Kann man nach 5 Jahren Aufenthalt in Deutschland die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen?

Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2026

Sie haben einen Anspruch auf Einbürgerung, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: seit fünf Jahren gewöhnlicher und regelmäßiger Aufenthalt in Deutschland.

Ist es möglich, nach 5 Jahren Aufenthalt in Deutschland eingebürgert zu werden?

Generell haben Ausländerinnen und Ausländer unter bestimmten weiteren Voraussetzungen bereits nach fünf Jahren rechtmäßigen Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland einen Einbürgerungsanspruch. Die Mindestaufenthaltsdauer ist für Ehegatten Deutscher in der Regel kürzer.

Bei welchen Aufenthaltstiteln ist eine Einbürgerung möglich?

Das Wichtigste in Kürze. Eine Einbürgerung ohne Niederlassungserlaubnis ist möglich, wenn Sie einen Aufenthaltstitel zum Familiennachzug bzw. zur Beschäftigung/Erwerbstätigkeit besitzen.

Wie lange muss man in Deutschland leben, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen?

Wie lange muss ich bereits in Deutschland leben, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten? Ihr Lebensmittelpunkt muss seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland liegen. Das heißt, Sie haben diese Zeit ohne Unterbrechung hier gelebt und leben noch immer hier.

Was braucht man, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen?

Nachweise zusammenstellen
  1. Ihre Identität. ...
  2. Ihren Personenstand. ...
  3. Ihr unbefristetes Aufenthaltsrecht. ...
  4. Ihre aktuelle Wohnsituation. ...
  5. Ihren Aufenthalt in Deutschland seit mindestens fünf Jahren. ...
  6. Ihren Lebensunterhalt. ...
  7. Ihre Deutschkenntnisse (Niveau B1) ...
  8. Kenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung.

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Wie viel kostet die Einbürgerung in Deutschland?

Was kostet die Einbürgerung? Die Gebühren für eine Einbürgerung betragen 255 € für Erwachsene und 51 € für jedes minderjährige Kind, wenn dieses zusammen mit Ihnen eingebürgert wird, ansonsten ebenfalls 255 €.

Ist B1 Pflicht für Einbürgerung?

Kann man auch ohne B1 eingebürgert werden? Eine Einbürgerung ohne B1 ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn Sie wegen einer Krankheit, einer Behinderung oder aufgrund Ihres Alters (in der Regel ab 65 Jahren) keine deutschen Sprachkenntnisse mehr erwerben können.

Wie kann ich die deutsche Staatsbürgerschaft schneller bekommen?

Sie können die deutsche Staatsangehörigkeit in Ausnahmefällen auch früher beantragen. Wenn Sie sich zum Beispiel besonders in die Gesellschaft einbringen und sich um eine zügige Integration bemühen, können Sie sich auch schon nach drei Jahren Aufenthalt in Deutschland einbürgern lassen.

Wann ist die Einbürgerung möglich?

seit fünf Jahren gewöhnlicher und regelmäßiger Aufenthalt in Deutschland. Bei Vorliegen besonderer Integrationsleistungen – z.B. besonders guten schulischen oder berufliche Leistungen und sehr guten Deutschkenntnissen – ist eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren Aufenthalt in Deutschland möglich.

Wie hoch muss das Einkommen für die Einbürgerung sein?

Wie viel muss ich verdienen, um eingebürgert zu werden? Grundsätzlich müssen Sie als Alleinstehender ca. 1.500 Euro Gehalt für eine erfolgreiche Einbürgerung nachweisen.

Welcher Aufenthaltstitel ist der beste?

Die Niederlassungserlaubnis ist das beste Aufenthaltsrecht in Deutschland, da Sie fast einem Deutschen gleichgestellt sind.

Welche Staatsangehörigkeit erhält man mit einem Aufenthaltstitel?

Menschen mit unbefristetem Aufenthaltstitel haben fast die gleichen Rechte wie deutsche Staatsangehörige. Wenn ein Elternteil mit unbefristetem Aufenthaltsrecht seit acht Jahren hier wohnt, erhält jedes in Deutschland geborene Kind zudem zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit.

Welche Aufenthaltszeiten werden bei der Einbürgerung angerechnet?

Nach deutschem Einbürgerungsrecht ist es möglich, dass die Zeit des Voraufenthaltes in Deutschland (im Beispiel 3 Jahre) und die Zeit des aktuellen Aufenthaltes (im Beispiel 2 Jahre) zusammengerechnet werden, im Beispiel also: 3 + 2 Jahre = 5 Jahre.

Welche Aufenthaltstitel brauche ich für die Einbürgerung?

Es gibt unterschiedliche Formen einer solchen Berechtigung. Der Überbegriff heißt ‚unbefristete Aufenthaltstitel'. Für Menschen mit humanitärem Schutzstatus ist das meistens eine Niederlassungserlaubnis. Andere unbefristete Aufenthaltstitel sind die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU und die Einbürgerung.

Wird die Einbürgerung nach drei Jahren abgeschafft?

Die Einbürgerung nach nur drei Jahren soll abgeschafft werden. Am 23. Juni 2025 brachte die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag ein. Die endgültige Entscheidung wird nach der Sommerpause im September erwartet.

Welche Staatsbürgerschaft kann man leicht bekommen?

Die fünf Länder mit den einfachsten Einbürgerungsverfahren sind die USA, Kanada, Brasilien, Argentinien und Neuseeland. Deutschland liegt im Mittelfeld, aber mit dem neuen Einbürgerungsgesetz, das am 26. Juni 2024 in Kraft tritt, wird der Prozess voraussichtlich schneller und teilweise einfacher werden.

Kann man nach 5 Jahren Aufenthalt in Deutschland eine Einbürgerung beantragen?

Es ist eines der wichtigsten Vorhaben der Regierungskoalition im Bereich Migration und Integration. Das Gesetz sieht vor, dass eine Regel-Einbürgerung künftig bereits nach fünf statt nach acht Jahren Aufenthalt in Deutschland möglich ist, wenn alle weiteren Voraussetzungen erfüllt werden.

Was braucht man, um deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen?

Einbürgerungsvoraussetzungen. Wer seit fünf Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung: unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung. geklärte Identität und Staatsangehörigkeit.

Was sind die neuen Regeln für die Einbürgerung?

Für die Einbürgerung gelten künftig klare und nachvollziehbare Regeln: Nachgewiesen werden müssen unter anderem eine gelungene Integration, gute Deutschkenntnisse sowie die eigenständige Sicherung des Lebensunterhaltes. Eine Einbürgerung ist künftig in der Regel nach fünf statt wie bisher nach acht Jahren möglich.

Kann ein Anwalt eine Einbürgerung schneller machen?

Ein Rechtsanwalt kann für Ihre Einbürgerung seine Erfahrung und Expertise nutzen und so Fehler vermeiden. Das macht das Verfahren nicht nur schneller, sondern auch unkomplizierter. Sie haben einen direkten Ansprechpartner, der Sie beraten kann und mit möglichen Schwierigkeiten vertraut ist.

Was kostet ein Anwalt für Einbürgerung?

Für die Einbürgerung fallen Kosten in Höhe von 255 € pro Person, bzw. 51 € für minderjährige Kinder, die zusammen mit ihren Eltern eingebürgert werden. Die Kosten für die Beauftragung einer Rechtsanwaltskanzlei in einem Einbürgerungsverfahren belaufen sich nach dem RVG auf 973,66 € (brutto).

Wie hoch sind die Kosten für die Einbürgerung bei Migrando?

Die Einbürgerungskosten betragen 255 € für Erwachsene und 51 € für minderjährige Kinder, die mit ihren Eltern eingebürgert werden. Bei Kindern, die alleine eingebürgert werden, liegen die Kosten ebenfalls bei 255 €. Zusätzliche Kosten für Dokumente, Übersetzungen und den Einbürgerungstest können anfallen.

Kann man ohne Einbürgerungstest eingebürgert werden?

Eine Einbürgerung ohne Einbürgerungstest kann unter anderem aufgrund des Lebensalters und/oder Gesundheitszustands des Antragstellers erlaubt sein. Auch eine Behinderung oder ein Abschluss in Deutschland können dazu führen, dass der Test nicht abgelegt werden muss.

Ist eine Einbürgerung trotz Arbeitslosengeld 1 möglich?

Es ist weiterhin möglich, sich mit Bezug von Arbeitslosengeld I einbürgern zu lassen. Dies zeigt ja auch, dass Sie eine längere Erwerbsbiografie haben. Ein Bildungsgutschein fällt in den Rahmen des SGB III und ist kein Hindernis für eine Einbürgerung.

Wie viel kostet der Einbürgerungstest?

25,- € pro Test. Wer den Test nicht beim ersten Mal besteht, kann ihn beliebig oft wiederholen. Jeder Versuch kostet 25,- €.