Wann wurde der Tränenpalast abgerissen?

Zuletzt aktualisiert am 15. Januar 2026

Nach der Grenzöffnung 1989 verlor der Tränenpalast seine Funktion, der Verbindungsgang wurde schnell abgerissen. Die erste direkte S-Bahn von Ost nach West über die Friedrichstraße fuhr im Juli 1990.

Was war der Tränenpalast in der DDR?

Der Tränenpalast war zu DDR-Zeiten die Abfertigungshalle für Ausreisen von Ost- nach West. Eine Ausstellung erinnert an den DDR-Alltag und tränenreichen Schicksale.

Wann wurde der Palast in Ostberlin abgerissen?

Nach einem Beschluss des Deutschen Bundestages von 2003 wurde das Bauwerk von Anfang Februar 2006 bis Anfang Dezember 2008 abgerissen. Der Abriss war aus zeitgeschichtlichen, kulturellen und politischen Gründen umstritten. Im März 2013 begann an seiner Stelle der Wiederaufbau des Berliner Schlosses.

Was sieht man im Tränenpalast?

Im Tränenpalast können die Besucherinnen und Besucher den Ablauf der Grenzabfertigung nachvollziehen und durch eine Original-Passkontrollkabine gehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die persönlichen Geschichten der Menschen, die die deutsche Teilung am eigenen Leib erlebt haben.

War die Friedrichstraße in Ost-West-Richtung?

Der S-Bahnhof Friedrichstraße war in Ost-West-Richtung der letzte Bahnhof vor der Grenze nach West-Berlin. In Nord-Süd-Richtung liegt er im Zentrum der Stadt. Ab August 1961 machte die Abriegelung der Grenze den Durchgangsbahnhof zum Kopfbahnhof und Grenzübergang für Reisende aus beiden Teilen der Berlins.

Der Tränenpalast

Was war die Agentenschleuse im Bahnhof Berlin Friedrichstraße?

Der Bahnhof Friedrichstraße war eine der wenigen Nahtstellen zwischen Ost und West, er war Agentenschleuse für Erich Mielkes "Kundschafter des Friedens", erste Station für Touristen und Besucher aus Westberlin und letzte Station für die DDR-Bürger, die das Land verlassen durften.

Wo war das Brandenburger Tor, Ost oder West?

Das Brandenburger Tor, ehemaliges Stadttor und Wahrzeichen Berlins, lag in der Zeit der Teilung unmittelbar hinter der Grenzlinie im sowjetischen Sektor der Stadt. Der Pariser Platz war Teil des Grenzstreifens und unzugänglich für die Öffentlichkeit.

Wie lange braucht man im Tränenpalast?

Benötigte Zeit

Für einen Besuch im Tränenpalast sollte etwa 1 Stunde eingeplant werden.

Wie hieß die Abfertigungshalle am Grenzübergang Friedrichstraße?

Und so kam der Tränenpalast im Volksmund zu seinem Namen. Unmittelbar nach dem Bau der Berliner Mauer errichtete die DDR 1962 die Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße. Sie diente der Ausreise von Ost- nach West-Berlin. Der Pavillon aus Glas und Stahl passte in die Architektur der damaligen Zeit.

Was kann man im Kunstpalast sehen?

Neben Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart sind Spezialsammlungen zu Kunstgewerbe und Design, Grafik, Fotografie sowie eine bedeutende Glassammlung zu sehen. In den Kunstpalast integriert ist der Robert-Schumann-Saal, der ein eigenständiges Veranstaltungsprogramm anbietet.

War im Friedrichstadtpalast Asbest?

Nach dem Mauerfall wurden intensive Untersuchungen auf Asbest durchgeführt, aber da das Baukollektiv bewusst auf asbesthaltige Materialien verzichtet hatte, gab es keine Einschränkungen für den Betrieb des Revuetheaters.

Warum wurde 1961 in Berlin eine Mauer gebaut?

Die Mauer sollte die Flucht von Ost-Berlin in den Westen verhindern. Seit 1961 ließ die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) die Mauer mit zahlreichen weiteren Grenzsperranlagen zu einem tief gestaffelten Sperrsystem ausbauen.

Wer war Naumann in der DDR?

Herbert Naumann (* 11. September 1929 in Großstädten; † 10. September 2018) war ein deutscher Journalist. Er war von 1985 bis 1989 Chefredakteur der Zeitung Neues Deutschland (ND) und von 1986 bis 1989 Mitglied des ZK der SED.

Wie lange dauerte der Bau der Berliner Mauer in der DDR?

Die DDR schloss das letzte "Schlupfloch": Am 13. August 1961 begannen Grenzpolizisten, die Berliner Mauer zu bauen. 28 Jahre lang zementierte sie als international bekanntes Symbol die deutsche Teilung.

Was war der Führerpalast in Berlin?

Der Führerpalast war ein von dem Architekten Albert Speer geplanter Dienst- und Wohnsitz für Adolf Hitler und seine Nachfolger. Er war Bestandteil der Umgestaltungspläne Berlins zur „Welthauptstadt Germania“. Von den Plänen sind Modellfotos, Zeichnungen und Grundrisse überliefert.

Wie wurde der Palast der Republik zu DDR-Zeiten im Volksmund genannt?

Im Volksmund der DDR wurde der Palast der Republik auch spöttisch Erichs Lampenladen genannt. Die vielen Lampen im Foyer und im Treppenhaus, die zudem immer leuchteten, hatten für diesen Namen gesorgt.

Warum heißt es Tränenpalast?

Die Bezeichnung Tränenpalast entstand, weil sich hier DDR-Bürger und ihre westlichen Besucher oft unter Tränen verabschiedeten.

Wie heißt der bekannteste Grenzübergang zwischen Ost und West-Berlin?

Der Grenzübergang Friedrich-/Zimmerstraße wurde im Laufe der Zeit immer wieder um- und ausgebaut. Als alliierter Kontrollpunkt Checkpoint Charlie ist der Übergang einer der international bekanntesten Orte im Kalten Krieg geworden.

Welcher Grenzübergang wurde 1989 zuerst geöffnet?

Die Grenztruppen waren von den Ereignissen vollkommen überrascht und unvorbereitet, weswegen es zu keinerlei Gewaltanwendung kam. Zuerst wurde der Grenzübergang an der Bornholmer Brücke geöffnet, es folgte die Öffnung anderer Grenzübergänge in Ostberlin und an der innerdeutschen Grenze.

Warum schaut die Quadriga nach Osten?

Die Quadriga, die übrigens entgegen anderslautender Meinung immer schon in Richtung Osten ausgerichtet war, ist das Symbol der heimkehrenden siegreichen Truppen. Die Siegesgöttin fährt in Richtung Osten, weil dort das Stadtschloss stand.

Welcher Spruch steht auf dem Brandenburger Tor?

„Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein! “ Abweichend vom üblichen Standard der Berliner Mauer war das Brandenburger Tor zum Westen hin durch eine niedrigere, aber besonders massive Panzermauer abgetrennt, die bis zum Mauerfall Bestand hatte.

Wer ist die Frau auf dem Brandenburger Tor?

Im Jahre 1793 wurde die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga auf das Brandenburger Tor gesetzt. Sie stellt die Siegesgöttin Victoria im Streitwagen dar. Sie erzählt ihre eigene Geschichte: 1806 brachte Napoleon die Quadriga als Zeichen seines Triumphes nach Paris.

Wie hieß der Hauptbahnhof Berlin vor dem Krieg?

Der Berliner Hauptbahnhof, dessen Vorgänger vor dem Krieg ein Kopfbahnhof mit dem Namen Lehrter Bahnhof war, befindet sich im Bezirk Tiergarten westlich des Humboldthafens.

Was war die Agentenschleuse in der DDR?

Die Agentenschleuse — oder Stasiröhre — war eine unterirdische Verbindung zwischen der DDR und der BRD. Sie wurde von der Stasi verwendet, um ungesehen unterhalb der Grenze Agenten zwischen Ost und West zu schleusen. Ein Kolonnenweg führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Uhlenkopf.

Was ist der Schlesische Bahnhof in Berlin?

Der Schlesische Bahnhof war einst „Berlins Tor nach Osten“. Für viele begann hier der Absturz in Armut und Illegalität. Der Name kaum einer Bahnstation ist so stark mit den Schattenseiten der modernen Weltmetropole Berlin verbunden wie der des Schlesischen Bahnhofs in Friedrichshain.