Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2026
Kompressionsstrümpfe können zum Beispiel ungeeignet sein bei: Durchblutungsstörungen der Beine ( periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK) Erkrankungen, die zu Nervenschäden oder Taubheitsgefühlen in den Beinen führen, wie zum Beispiel ein fortgeschrittener Diabetes oder ein diabetisches Fußsyndrom.
Wann sollte man Kompressionsstrümpfe nicht tragen?
Wenn ein Patient unter einer fortgeschrittenen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit leidet , dann ist das ein absolutes Ausschlusskriterium. Bei Diabetespatienten mit arteriellen Problemen im Anfangsstadium dagegen spreche ich mich mit dem Angiologen ab, bei dem diese Patienten ja auch in Behandlung sind.
Bei welchen Krankheiten keine Kompressionsstrümpfe?
- Fortgeschrittene periphere arterielle Verschlusskrankheit. ...
- Dekompensierte Herzinsuffizienz. ...
- Phlegmasia coerulea dolens. ...
- Septische Phlebitis. ...
- Ausgeprägte nässende Dermatosen. ...
- Unverträglichkeit auf Kompressionsmaterial. ...
- Fortgeschrittene periphere Neuropathie, z.B. bei Diabetikern. ...
- Schwere Sensibilitätsstörungen der Extremität.
Wann sind Kompressionsstrümpfe kontraproduktiv?
Falls bestimmte Erkrankungen vorliegen, sind Kompressionsstrümpfe unter Umständen kontraproduktiv. Dies kann beim Vorliegen von Durchblutungsstörungen, bei Nervenschäden, Polyneuropathie, Arthritis, Diabetes, Infektionen oder bei einer Herzschwäche der Fall sein.
Welche Auswirkungen hat es, wenn man keine Stützstrümpfe trägt?
Ein Tag ohne Kompressionsstrümpfe: Mögliche Auswirkungen
Sie könnten eine Zunahme der Beinschwellung und ein Gefühl der Schwere bemerken, vor allem nach langem Stehen oder Sitzen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Venen ohne die unterstützende Kompression mehr Mühe haben, das Blut zurück zum Herzen zu pumpen.
Thrombosestrümpfe leicht und kurz erklärt
Welche Nachteile haben Stützstrümpfe?
Kompressionsstrümpfe können wirklich eine Art Peelingeffekt haben: Die Haut trocknet aus, schuppt sich, juckt und ist gerötet. Besonders schlimm und für viele Patienten sehr unangenehm ist das bei heißem Wetter. Dazu kommt, dass Venenpatienten generell eine besonders empfindliche Haut haben.
Welche Symptome deuten darauf hin, dass Kompressionsstrümpfe zu eng sind?
Du merkst, dass Kompressionsstrümpfe zu eng sind, wenn du Einschnürungen auf der Haut siehst, Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen spürst oder Veränderungen der Hautfarbe bemerkst. Diese Symptome deuten darauf hin, dass die Strümpfe die Blutzirkulation beeinträchtigen und zu viel Druck ausüben.
Kann man mit Kompressionsstrümpfen etwas falsch machen?
Doch können Kompressionsstrümpfe auch schaden? Ja, durchaus, was dann freilich meist mit der Anwendung und dem Sitz zu tun hat. Denn falsch angelegte Strümpfe sind weitgehend nutzlos oder können schlimmstenfalls sogar schaden, indem sie den Blutfluss abschnüren.
Wie merkt man, ob Kompressionsstrümpfe zu eng sind?
- Starke Schmerzen beim Tragen.
- Anhaltendes sehr unangenehmes Druckgefühl.
- Einschnürungen an den Beinen.
- Hautverfärbungen.
- Gefühl von „totaler Einengung“, die Stress erzeugt.
Was ist besser, Stützstrümpfe oder Kompressionsstrümpfe?
Der größte Unterschied zu medizinischen Kompressionsstrümpfen besteht darin, dass Stützstrümpfe für Menschen mit gesunden Venen gedacht sind. Sie bewirken eine leichte Kompression der Beine. So kann schweren und müden Beinen bei längeren Phasen des Stehens oder Sitzens vorgebeugt werden.
Welche Alternativen gibt es zum Tragen von Kompressionsstrümpfen?
Glücklicherweise gibt es eine großartige Alternative zu Kompressionsstrümpfen – Kompressionsbandagen! Kompressionsbandagen werden um das Bein gewickelt und mit Klettbändern befestigt, während herkömmliche Kompressionsstrümpfe an- und hochgezogen werden müssen.
Soll man bei geschwollenen Beinen Stützstrümpfe tragen?
Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Viele Studien zeigen, dass ein venös-bedingtes Ödem sehr gut mit medizinischen Kompressionsstrümpfen behandelt werden kann. Mit ihnen wird die Schwellung deutlich reduziert.
Warum keine Kompressionsstrümpfe bei Herzproblemen?
Die Gegenanzeige für Kompressionstherapie bei dekompensierter Herzinsuffizienz ergibt sich aus der Überlegung, dass das Blutvolumen der Extremitäten herzwärts verlagert wird und eine Überlastung im kleinen Kreislauf mit Ausprägung eines Lungenödems bewirken kann.
Wie wirken Kompressionsstrümpfe auf den Blutdruck?
Der gleichmäßige Druck, den der Kompressionsstrumpf auf die Venen ausübt, führt zu einem erhöhten Blutdruck und verhindert durch das Verengen der Venen die Bildung von Krampfadern. Auf langen Flügen bzw. bei langem Sitzen oder Gehen sollten vorbeugend Kompressionsstrümpfe getragen werden.
Wann ist eine Kompression zu eng?
Du könntest bemerken, dass deine Stützstrümpfe zu eng sind, wenn sie deine Haut verfärben, ein Taubheitsgefühl verursachen oder Abdrücke hinterlassen. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass die Kompression möglicherweise zu stark für deinen Komfort ist.
Warum sollte man Kompressionsstrümpfe im Liegen nicht tragen?
Soll ich meine medizinischen Kompressionsstrümpfe auch nachts im Bett tragen? Zum Schlafen ziehen Sie Ihre medizinischen Kompressionsstrümpfe bitte aus. Im Liegen muss ihr Venen- und Ihr Lymphsystem nicht gegen die Schwerkraft arbeiten. Das erleichtert den Blut- und Lymphabfluss.
Welche Nebenwirkungen haben Kompressionsstrümpfe?
Kompressionsstrümpfe können unangenehm zu tragen sein und die Haut austrocknen. Bei wärmeren Temperaturen schwitzt man schnell darunter, und manchmal lösen sie Juckreiz aus. Juckreiz ist oft eine Folge trockener Haut und kann mit rückfettenden Pflegemitteln gelindert werden.
Woher weiß ich, ob ich Kompressionsstrümpfe brauche?
Kompressionsstrümpfe sind unbedingt bei Venenerkrankungen wie Krampfadern, Lymphödem oder Phlebitis zu empfehlen. Sie können aber auch vorbeugend helfen, zum Beispiel während der Schwangerschaft. Schwere und müde Beine entlasten Sie mit Venengymnastik, die den Stau in den Gefäßen mindert.
Was ist beim Tragen von Kompressionsstrümpfen zu beachten?
- Ziehen Sie Ihre Strümpfe gleich morgens an.
- Verwenden Sie Handschuhe, beispielsweise von medi.
- Rundgefeilte, glatte Fingernägel schonen das Strumpfmaterial.
- Legen Sie abstehende Fingerringe erst nach dem Anziehen an.
- Gepflegte, glatte Fersen und Zehennägel schonen das Strumpfmaterial.
Kann man bei Kompressionsstrümpfen etwas falsch machen?
Es kann vorkommen, dass medizinische Kompressionsstrümpfe am Oberschenkel zu eng sind, rutschen oder kneifen, Falten bilden oder in der Kniekehle beziehungsweise in der Armbeuge einschneiden. Möglicherweise liegt es an der falschen Größe oder Länge.
Warum darf man nach dem Duschen keine Kompressionsstrümpfe anziehen?
Achte darauf, dass deine Beine gut trocken sind. Es ist natürlich wunderbar, die Kompressionsstrümpfe nach einer warmen Dusche anzuziehen, aber aufgrund der feuchten Haut wird das Anziehen enorm erschwert.
Wie viele Stunden am Tag sollte man Kompressionsstrümpfe tragen?
Wie lange sollten die Kompressionsstrümpfe am Tag getragen werden? Die Kompressionsstrümpfe sollten für die verordnete Dauer tagsüber kontinuierlich (mindestens 8 Stunden/Tag) getragen werden. Nachts brauchen Sie die Strümpfe normalerweise nicht zu tragen.
Welche Alternativen gibt es zu Kompressionsstrümpfen?
- Kompressionskniestrümpfe oder -socken. ...
- Leichte Kompressionsstrümpfe mit Sommermaterialien. ...
- Kompressionsstrumpfhosen mit offenen Zehen. ...
- Kompressionsbandagen.
Können Kompressionsstrümpfe bei Schwindel helfen?
Durch Druck auf die Beine verkleinern Kompressionsstrümpfe den Venendurchmesser und erhöhen die Durchblutung in den Beinen. Kompressionsstrümpfe können Schwindel, Benommenheit und Ohnmachtsanfälle lindern . Knie- oder oberschenkelhohe Strümpfe sind nicht so wirksam und werden daher von unseren Ärzten nicht empfohlen.
Sind Stützstrümpfe wirklich nötig?
Wenn Krampfadern festgestellt wurden, sind laut Dr. Zollmann Kompressionsstrümpfe unbedingt empfehlenswert. „Das gilt vor allem bei Stauungsgefühlen oder wenn die Beine im Laufe des Tages dicker werden.