Wann ist die Impfung gegen Hepatitis B sinnvoll?

Zuletzt aktualisiert am 11. Januar 2026

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Hepatitis B im Erwachsenenalter besonders gefährdeten Personengruppen. Diese umfassen sowohl Personen mit bestimmten Erkrankungen als auch solche mit erhöhtem beruflichem sowie nichtberuflichem Expositionsrisiko.

Wann wird die Hepatitis-B-Impfung empfohlen?

Welches ist das ideale Alter für die Hepatitis-B-Impfung? Die Hepatitis-B-Impfung wird spätestens im Alter von 11 bis 15 Jahren empfohlen. Im Alter zwischen 15 und 40 Jahren ereignen sich 80% der Ansteckungen. Die Impfung sollte vor den ersten sexuellen Kontakten ab- geschlossen sein.

Wann sollten Erwachsene gegen Hepatitis B geimpft werden?

Erwachsene sollten sich gemäß der STIKO gegen Hepatitis B impfen lassen, wenn Risikofaktoren vorliegen. Dazu gehören: Personen mit einem geschwächten Immunsystem oder mit einer Grunderkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einhergeht.

Für welche Länder braucht man eine Hepatitis-B-Impfung?

Hepatitis B kommt unter anderem in folgenden beliebten Reise-Destinationen vor:
  • Ägypten.
  • Bali.
  • Costa Rica.
  • Dominikanische Republik.
  • Dubai.
  • Griechenland.
  • Indien.
  • Indonesien.

Wann Hepatitis-B-Impfung vor Reise?

Für eine Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und B (Twinrix Erwachsene) sollten die ersten beiden Impfungen vor der Reise im Abstand von vier Wochen gegeben werden, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Die dritte Impfung für den Langzeitschutz folgt dann sechs Monate nach Beginn des Impfzyklus.

Hepatitis-B-Risiko auf Reisen: Nur die Impfung bietet sicheren Schutz

Wann sollte ich mich gegen Hepatitis B impfen lassen?

Ist keine Grundimmunisierung im Säuglingsalter erfolgt, sollte die Impfung vor dem 18. Geburtstag nachgeholt werden. Für Erwachsene (Indikationsimpfung) wird die Impfung mit drei Dosen nach dem Schema 0-1-6 Monate durchgeführt.

Wo kann man sich mit Hepatitis B anstecken?

Hepatitis B ist sehr ansteckend. Das Virus wird vor allem durch Blut übertragen. Es befindet sich aber in geringerer Menge auch in anderen Körperflüssigkeiten wie Speichel, Samen, Scheidenflüssigkeit, im Urin, in Tränen und in Muttermilch. Übertragen wird es vor allem beim Sex (vaginal, anal, oral).

Wann zahlt die Krankenkasse eine Hepatitis-B-Impfung?

Für alle unter 18-Jährigen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Hepatitis-B-Impfung. Für Risikogruppen ist die Kostenübernahme nicht einheitlich geregelt – hier lohnt es sich, vorher bei der Krankenkasse nachzufragen.

Wie weit im Voraus impfen?

ein Impftermin bereits 4-8 Wochen vor Abreise ist ideal. Dafür gibt es gute Gründe: Reiseimpfungen sollten bis spätestens 2 Wochen vor Reiseantritt abgeschlossen sein, denn der Körper braucht oft einige Zeit, um die nötige Immunität aufzubauen. Oftmals sind mehrere Impfdosen in bestimmten zeitlichen Abständen notwendig.

Können Mücken Hepatitis B übertragen?

Die Infektion kann bei etwa 5% von der infizierten Mutter auf das Neugeborene übertragen werden. Intrafamiliäre Übertragungen kommen äußerst selten vor. Eine Übertragung von HCV über Mücken oder andere Vektoren findet nicht statt.

Welche Nebenwirkungen hat eine Hepatitis-B-Impfung?

Allgemeinsymptome wie beispielsweise Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden wurden beobachtet. Hohes Fieber ab 39°C ist häufig, ebenso Infektionen der oberen Atemwege. Solche Impfreaktionen verschwinden in der Regel 1 bis 3 Tage nach der Impfung.

Kann man sich trotz Impfung mit Hepatitis B anstecken?

Dennoch gilt selbstverständlich, dass Sie sich trotz des Impfschutzes gegen Hepatitis B weiterhin schützen sollten. Auch wer gegen Hepatitis B geimpft ist, sollte daran denken, dass nicht nur diese Krankheit durch Blut und Sexualkontakte übertragen wird.

Wie gefährlich ist Hepatitis B?

Nach einer Infektion erkranken die meisten Menschen entweder nur leicht oder haben keine Beschwerden. Bei Erwachsenen heilt eine Hepatitis B in der Regel von alleine aus. Sie kann aber auch dauerhaft (chronisch) fortbestehen und langfristig zu einer schweren Schädigung der Leber führen.

Wer sollte gegen Hepatitis B geimpft werden?

Die Impfung gegen Hepatitis B wird für alle Personen im Säuglingsalter oder dann spätestens in der Adoleszenz empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B kann ab der Geburt in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

Wie äußert sich Hepatitis B?

Die Symptome von Hepatitis B variieren, können aber Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Kopf- und Gliederschmerzen umfassen. Einige Menschen können jedoch auch keine Symptome haben, während andere stärkere Symptome entwickeln wie z.B. Gelbsucht, Juckreiz oder dunkler Urin.

Welche Impfung für Thailand?

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Wo ist Hepatitis B am meisten verbreitet?

Obwohl es seit 1982 eine wirksame Impfung gegen die Hepatitis B gibt, ist die Erkrankung vor allem in Afrika südlich der Sahara und in Ostasien weit verbreitet. Die WHO schätzt, dass dort 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung infiziert sind.

Ist Hepatitis B durch Küssen ansteckend?

Hepatitis B und C werden hauptsächlich durch Blut, Samen oder andere Körperflüssigkeiten übertragen. Das Risiko, diese durch Küssen zu übertragen, ist sehr gering, aber nicht vollständig auszuschliessen. Hepatitis A kann durch den engen Kontakt, wie das Teilen von Lebensmitteln oder Getränken, übertragen werden.

Welche Symptome treten bei einer akuten Hepatitis B auf?

Die Symptome der akuten Hepatitis B ähneln denen eines grippalen Infekts (Abgeschlagenheit, subfebrile Temperaturen). Es können gastrointestinale Symptome (Appetitlosigkeit, Übelkeit, Druckschmerz im rechten Oberbauch und evtl auch Durchfall) auftreten. Gelegentlich kommt es zu Arthralgien oder Exanthemen.

Wann darf man nicht gegen Hepatitis geimpft werden?

Chronische Erkrankungen von Herz, Leber, Lunge, Nieren; stabile neurologische Erkrankungen. Antimikrobielle Therapie (Antibiotika) oder Verabreichung niedriger Dosen von Kortikosteroiden oder lokal angewendete steroidhaltige Präparate (unbehandelte Injektionsstelle wählen).

Wie oft muss Hepatitis A und B aufgefrischt werden?

Man geht davon aus, dass der Schutz dieser Hepatitis-Impfung mindestens zehn bis 15 Jahre, möglicherweise sogar lebenslang anhält. Auch nach einer Hepatitis-B-Impfung im Erwachsenenalter sind in der Regel keine Auffrischimpfungen notwendig.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit Hepatitis B anzustecken?

"In Deutschland ist das Ansteckungsrisiko für die meisten Menschen aktuell sehr gering: Hierzulande ist weniger als eine von 100 Personen mit dem Virus infiziert. Wenn Sie jedoch einer Risikogruppe angehören, macht das eine Ansteckung mit Hepatitis B etwas wahrscheinlicher.

Wie viele Menschen sterben im Schnitt jährlich an den Folgen eines Mückenstichs?

Nach statistischer Einschätzung sind Stechmücken mit etwa 725.000 verursachten Todesfällen pro Jahr derzeit die gefährlichsten Tiere der Welt – gefolgt vom Menschen selbst (475.000 Todesfälle/Jahr) [38].

Ist Hepatitis B durch Urin übertragbar?

Hepatitis B wird auch durch Kontakt mit Speichel, Tränen, Muttermilch, Urin, Scheidenflüssigkeit und Sperma übertragen, diese Übertragung ist jedoch weitaus seltener als eine Übertragung über das Blut. Eine Übertragung kann bei heterosexuellen sowie homosexuellen Kontakten erfolgen.