Zuletzt aktualisiert am 12. April 2026
Fliegen mit Nasennebenhöhlenentzündung ist möglich, aber nicht empfohlen. Der Druckunterschied kann starke Schmerzen verursachen und die Symptome verschlimmern.
Ist es möglich, trotz Nasennebenhöhlenentzündung zu Fliegen?
Sind beispielsweise die Nasennebenhöhlen, Ohren oder Nase entzündet, kann das Fliegen gefährlich werden, da hierbei die Schleimhäute anschwellen und so die Ohrtrompete (auch Eustachi-Röhre) verengen können. Dies kann beim Abheben und Landen für unangenehme Symptome sorgen.
Ist ein Druckausgleich bei einer Nasennebenhöhlenentzündung möglich?
Druckausgleich zu den Nasennebenhöhlen
Ein aktiver Druckausgleich, wie beim Mittelohr, ist hier nicht möglich. Sind die Gänge zu den Nebenhöhlen mechanisch blockiert, funktioniert der Druckausgleich nicht. Nur der HNO-Facharzt kann hier sinnvoll weiterhelfen (Abb.
Bei welchen Symptomen sollte man nicht Fliegen?
Extreme Krankheitssymptome weisen darauf hin, dass Sie das Fliegen besser vermeiden sollten. Dazu gehören starkes Fieber und Atemwegsbeschwerden, starke Kopfschmerzen und anhaltende Übelkeit, sowie allgemeines Unwohlsein. Dies sind nur einige der Symptome, bei denen Sie ins Bett und nicht ins Flugzeug gehören.
Was muss man bei Fliegen mit verstopfter Nase beachten?
Minzbonbons und Menthol-Kaugummi können auch helfen, Ihre verstopfte Nase zu entlasten. Verwenden Sie ein Nasenspray, das eine halbe Stunde vor dem Flug ein abschwellendes Mittel enthält. Bei Kurzstreckenfahrten von 2-3 Stunden kann es sein, dass Sie während des Fluges eine zusätzliche Dosis einnehmen müssen.
SCHNUPFEN, KOPFSCHMERZEN & Co. - NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG loswerden - Tipps & Hausmittel
Was kann passieren, wenn man erkältet fliegt?
Allerdings sollte bedacht werden, dass Fliegen mit einer Erkältung auch gefährlich werden kann, da die Veränderungen des Luftdrucks im Flugzeug den Druck im Mittelohr und den Nasennebenhöhlen während des Fluges erhöhen können. Der Druckausgleich bei Start und Landung ist nämlich nicht mehr so leicht möglich.
Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Wann Sie außerdem lieber zum Arzt gehen sollten, erfahren Sie hier: Wann zum Arzt? Wie lange dauert eine Sinusitis? Die Dauer der Erkrankung kann sehr unterschiedlich sein. Bei unkomplizierten Verläufen bei ansonsten gesunden Menschen klingen die Symptome in der Regel innerhalb von 10 bis 14 Tagen ab.
Bei welcher Erkrankung sollten Sie nicht Fliegen?
Bei akuter Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung solltest du eine Flugreise grundsätzlich verschieben. Das Gleiche gilt bei schweren Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Lungenentzündung – ausgenommen ein medizinisches Attest bestätigt das Gegenteil. Vorsicht bei Hautausschlag!
Kann man Nasenspray mit ins Flugzeug nehmen?
Du kannst dein Nasenspray bei Flugreisen sowohl im Handgepäck als auch im aufgegebenen Gepäck mitnehmen. Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Originalverpackung des Medikaments mitzuführen.
Was passiert, wenn man vor einem Flug krank wird?
Grundsätzlich gilt: Für die Dauer eines Linienflugs übernehmen der Pilot und seine Besatzung die Verantwortung für das Wohlergehen aller Fluggäste. Das schließt auch den Schutz vor schweren ansteckenden Krankheiten bzw. den Schutz eines Erkrankten vor den negativen Folgen eines Linienflugs ein.
Was verschlimmert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Aber auch andere Einflüsse können eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung begünstigen – darunter allergischer Schnupfen, Asthma, ein geschwächtes Immunsystem oder Veränderungen der Nase wie Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand.
Was kann ich tun, wenn der Druckausgleich im Flugzeug nicht funktioniert?
So klappt der Druckausgleich
Neben Kauen - am besten Kaugummi -, herzhaftem Gähnen oder auch Schlucken hilft das sogenannte "Valsalva-Manöver": Nase zuhalten und bei geschlossenem Mund versuchen, Luft auszuatmen. Dadurch wird die Verbindung zwischen Rachenraum und Mittelohr wieder frei.
Wie bekomme ich Druck aus den Nebenhöhlen?
Fazit: Nebenhöhlenentzündung loswerden
Das Einatmen feuchter Luft, Nasenspülungen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr führen zu einem Abschwellen der Nasenschleimhäute und mindert die Symptome. Unterstützend können Nasensprays, Nasentropfen und Tabletten eingenommen werden.
Was tun bei Nasennebenhöhlenentzündung im Urlaub?
Verwenden Sie vor dem Flug Nasentropfen: Nasentropfen können helfen, die Nasennebenhöhlen zu befeuchten und den Druckausgleich zu erleichtern. Kauen Sie Kaugummi: Besonders während des Startens und Landens des Flugzeugs kann Kaugummi kauen helfen, den erhöhten Druck auszugleichen.
Warum sollte man Nasenspray im Flugzeug verwenden?
Abschwellendes Nasenspray kann helfen
Bei geschwollenen Atemwegen ist ein Nasenspray im Flugzeug für den Druckausgleich hilfreich – am besten etwa eine halbe Stunde vor dem Start und noch einmal vor dem Landeanflug. Optimal sind Nasentropfen, da diese die Eustachi-Röhre besser erreichen.
Wie schnell wirkt ein Antibiotikum bei einer Nasennebenhöhlenentzündung?
Wenn tatsächlich eine bakterielle Infektion vorliegt und das Antibiotikum erfolgreich anschlägt, also wirkt, merken Betroffene meist nach etwa 3–5 Tagen eine Verbesserung der Beschwerden.
Ist es gefährlich, mit einer Nasennebenhöhlenentzündung zu fliegen?
Fliegen mit Nasennebenhöhlenentzündung, geht das? Fliegen mit Nasennebenhöhlenentzündung ist möglich, aber nicht empfohlen. Der Druckunterschied kann starke Schmerzen verursachen und die Symptome verschlimmern.
Was hilft am schnellsten gegen Nasennebenhöhlenentzündung?
Viele Menschen empfinden das Inhalieren von heißem Wasserdampf als wohltuend. Ätherische Öle, etwa aus Pfefferminze oder Kamille, steigern den Effekt meist. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit sind Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung: Sie haben eine abschwellende und sekretlösende Wirkung.
Wann ist die Nasennebenhöhlenentzündung am schlimmsten?
Bei einer Entzündung der Kieferhöhlen und der Siebbeinzellen ist der Schmerz typischer Weise vormittags und mittags am schlimmsten. Meist reagiert die betroffene Stelle auch stark druck- und klopfempfindlich, wenn man mit den Fingerkuppen zart gegen die Nebenhöhlen drückt oder klopft.
Bei welcher Erkrankung darf man nicht fliegen?
- Akute Infektionskrankheiten, insbesondere wenn sie ansteckend sind wie Grippe oder Magen-Darm-Infektionen.
- Starker Schmerz oder Druck im Brustbereich.
- Unkontrollierbare Blutungen oder frisch operierte Zustände.
- Akute Herzanfälle oder Schlaganfall in den letzten 2 Wochen.
Warum kein Druckausgleich bei Erkältung?
Akute Infekte mit Fieber oder entzündetem Mittelohr können bei Flugreisen zur Qual werden. Denn aufgrund der zugeschwollenen Ohrtrompete, die den Rachenraum mit dem Mittelohr verbindet, gelingt kein Druckausgleich mehr.
Ist fliegen mit Bronchitis gefährlich?
Flugverbot bei Atemnot und Fieber
Das Gleiche gilt für Betroffene, die bereits an einer chronischen Bronchitis leiden und bei denen zusätzlich ein akuter Infekt der Atemwege vorliegt. In dem Fall ist die Gefahr einer Lungenentzündung erhöht und es drohen möglicherweise folgenschwere Komplikationen.
Kann ich wegen Krankheit einen Flug nicht Fliegen?
Einen gebuchten Flug können Sie jederzeit stornieren, ohne besonderen Grund oder zum Beispiel wegen Krankheit. Die reinen Flugkosten bekommen Sie aber in der Regel nicht erstattet. Wollen Sie einen Flug nicht antreten ohne zu stornieren, sehen Sie Ihr Geld überhaupt nicht wieder.
Warum ist Fliegen so anstrengend für den Körper?
Deshalb verlieren wir an Bord eines Flugzeugs viel Flüssigkeit über Atemluft, Haut und Schleimhäute. Wer nicht genug an Bord trinkt, dessen Blut wird dickflüssiger. Genau dieser Wassermangel ist einer der Hauptgründe dafür, dass Fliegen für den Körper so anstrengend ist.
Ist Fliegen mit Ohrenschmerzen gefährlich?
Insbesondere beim Starten und Landen kann es zu Schmerzen oder Ohrstau kommen. Dies ist für Personen mit einer Ohrentzündung besonders unangenehm, da es im schlimmsten Fall zu einer Schädigung des Trommelfells kommen kann. Deshalb sollte bei einer akuten Otitis lieber auf einen Linienflug verzichtet werden.