Warum schläft man die erste Nacht im Hotel schlecht?

Zuletzt aktualisiert am 1. Februar 2026

Viele fühlen sich nicht erholt, wenn sie im Hotel erwachen. Forscher haben nun bewiesen, dass man tatsächlich anders schläft – aus Sicherheitsgründen. Da kann das Bett noch so luxuriös, die Kissen flauschig, die Bettwäsche blütenweiß sein – nach der ersten Nacht in einem Hotel wachen viele gerädert auf.

Warum schläft man die erste Nacht woanders schlecht?

Die erste Nacht in einem fremden Bett endet meist mit wenig Schlaf. Warum, haben nun japanische Forscherinnen geklärt: Während die eine Gehirnhälfte schläft, befindet sich die andere im Alarmzustand – und „passt auf“, dass nichts passiert. Ein Zustand, der von manchen Meeresbewohnern und Vögeln bekannt ist.

Warum ist es schwierig, in Hotels zu schlafen?

Hotelzimmer, Gästebetten und Flugzeugkabinen bringen neue Variablen mit sich: ungewohnte Beleuchtung, Hintergrundgeräusche, andere Gerüche und Bettwäsche, die nicht dem entspricht, was Ihr Körper gewohnt ist . Selbst kleine Veränderungen, wie ein festeres Kissen, ein wärmeres Zimmer oder ungewohnte Bettwäsche, können das Entspannen erschweren.

Warum schlafe ich in der ersten Nacht in einer neuen Wohnung schlecht?

Viele Menschen schlafen in der ersten Nacht in einer neuen Wohnung schlechter. Dieses Phänomen nennt sich „First Night Effect“. Der schlechte Schlaf entsteht meist durch die ungewohnte Umgebung: Ein anderes Licht und Raumklima, neue Geräusche sowie der Umzugsstress können den Schlaf unbewusst stören.

Was ist das Hotel-First-Night-Syndrom?

Der First-Night-Effekt: Ein Überblick

Es handelt sich um eine natürliche Reaktion des Gehirns, die oft auf einen erhöhten Wachsamkeits- und Aufmerksamkeitszustand in ungewohnter Umgebung zurückgeführt wird. Der First-Night-Effekt ist durch Symptome wie Einschlafschwierigkeiten, häufiges Aufwachen und ein allgemeines Gefühl der Ruhelosigkeit gekennzeichnet.

Schlafen: Das passiert, wenn du es nicht mehr tust. Das Schlafentzug-Experiment | PUR+

Was ist das Hotel Paris Syndrom?

Als Paris Syndrom wird das Phänomen bezeichnet, welches häufig chinesische Touristen ereilt, die vom Ort Paris enttäuscht werden, da ihre Vorstellungen anders waren. Eine Art negativer Kulturschock. Und genau mit diesem Krankheitsbild spielt auch das Hotel Paris Syndrom.

Wie kann Sexomnia behandelt werden?

Medikamentös seien die meisten Betroffenen mit Clonazepam behandelt worden. Es könne jedoch auch Paroxetin eingesetzt werden. Andere, weniger häufig verschriebene Medikamente seien Zopiclon, Fluoxetin, Trimipramin, Carbamazepin, Melatonin und SSRI.

Wie lange braucht der Körper, um sich an einen neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen?

Drei Tage zeigen in der Regel schon eine spürbare Wirkung. Wirklich sinnvoll ist es, dafür eine ganze Woche einzuplanen – bei extremen Verschiebungen sogar bis zu zwei Wochen. Wenn Sie Ihren Schlafrhythmus ändern, brauchen Sie nicht nur Willensstärke, sondern müssen außerdem einiges an Zeit einplanen.

Warum habe ich diese Nacht schlecht geschlafen?

Häufige Ursachen

Schlechte Schlafgewohnheiten, wie Konsum koffeinhaltiger Getränke am späten Nachmittag oder am Abend, Sport am späten Abend oder unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Psychische Gesundheitsstörungen, insbesondere Depression, Angststörungen und Substanzgebrauchsstörungen.

Warum schlafe ich im Schlafzimmer so schlecht?

Eine laute Umgebung, eine sehr helle Umgebung, eine sehr warme oder sehr kalte Umgebung können Faktoren sein, die das Einschlafen erschweren. Ebenso gibt es Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Koffein, Teein oder auch Medikamente, die das Einschlafen erschweren können.

Was sollte man in einem Hotelzimmer vermeiden?

Fünf Dinge, die Sie in Hotelzimmern vermeiden sollten
  • Lassen Sie Ihre Zahnbürste nicht mehr offen rumliegen. ...
  • Stellen Sie Ihre Koffer nicht auf den Boden. ...
  • Finger weg von der Fernbedienung. ...
  • Trinken Sie nicht aus den Gläsern im Zimmer. ...
  • Stellen Sie keine eigenen Getränke in die Minibar.

Warum nicht im warmen Zimmer schlafen?

Die ganze Nacht durch mit offenem Fenster zu schlafen, ist nicht zu empfehlen. Kühlt die Luft im Winter nämlich sehr ab, könnten Nackenverspannungen oder Erkältungen die Folge sein.

Was sollte man für eine Nacht im Hotel mitnehmen?

Reisen: 10 Dinge, die man mit ins Hotel nehmen sollte
  1. Snacks. Das wohl wichtigste Utensil, egal ob man sich in einem Hostelzimmer oder in der Obersuite befindet: Die richtigen Snacks machen den Aufenthalt mindestens doppelt so gut. ...
  2. HDMI-Kabel oder Firestick. ...
  3. Zahnpasta. ...
  4. Tee. ...
  5. Bodylotion. ...
  6. Kissenspray. ...
  7. Bluetooth-Box. ...
  8. Ohrstöpsel.

Was ist Hypnophobie?

Hypnophobie und seltener auch als Somnophobie / Somniaphobie bezeichnet. Gemeint ist damit die Angst vor dem Schlafen bzw. die Angst vor dem Einschlafen. Es soll übrigens auch die Hypnotopophobie geben – die Angst vor dem Bettenmachen.

Was ist der "Erste Nacht Effekt"?

Charakteristisch für den Erste Nacht Effekt ist eine verkürzte Schlafdauer, ein nicht erholsamer Schlaf und eine gestörte REM-Schlafphase. Der Effekt ist ein Phänomen, welches nicht nur in Hotels auftritt, sondern auch in den ersten Nächten in einer neuen Wohnung oder einem neuen Schlafzimmer.

Warum ist mir in der Nacht plötzlich schlecht?

Häufig hat eine Schlafstörung körperliche Ursachen wie Diabetes, Asthma oder eine Schilddrüsenfehlfunktion. Auch eine Depression, wechselnde Arbeitszeiten und Schichtarbeit können zu Schlafstörungen führen. In schlaflosen Nächten kann es zu einer depressiven Verstimmung kommen.

Warum wachen manche Menschen nachts zwischen 3 und 4 Uhr auf?

Dass manche Menschen in der Nacht häufig zwischen 3 und 4 Uhr aufwachen, ist kein Zufall. Dahinter verbirgt sich ein medizinisches Phänomen. Das Aufwachen in dieser Zeit hängt mit unserem Hormonspiegel zusammen, genauer gesagt mit dem Zusammenspiel aus Melatonin, Serotonin und Cortisol.

Wie kann ich in 60 Sekunden einschlafen?

Und es geht so:
  1. Zunge nach oben schieben, bis die Zungenspitze die oberen Schneidezähne berührt.
  2. Tief durch die Nase einatmen und langsam bis 4 zählen.
  3. Den Atem anhalten und bis 7 zählen.
  4. Durch den Mund ausatmen und dabei bis 8 zählen.
  5. Diesen Vorgang 4 x wiederholen (So kommen Sie auf die 60 Sekunden).

Wie viel Schlaf braucht eine Frau?

Empfehlungen für Erwachsene liegen bei ungefähr sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.

Wann sollte ich schlafen gehen, wenn ich um 6 Uhr aufstehen muss?

Wann schlafen, wenn man um 6 Uhr aufstehen muss? Klingelt Dein Wecker um 6:00 Uhr in der Früh, liegt Deine optimale Schlafdauer bei 7 Stunden und brauchst Du 15 Minuten zum Einschlafen, dann solltest Du um 21:45 Uhr ins Bett gehen.

Wie kriegt man den Schlafrhythmus wieder hin?

So schlafen Sie besser
  1. Sorgen Sie für die richtige Schlafumgebung. ...
  2. Verzichten Sie am Abend auf Koffein. ...
  3. Finden Sie Ihren Ernährungsrhythmus. ...
  4. Versuchen Sie das Rauchen aufzugeben. ...
  5. Treiben Sie am Tag regelmäßig Sport. ...
  6. Vermeiden Sie Aufregung vor dem Einschlafen. ...
  7. Verzichten Sie auf Alkohol vor dem Zubettgehen.

Warum kann ich einschlafen, aber nicht durchschlafen?

Zu den verbreitetsten Ursachen für Durchschlafstörungen zählen: Stress, beruflicher oder privater Natur. Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen. körperliche oder psychische Krankheiten, wie chronische Schmerzen, Schlaganfall, Depression oder Demenz.

Warum tritt mein Mann im Schlaf?

REM steht für den englischen Begriff „Rapid Eye Movement“, übersetzt „schnelle Augenbewegung“. Dieses Phänomen tritt in bestimmten Schlafphasen auf. Die Betroffenen schreien, schlagen oder treten im Schlaf um sich. Normalerweise passiert das nicht, weil die Muskeln im REM-Schlaf nicht aktiv sind.

Wie kann man Schlafwandeln unterbinden?

Für das Phänomen Schlafwandeln gibt es keine ursächliche Behandlung, aber Du kannst Vorkehrungen gegen die Auslöser treffen, die Schlafumgebung absichern, Stolperfallen entfernen, Entspannungsmethoden gegen Stress erlernen oder für eine bessere Schlafhygiene sorgen.

Was ist Sexsomnia?

Sexsomnia ist eine Schlafstörung, bei der Betroffene im Schlaf sexuelle Handlungen vornehmen. Dabei sind sie nicht bei Bewusstsein und können sich nach dem Aufwachen oft nicht mehr an ihre Handlungen erinnern.