Wann war der meiste Schnee in Deutschland?

Zuletzt aktualisiert am 9. September 2026

Die große Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978/79 Extreme Schneefälle mit meterhohen Verwehungen und klirrende Kälte stürzen den Norden ins Chaos - ab dem 13. Februar 1979 erneut.

Wann gab es den meisten Schnee in Deutschland?

Klimatologische Einordnung des Schneewinters 1978/1979

Der Winter gehört zu den zehn härtesten Wintern der Nachkriegszeit in Norddeutschland. Mit 67 Tagen geschlossener Schneedecke (28. Dezember 1978 bis 4. März 1979) stellte die Saison einen Rekord seit dem Hungerwinter 1946/47 auf.

Wann war der schneereichste Winter in Deutschland?

Im Februar fielen in Teilen Norddeutschlands erneut bis zu 80 Zentimeter Schnee. Laut der Aufzeichnungen des DWD war der lange, kalte und schneereiche Winter von 1978/79 aber gar nicht so einmalig. Vergleichbar harte Winter habe es etwa 1962/63, 1984/85 und 1986/87 gegeben.

Welcher war der schneereichste Winter in Deutschland?

Der schneereiche Winter 1969/70. Vor 50 Jahren gab es in beiden Seiten des damals noch geteilten Deutschland nicht nur einen der längsten und schneereichsten Winter überhaupt – es war auch die Zeit der Hongkong-Grippe.

Hat es in Deutschland früher mehr geschneit?

Ja, früher hat es in vielen Teilen Deutschlands tatsächlich häufiger und länger geschneit – zumindest in den tieferen Lagen. Doch das bedeutet nicht, dass Schnee für immer verschwindet. Vielmehr verändert sich das Muster: weniger verlässlicher Schnee, mehr Extreme.

Der erste Schnee in Deutschland | Sat.1 Frühstücksfernsehen

Was war der höchste Schneefall in Deutschland?

In Deutschland ist die Zugspitze unangefochtener Schnee-Spitzenreiter. Zwar wurde der frühere Spitzenwert von 8,30 Meter am 02.04.1944 wegen Diskrepanzen mit den Originalaufzeichnungen aberkannt, aber auch der jetzige Rekord von 7,80 Meter vom 26.04.1980 ist in Deutschland einzigartig.

Wie oft gab es in den letzten 50 Jahren in Deutschland weiße Weihnachten?

In den Jahren 1906, 1917, 1962, 1969, 1981 gab es fast flächendeckend in Deutschland weiße Weihnachten.

Was war der schlimmste Winter in Deutschland?

Die große Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978/79

Extreme Schneefälle mit meterhohen Verwehungen und klirrende Kälte stürzen den Norden ins Chaos - ab dem 13. Februar 1979 erneut.

Welcher war der strengste Winter in Deutschland?

Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage.

Wann war der letzte harte Winter in Deutschland?

Hungerwinter 1946/47. Der Hungerwinter 1946/47 ereignete sich zwischen November 1946 und März 1947. Es war einer der kältesten Winter in Deutschland seit Jahrzehnten und gilt als strengster Winter des 20. Jahrhunderts im Nordseeraum.

Wann war das kälteste Jahr in Deutschland?

Der kälteste Winter in Deutschland

In Deutschland war der Winter 1962/63 der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damals lagen die mittleren Temperaturen in ganz Deutschland bei -5,5 Grad Celsius.

Was geschah 1978?

Das Jahr 1978 ist eine Zeit der revolutionären Entwicklungen und Geschehnisse. Das erste Retortenbaby erblickt das Licht der Welt. Ägypten und Israel unterzeichnen in Camp David Verträge für einen Frieden im Nahen Osten. In Nicaragua wird der Aufstand der Sandinistischen Befreiungsfront blutig niedergeschlagen.

Wo lag 1962 viel Schnee?

So oft lag Schnee in Schweizer Städten

Es verwundert daher nicht, dass dort auch die meisten Schneetage gemessen werden. Der Rekord aus der Geschichte der Schneemessungen stammt aus dem Jahr 1962/63, in welchem St. Gallen an 125 Tagen schneebedeckt war.

Welche Stadt in Deutschland ist die schneereichste?

Erfurt, Deutschland: 17,25 Schneetage pro Monat

Mit 17,25 durchschnittlichen Schneetagen in den Wintermonaten hat die Stadt die höchste Schneewahrscheinlichkeit in der Bundesrepublik. Erfurt hat etwas mehr als 213.000 Einwohner und ist damit im Vergleich zu den Großstädten perfekt überschaubar.

Was war 1979 in Deutschland?

1979 in Deutschland

Das Jahr begann mit einer Schneekatastrophe, die schon Ende 1978 begonnen hatte. Viele Orte in Ost und West waren von der Außenwelt abgeschnitten. Straßen und Schienen waren blockiert, der Strom und viele Telefonnetze fielen aus. In der Bundesrepublik wurde die Anti-Atomkraft-Bewegung immer stärker.

Wann wird es in Deutschland keinen Schnee mehr geben?

So werden die Winter in Deutschland weiterhin wärmer. Ohne künftigen Klimaschutz "wird es im Jahr 2050 in Deutschland keinen Schnee mehr geben - zumindest nicht im Flachland".

Wann war das letzte Mal an Heiligabend Schnee in Deutschland?

Letzte weiße Weihnacht: Vor 13 Jahren

Das letzte Mal gab es hierzulande im Jahr 2010 verbreitet weiße Weihnachten. Vor 13 Jahren war die Schneedecke laut DWD am Morgen des 24. Dezember noch lückenhaft, aber "bis zum Heiligen Abend sorgte dann Neuschnee für eine Schneedecke in ganz Deutschland".

In welchen Jahren gab es viel Schnee in Deutschland?

Das schneereichste Jahr war 1969 mit 145 Schneetagen. Das Jahr 2010 (das schneereichste Jahr der letzten 30 Jahre) kommt immerhin noch auf Platz 8 der schneereichen Winter mit 122 Schneetagen.

Wann war das wärmste Weihnachten in Deutschland?

Frühlingshaft statt winterlich: Die höchste bislang am 24. Dezember gemessene Temperatur in Deutschland gab es 2012 in Freiburg. An der dortigen Wetterstation wurden laut DWD 18,9 Grad gemessen.

Hatten wir früher mehr Schnee?

Die kollektive Erinnerung, dass es wenigstens früher mehr Schnee gab, entpuppt sich ebenso als Illusion. Ein Blick auf die Wetterdaten der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass sich eine stetige Abnahme der Schneemenge nicht nachweisen lässt.

Wann war der schneereichsten Winter in Deutschland?

1962/1963 war der kälteste Winter in Deutschland

Den bisher kältesten Winter erlebte Deutschland 1962/1963. In diesem sehr langen und schneereichen Winter betrug die deutschlandweite Mitteltemperatur (gemittelt über den gesamten meteorologischen Winter vom 1. Dezember 1962 bis 28. Februar 1963) -5,48 Grad.

Wo in Deutschland schneit es am wenigsten?

In der folgenden Karte sieht man als obere erste Zahl die Tage, an denen mindestens 1 cm Schnee gelegen hat im 30-jährigen Mittel. Man sieht deutlich, wo am wenigsten Schnee in Deutschland zu erwarten ist. Das sind eindeutig die Nordseeinseln, aber auch das Emsland und der Niederrhein.

Wie kalt war es im Winter 1963 in Deutschland?

Der Winter zeigte insgesamt negative Abweichungen vom Normalwinter in ganz Europa, mit zwei Zentren von −6 °C für Mitteldeutschland und den Raum Gdańsk–Kaliningrad an der Ostsee, und −4 °C von Südschweden bis zum ganzen Alpenraum.

Wie war der Winter 1958?

Es lagen die Monatsmittel des Februar und Mai um 3 und 4 Grad, die von Juli bis Oktober um 1 bis 1,5 Grad, der November um 2 und der Dezember um 1,5 Grad über dem Soll. März und April waren dagegen um 2,5 und 1,5 Grad zu kalt.

Welcher Winter war der kälteste in Deutschland?

Der Jahrtausendwinter von 1708/1709 war ein außergewöhnlich kalter Winter in Europa von Ende 1708 bis zum Frühjahr 1709. Der Winter traf selbst Länder mit in der Regel milden Wintern wie Portugal oder Italien. Der Winter gilt als der kälteste der vergangenen 500 Jahre.