Zuletzt aktualisiert am 25. Februar 2026
Der Bruttolistenpreis bezeichnet den Bruttowert eines Fahrzeugs bei Erstzulassung und beinhaltet alle Kosten für Sonderausstattungen wie auch die Umsatzsteuer. Er dient als unverbindliche Preisempfehlung seitens des Herstellers.
Was genau ist der Bruttolistenpreis?
Was versteht man unter dem Begriff Bruttolistenpreis? Der Bruttolistenpreis ist der Preis, zu dem ein Fahrzeughersteller ein Fahrzeug unverbindlich anbietet. Er gibt den Wert des Fahrzeugs, einschließlich der serienmäßigen Ausstattung und der Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer an.
Ist Bruttolistenpreis gleich Kaufpreis?
der Kaufpreis des Fahrzeugs bei Kauf ist nicht gleich der Bruttolistenpreis. Oft gewähren Händler Rabatte und Sie können das Fahrzeug zu einem anderen Preis erwerben. Für Unternehmen und die Arbeitgeber ist der Bruttolistenpreis jedoch relevant, da er für die Prozent Regelung als Bemessungsrundlage herangezogen wird.
Was bedeutet "1% Bruttolistenpreis" bei einem Firmenwagen?
Die private Nutzung des Dienstwagens ist monatlich mit 1 Prozent des inländischen Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung anzusetzen. Der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung gilt auch bei gebrauchten Fahrzeugen. Zum Listenpreis zählt auch die jeweils anfallende Umsatzsteuer.
Ist der Bruttolistenpreis niedriger als der Kaufpreis?
Ist Kaufpreis gleich Bruttolistenpreis? Nein, der Kaufpreis ist nicht gleich Bruttolistenpreis, da der Kaufpreis durch Rabatte und Sonderaktionen niedriger sein kann, als der Bruttolistenpreis. Der Bruttolistenpreis ist der offizielle Listenpreis des Herstellers und dient als Vergleichswert.
Die 1-Prozent-Regel erklärt I Firmenwagen - Lohnt sich das? I BR
Wie ermittelt das Finanzamt den Bruttolistenpreis?
Bruttolistenpreis im Sinne der gesetzlichen Regelung ist – die im Zeitpunkt der Erstzulassung – im Inland maßgebende unverbindliche Preisempfehlung (UPE) des Herstellers zuzüglich Sonderausstattungen und Umsatzsteuer. Dies gilt auch für Gebrauchtwagen und im Falle des Leasings.
Welche Kosten zählen nicht zum Bruttolistenpreis?
Was gehört zum Bruttolistenpreis? Kosten für die Zulassung, Überführung oder den Fahrzeugbrief werden nicht berücksichtigt. Auch bei unterschiedlichen Preislisten gibt es nur einen maßgeblichen Listenpreis – den, zu dem das Fahrzeug als Privatkunde erworben werden könnte (BFH Urteil vom 8. November 2018 - III R 13/16).
Welcher Preis zählt bei Firmenwagen?
Der Bruttolistenpreis ist die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers inklusive Mehrwertsteuer und serienmäßiger Ausstattung. Er wird für die Besteuerung von Dienstwagen verwendet und bleibt beim Zeitpunkt der Erstzulassung fix.
Wie läuft die 1% Regelung bei Firmenwagen?
Bei der 1-Prozent-Regelung versteuern Sie monatlich pauschal 1 % des Bruttolistenpreises Ihres Firmenwagens als geldwerten Vorteil – wenn Sie den Wagen auch privat nutzen. Zusätzlich werden 0,03 % pro Kilometer einfacher Arbeitsweg versteuert.
Ist der Bruttolistenpreis mit oder ohne Rabatt?
Was ist der Bruttolistenpreis (BLP)?
Außerdem deckt die Preisempfehlung einen wünschenswerten Gewinn für das Unternehmen ab. Bei der Preisempfehlung handelt es sich um den Bruttowert des Fahrzeugs bei der Erstzulassung ohne Händlerrabatte.
Wer legt den Bruttolistenpreis fest?
Der Fahrzeughersteller legt den Bruttolistenpreis fest, der als unverbindliche Preisempfehlung (BLP) dient und die Grundlage für die steuerliche Bewertung bildet. Preise, Werte und Aufwendungen sollten immer aus offiziellen Quellen wie Preislisten des Fahrzeugherstellers, Online-Datenbanken oder Händlerangaben stammen.
Welcher Preis wird bei der 1. Regelung angesetzt?
Entscheidet man sich für die pauschale 1-%-Methode, versteuert der Arbeitnehmer für Privatfahrten monatlich pauschal 1 % vom Bruttolistenneupreis des Wagens (inklusive Umsatzsteuer) – und zwar unabhängig vom Alter des Fahrzeugs.
Wie berechnet man den Preis eines Firmenwagens und gibt es ein Beispiel?
Als Beispiel: Ein Arbeitnehmer bezieht 4.000€ Gehalt brutto und der Brutto-Inlandslistenpreis seines Firmenwagens beträgt 30.000€. 1% dieses Preises sind 300€. Die Strecke zwischen Wohnstätte und Arbeitsort beträgt 40 Kilometer. Listenpreis x Wegstrecke x 0,0003 = 360€.
Woher bekomme ich den Bruttolistenpreis eines Autos?
Wie kann der Bruttolistenpreis ermittelt werden? Der Bruttolistenpreis kann direkt beim Autohändler erfragt oder anhand offizieller Tabellen, wie denen des ADAC, berechnet werden. Wichtig ist, dass der Bruttolistenpreis inklusive Umsatzsteuer und relevanter Sonderausstattungen ermittelt wird.
Wie hoch ist der geldwerte Vorteil für einen Firmenwagen?
Geldwerter Vorteil bei Firmenwagen für die Fahrt ins Büro
Arbeitnehmer, die einen Firmenwagen nur an den Tagen zur Verfügung gestellt bekommen, an denen sie zur Arbeit fahren, müssen den geldwerten Vorteil pauschal mit 0,03 % des Listenpreises pro Entfernungskilometer (einfache Strecke) und pro Monat versteuern.
Wie hoch ist der Bruttolistenpreis für Elektroautos im Jahr 2025?
Wichtig zu wissen: Die sogenannte 0,25-Prozent-Regelung gilt im Jahr 2025 und bis voraussichtlich 2030 nur für Elektroautos, deren Bruttolistenpreis 70.000 Euro nicht übersteigt. Bei einer Anschaffung eines Elektrofahrzeugs bis Ende 2023 galt noch eine Obergrenze von 60.000 Euro.
Kann ich den Firmenwagen während des Monats wechseln?
Wenn man das Auto während des Monats wechselt, kann man aber nicht zeitanteilig rechnen. Sondern das Finanzamt verlangt, den überwiegend genutzten Firmenwagen anzusetzen. Wenn der Neue teurer ist als der alte, ist es geschickt, die Auslieferung ab dem 16. des Monats vorzunehmen.
Wie finde ich den Bruttolistenpreis beim Leasing heraus?
Wie kann ich den Bruttolistenpreis ermitteln? Die einfachste Möglichkeit, den Bruttolistenpreis deines Leasingautos herauszufinden, ist direkt beim Händler nachzufragen. In der Regel erhältst du außerdem eine schriftliche Bestätigung von der Leasinggesellschaft zur Vorlage beim Finanzamt.
Welche Kosten werden nicht im Bruttolistenpreis berücksichtigt?
Zum Bruttolistenpreis zählen nicht die Kfz-Zulassungsgebühren und die Überführungskosten. Aufwendungen für Sonderausstattungen erhöhen die Ausgangsgröße.
Wie kann ich den Bruttolistenpreis eines Porsches ermitteln?
Bruttolistenpreis ermitteln
Der einfachste Weg zu einem zuverlässigen Listenpreis ist, ihn direkt bei dem Autohändler, von dem das Fahrzeug stammt, zu erfragen. In Bezug auf die Sonderausstattung gibt es einige Punkte, die auf den Bruttolistenpreis aufgeschlagen werden und andere, die nicht aufgeschlagen werden.
Wie funktioniert die erste Regel bei Firmenwagen?
Entsprechend der 1 % Regelung – auch Listenpreismethode genannt – wird bei der Berechnung der Lohnsteuer 1 Prozent des Bruttolistenpreises des Firmenwagens zum monatlichen Gehalt hinzugerechnet. Dieser sogenannte geldwerte Vorteil erhöht das Bruttogehalt und dadurch die monatliche Lohnsteuer.
Welcher Firmenwagen bei welchem Gehalt?
▶ Eine grobe Faustregel besagt, dass der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs etwa der Hälfte des Bruttojahresgehalts entspricht. Bei einem Gehalt von 80.000 Euro jährlich kann man also von einem Bruttolistenpreis von etwa 40.000 Euro ausgehen.
Wann lohnt sich ein Firmenwagen mit Privatnutzung?
Der Firmenwagen lohnt sich immer dann, wenn die Kosten für das Privatfahrzeug höher als die Kosten für das Dienstfahrzeug ausfallen. Wichtig sind eine individuelle Berechnung genau wie ein Blick auf Bedingungen in Bezug auf die Privatnutzung des Fahrzeugs.
Wie wirkt sich ein Dienstwagen auf die Steuererklärung aus?
Wenn Du Deinen Firmenwagen privat nutzt, musst Du den sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Hier greift die 1-Prozent-Regelung: Dabei wird monatlich ein Prozent des Bruttolistenpreises des Autos als geldwerter Vorteil auf Dein Einkommen aufgerechnet.