Zuletzt aktualisiert am 5. Juni 2026
Zum Jahreswechsel 1978/79 versinkt der Norden Deutschlands im Schnee. Verwehungen türmen ihn teils mehrere Meter hoch auf. Zahllose Straßen sind nicht mehr passierbar. Vielerorts fällt der Strom aus, weil die Masten unter der Last des Schnees zusammenbrechen.
Welcher war der strengste Winter in Deutschland?
Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage.
Welches Jahr war der schlimmste Winter?
Der Winter der Jahre 1962 auf 1963 war für ganz Europa einer der strengsten Winter des 20. Jahrhunderts. In Deutschland war er der strengste Winter des 20. Jahrhunderts.
Wann war der schneereichste Winter in Deutschland?
Vor 50 Jahren gab es in beiden Seiten des damals noch geteilten Deutschland nicht nur einen der längsten und schneereichsten Winter überhaupt – es war auch die Zeit der Hongkong-Grippe.
Wann war der letzte harte Winter in Deutschland?
Hungerwinter 1946/47. Der Hungerwinter 1946/47 ereignete sich zwischen November 1946 und März 1947. Es war einer der kältesten Winter in Deutschland seit Jahrzehnten und gilt als strengster Winter des 20. Jahrhunderts im Nordseeraum.
Katastrophenwinter 1978/79 in Oberhof –Party, Stasi, Stromausfall | MDR DOK
In welchen Jahren gab es viel Schnee in Deutschland?
Das schneereichste Jahr war 1969 mit 145 Schneetagen. Das Jahr 2010 (das schneereichste Jahr der letzten 30 Jahre) kommt immerhin noch auf Platz 8 der schneereichen Winter mit 122 Schneetagen.
Was war der höchste Schneefall in Deutschland?
In Deutschland ist die Zugspitze unangefochtener Schnee-Spitzenreiter. Zwar wurde der frühere Spitzenwert von 8,30 Meter am 02.04.1944 wegen Diskrepanzen mit den Originalaufzeichnungen aberkannt, aber auch der jetzige Rekord von 7,80 Meter vom 26.04.1980 ist in Deutschland einzigartig.
Wie war der Winter 1970 in Deutschland?
Das Wetter spielte verrückt im Jahr 1970, der Winter eiskalt, der Sommer stürmisch. Es lag sehr, sehr viel Schnee zu Beginn des Jahres 1970. Überall in Nordrhein-Westfalen war es winterlich. Das ganze Land war weiß, eine geschlossene Schneedecke vom Niederrhein bis Ostwestfalen.
Was geschah 1978 in Deutschland?
In der Bundesrepublik war Helmut Schmidt im Jahr 1978 weiter Bundeskanzler. Ereignisse des Jahres waren das Celler Loch und am Jahresende der erneute Ölschock. In der DDR stand weiter Erich Honecker an der Spitze des Staates. In der DDR wurde 1978 zudem weiter am Aufbau der sozialistischen Gesellschaft gearbeitet.
War der Winter in Deutschland früher kälter?
Ja, damals sei es häufiger kälter gewesen. Zwischen 1961 und 1990 gab es im Winter im Schnitt 0,2 Grad. Im Vergleich dazu zeigt sich die aktuelle Jahreszeit recht mild: Im Dezember waren es in Deutschland 3,8 Grad, und auch im Januar ist bisher keine Kälte hereingebrochen.
Wie kalt war der Winter 1942?
Im Februar 1942 litt die Bevölkerung nicht nur in Württemberg unter dem dritten extrem kalten Winter in Folge. Im Januar 1942 wurde in München mit Minus 30,5 Grad die kälteste jemals gemessene Temperatur in der Stadt erreicht.
Wann war der kälteste Januar in Deutschland?
Die kältesten Januartage in Deutschland nach Ort und Datum. Am 19.01.1940 wurde in Gießen eine Temperatur von - 26,6 Grad Celsius gemessen.
Wie kalt war der Winter 1945/46 in Deutschland?
Nachkriegsdeutschland im täglichen Überlebenskampf. Temperaturen bis zu Minus 25 Grad, 40 Tage Dauerfost – der Winter 1946/47 war der härteste Winter des Jahrhunderts. Viele Häuser waren zerstört, es gab zu wenig Nahrungsmittel und kaum Heizmaterial.
Wie war der Kalte Winter 1996 in Deutschland?
Der Jahreswechsel 1996 / 1997 war in Deutschland gekennzeichnet durch eine extrem lange Frostperiode. Die Kaltluft drang ab dem 20.12. am Südrand eines skandinavischen Hochs nach Deutschland ein und ab dem 22.12. blieb die Temperatur zunächst in Norddeutschland auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt.
Wie kalt war es im Winter 1978-79?
Mit einem extremen Temperatursturz von plus 10 auf bis zu minus 20 Grad ist zum Jahreswechsel 1978/79 die schlimmste Schneesturmkatastrophe der vergangenen 100 Jahre über Mitteleuropa hereingebrochen.
Wann war der schlimme Winter in Deutschland?
Die große Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978/79
Extreme Schneefälle mit meterhohen Verwehungen und klirrende Kälte stürzen den Norden ins Chaos - ab dem 13. Februar 1979 erneut.
Wie war der Winter 1958?
Es lagen die Monatsmittel des Februar und Mai um 3 und 4 Grad, die von Juli bis Oktober um 1 bis 1,5 Grad, der November um 2 und der Dezember um 1,5 Grad über dem Soll. März und April waren dagegen um 2,5 und 1,5 Grad zu kalt.
Wann war der schneereichsten Winter in Deutschland?
1962/1963 war der kälteste Winter in Deutschland
Den bisher kältesten Winter erlebte Deutschland 1962/1963. In diesem sehr langen und schneereichen Winter betrug die deutschlandweite Mitteltemperatur (gemittelt über den gesamten meteorologischen Winter vom 1. Dezember 1962 bis 28. Februar 1963) -5,48 Grad.
Was war die große Schneekatastrophe von 1978/1979?
Norddeutschland zum Jahreswechsel 1978/79: Nach milden Weihnachtstagen stürzen die Temperaturen ab dem 28. Dezember 1978 ab und es beginnt zu schneien - mancherorts zwei Tage lang durchgehend. Zugleich toben schwere Stürme und türmen die weißen Massen zu meterhohen Verwehungen auf. Der Norden versinkt im Schnee.
Wann war der letzte Winter mit viel Schnee im deutschen Flachland?
Vor allem von etwa 1990 bis 2008 gab es einen ganz schön großen Einbruch in Sachen Schnee. Erst in den letzten Jahren ist es wieder besser bestellt um den Winter im Deutschland Flachland.
Hatten wir früher mehr Schnee?
Ja, früher hat es in vielen Teilen Deutschlands tatsächlich häufiger und länger geschneit – zumindest in den tieferen Lagen. Doch das bedeutet nicht, dass Schnee für immer verschwindet. Vielmehr verändert sich das Muster: weniger verlässlicher Schnee, mehr Extreme.
Wann war der letzte kälteste Winter in Deutschland?
16 / 31. 1996/1997: Der letzte wirklich kalte Winter in Deutschland, der diesen Namen verdient, liegt fast zwanzig Jahre zurück. 1996 war er zwei Grad kälter als der langjährige Jahresdurchschnitt.
Wann war das letzte Mal weiße Weihnachten in Deutschland?
Letzte weiße Weihnacht: Vor 13 Jahren
Das letzte Mal gab es hierzulande im Jahr 2010 verbreitet weiße Weihnachten. Vor 13 Jahren war die Schneedecke laut DWD am Morgen des 24. Dezember noch lückenhaft, aber "bis zum Heiligen Abend sorgte dann Neuschnee für eine Schneedecke in ganz Deutschland".
Wann war das Schneechaos?
Das Schneechaos im Münsterland 2005 war vor allem eines - eine Naturkatastrophe, bei der durch extremen Schneefall 250.000 Menschen vom Stromnetz und damit von der Außenwelt und modernem Komfort abgeschnitten wurden. Die Dokumentation erzählt von den Auswirkungen auf Mensch, Tier, Natur und Technik.