Ist eine 46 Stunden Woche erlaubt?

Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2026

Das Arbeitszeitgesetz legt fest, wie lange Du höchstens arbeiten darfst: acht Stunden am Tag und 48 Stunden in der Woche.

Ist eine 45 Stunden Woche zulässig?

§ 3 Abs. 1 des Arbeitszeitgesetzes regelt, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit 40 Stunden nicht überschreiten darf. Allerdings regelt § 4 ff. eine Reihe von Ausnahmen, deren wichtigste die Möglichkeit ist, in Tarifverträgen abweichende Regelungen zu treffen.

Ist es erlaubt, mehr als 48 Stunden pro Woche in einem Nebenjob zu arbeiten?

Nach dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) dürfen Arbeitnehmer für Hauptjob und Nebenjob eine Arbeitszeit von insgesamt 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Mehr ist nur im Ausnahmefall, vorübergehend und mit einem entsprechenden Zeitausgleich erlaubt.

Wie viele Arbeitsstunden sind maximal pro Woche gesetzlich erlaubt?

(4) Die Arbeitszeit darf 48 Stunden wöchentlich nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 60 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von vier Kalendermonaten oder 16 Wochen im Durchschnitt 48 Stunden wöchentlich nicht überschritten werden.

Ist es möglich, eine 40-Stunden-Woche auf vier Tage zu verteilen?

Wird eine 40-Stunden-Woche auf vier Tage verteilt, dürfen außerdem keinerlei Überstunden gemacht werden. Da an den vier Tagen jeweils maximal zehn Stunden gearbeitet werden darf (vgl. § 3 ArbZG), ist es nicht möglich, an einem der vier Arbeitstage auch nur eine zusätzliche Stunde zu arbeiten.

Arbeitsrecht Irrtümer #15 - Eine 48-Stunden-Woche ist die maximale Arbeitszeit | Betriebsrat Video

Welche Auswirkungen hat eine 4-Tage-Woche auf die Rente?

Mehr freie Tage pro Woche können mehr Abstand zum Job bedeuten und Stress reduzieren. Es ergeben sich keine negativen Auswirkungen auf die spätere Rente.

Wie viele Überstunden sind bei einer 40-Stunden-Woche zulässig?

Demnach sind acht Stunden am Tag als Richtwert und 10 Stunden täglich als Obergrenze definiert. Bei einer sechstägigen Arbeitswoche von Montag bis Samstag darf die wöchentliche Arbeitszeit somit maximal 48 Stunden betragen. Bei einer normalen 40-Stunden-Woche sind folglich bis zu acht Überstunden erlaubt.

Ist es erlaubt, 12 Stunden pro Tag zu arbeiten?

Eine Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag ist nicht erlaubt, es sei denn, es gibt eine ausdrückliche gesetzliche Ausnahmeregelung oder eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die aufgrund von tariflichen Bestimmungen zulässig ist.

Wer haftet bei Arbeitszeitüberschreitung?

Die Haftung für Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz liegt grundsätzlich beim Arbeitgeber. Selbst wenn Arbeitnehmer eigenmächtig länger arbeiten oder es eine einvernehmliche Überschreitung der Arbeitszeit gibt, ist der Arbeitgeber haftbar, insbesondere bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Unkenntnis.

Wie viele Stunden arbeitet man pro Woche bei 160 Stunden im Monat?

Die monatlichen Arbeitsstunden hängen von der Wochenarbeitszeit und der Anzahl der Arbeitstage im Monat ab. Bei einer 40-Stunden-Woche ergeben sich im Schnitt etwa 160 bis 184 Stunden pro Monat.

Ist es möglich, zwei Hauptbeschäftigungen zu haben?

Mehrfachbeschäftigung: 2 Hauptbeschäftigungen

Diese Konstellation ist rechtlich möglich, stellt aber hohe Anforderungen an die Koordination der Arbeitszeiten und die Einhaltung der gesetzlichen Höchstarbeitszeiten gemäß dem Arbeitszeitgesetz.

Sind 200 Stunden im Monat erlaubt?

Wie viele Stunden dürfen Arbeitnehmer in der Woche arbeiten? Die maximale Arbeitszeit pro Woche laut Arbeitszeitgesetz beträgt 48 Arbeitsstunden, die maximale Arbeitszeit pro Monat beläuft sich auf 192 Stunden. Zur Einhaltung der wöchentlichen Arbeitszeit sind Arbeitgeber laut Arbeitsrecht verpflichtet.

Ist es erlaubt, während des Urlaubs im Hauptjob einen Nebenjob auszuüben?

Eine Nebentätigkeit, die der Arbeitnehmer zulässigerweise während seines Hauptjobs ausübt, darf er im gleichen Umfang auch während des Urlaubs ausüben. Dagegen wird es in der Regel nicht erlaubt sein, sich im Hauptjob Urlaub zu nehmen, um in Vollzeit einen Nebenjob auszuüben.

Welche Nachteile hat eine 6-Tage-Woche?

Einer der größten Nachteile der 6-Tage-Woche ist zudem die erhöhte Belastung für Arbeitnehmer. Mehr Arbeitstage bedeuten weniger Erholungszeit “am Stück”. Das Risiko von Burnout, chronischem Stress und gesundheitlichen Problemen steigt.

Wie viele Stunden darf ich pro Monat maximal arbeiten?

Zur maximalen Arbeitszeit pro Monat wird vom Gesetzgeber keine gesetzliche Obergrenze vorgegeben. Stattdessen bezieht man sich auf die oben genannten Vorgaben für die Arbeitszeit pro Tag und pro Woche. Rechnet man diese auf einen Monat hoch, ergibt sich demnach eine monatliche Arbeitszeit von 192 Stunden pro Monat.

Wann wurde die 48 Stunden Woche abgeschafft?

Nachdem 1946 noch 48 Stunden an sechs Tagen in der Woche gearbeitet werden musste, wurde die Arbeitszeit 1957 auf 45 Stunden gesenkt. Ab 1966 wurde die 5-Tage-Woche jede zweite Woche eingeführt. Jeder zweite Samstag war nun arbeitsfrei.

Was passiert, wenn man mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet?

Die maximale Höchstarbeitszeit von 48 Stunden pro Woche gilt strikt. Im Zweifel ist das zuletzt abgeschlossene Arbeitsverhältnis nichtig. Der Arbeitnehmer hat keinerlei Ansprüche daraus – so nun das LAG Nürnberg. Arbeitnehmer dürfen maximal 48 Stunden pro Woche arbeiten (§ 3 Arbeitszeitgesetz – ArbZG).

Wer kontrolliert Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz?

Ahndung von Verstößen

Das Arbeitszeitgesetz wird von den Arbeitsschutzbehörden kontrolliert.

Ist es erlaubt, 12 Stunden am Tag zu arbeiten?

In medizinischen Einrichtungen gibt es unterschiedliche Schichtmodelle. Eine der möglichen Lösungen sind zwei Schichten zu je 12 Stunden am Tag. Das Modell wird insbesondere in kleineren Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen angewandt, in denen es nicht ausreichend Personal gibt, um drei Schichten besetzen zu können.

Sind 10 Minuten schon Überstunden?

Die früher bestehende Regelung, dass Arbeit, die sich daraus ergibt, dass nach Geschäftsschluss noch ein Kunde zu Ende bedient werden muss, bis zur Dauer von zehn Minuten nicht als Mehrarbeit zu werten ist, existiert nicht mehr!

Was ist die Höchstarbeitszeit pro Tag?

3. Gibt es eine Höchstgrenze für die tägliche Arbeitszeit? Im deutschen Arbeitszeitgesetz (Paragraf 3) ist festgelegt, dass die Arbeitszeit die Länge von acht Stunden pro Arbeitstag nicht überschreiten darf.

Kann man bei Überstunden früher gehen?

Hat Ihr Arbeitgeber im Vertrag ausdrücklich festgelegt, dass Sie nicht Plusstunden durch Freizeitausgleich abbauen, sondern diese ausgezahlt bekommen, darf er es sich nicht ohne Weiteres anders überlegen. Das ist für Sie vorteilhaft, sollten Sie als Arbeitnehmer die Bezahlung dem Abbau von Überstunden vorziehen.

Ist Personalmangel ein Grund für Überstunden?

Dürfen Überstunden wegen Personalmangels angeordnet werden? Sofern keine arbeits- oder tarifvertragliche Klausel existiert, ist auch Personalmangel kein Rechtfertigungsgrund für die Anordnung von Überstunden.

Sind Überstunden ab 2025 steuerfrei?

Steuerfreie Überstunden sind Arbeitsstunden, deren Zuschläge unter bestimmten Bedingungen nicht versteuert werden müssen. Ab 2025 können Überstundenzuschläge von der Lohnsteuer befreit sein.