Zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2026
Das „Krank statt Urlaub“- Phänomen, im Fachjargon Leisure Sickness genannt, ist keine Seltenheit. Schuld daran ist oftmals Stress. Er wirkt sich auf das Immunsystem aus. Der Grund: Durch chronischen Stress bleibt das Stresshormon Kortisol dauerhaft erhöht und schwächt so die Immunabwehr.
Warum krank nach dem Urlaub?
Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden. Forscher der Universität Trier haben herausgefunden, dass insbesondere Personen mit hohen Stressleveln betroffen sind, was sich in Symptomen wie Migräne, Infekten oder Magenproblemen äußert.
Warum fühle ich mich nach dem Urlaub krank?
Zunächst einmal könnten Sie in überfüllten Räumen (hallo, Brutstätte im Flugzeug) unbekannten Keimen ausgesetzt sein . Ganz zu schweigen vom möglichen Jetlag und der veränderten Routine, die das Risiko von Schlafmangel oder Dehydrierung erhöhen, was zu Benommenheit, Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen kann.
Warum fühlt man sich nach dem Urlaub komisch?
Nach dem Urlaub kann man sich traurig fühlen, weil der Kontrast zwischen der entspannten Urlaubszeit und dem Alltag groß ist. Diese Gefühle sind normal und können durch den Stress der Rückkehr in den gewohnten Rhythmus verstärkt werden.
Warum bin ich nach dem Urlaub so erschöpft?
Das liegt daran, dass unser Körper und unsere Seele etwa zwei bis drei Tage brauchen, bis sie sich wieder an den bewährten Arbeitsrhythmus gewöhnt haben. Je länger der Urlaub war, desto schwerer fällt es uns, uns wieder in die tägliche Routine einzufinden.
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Warum bin ich nach dem Urlaub so erschöpft?
Wenn Sie erwarten, dass ein Urlaub alle Ihre Probleme löst, werden Sie von der Realität möglicherweise enttäuscht sein. Gestörte Routine: Veränderungen im Schlafrhythmus, der Ernährung und der körperlichen Betätigung können zu Desorientierung und Müdigkeit führen . Die plötzliche Rückkehr zum gewohnten Tagesablauf kann erschöpfend sein.
Was ist das Urlaubs-Syndrom?
"Beim Post-Holiday-Syndrom - auch Urlaubsblues genannt - handelt es sich nicht um eine anerkannte Krankheit oder Diagnose, sondern um ein vorübergehendes Stimmungstief beziehungsweise einen Erschöpfungszustand in den ersten Arbeitstagen nach dem Urlaub", sagt Dipl. Psychologin Yvonn Semek.
Was ist eine Urlaubsdepression?
„Post-Urlaubsdepression“: Was ist das „Post-Holiday-Syndrom“? Man kommt nach dem Urlaub zurück nach Hause und empfindet eine gewisse Leere – manche Menschen bezeichnen dieses Gefühl als „Post-Holiday-Syndrom“.
Wie lange hält die Erholung nach einem Urlaub maximal an?
Auch wenn der Urlaub viele positive Effekte mit sich bringt, ist die Wirkung allerdings meist nicht von Dauer. „Die Effekte eines Urlaubs halten maximal drei Wochen an, manchmal nur eine Woche“, sagt Binnewies. Der Langzeiteffekt sei laut der Forscherin auch nicht größer, wenn man lange Urlaub mache.
Was ist das Holiday-Heart-Syndrom?
Das Holiday-Heart-Syndrom (HHS) wurde erstmals 1978 von Philip Ettinger beschrieben und bezeichnet Herzrhythmusstörungen, die typischerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach exzessivem Alkoholkonsum bei ansonsten gesunden Personen auftreten.
Warum werden so viele im Urlaub krank?
Das „Krank statt Urlaub“- Phänomen, im Fachjargon Leisure Sickness genannt, ist keine Seltenheit. Schuld daran ist oftmals Stress. Er wirkt sich auf das Immunsystem aus. Der Grund: Durch chronischen Stress bleibt das Stresshormon Kortisol dauerhaft erhöht und schwächt so die Immunabwehr.
Was bedeutet Leisure Sickness?
Leisure Sickness bezeichnet ein Phänomen, bei dem Menschen genau dann Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Erkältungssymptome entwickeln, wenn sie Freizeit haben – etwa am Wochenende oder im Urlaub.
Wie ist das, wenn man im Urlaub krank wird?
Wenn die Krankheitstage nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden sollen, müssen Beschäftigte zwingend ein ärztliches Attest bei einer Ärztin oder einem Arzt am Urlaubsort einholen. Liegt dies vor, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber.
Was ist Urlaubsblues?
Kurzes Stimmungstief oder ernsthaftes psychisches Problem? Ein solches Stimmungstief, wenn der Urlaub zu Ende ist und wir wieder arbeiten müssen, heißt in der Psychologie Post-Holiday-Blues, Post-Urlaubsblues oder Post-Holiday-Syndrom (PHS).
Wie lange dauert das Post-Holiday-Syndrom im Durchschnitt?
Rund 65 % der Rückkehrer:innen fallen in ein Stimmungstief. Etwa 20 % erholen sich innerhalb von zwei Tagen. Bei 35 % dauert es bis zu zwei Wochen, bis sie sich wieder eingewöhnt haben.
Welche Tipps gibt es, um nach dem Urlaub wieder arbeiten zu gehen?
Das Post-Holiday-Syndrom – oder der Post-Holiday-Blues oder die Post-Travel-Depression – bezeichnet das vorübergehende Gefühl der Beklemmung, Angst und Unruhe, das sich einstellt, wenn der lang ersehnte Urlaub zu Ende geht und die Rückkehr zur Arbeit unmittelbar bevorsteht.
Warum bin ich nach dem Urlaub so müde?
In Ruhephasen mobilisiert der Körper dann zu wenig Noradrenalin – das macht sich durch verschleppte Stresssymptome wie Kopfschmerzen oder Erschöpfung bemerkbar.
Sind 3 Wochen Urlaub zu viel?
Und wie lang sollte ein Urlaub optimalerweise sein? Einmal im Jahr müssen Beschäftigte mindestens zwei Wochen am Stück Erholungsurlaub nehmen. Sinnvoll für die Erholung sind sogar drei Wochen. Da stellt sich ein noch größerer Erholungseffekt ein, der auch länger anhält.
Welcher Urlaub ist laut deutschen Urlaubsgästen am erholsamsten?
Ob Waldbaden oder ein Sprung ins Meer – die Antwort auf die Frage, was unseren Urlaub am erholsamsten macht, lautet ganz eindeutig: Natur pur. Laut der DAK haben Sonne und Natur für 84 % der deutschen Urlaubsgäste in besonderem Maße zur Erholung im Urlaub beigetragen.
Warum fühlt man sich nach dem Urlaub so komisch?
Die innere Batterie wird aufgeladen und jeder Tag kann nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Doch ist der Urlaub vorbei, kehrt mit einem Schlag die Realität zurück und für viele Menschen fühlt es sich so an, als würde das Hamsterrad wieder von vorne losgehen.
Was macht Urlaub mit der Psyche?
Während einer Urlaubsreise sind wir überwiegend glücklicher und zufriedener als zu Hause, das wurde in zahlreichen Untersuchungen bestätigt. Im Idealfall bietet ein Urlaub beide Arten von Wohlbefinden, die die positive Psychologie unterscheidet: die hedonistische Freude und eudämonisches Wohlgefühl.
Was ist das Poststress-Syndrom?
Bei gestressten Menschen schlägt das Poststress-Syndrom – auch Leisure-Sickness-Syndrom genannt – immer dann zu, wenn sie in den Erholungsmodus schalten. Auf einen Blick: Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden.
Welche Tipps gibt es gegen die Depression nach dem Urlaub?
Das „Nach-Dem-Urlaub-Syndrom”
Nicht nur im Urlaub können Depressionen schlimmer werden, auch nach dem Urlaub können sie sich verfestigen oder sogar neu entstehen. Rund zwei Drittel der deutschen Bevölkerung leiden bei der Rückkehr ins Büro nach der Erholung unter dem sogenannten „Nach-dem-Urlaub-Syndrom”.
Was kann man gegen das Stimmungstief nach dem Urlaub tun?
▶︎ Tun Sie sich etwas Gutes und nehmen Sie sich Dinge vor, die Ihnen Freude bereiten und Sie aus dem Alltagstrott herausreißen: Ausflüge, Erkundungstouren durch die eigene Stadt, die Entdeckung neuer, vielleicht auch exotischer Restaurants und Cafés oder ein, zwei Stunden im Wellness-Tempel.
Warum werde ich krank, wenn ich zur Ruhe komme?
„Bei anhaltendem Stress steht der Körper aber kontinuierlich unter erhöhtem Einfluss der Hormone Adrenalin und Cortisol. Der verspätete Wechsel zum Parasympathikus kann sich dann durch starke Symptome wie eine geschwächte Immunabwehr, Kopfschmerzen und Schlappheit auswirken“, sagt Jakob-Pannier.