Kann Borreliose durch Zecken in Griechenland übertragen werden?

Zuletzt aktualisiert am 3. März 2026

Übertragung: Die Erkrankung wird durch Bakterien (Borrelien) verursacht, die bei einem Zeckenstich übertragen werden können. Risiko: Das Borreliose-Risiko ist zwar in Mitteleuropa am höchsten, vereinzelt kann es aber auch in Griechenland zu einer Übertragung durch Zecken kommen.

Sind Zecken in Griechenland gefährlich?

In Nordgriechenland besteht ein geringes Risiko an einer durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken. Eine FSME-Impfung ist bei besonderer Exposition in diesem Gebiet sinnvoll. Schützen Sie sich zur Vermeidung einer FSME im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen.

Wo leben Zecken, die Borreliose übertragen?

Zecken leben insbesondere dort, wo es grün ist: im Wald, in Gebüschen, im hohen Gras sowie im Unterholz. Was viele nicht wissen: Die Parasiten können auch im Stadtpark, im Schrebergarten und sogar auf dem Fußballplatz vorkommen.

Kann Borreliose nur durch Zecken übertragen werden?

Die Erreger der Borreliose, auch Borrelien genannt, können durch einen Zeckenstich auf den Menschen übertragen werden. In Deutschland ist je nach Region bis zu ein Drittel der Zecken mit Borrelien befallen. Nicht jeder Stich einer befallenen Zecke führt jedoch zur Ansteckung.

Sind Mückenstiche in Griechenland gefährlich?

Das griechische Gesundheitsministerium warnt Urlauber vor Mücken, die das West-Nil-Virus übertragen können. Das Virus kann schwer krank machen und in einigen Fällen sogar zum Tod führen. Im vergangenen Jahr wurden in Griechenland 316 Menschen infiziert, 50 Menschen starben daran.

Borreliose: Wie gefährlich ist die Lyme Borreliose durch Zecken wirklich? Risiko, Symptome, Therapie

Welche Impfungen werden für Griechenland empfohlen?

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Die aktuellen Sicherheitshinweise sowie die allgemeinen Ein- und Ausreisevorschriften (z.B. bzgl. Covid-19, Polio etc.) auf den Seiten des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) und der jeweiligen Botschaft sind zu beachten!

Was sticht in Griechenland?

Giftige Petermännchen sorgen für Unruhe in Griechenland. Eine medizinische Einrichtung meldet über 20 Stichverletzungen seit Ende Mai. Experten raten zu Vorsicht beim Baden in flachem Wasser und empfehlen das Tragen von Badeschuhen. Das Petermännchen versteckt sich oft im Sand.

Wo sind Borreliose-Risikogebiete?

Eine Studie des Zentralinstituts der kassenärztlichen Vereinigung von 2019 ergab aufgrund der kassenärztlichen Abrechnungen, dass Regionen in Brandenburg, Thüringen, Sachsen, der Norden und Westen Bayerns sowie ganz Sachsen-Anhalt die meisten Infektionen mit Borreliose aufwiesen.

Wie wahrscheinlich ist es, Borreliose zu bekommen?

Bisher gibt es keine Schutzimpfung. Wie hoch ist das Risiko, nach einem Zeckenstich an Lyme-Borreliose zu erkranken? Das Vorkommen von Borrelien in Zecken schwankt kleinräumig sehr stark und kann bis zu 30% betragen.

Wie lange muss eine Zecke sitzen, um Borreliose zu übertragen?

Zecke entdeckt – was tun? Zecken müssen bald entfernt werden, denn das Infektionsrisiko steigt mit der Saugdauer. FSME-Viren werden sofort nach dem Stich, Borrelien mit rund 12 bis 24 Stunden Verzögerung übertragen.

Welche Blutgruppe mögen Zecken nicht?

Zecken bevorzugen keine bestimmte Blutgruppe. Sie sind opportunistische Blutsauger und wählen ihre Wirte nach Verfügbarkeit und Nähe aus.

Wie erkenne ich, ob ich Borreliose habe?

Erstes Symptom der Infizierung kann eine lokale Rötung an der Einstichstelle sein, die sich ausdehnt und ringförmig vergrössert. Diese verschwindet innerhalb von Tagen bis Wochen wieder. Bei mehr als der Hälfte der Infektionsfälle kommt es innert weniger Tage bis Wochen zu dieser Borreliose-Wanderröte.

Wie viel Prozent aller Zecken übertragen Borreliose?

Der Zeckenstich ist der Hauptübertragungsweg für den Erreger der Lyme-Borreliose. Die Wahrscheinlichkeit der Übertragung steigt mit der Dauer des Saugaktes an, weshalb Zecken grundsätzlich möglichst rasch entfernt werden sollten. Etwa 10–20 % der Zecken tragen das Lyme-Borreliose-Bakterium in sich.

Welche Länder in Europa sind Zeckenrisikogebiete?

FSME in Europa

Zu den betroffenen Ländern zählen unter anderem die Schweiz, Österreich, Schweden, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik, die Ukraine und Ungarn.

Ist Griechenland zur Zeit gefährlich?

Reisen nach Griechenland gelten grundsätzlich als sicher. Wegen sozialen Spannungen können Demonstrationen und Streiks auftreten. Demonstrationen werden vor allem in den grossen Städten auf dem Festland durchgeführt.

Ist Griechenland tollwutfrei?

„Theoretisch denkbar wäre eine Infektion mit Tollwut. Doch wie Deutschland ist Griechenland seit Jahren tollwutfrei.

Wie macht sich Borreliose nach Jahren bemerkbar?

Bekannte Spätfolgen einer Borrelieninfektion sind anhaltende Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans), schubförmige oder chronische Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis) oder neurologische Beschwerden (chronische oder späte Neuroborreliose).

Kann man Borreliose bekommen, ohne einen Zeckenbiss zu haben?

Nur Zecken welche länger als 12 Stunden am Körper bleiben, übertragen die Krankheit; am größten ist das Risiko erst nach 48 bis 72 Stunden Kontakt mit der Zecke. Allerdings bleiben Zecken oft lange Zeit unbemerkt und viele Menschen werden infiziert, ohne je einen Zeckenbiss bemerkt zu haben.

Kann der Körper Borreliose selbst bekämpfen?

Borreliose-Beschwerden können auch ohne Antibiotika von allein abklingen. Dann ist aber das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher. Breitet sich der Erreger im Körper aus, treten zunächst brennende Schmerzen an der Einstichstelle auf. Bei etwa 3 von 100 Menschen kommt es zu einer sogenannten Neuroborreliose.

In welchen Ländern gibt es Borreliose?

Vorkommen. Die Lyme-Borreliose ist praktisch weltweit verbreitet. Es gibt inzwischen Berichte aus fast allen Teilen der Erde inklusive Europa, USA, Australien, Südafrika und der Volksrepublik China. Klimatische oder Temperaturgrenzen für den Erreger scheinen nicht zu existieren.

Welche Zeckengebiete werden im Jahr 2025 für FSME definiert?

Aufgrund der aufgetretenen Fälle hat das Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2025 drei weitere FSME-Risikogebiete definiert:
  • FSME-Risikogebiet in Bayern: SK Augsburg.
  • FSME-Risikogebiet in Brandenburg: LK Elbe-Elster.
  • FSME-Risikogebiet in Niedersachsen: LK Celle.

Welche Düfte mögen Zecken nicht?

Lavendelöl, Eukalyptus und Co.: Wirken ätherische Öle gegen Zecken? Den Geruch ätherischer Öle wie von Lavendel, Eukalyptus oder Thymian empfinden wir Menschen meist als sehr angenehm, bei Zecken sind sie eher unbeliebt. Daher soll ein Einreiben mit diesen Mitteln helfen, Zecken abzuwehren.

Was sind die giftigsten Tiere in Griechenland?

Hornotter: Diese Schlange ist die wohl giftigste und gefährlichste Schlangenart in Griechenland und möglicherweise in ganz Europa. Das Vorkommen der Hornotter erstreckt sich in Griechenland vor allem auf dem Festland (in vielen Regionen auch in Athen anderen Städten wie Thessaloniki).

Sind Mücken in Griechenland gefährlich?

Besonders aktiv sind die Malaria-Mücken in der Dämmerung, nachts und in den frühen Morgenstunden. Risiko: In Griechenland besteht kein beziehungsweise ein geringes Malariarisiko.

Welche Zikadenarten gibt es in Griechenland?

In Griechenland sind vorwiegend Zikadenarten beheimatet, die sich etwa alle 4 Jahre fortpflanzen. Allerdings existieren auch Gattungen, wie die der in der USA beheimateten Magicicada, die sich alle 13 oder 17 Jahre paaren. Generell sind Zikaden zweigeschlechtlich, was bedeutet, dass ein Ei befruchtet werden muss.