Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2026
Zur maximalen Arbeitszeit pro Monat wird vom Gesetzgeber keine gesetzliche Obergrenze vorgegeben. Stattdessen bezieht man sich auf die oben genannten Vorgaben für die Arbeitszeit pro Tag und pro Woche. Rechnet man diese auf einen Monat hoch, ergibt sich demnach eine monatliche Arbeitszeit von 192 Stunden pro Monat.
Kann man 200 Stunden im Monat arbeiten?
Wie viele Stunden dürfen Arbeitnehmer in der Woche arbeiten? Die maximale Arbeitszeit pro Woche laut Arbeitszeitgesetz beträgt 48 Arbeitsstunden, die maximale Arbeitszeit pro Monat beläuft sich auf 192 Stunden. Zur Einhaltung der wöchentlichen Arbeitszeit sind Arbeitgeber laut Arbeitsrecht verpflichtet.
Wie viele Arbeitsstunden pro Monat sind erlaubt?
Bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden ergeben sich 173,33 Arbeitsstunden im Monat. Bei 40-stündiger Wochenarbeitszeit ist der Mindestlohn bei einem Brutto-Monatslohn von mindestens € 12,82 x 173,33 = € 2.222,09 erreicht. Sonstige Zulagen, Zuschläge bzw.
Wie viele Stunden darf man maximal angestellt sein?
12 Stunden pro Tag, 60 Stunden pro Woche darf beschäftigt werden (§ 9 Abs 1 AZG Neu). Arbeitnehmer:innen können Überstunden über der Tagesarbeitszeit von 10 Stunden bzw. der Wochenarbeitszeit von 50 Stunden ohne Angabe von Gründen ablehnen und dürfen aus dem Grund nicht benachteiligt werden (§ 7 Abs 6 AZG Neu).
Kann man 300 Stunden im Monat arbeiten?
Doch wie viele Stunden darf man nun im Monat arbeiten? Einer maximalen Arbeitszeit von 260 Stunden pro Monat steht dem Gesetz nicht entgegen (52 Wochen im Jahr à 60 Stunden verteilt auf 12 Monate = 260 Stunden pro Monat).
Arbeitsrecht Irrtümer #15 - Eine 48-Stunden-Woche ist die maximale Arbeitszeit | Betriebsrat Video
Ist es erlaubt, 260 Stunden pro Monat zu arbeiten?
Bis zu 260 Arbeitsstunden pro Monat sind erlaubt. (bo/dapd). Ein Arbeitsvertrag, der einen festen Monatslohn für eine Arbeitszeit von „bis zu“ 260 Stunden vorsieht, verstößt nicht gegen das Arbeitszeitgesetz.
Ist es möglich, 120 Stunden zu arbeiten?
Kurz gesagt: Nein. Eine Woche hat insgesamt 168 Stunden. Wenn Sie in diesem Zeitraum 120 Stunden arbeiten, bleiben Ihnen nur 48 Stunden für Ihre Freizeit – und vor allem für den nächtlichen Schlaf, den Ihr Körper braucht.
Wie viele Stunden dürfen maximal gearbeitet werden?
Die in Satz 1 Nr. 1 und 2 genannten Zeiten sind keine Ruhepausen. (4) Die Arbeitszeit darf 48 Stunden wöchentlich nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 60 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von vier Kalendermonaten oder 16 Wochen im Durchschnitt 48 Stunden wöchentlich nicht überschritten werden.
Wann arbeitet man zu viel?
Grundsätzlich gilt: Die tägliche Arbeitszeit sollte in etwa bei maximal 8 Stunden liegen, denn danach nimmt die Konzentrationsfähigkeit stark ab. Wer mehr als 8 Stunden am Tag arbeitet, hat ein höheres Unfallrisiko und erlebt vermehrt Erschöpfungszustände.
Kann mein Arbeitgeber meine Arbeitszeiten einfach ändern?
Arbeitgeber dürfen laut dem Direktionsrecht nach billigem Ermessen Arbeitszeit, -ort und -bedingungen festlegen: Bei Änderungen gilt aber das, was zuvor vertraglich vereinbart wurde. Jede Änderung der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber muss in Einklang mit den geltenden Gesetzen geschehen.
Wie viele Stunden darf man mit zwei Jobs arbeiten?
Was bedeutet das Arbeitszeitgesetz für Deinen Nebenjob? Nach dem Arbeitszeitgesetz darfst Du in der Woche insgesamt nicht mehr als 48 Stunden arbeiten. Beispiel: Berta arbeitet in Teilzeit 30 Stunden bei ihrem ersten Arbeitgeber. Dann darf sie bis zu 18 Stunden in der Woche in einem Nebenjob arbeiten.
Was passiert bei Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz?
Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz können mit Bußgeldern und in schweren Fällen sogar mit Geld- und Freiheitsstrafen geahndet werden. Die verhängten Sanktionen richten sich dabei an den Arbeitgeber, da dieser verpflichtet ist, die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeiten zu gewährleisten.
Wie hoch ist die Höchstarbeitszeit bei Teilzeitarbeit?
Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren eine Höchstarbeitszeit von 37,5 Stunden. Dieser Inhalt ist unter anderem im Haufe TVöD Office Premium enthalten.
Wie viel sind 200 Arbeitsstunden?
Rechnung: 5 Wochen x 40 Std. oder 30 Tage x 6:40 Std. = 200 Urlaubsstunden.
Wie viele Stunden darf ich pro Monat maximal arbeiten?
Zur maximalen Arbeitszeit pro Monat wird vom Gesetzgeber keine gesetzliche Obergrenze vorgegeben. Stattdessen bezieht man sich auf die oben genannten Vorgaben für die Arbeitszeit pro Tag und pro Woche. Rechnet man diese auf einen Monat hoch, ergibt sich demnach eine monatliche Arbeitszeit von 192 Stunden pro Monat.
Welche Nachteile hat eine 6-Tage-Woche?
Einer der größten Nachteile der 6-Tage-Woche ist zudem die erhöhte Belastung für Arbeitnehmer. Mehr Arbeitstage bedeuten weniger Erholungszeit “am Stück”. Das Risiko von Burnout, chronischem Stress und gesundheitlichen Problemen steigt.
Ist 120 Stunden Vollzeit oder Teilzeit?
Vollzeit: Je nach Branche/Vertrag meist 35–40 Stunden pro Woche, was etwa 140–173 Stunden im Monat entspricht. Teilzeit 75%: Vollzeitnahes Modell mit maximal 30 Teilzeitstunden pro Woche (ca. 120–130 Stunden pro Monat) – oft gewählt z.B. nach der Elternzeit.
Kann man 30 Stunden arbeiten?
Laut Gesetz sind Arbeitnehmer:innen in Teilzeit beschäftigt, wenn ihre regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist, als die von Vollzeitarbeitnehmer:innen im selben Unternehmen. Rein theoretisch kann eine 30-Stunden-Woche also auch Vollzeit sein – vorausgesetzt alle im Unternehmen arbeiten nicht mehr als das.
Ist es erlaubt, 250 Stunden pro Monat zu arbeiten?
„Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. “ Da auch der Samstag als Werktag zählt, ergibt sich eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden (6 Werktage x 8 Stunden) und eine Höchstarbeitszeit von 192 Stunden pro Monat.
Sind 40 Stunden im Monat Teilzeit?
Laut Gesetz liegt Teilzeit vor, wenn die Arbeitsstunden pro Woche weniger sind als bei einer Vollzeitstelle. Diese volle Stelle zum Vergleich muss im selben Unternehmen und von der Arbeit her vergleichbar sein. Arbeiten alle Angestellten normalerweise 40 Stunden, sind 39 Stunden theoretisch bereits eine Teilzeitstelle.
Wie viel verdient man bei 40 Stunden Mindestlohn netto?
Bei einer regelmäßigen Arbeitszeit von 40 Stunden wöchentlich ergibt sich laut Rechner ein verstetigtes monatliches Mindestgehalt von 2.222,13 Euro. Das sind 12,82 € × 173,33 Stunden pro Monat. So laufen Sie nicht Gefahr, den Mindestlohn in manchen Monaten zu unterschreiten.
Wie viele Stunden darf man maximal in Teilzeit arbeiten?
Es gibt keine gesetzliche Mindest- oder Höchstanzahl an Stunden für Teilzeitarbeit. Die Definition von Teilzeit hängt vom Unternehmen und deren üblichen Stunden der Vollzeit ab. Liegt die Vollzeit-Woche beispielsweise bei 35 Stunden, können Sie schon mit 30 Stunden als Teilzeitkraft gelten.
Wie viele Stunden darf man mit 2 Jobs arbeiten?
Ein Arbeitnehmer darf auch gleichzeitig über mehrere Arbeitsverhältnisse bei unterschiedlichen Arbeitgebern verfügen. Wichtig ist aber, dass Arbeitnehmer maximal 48 Stunden pro Woche nach dem Arbeitszeitgesetz insgesamt arbeiten dürfen.
Welche Nachteile hat eine 30-Stunden-Woche?
Es gibt aber auch einige Contra-Argumente: Zunächst bekommen Mitarbeiter mit nur 30 Stunden leider meist weniger Gehalt und damit auch weniger Rente. Außerdem führt weniger Arbeitszeit bei gleichem Arbeitspensum schnell zu mehr Stress und man hat mitunter auch weniger Zeit für die Kollegen.