verwendet werden. 20 von 30 Tagen sollten also frei von deren Einnahme sein.

Was bedeutet "topisch auftragen"?

Das Wort „topisch“ (abgeleitet vom griechischen Wort „topos“) bedeutet örtlich bzw. äußerlich. In der Medizin beschreibt man als topische Medikamente all diejenigen Arzneimittel, die nicht geschluckt oder injiziert werden, sondern lokal zur Anwendung kommen.

Was ist die 10 Prozent-Regel?

Die Regel besagt, dass eine Person jeden Monat mindestens 10% ihres Nettoeinkommens sparen sollte. Diese Regel entstammt dem Buch „Der reichste Mann von Babylon“, welches sich mit der Frage befasst, wie man der Armut entfliehen und Reichtum erreichen kann.

Was sind Fehlerkosten?

Fehlerkosten stellen eine Qualitätskennzahl dar, mit der im Rahmen des Qualitätsmanagements die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gesteuert werden kann. Hierzu müssen den Fehlerkosten die Fehlerverhütungs- und Prüfkosten gegenübergestellt werden. In der Summe ergeben diese drei Kostenarten die Qualitätskosten.

Wie berechnet man die Fehlerquote?

Diese Kennzahl wird berechnet, indem man die Stückzahl der Fehlproduktion durch die Gesamtstückzahl teilt. Multipliziert mit 100 ergibt sich daraus die Fehlerquote in Prozent.

Was sind Qualitätskosten (COQ)?

Definition: Qualitätskosten (COQ) sind die Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Sicherstellung und Aufrechterhaltung eines festgelegten Qualitätsniveaus entstehen. Diese Kosten umfassen Präventionskosten, Prüfkosten sowie Kosten für Fehler, die sowohl intern als auch extern auftreten können.