Zuletzt aktualisiert am 17. Januar 2026
Ist die Videoüberwachung in einem Mietshaus erlaubt? Grundsätzlich ist eine Videoüberwachung im Mietshaus nicht ohne weiteres zulässig. Laut § 4 Abs. 1 BDSG dürfen Privatpersonen Kameras nur zur Wahrnehmung des Hausrechts oder zur Wahrung berechtigter Interessen installieren – und auch das nur für konkrete Zwecke.
Sind Überwachungskameras in Mietshäusern erlaubt?
Überwachungskameras dürfen in einem Mehrfamilienhaus nicht ohne Zustimmung der Mieter oder Miteigentümer installiert werden. Weder der Schutz vor Einbrüchen noch die Abwehr von Vandalismus rechtfertigen eine pauschale Überwachung. Die Kameraüberwachung des Eingangsbereichs verletzt das Persönlichkeitsrecht der Mieter.
Ist es erlaubt, meine Wohnung mit einer Kamera zu überwachen?
Videoüberwachung in der Wohnung: Ist eine Kamera in der Wohnung erlaubt? Eine Videoüberwachung durch Mieterinnen und Mieter ist grundsätzlich zulässig, sofern sich diese ausschließlich auf die eigenen Wohnräume beschränkt. Wichtig ist, dass tatsächlich nur die Wohnräume – und nicht etwa der Hausflur – überwacht werden.
Wo sind Überwachungskameras nicht erlaubt?
Das Wichtigste in Kürze: Mit Sicherheitskameras dürfen Sie nur das eigene Grundstück filmen. Nachbargrundstücke und öffentliche Wege sind in der Regel tabu. Das gilt auch für gemeinsam genutzte Zufahrten.
Sind Überwachungskameras in der eigenen Wohnung erlaubt?
Eine Kamera auf der Fensterbank ist als Videoüberwachung zu Hause nur erlaubt, wenn diese lediglich den privaten Bereich aufnimmt. Ansonsten können Sie in den eigenen vier Wänden nach Belieben eine Videoüberwachung installieren und ein smartes Zuhause schaffen.
Überwachungskameras im Mietshaus - Zulässig? | Rechtsanwalt Dr. Achim Zimmermann
Ist eine Videoüberwachung im Mietvertrag zulässig?
Ist die Videoüberwachung in einem Mietshaus erlaubt? Grundsätzlich ist eine Videoüberwachung im Mietshaus nicht ohne weiteres zulässig. Laut § 4 Abs. 1 BDSG dürfen Privatpersonen Kameras nur zur Wahrnehmung des Hausrechts oder zur Wahrung berechtigter Interessen installieren – und auch das nur für konkrete Zwecke.
Ist es erlaubt, eine Kamera in einem Mehrfamilienhaus zu installieren?
Eine Videoüberwachung von Mehrfamilienhäusern ist nur dann zulässig, wenn alle Bewohner einverstanden sind, so das Amtsgericht (AG) Schöneberg. Wenn nur ein Mieter nicht einverstanden ist, darf der Vermieter keine Kamera installieren lassen.
Ist es erlaubt, eine Kamera im Treppenhaus zu installieren?
Überwachungskamera im Eingangsbereich
Eine Videoüberwachung von Mehrfamilienhäusern ist nur zulässig, wenn alle Bewohner einverstanden sind, urteilte das Amtsgericht Berlin-Schöneberg. Wenn nur ein Mieter nicht einverstanden ist, darf der Vermieter keine Kamera installieren lassen.
Wann ist Videoüberwachung strafbar?
Videoüberwachung ist grundsätzlich zulässig, wenn ausschließlich das eigene Grundstück beobachtet wird. Die Kamera muss erkennbar auf das eigene Grundstück gerichtet und nach außen hin gut sichtbar sein und darf öffentlichen Bereich oder Nachbargrundstücke nicht erfassen.
Ist es erlaubt, eine Kamera vor der Haustür zu haben?
Mit Regeln: Videokameras am Haus sind erlaubt
Um gar nicht erst den Eindruck zu erwecken, deinen Nachbarn oder fremde Personen im öffentlichen Bereich vor deiner Haustür zu beobachten, ist eine fest installierte Kamera eine gute Entscheidung. Darauf weist auch die Stiftung Warentest hin.
Ist es erlaubt, eine Kamera an der Wohnungstür zu haben?
Grenzen der Überwachung mit einer Sicherheitskamera
Die Überwachung des Hausflurs oder des Nachbargrundstücks durch den Mieter ist in der Regel nicht erlaubt. Zulässig könnte allenfalls eine mit der Türklingel verbundene Kamera sein, die keine Aufzeichnungen macht und lediglich einen konkreten Besucher erkennen kann.
Wo kann ich unerlaubte Videoüberwachung melden?
- Beweise sammeln: Machen Sie Fotos oder Videos von der verdächtigen Kamera und notieren Sie sich relevante Details: ...
- Ordnungsamt oder Datenschutzbehörde kontaktieren: ...
- Schriftliche Meldung einreichen: ...
- Optional: Betroffenen Betreiber ansprechen:
Wo darf man eine Kamera anbringen?
Videoüberwachung nur auf eigenem Grundstück
Rechtlich spricht nichts dagegen, in Ihrer Zufahrt oder an Ihrem Wohnhaus eine Überwachungskamera zu installieren. Wichtig ist aber, dass die Kamera nur Ihr eigenes Grundstück erfasst. Ihre Nachbarn sind geschützt durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht.
Sind drehbare Kameras erlaubt?
Details des Gerichtsurteils: Das Amtsgericht Gelnhausen entschied im Fall 52 C 76/24, dass die Nutzung einer beweglichen Überwachungskamera unzulässig sein kann, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Kamera das Nachbargrundstück erfasst.
Kann ein Nachbar die Überwachungskamera verbieten?
Die Überwachung des eigenen Grundstücks ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Allerdings dürfen dabei die Rechte der Nachbarn nicht verletzt werden. So ist es nicht zulässig, das Nachbargrundstück mit einer Kamera zu überwachen, wenn dadurch die Privatsphäre des Nachbarn beeinträchtigt wird.
Wie kann ich mich gegen Videoüberwachung wehren?
Wer als Arbeitnehmer vermutet, unzulässig mit einer Videokamera überwacht zu werden, sollte sich grundsätzlich an seinen Betriebsrat und /oder seine IG Metall vor Ort wenden.
Kann ich als Mieter eine Kamera anbringen?
Kann ein Mieter Überwachungskameras in der Wohnung installieren? Ja, grundsätzlich dürfen Mieter Überwachungskameras innerhalb ihrer Mietwohnung installieren, sofern die Kameras ausschließlich private Bereiche der Wohnung erfassen und keine gemeinschaftlichen oder fremden Bereiche aufgenommen werden.
Welche Rechte haben Mieter bei der Videoüberwachung im Mietvertrag?
Nach einem Urteil des europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2019 kann eine Videoüberwachung in Wohngebäuden zulässig sein. Hierfür bedarf es eines berechtigten Interesse des Hauseigentümers.
Ist ein Hinweisschild bei der Videoüberwachung auf einem Privatgrundstück Pflicht?
Ein Hinweisschild ist bei Videoüberwachung am Privatgrundstück Pflicht, sobald Fremde erfasst werden – z. B. Postboten, Lieferdienste oder andere Besucher. Die Datenschutzverordnung gibt vor, welche Informationen das Schild enthalten muss.
Ist es erlaubt, eine Videoüberwachung im Treppenhaus zu haben?
Die Installation von Kameras im Treppenhaus kann je nach den örtlichen Gesetzen und Vorschriften erlaubt oder verboten sein. In einigen Ländern oder Regionen können Kameras im öffentlichen Raum erlaubt sein, solange sie bestimmte Datenschutzbestimmungen einhalten.
Unter welchen Bedingungen ist eine Videoüberwachung zulässig?
6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO in Frage, wonach eine Videoüberwachung zulässig ist, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person überwiegen.
Welches Schild bei Videoüberwachung?
Videoüberwachung Schilder sind Pflicht!
Die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen muss nach DIN 33450 deutlich sichtbar gekennzeichnet werden. Das Piktogramm nach DIN 33450 stellt hierbei eine Kamera dar, welche in den Raum gerichtet ist und somit den Umstand einer Beobachtung verbildlicht.
Welche Strafe droht bei Videoüberwachung?
In Deutschland beispielsweise kann eine illegale Videoüberwachung mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Zudem kann der Täter dazu verpflichtet werden, die Aufnahmen zu löschen und Schadensersatz an die betroffene Person zu zahlen.
Wo sollte ich eine Überwachungskamera richtig platzieren?
Wie: Platzieren Sie die Kamera oberhalb der Tür, idealerweise in einer Höhe von 2,5 bis 3 Metern. Die Kamera sollte leicht nach unten geneigt sein, um Gesichter klar zu erfassen. Zusätzlicher Tipp: Nutzen Sie eine Kamera mit Nachtsicht, um auch bei Dunkelheit klare Bilder zu erhalten.
Wie muss man auf Videoüberwachung hinweisen?
Alle Überwachungskameras auf privatem Gelände müssen deutlich sichtbar gekennzeichnet sein. Dies kann durch gut sichtbare Schilder erfolgen, die darauf hinweisen, dass das Gebiet videoüberwacht wird. Die Schilder sollten an allen Eingängen und entlang der Grenzen des überwachten Bereichs angebracht werden.