Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass viele Menschen das Stimmungstief nach dem Urlaub kennen. Und das ist auch ganz normal: Das Gefühl der Traurigkeit zeigt uns, dass wir eine schöne Zeit erlebt haben und betrübt darüber sind, dass diese Zeit vorbei ist.
Warum ist man nach dem Urlaub traurig?
Es zeigte sich, dass Personen, die während ihres Urlaubs über Job und Arbeitsumfeld nachdenken, sich ärgern und unzufrieden sind, meistens wenig erholt aus dem Urlaub zurückkehren. Sie können sich außerdem schlechter in den Arbeitsalltag eingewöhnen, sind weniger leistungsfähig und schneller erschöpft.
Ist es normal, sich nach einem Urlaub nicht wohl zu fühlen?
Es ist völlig normal, sich nach der Rückkehr aus dem Urlaub komisch zu fühlen . Sie fühlen sich möglicherweise müder als sonst, niedergeschlagen oder traurig oder haben Konzentrationsschwierigkeiten. Was auch immer Sie fühlen, es ist völlig normal und wird höchstwahrscheinlich von selbst vergehen.
Was ist eine Urlaubsdepression?
„Post-Urlaubsdepression“: Was ist das „Post-Holiday-Syndrom“? Man kommt nach dem Urlaub zurück nach Hause und empfindet eine gewisse Leere – manche Menschen bezeichnen dieses Gefühl als „Post-Holiday-Syndrom“.
Wie wirkt sich Urlaub auf die Psyche aus?
Urlaub und Reisen bieten mit ihrer Alltagsflucht und ihrem Raum für Erholung großes Potenzial, das psychische Wohlbefinden zu fördern. Besonders die Natur und ihre blauen und grünen Flächen spielen hier eine entscheidende Rolle und bilden den Erholungsfaktor schlechthin.
Darum geht es dir nach deinem Urlaub scheiße - Post-Holiday-Syndrom
Wie lange braucht man Urlaub, um sich zu erholen?
"Ich empfehle mindestens einmal im Jahr zwei Wochen Urlaub am Stück, besser drei. Bis wirklich eine Erholung eintritt und die Stresshormone im Körper abgebaut werden, können bis zu 14 Tage und in Einzelfällen auch mehr als 14 Tage vergehen", sagt der Psychotherapeut Gerhard Zimmermann.
Was ist das Urlaubssyndrom?
Das Post-Urlaubs-Syndrom – auch Post-Travel-Blues oder Post-Urlaubsdepression genannt – liegt vor , wenn man nach einem Urlaub depressive Verstimmungen und/oder Angstzustände verspürt . Es kann sich auch in Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen äußern, d. h. in Schlaflosigkeit oder übermäßigem Schlaf.
Was ist das Urlaubs-Syndrom?
"Beim Post-Holiday-Syndrom - auch Urlaubsblues genannt - handelt es sich nicht um eine anerkannte Krankheit oder Diagnose, sondern um ein vorübergehendes Stimmungstief beziehungsweise einen Erschöpfungszustand in den ersten Arbeitstagen nach dem Urlaub", sagt Dipl. Psychologin Yvonn Semek.
Welcher Monat ist der schlimmste für saisonale Depressionen?
Die häufigste Zeit für den Beginn einer SAD-Episode ist Ende Oktober bis November. Januar und Februar sind insgesamt die schlimmsten Monate, und die Symptome klingen erst Anfang Mai vollständig ab.
Wie lange hält der Urlaubsblues an?
Im Allgemeinen lässt der Urlaubsblues mit der Zeit nach. Normalerweise dauert es ein paar Tage, in extremen Fällen kann die Stimmung aber auch mehrere Wochen anhalten . Schneller lässt sich der Urlaubsblues lindern, indem man Erlebnisse mit Familie und Freunden teilt oder Fotos und Souvenirs anschaut.
Wie fühlt man sich nach dem Urlaub?
Die Symptome und Beschwerden können dabei ganz unterschiedlich sein und reichen von Einschlafproblemen bis hin zu Antriebslosigkeit und Traurigkeit. Gerade im Kontrast zu den angenehmen Gefühlen im Urlaub und der erlebten Erholung stellt diese depressive Verstimmung für viele Menschen eine starke Belastung dar.
Warum ist man im Urlaub erschöpft?
Das passiert im Körper bei Leisure Sickness
Cortison und Adrenalin werden bei dieser Überaktivierung vermehrt ausgeschüttet und schwächen das Immunsystem. Folgt auf langanhaltenden Stress dann eine Erholungsphase, setzen Symptome wie Erschöpfung oder Kopfschmerzen ein.
Warum fühlt man sich im Urlaub unwohl?
Warum wird man im Urlaub krank? Die Gründe für die Freizeitkrankheit sind noch nicht eindeutig geklärt. „Die vorherrschende Theorie geht allerdings davon aus, dass es sich dabei um ein Zusammenspiel von Stressphasen und der physiologischen Reaktion des Körpers darauf handelt“, sagt Mandy Ziermann.
Was ist das Holiday-Heart-Syndrom?
Das Holiday-Heart-Syndrom (HHS) wurde erstmals 1978 von Philip Ettinger beschrieben und bezeichnet Herzrhythmusstörungen, die typischerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach exzessivem Alkoholkonsum bei ansonsten gesunden Personen auftreten.
Wie lange dauert das Post-Holiday-Syndrom im Durchschnitt?
Rund 65 % der Rückkehrer:innen fallen in ein Stimmungstief. Etwa 20 % erholen sich innerhalb von zwei Tagen. Bei 35 % dauert es bis zu zwei Wochen, bis sie sich wieder eingewöhnt haben.
Warum empfindet man keine Freude mehr?
Unter Anhedonie versteht man den Verlust der Fähigkeit, in Situationen, die früher Freude bereitet haben, wieder Freude zu empfinden. Das Symptom kann bei verschiedenen psychischen Störungen auftreten, etwa bei einer Depression oder schizoiden Persönlichkeitsstörung, aber auch bei körperlichen Erkrankungen.
Wann sind depressive Symptome am stärksten?
Bereits morgens am Tiefpunkt
Das Morgentief ist häufig Teil der Symptomatik einer Depression, insbesondere, wenn der Zustand über mehrere Wochen anhält. Art und Schwere der Symptome können bei Menschen mit Depression über den Tag verteilt schwanken und erreichen oft bereits am Morgen ihren Höhepunkt.
In welcher Phase des Zyklus ist man depressiv?
Die betroffenen Frauen haben in der zweiten Zyklushälfte, zwischen Eisprung und Periode, mit psychischen Problemen zu kämpfen: Ängste, Depressionen, Wesensveränderungen.
Hat man bei einer Depression auch gute Tage?
Es kann trotz depressiver Episode oder monate- bzw. jahrelanger stabiler Stimmung zu einem schlagartigen Stimmungsumschwung kommen. Manische Phasen zeichnen sich durch exzessiv gute Laune aus und sind oft mit Hyperaktivität, Rastlosigkeit, Irritabilität, Gesprächigkeit und reduziertem Schlafbedürfnis verbunden.
Was tun gegen Traurigkeit nach dem Urlaub?
- Nehmen Sie sich vor und nach der An- und Abreise Zeit. ...
- Halten Sie im Urlaub Ihren Schlafrhythmus aufrecht. ...
- Lassen Sie es nach dem Urlaub langsam angehen. ...
- Schätzen Sie Ihre Arbeit wert. ...
- Setzen Sie sich neue Urlaubsziele. ...
- Halten Sie schöne Erinnerungen wach.
Was ist das Poststress-Syndrom?
Bei gestressten Menschen schlägt das Poststress-Syndrom – auch Leisure-Sickness-Syndrom genannt – immer dann zu, wenn sie in den Erholungsmodus schalten. Auf einen Blick: Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden.
Wie nennt man das, wenn man immer im Urlaub krank wird?
Diesen Umstand beschreibt der Begriff „Leisure Sickness“, auch als Leisure-Sickness-Syndrom oder Freizeitkrankheit bekannt. Sie tritt bevorzugt nach längeren, besonders stressbelasteten Zeiten auf – also zum Beispiel direkt nach den meist sehr anstrengenden Wochen vor dem Urlaub.
Warum fühlt man sich nach dem Urlaub komisch?
Nach dem Urlaub kann man sich traurig fühlen, weil der Kontrast zwischen der entspannten Urlaubszeit und dem Alltag groß ist. Diese Gefühle sind normal und können durch den Stress der Rückkehr in den gewohnten Rhythmus verstärkt werden.
Was ist das Thomas-Syndrom?
Das Thomas-Syndrom ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den Hauptmerkmalen Nierenanomalien, Herzfehler und Lippen- oder Gaumenspalte. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Erstautoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1993 durch den US-amerikanischen Pädiater I. T. Thomas und Mitarbeiter.
Was ist Leisure Sickness?
Leisure Sickness bezeichnet ein Phänomen, bei dem Menschen genau dann Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Erkältungssymptome entwickeln, wenn sie Freizeit haben – etwa am Wochenende oder im Urlaub.