Zuletzt aktualisiert am 14. Januar 2026
Mit weit sichtbaren Rauchwolken, offenem Feuer im Kessel und lautem Schnaufen standen die schwarzen Stahlrösser fast anderthalb Jahrhunderte lang für Fortschritt und Industrialisierung: Am 26. Oktober 1977 fuhr die letzte Dampflokomotive der Bundesbahn aufs Abstellgleis.
Wann fuhren die letzten Dampfloks in Deutschland?
In Westdeutschland fuhr die letzte planmäßige Dampflok bereits elf Jahre früher, am 26. Oktober 1977. Bahnhistoriker Mertens betont aber, dass bis heute noch vereinzelt Dampfloks fahren würden. Etwa auf den Linien des ehemaligen DDR-Schmalspurnetzes, wie im Harz.
Wann wurde der Dampflokbetrieb in Deutschland eingestellt?
Bei den Nederlandse Spoorwegen (NS) wurde am 7. Januar 1958 der Dampflokbetrieb eingestellt. Die letzte im Einsatz befindliche Lokomotive war die heutige Museumslok 3737 der Serie 3700.
Wann fuhr die letzte Dampflok in Köln?
Letzte reguläre Fahrt einer Dampflokomotive (am 26.10.1977)
26.10.2017. 04:17 Min. Verfügbar bis 24.10.2027.
Wo fahren heute noch Dampfloks?
- Im Heide-Express von Lüneburg an die Elbe.
- Unterwegs mit der Museumsbahn Walsrode.
- Angelner Dampfeisenbahn an der Schlei.
- Museumsbahnen am Lokschuppen Neumünster.
- Kleinbahn "Kaffeebrenner" im Klützer Winkel.
- Geesthachter Museumsbahn.
- Schmalspurbahn Bruchhausen-Vilsen.
- Museumsbahnen in Schönberg.
Schwanengesang - Die letzten Dampfloks der DB "Gesamtfassung"
Warum fahren keine Dampfloks mehr?
Dampflokverbot in der Bundesrepublik Deutschland
Begründet wurde das mit fehlenden Möglichkeiten zum Wassernehmen von Dampflokomotiven und Infrastruktur zur Unterhaltung wie Drehscheiben, vor allem aber mit fehlenden Brandschutzstreifen, selbst im Winter.
Wo fährt die alte Dampflok?
Seit 1886 gehört der Molli mit der seltenen Spurweite von 900 mm zum Stadtbild. 365 Tage im Jahr fährt die Bäderbahn mitten durch die Hauptgeschäftsstraße von Bad Doberan, vorbei an der weißen Stadt am Meer - Heiligendamm bis hin zum größten deutschen Ostseebad Kühlungsborn.
Bis wann gab es die Dampflok?
Der Siegeszug der Dampflok. Was 1835 zwischen Nürnberg und Fürth mit dem „Adler“ seinen Anfang nahm, endete 142 Jahre später: Im Oktober 1977 wurden die letzten Dampflokomotiven aufs Abstellgleis geschoben. Das Zeitalter der „Schwarzen Giganten der Schiene“ ging bei der Deutschen Bundesbahn zu Ende.
Warum wurde die Deutsche Reichsbahn in der DDR nicht umbenannt?
Die Deutsche Reichsbahn erhielt die Zustimmung der Westalliierten, die S-Bahn auch im West-Teil Berlins zu betreiben. Dies war der Hauptgrund, den Namen "Deutsche Reichsbahn" dauerhaft zu behalten, denn diese Zustimmung galt nur für diesen Namen und sie wollte die DDR nicht verlieren.
Werden Dampfloks noch gebaut?
Als „einzige Fabrik der Welt“ baut SLM jetzt wieder Dampfloks. Seit 1992 wurden in Winterthur für Bergbahnen in Österreich und der Schweiz acht Zahnraddampfloks produziert.
Welche Eisenbahn ist die älteste in Deutschland?
Am 7. Dezember 1835 wurde mit der sechs Kilometer langen Strecke von Nürnberg nach Fürth die erste deutsche Eisenbahnverbindung eröffnet. Damit begann der Triumphzug der Eisenbahn in Deutschland: Bereits fünf Jahre später waren rund 500 km Schienen verlegt, bis 1850 verzehnfachte sich das Streckennetz auf 5.700 km.
Wie weit kann eine Dampflokomotive fahren?
Die Baureihe S-1b hält auch den Rekord der monatlichen Laufleistungen für Dampflokomotiven. Mit Zügen wie den oben erwähnten, die auf der 1485 Kilometer langen Strecke von Harmon, N.Y. nach Chicago ohne Lokwechsel fuhren, wurden über 44.000 Kilometer erreicht.
Was ist die Kesselfrist?
Die Kesselfrist nennt man die Frist, an der die amtliche Kesselprüfung von Druckbehältern abläuft. Dieser Ausdruck wird vor allem bei der Eisenbahn verwendet. Dort vor allem bei den Dampflokomotiven und Kesselwagen.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad einer Dampflokomotive?
Dabei wird die zugrundeliegende Technik auch in modernen Kraftwerken eingesetzt, mit einem Wirkungsgrad von über 40 Prozent. Klassische Loks erreichen nur 12 Prozent.
Wo fahren noch Dampfloks in Deutschland?
- Brockenbahn.
- Döllnitzbahn.
- Fichtelbergbahn.
- Harzquerbahn.
- Lößnitzgrundbahn.
- Rügensche BäderBahn.
- Sächsische Dampfschifffahrt.
- Selketalbahn.
Warum heißt es Molli?
Wie der MOLLI zu seinem Namen kam
Vor mehr als einhundert Jahren reiste eine alte Dame mit ihrem kleinen dicken Mops namens „Molli“ nach Bad Doberan. Natürlich wollte auch sie gern mit der neu eröffneten Dampfeisenbahn von Bad Doberan nach Heiligendamm fahren.
Wie viel kostet es, mit einer Dampflok zu mitfahren?
Eine Fahrt mit der Lokomotive
Der Preis für eine Fahrt liegt je nach Länge zwischen 3,00 Euro und 7,00 Euro. Die Rückfahrt kostet entsprechend das Doppelte.
Hat die DB noch Dampfloks?
Fast anderthalb Jahrhunderte stampften die Stahlrösser durch Europa, bis sie durch Elektro- und Dieselloks ersetzt wurden. Am 26. Oktober 1977 fuhr die letzte Dampflok der Deutschen Bundesbahn aufs Abstellgleis.
Wo stehen alte Dampfloks?
50 Exemplare stehen in Hermeskeil, 100 weitere Exemplare seiner privaten Sammlung sind im brandenburgischen Falkenberg/Elster, 90 Kilometer südlich von Berlin, deponiert. Auch diese Loks kann man in den Sommermonaten besichtigen. Die Faszination Dampflok ist ungebrochen.
Wie lange fuhren Dampfloks in der BRD?
Der Siegeszug der Dampflok. Was 1835 zwischen Nürnberg und Fürth mit dem „Adler“ seinen Anfang nahm, endete 142 Jahre später: Im Oktober 1977 wurden die letzten Dampflokomotiven aufs Abstellgleis geschoben. Das Zeitalter der „Schwarzen Giganten der Schiene“ ging bei der Deutschen Bundesbahn zu Ende.
Welcher ist der älteste Bahnhof in Deutschland?
Bahnhof Niederau. Der erste deutsche Bahntunnel entstand in Oberau. Der älteste Bahnhof Deutschlands ist in Niederau in Betrieb.
Wann war das deutsche Schienennetz am größten?
Im Jahr 1914, vor Beginn des Ersten Weltkrieges, waren die Bahnstrecken im Deutschen Kaiserreich über 64.000 Kilometer lang.