Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2026
Schwarze Listen wurden in der Zeit des Nationalsozialismus auch jene Listen genannt, anhand derer „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ indiziert und ausgesondert wurde. Auf deren Basis fanden auch die Bücherverbrennungen im Mai und Juni 1933 statt.
Woher kommt der Begriff schwarze Liste?
Herkunft des Wortes
In den darauffolgenden Jahrhunderten wurden gesellschaftlich geächtete Menschen oftmals auf eine schwarze Liste gesetzt, die mit schwarzer Kohle beschriftet wurde. Die Assoziation von Schwarz = Böse und Weiss = Gut ist zudem womöglich auch auf «Tag» und «Nacht» zurückzuführen.
Warum heißt es schwarze Liste?
Die historischen Wurzeln der Begriffe „schwarze Liste“ und „weiße Liste“ reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Ursprünglich wurden diese Wörter im Kontext der Arbeitsbeziehungen verwendet, um Personen zu kategorisieren, die entweder unerwünscht (auf der schwarzen Liste) waren oder das Privileg (auf der weißen Liste) hatten, unter bestimmten Bedingungen zu arbeiten.
Was ist der Sinn der Blacklist?
Eine E-Mail-Blacklist wird vornehmlich erstellt, um Empfänger vor Spam-Nachrichten, mit Schadsoftware verseuchten E-Mails und unerwünschten Werbe-Mails zu schützen. Das Gegenteil der Blacklist ist die Whitelist. Absender auf dieser Liste werden als besonders legitim, seriös und sicher eingestuft.
Was bedeutet „auf der schwarzen Liste“ im Slang?
Unter Blacklisting versteht man die Aktion einer Gruppe oder Behörde, eine schwarze Liste von Personen, Ländern oder anderen Einheiten zusammenzustellen, die gemieden oder denen misstraut werden soll, da sie von den Erstellern der Liste als inakzeptabel erachtet werden . Wenn Personen auf einer schwarzen Liste stehen, wird davon ausgegangen, dass sie etwas falsch gemacht haben oder dass sie ...
Neue schwarze Liste vom Finanzamt ist da! RA Lederer erklärt
Was bedeutete „schwarze Liste“ heute?
Der Begriff „schwarze Liste“ bezieht sich auf eine Liste von Personen, Organisationen oder Ländern, die von anderen gemieden oder ausgeschlossen werden, weil ihnen inakzeptables oder unethisches Verhalten oder inakzeptable oder unethische Aktivitäten vorgeworfen werden .
Was steht auf der schwarzen Liste?
Im Zusammenhang mit dem E-Mail-Verkehr ist eine Schwarze Liste eine Liste mit Domains, E-Mail-Adressen und IP-Adressen, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind. Passt eine E-Mail zu einem der aufgelisteten Datensätze in der Blacklist, kann sie beim Empfang speziell behandelt werden.
Was ist der Sinn einer Blacklist?
Die zehn Staffeln umfassende NBC-Serie mit James Spader in der Hauptrolle dreht sich um einen Kriminalinformanten, der im Austausch gegen Straffreiheit für seine Verbrechen zum FBI-Informanten wird . So großartig „The Blacklist“ auch ist, beim erneuten Ansehen der Serie kann man gewisse harte Realitäten nicht ignorieren.
Sind schwarze Listen erlaubt?
Anhang I des Faire-Wettbewerbsbedingungen-Gesetzes (FWBG) nennt Praktiken, die unter allen Umständen verboten sind. Sie dürfen auch nicht vertraglich vereinbart werden. Sie sind nichtig, ungültig und für den Käufer strafbar.
Was ist eine schwarze Liste?
Als "schwarze Liste" wird der Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG bezeichnet. Sie enthält 30 Tatbestände unlauteren Verhaltens, die in jedem Fall unlauter und damit abmahnbar sind. Nebeneffekt: Ein Verstoß eines Unternehmers gegen die Verhaltensverbote begründet die Sittenwidrigkeit seines Handelns.
Was ist die schwarze Liste der USA?
Hollywoods schwarze Liste hatte die Aufgabe, die Beschäftigung von Drehbuchautoren, Schauspielern, Regisseuren, Musikern und anderen Tätigen der Unterhaltungsindustrie aufgrund des Verdachts der Mitgliedschaft oder Unterstützung der Kommunistischen Partei der USA zu unterbinden.
Welche Kantone führen die schwarze Liste?
Aktuell führen gemäss Medienberichten sieben Kantone schwarze Listen: Aargau, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Tessin und Zug.
Was bedeutet schwarze Liste der EU?
Die schwarze Liste der EU ist eine Maßnahme, um die Forderung nach international etablierten Mindeststandards zu bekräftigen. Dabei stehen auf der schwarzen Liste der EU Steuerregime, die in dieser Hinsicht als Steueroasen bekannt sind.
Was heißt "blacklist" auf Deutsch?
Schwarze Liste, Liste von Personen oder Dingen, die benachteiligt werden sollen. Tom Clancy's Splinter Cell: Blacklist, Teil einer Computerspielreihe.
Welche Firmen sind auf der Blacklist?
Blacklist, Don't-Touch, oder Off-Limits bezeichnet Firmen in denen Kandidaten nicht angesprochen werden dürfen. Also Firmen, die für Research, Ident und Erstansprache ausgeschlossen sind.
Woher kommt der Begriff schwarz?
Der Begriff Schwarz wird oft als Selbstbezeichnung von Menschen afrikanischer und afro-diasporischer Herkunft, schwarzen Menschen, Menschen dunkler Hautfarbe und People of color gewählt.
Welche Länder stehen auf der schwarzen Liste?
Der Rat aktualisiert die EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete für Steuerzwecke und belässt folgende Länder auf der Liste: Amerikanisch-Samoa, Anguilla, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Russland, Samoa, Trinidad und Tobago, die Amerikanischen Jungferninseln und Vanuatu.
Führen Arbeitgeber Schwarze Listen?
Schwarze Listen von Arbeitgebern
Eine sogenannte Schwarze Liste ist eine Negativliste. Sie dient zu dem Zweck, Personen oder Dinge, die in ihr aufgeführt sind, gegenüber den nicht genannten in irgendeiner Weise zu benachteiligen. Eine Benachteiligung äußert sich in sozialer Diskriminierung oder technischer Restriktion.
Was ist der Sinn von Blacklist?
Anwendungsbereiche: Blacklists werden häufig verwendet, um den Zugriff auf bestimmte Websites, E-Mail-Adressen, IP-Adressen oder Programme zu blockieren, die als schädlich eingestuft werden. Vorteile: Blacklists bieten schnellen Schutz gegen bekannte Bedrohungen und unerwünschte Inhalte.
Was versteht man unter der schwarzen Liste?
Wichtiger Bestandteil des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist die "Schwarze Liste" von Verhaltensweisen, die - ohne jede Wertungsmöglichkeit - gegenüber Verbrauchern auf jeden Fall unlauter sind.
Was war die schwarze Liste?
Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Januar 1933 begann der Berliner Bibliothekar Dr. Wolfgang Herrmann mit der Erstellung einer „Schwarzen Liste“ derjenigen Bücher, die aus Buchhandel und Büchereien zu entfernen wären.
Welche Firmen stehen auf der schwarzen Liste?
Auch der chinesische Batteriehersteller CATL (Contemporary Amperex Technology Co. Ltd.), China Telecom oder der Tech-Konzern Huawei finden sich auf besagter Liste. Zudem dabei: Chinesische Luft- und Raumfahrtunternehmen, Schiffbauer, Hersteller von Videoüberwachungsgeräten und Mobilfunkbetreiber.
Welches Land in Europa ist ein Steuerparadies?
Weitere Steueroasen innerhalb der EU
Neben den Niederlanden gelten Belgien, Irland, Luxemburg, Malta, Ungarn und Zypern als weitere Staaten mit aggressiven Steuerpraktiken in Bezug auf die Unternehmensbesteuerung. Im März 2018 wurden diese sieben EU-Mitgliedsstaaten von der Europäischen Kommission „zurechtgewiesen“.
Was bedeutet Schwarze Liste im Handy?
Wenn Sie von einer bestimmten Telefonnummer keine Anrufe erhalten möchten, können Sie sie blockieren. Wenn Sie von dieser Nummer angerufen werden, wird der Anruf auf Ihrem Smartphone automatisch abgelehnt.
Was ist eine Graue Liste?
Der Begriff Graue Liste bezeichnet: als Vorstufe oder mildere Form einer „Schwarzen Liste“, bei der Personen oder Dinge in die Nähe einer Schwarzen Liste gerrückt werden. eine Form der Spam-Bekämpfung bei E-Mails, siehe Greylisting oder Spam#Weiße, Schwarze und graue Listen (RBL und Greylisting)