Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2026
Auch wenn der Arbeitgeber einen Fahrtkostenzuschuss leistet, können Arbeitnehmende die Pendlerpauschale in der Steuererklärung geltend machen. Zu beachten ist, dass sie sich den gezahlten Fahrtkostenzuschuss vom Finanzamt anrechnen lassen müssen. Die Differenz führt weiterhin zu einer Minderung der Steuerbelastung.
Kann ich Fahrtkosten von der Steuer absetzen, wenn mein Arbeitgeber die Kosten übernimmt?
Die Kosten für Dienstfahrten (Kundenbesuche, Dienstreisen etc.) übernimmt in der Regel der Arbeitgeber. Das bedeutet, dass diese Kosten auf Arbeitnehmerseite auch nicht steuerlich abgesetzt werden können, da die Fahrtkosten für den Arbeitnehmer keine Belastung bedeuten.
Kann ich die Pendlerpauschale trotz Fahrtkostenzuschuss geltend machen?
Ja, denn auch wenn der Arbeitgeber einen Fahrtkostenzuschuss leistet, können Arbeitnehmende die Pendlerpauschale in ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen.
Welche Nachteile hat der Fahrtkostenzuschuss für Arbeitgeber?
Fahrtkostenzuschuss Minijob
Der Nachteil dieser Beschäftigungsart: Ein Minijobber darf seit Oktober 2022 nicht mehr als 520 Euro monatlich verdienen. Wird diese Grenze überschritten, dann müssen Steuern gezahlt werden.
Wann kann man Fahrtkosten nicht absetzen?
Die Pauschale beträgt 30 Cent pro Kilometer, unabhängig von der Streckenlänge. Berufstätige dürfen die Fahrtkosten für Dienstreisen nur in der Steuererklärung angeben, wenn sie die Kosten selbst tragen; jedoch nicht, wenn sie mit dem Dienstwagen reisen oder der Arbeitgeber die Spesen zahlt.
Fahrtkostenzuschüsse des Arbeitgebers an seine Mitarbeiter
Wie überprüft das Finanzamt Fahrtkosten?
Das Finanzamt erkennt für die Fahrt zur Arbeit pro Tag jeden Kilometer der einfachen Wegstrecke als Fahrtkosten an - pauschal mit 30 Cent. Ab dem 21. Kilometer sogar 38 Cent. Die neue Regierung plant, dass die Pendlerpauschale ab 2026 generell 38 Cent beträgt.
Kann man trotz Jobticket Fahrtkosten absetzen?
Wenn Sie mit einem Jobticket zur Arbeit fahren, können Sie entweder die Entfernungspauschale oder (wie eben schon beschrieben) die tatsächlichen Kosten für das Jobticket ansetzen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Jobticket selbst bezahlt ist und nicht vom Arbeitgeber erstattet wird.
Ist ein Fahrtkostenzuschuss besser für Arbeitgeber als eine Gehaltserhöhung?
Ein Fahrtkostenzuschuss ist für Arbeitgeber besser als eine Gehaltserhöhung, denn sie sparen dadurch Sozialabgaben. Das kann dazu führen, dass Arbeitgeber eher bereit sind einen Zuschuss zu gewähren als eine höhere Lohnerhöhung, die für Arbeitnehmer mehr Vorteile hätte.
Wie viele Fahrtkosten darf der Arbeitgeber erstatten?
Für die Berechnung des Zuschusses können Arbeitgeber maximal 30 Cent pro Kilometer (einfacher Arbeitsweg) und Arbeitstag erstatten, basierend auf der kürzesten Strecke. Der Arbeitgeber zahlt auf diesen Betrag pauschal 15% Lohnsteuer.
Was ist besser, der Fahrtkostenzuschuss oder die Pendlerpauschale?
Die Pendlerpauschale kann im Gegensatz zum Fahrtkostenzuschuss erst mit der alljährlichen Steuererklärung geltend gemacht werden. Sie entlastet Besserverdienende deutlich stärker. Wer nur ein geringes Gehalt verdient und unterhalb der Freibetragsgrenzen bleibt, erzielt durch die Pendlerpauschale keinen Effekt.
Wann lohnt sich ein Fahrtkostenzuschuss?
Der Fahrtkostenzuschuss lohnt sich besonders für Arbeitnehmer:innen, die in ländlichen Regionen wohnen und längere Strecken zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Auch Geringverdienende und Auszubildende können sich durch den freiwillig gezahlten Zuschuss vom Arbeitgeber ihr Gehalt indirekt aufbessern.
Wann steht kein Pendlerpauschale zu?
Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern, die ein arbeitgebereigenes Kfz auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen können, steht kein Pendlerpauschale zu.
Wie berechnet ein Arbeitgeber die Fahrtkostenerstattung?
Zur Ermittlung der Fahrtkosten berechnet ein Arbeitgeber im Regelfall die anwendbare Pendlerpauschale (Formel: km x 0,30 Euro/km x Anzahl der Arbeitstage). In den Steuerjahren 2022 bis einschließlich 2026 werden ab dem 21. Kilometer zusätzlich acht Cent pro vollem Kilometer hinzuaddiert.
Kann ich die Pendlerpauschale und den Fahrtkostenzuschuss gleichzeitig nutzen?
Kann man Sachbezug, Fahrtkostenzuschuss und Pendlerpauschale gleichzeitig nutzen? Ja, Sie können alle drei Optionen kombinieren, um Ihre Steuerlast zu senken. Allerdings gilt: Steuerfreie Sachbezüge und Zuschüsse werden auf die Pendlerpauschale angerechnet.
Ist der Fahrtkostenzuschuss von 44 € steuerfrei?
Das heißt in anderen Worten, dass monatlich bis zu 44€ Fahrtkostenzuschüsse steuerfrei gezahlt werden konnten. Neue Grenze ab 2024: Ab 2024 hat sich diese Freigrenze allerdings auf 50 € monatlich erhöht. Unter der Voraussetzung, dass der Zuschuss nur für die tatsächlichen Fahrtkosten genutzt werden darf.
Wie hoch ist die Entfernungspauschale für den Fahrtkostenzuschuss?
Der Fahrtkostenzuschuss basiert auf der Entfernungspauschale, die für die einfache Strecke zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gilt. Die Pauschale liegt derzeit befristet bis 31.12.2026 bei 30 Cent pro Kilometer für die ersten 20 Kilometer und bei 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Kilometer.
Kann ich Fahrtkosten absetzen, wenn mein Arbeitgeber einen Fahrtkostenzuschuss zahlt?
Wer von seinem Arbeitgeber einen Fahrtkostenzuschuss erhält, kann bei der Steuererklärung am Ende des Jahres dennoch die Pendlerpauschale geltend machen. Im entsprechenden Formular der Steuererklärung muss der Arbeitnehmer allerdings die Höhe des Fahrtkostenzuschusses angeben.
Kann ich Fahrtkosten für Hin- und Rückfahrt von der Steuer absetzen?
Wer mit dem Auto fährt, kann die Kilometerpauschale nutzen. Sie gilt für Hin- und Rückfahrt und beträgt 30 Cent pro Kilometer. Bei mehreren Arbeitsverhältnissen kannst Du die Entfernungspauschale für jeden Weg zur jeweils ersten Tätigkeitsstätte ansetzen, wenn Du am selben Tag zwischendurch nach Hause fährst.
Wie hoch ist die Kilometerpauschale in der Fahrtkostenabrechnung?
Wie hoch ist die Kilometerpauschale bei Fahrten mit dem Pkw? Die Kilometerpauschale gemäß Bundesreisekostengesetz beträgt für Fahrten mit dem eigenen Auto 30 Cent pro gefahrenen Kilometer, während für Strecken mit allen anderen mortorbetriebenen Fahrzeugen eine Pauschale von 20 Cent pro Kilometer gilt.
Ist eine Gehaltserhöhung nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit zu erwarten?
Bereits nach ein bis zwei Jahren wächst dein Gehalt um ca. 7 %, der nächste Gehaltssprung – von ein bis zwei auf drei bis fünf Jahre Berufserfahrung – fällt mit 15 % schon deutlich höher aus und wenn du sechs bis zehn Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst, wächst dein Gehalt um weitere 18 Prozent.
Was kann man außer Gehalt noch verhandeln?
Was kann man neben dem Gehalt verhandeln? Zum Beispiel mehr Urlaub, ein Jobticket, Weiterbildung, Kinderbetreuung, Gesundheitsangebote oder Gutscheine. Viele davon sind steuerfrei und damit besonders vorteilhaft.
Welche Nachteile hat der Fahrtkostenzuschuss für Arbeitnehmer?
Fahrtkostenzuschuss Nachteile Arbeitnehmer
Bei Zahlung eines Zuschusses durch den Arbeitgeber mindert sich der Werbungskostenabzug des Arbeitnehmers um genau diesen Betrag. Sollte der Zuschuss nicht sämtliche Ausgaben abdecken, können Sie jedoch den restlichen Betrag in Ihrer Steuererklärung angeben.
Welche Fahrtkosten akzeptiert das Finanzamt?
Reisekosten: Bei beruflich veranlassten Reisen sind entweder die tatsächlichen Kfz-Kosten oder 0,30 € pro gefahrenem Kilometer absetzbar. Zusätzlich zählen Parkgebühren und Unfallkosten.
Was ist der Unterschied zwischen einem Jobticket und einem Fahrtkostenzuschuss?
Wird der Fahrtkostenzuschuss für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel verwendet, spricht man in der Regel auch von einem Jobticket. Wird der Fahrtkostenzuschuss hingegen für andere Verkehrsmittel genutzt, wie z.B. das eigene Fahrzeug, bleibt es beim Fahrtkostenzuschuss.