Warum dürfen manche kein Trinkgeld annehmen?

Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2026

Einige Ausnahmen gebe es dennoch. Darunter fielen zum Beispiel Beamte wie Staatsanwälte oder Lehrer. Bei Amtsträgern könne die Annahme eines Trinkgelds nach Paragraf 331 des Strafgesetzbuches eine Straftat darstellen. Auch Croupiers in Spielbanken dürfen kein Trinkgeld annehmen.

Wer darf kein Trinkgeld annehmen?

Grundsätzlich stellen Handwerkerinnen und Handwerker Kunden ihre Arbeitsleistung in Rechnung. Darüber hinaus sind Kunden nicht dazu verpflichtet, Trinkgelder zu zahlen. Es besteht ausdrücklich kein Rechtsanspruch auf die Zahlung. Es ist aber auch nicht verboten.

Warum dürfen manche Mitarbeiter kein Trinkgeld annehmen?

Es handelt sich um eine vom Management festgelegte Richtlinie. In der Regel liegt der Grund darin , dass das Geschäft (oder Restaurant oder was auch immer) nicht möchte, dass die Kunden unsicher sind, ob sie Trinkgeld geben sollen oder nicht . Oder weil sie nicht möchten, dass Mitarbeiter (die möglicherweise direkt mit den Kunden sprechen und nicht von der Geschäftsleitung überwacht werden) subtil auf Trinkgeld drängen.

Warum dürfen Verkäufer kein Trinkgeld annehmen?

Privates Geld der Angestellten hat an der Kasse nichts zu suchen. Das vom Kunden verstandene Trinkgeld kommt also nicht dem Kassierer zugute, sondern landet beim jeweiligen Unternehmen auf dem Konto.

Kann der Chef die Annahme von Trinkgeld verbieten?

So ist in bestimmten Bereichen, wie etwa dem Taxi-, Gaststätten- oder Friseurgewerbe, das Trinkgeld eine übliche Dienstleistung des Kunden, wohingegen in anderen Bereichen, etwa bei Behörden, die Annahme von Trinkgeldern pflichtwidrig untersagt ist.

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Habe ich ein Recht auf mein Trinkgeld?

Das Trinkgeld wird freiwillig von einer dritten Person zusätzlich zu der regulären Vergütung für die entsprechende Arbeitsleistung gezahlt. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Zahlung eines Trinkgeldes.

Was ist die goldene Regel beim Trinkgeldgeben?

20 % sind der ECHTE Standard für Trinkgelder

Brancheninsider: Allgemein gilt, dass 15–20 % als normales Trinkgeld gelten, aber ehrlich gesagt gilt jeder Betrag unter 20 % als schlechtes Trinkgeld.

Wo ist es respektlos, Trinkgeld zu geben?

In Japan, Südkorea oder China kann ein Trinkgeld als Beleidigung empfunden werden – hier wird guter Service als Selbstverständlichkeit angesehen, den es nicht zusätzlich zu bezahlen gilt. Eine Ausnahme bildet jedoch Thailand. Dort hat sich Trinkgeld durchgesetzt – besonders in touristischen Regionen.

Warum dürfen die Leute kein Trinkgeld annehmen?

Viele Unternehmen haben Trinkgeld verboten, und diese Regel gibt es schon lange. Ein Grund dafür ist, dass es zu einem ausgeglicheneren Erlebnis führt . Wenn manche Kunden Trinkgeld geben, werden sie besser bedient. Und im Laufe der Zeit kann das zu spürbaren Unterschieden im Umgang mit Kunden führen.

Ist die Annahme von Trinkgeldern verboten?

Die Annahme von Trinkgeldern ist bei öffentlichen Amtsträgern strafrechtlich verboten. Da Trinkgelder regelmäßig nicht zum Entgelt gehören, sind sie bei Entgeltfortzahlungsansprüchen, Urlaubsentgelt, Betriebsratstätigkeit oder Tariflohnansprüchen nicht zu berücksichtigen. [1] §§ 331 ff.

Ist es unverschämt, kein Trinkgeld zu geben?

Wenn du in einem Lokal mit Selbstbedienung isst oder das Essen zum Mitnehmen orderst, dann ist Trinkgeld unüblich. Aber du darfst natürlich trotzdem gerne was geben. Wer einen regelmäßigen Service anbietet, bekommt gewöhnlich kein Trinkgeld (Kurierdienste, Postbote, Müllarbeiter).

Bin ich verpflichtet, mein Trinkgeld abzugeben?

Für deine Mitarbeiter ist Trinkgeld grundsätzlich steuerfrei. Deine Servicekräfte müssen dich als Chef auch nicht an ihren Trinkgeldern beteiligen, und zwar unabhängig von der Höhe. Denn Trinkgelder stellen eine direkte, freiwillige Zuwendung des Gasts an deine Angestellten dar.

Ist es frech, kein Trinkgeld zu geben, wenn man unzufrieden ist?

Während 28.44% der Befragten der Aussage, dass es kein Trinkgeld geben sollte, gar nicht zustimmen, stimmen 16.77% dieser Aussage zu. 24.85% sind neutral, was zeigt, dass es eine Debatte darüber gibt, ob das Trinkgeldsystem in der Gastronomie beibehalten werden sollte oder nicht.

Wem gehört das Trinkgeld im Einzelhandel?

Trinkgeld gehört dem Arbeitnehmer

Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt. Trinkgeld ist also nach gesetzlicher Definition bereits eine Zuwendung unmittelbar an den Arbeitnehmer.

Darf der Chef das Trinkgeld behalten?

„Das darf der Arbeitgeber natürlich nicht behalten“, stellt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Nürnberg, klar. Das Trinkgeld stehe den Mitarbeitern zu. „Das ist ein Geldbetrag, den ein Dritter dem Arbeitnehmer gibt, ohne dass dafür eine bestimmte Leistung erbracht wird. “

Ist Trinkgeld Schwarzgeld?

Wird unversteuertes Trinkgeld damit zu Schwarzgeld? Die Antwort: Trinkgeld ist kein Schwarzgeld, kann es aber sein. Laut Steuergesetz kommt es darauf an, ob das Trinkgeld einen «wesentlichen Teil des Lohns» überschreitet.

Warum darf man kein Trinkgeld annehmen?

Bei Amtsträgern könne die Annahme eines Trinkgelds nach Paragraf 331 des Strafgesetzbuches eine Straftat darstellen. Auch Croupiers in Spielbanken dürfen kein Trinkgeld annehmen. Nach Artikel 8 des Bayerischen Spielbankgesetzes müssten Trinkgelder in Spielbanken in eine Kasse, einen sogenannten Tronc gegeben werden.

Ist es erlaubt, kein Trinkgeld zu geben?

Trinkgeld ist in Deutschland nicht obligatorisch, aber es wird in der Regel gegeben. Der Betrag liegt in der Regel zwischen 5 % und 10 % der Rechnung. Wenn Sie mit Kreditkarte bezahlen, müssen Sie dem Kellner mitteilen, wie viel Sie berechnen möchten.

Wo ist Trinkgeld unerwünscht?

Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark: Aufrunden ist keine Pflicht. In Skandinavien gilt: Qualität hat ihren Preis – Trinkgeld ist im Service bereits enthalten. In Restaurants oder Cafés wird ein Aufrunden auf volle Beträge als freundlich angesehen, nicht aber als Pflicht.

In welchem Land ist Trinkgeld verpönt?

In welchem Land ist Trinkgeld verpönt? In Europa ist Trinkgeld fast überall willkommen. Lediglich in Pubs in Großbritannien oder Irland wird selten erwartet. Anders sieht es in asiatischen Ländern wie Japan aus, wo Trinkgeld sogar als unhöflich gilt.

Welche Nationalität gibt am wenigsten Trinkgeld?

Schweden

Das skandinavische Land ist einer der Vorreiter, was das Zahlen per Karte betrifft. Doch nicht nur Bargeld ist ungeläufig. Wenn es um die Rechnung der Köttbullar geht, kannst du dir für Schweden merken: Trinkgeld geben ist generell unüblich. In Restaurants, Cafés, Bars oder Hotels wird kein Trinkgeld erwartet.

Wem sollte ich Trinkgeld geben?

Wem sollte man Trinkgeld geben? Grundsätzlich allen, die eine (mehr oder weniger) einmalige Dienstleistung erbringen. Also der Servicekraft im Restaurant, dem Frisör, dem Taxifahrer, dem Zimmerservice im Hotel, demjenigen, der einem dort mit dem Gepäck hilft, der Reinigungskraft einer Toilette, dem Handwerker.

Woher kommt der Brauch, Trinkgeld zu geben?

Die Maus hat nachgesehen: Schon vor vielen hundert Jahren gab man Trinkgeld. Man sagte damals noch Trunkgeld, wenn man zufrieden war – nach dem Essen oder nach einer Kutschfahrt. Der Empfänger sollte sich mit dem Geld einen guten Trunk gönnen, auf das Wohl des Spenders. Deswegen Trinkgeld.

Was ist die Trinkgeldregel?

In Restaurants sind etwa 10 Prozent der Rechnungssumme üblich, wenn der Service nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. In Cafés und Bars lassen Sie das Wechselgeld oder runden auf den nächsten Euro auf. Bei Taxis können Sie den Fahrpreis aufrunden oder etwa 10 Prozent des Fahrpreises als Trinkgeld geben.

Wie viel Trinkgeld ist höflich?

Bei einem Betrag von 100 € sind 10 bis 15 € Trinkgeld üblich, je nach Zufriedenheit mit dem Service. Das entspricht etwa 10 bis 15 % der Rechnungssumme, was in Deutschland als angemessen gilt. In Deutschland liegt das übliche Trinkgeld bei 5 bis 10 % der Rechnungssumme.