Ist das Matterhorn tödlich?

Zuletzt aktualisiert am 25. April 2026

Pro Jahr verunglücken acht bis zehn Menschen tödlich. Seit der Erstbesteigung vor mehr als 150 Jahren sind am Matterhorn über 500 Menschen umgekommen, der Grossteil davon auf Schweizer Seite. An keinem anderen Berg weltweit sterben offiziell so viele Alpinisten.

Wie gefährlich ist das Matterhorn?

Offiziell: Matterhorn (4.478 m)

Betrachtet man alle offiziellen Statistiken weltweit, dann ist das Matterhorn der Berg mit den meisten Todesfällen. Rund 600 Alpinisten haben seit der Erstbesteigung 1865 auf der formschönen Felspyramide ihr Leben gelassen. Ein Grund ist mit Sicherheit die Schwierigkeit des Berges.

Wie viele starben auf dem Matterhorn?

Seit der Erstbesteigung im Jahr 1865 ist am Matterhorn so gut wie kein Jahr vergangen ohne tödliches Unglück. In den letzten 25 Jahren waren es nach Angaben des Schweizer Alpenclubs insgesamt 115 Todesfälle.

Kann man als Anfänger das Matterhorn besteigen?

Als Anfänger, der das Matterhorn besteigen möchte, solltest du einen Bergführer engagieren und dich von ihm beraten lassen, wie du trainieren kannst. Er kann dir auch bei der Sicherheit helfen. In den Alpen gibt es eine Vielzahl von Bergführern, aus denen du wählen kannst.

Wie viele Menschen werden am Matterhorn vermisst?

Die Bergung ihrer Überreste gelingt oft nicht vollständig. Die Landschaft am Fuss des Matterhorns gibt oft Jahrzehnte später Körperfragmente frei, die nicht konkret Verunglückten zugeordnet werden können. 27 Vermisste sind bis heute nicht aufgefunden worden.

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Ist jemand schon mal mit Skiern das Matterhorn hinuntergefahren?

Dem Schweizer Bergsteiger André „Dédé“ Anzévui gelang 1989 der erste Abstieg vom Gipfel der Matterhorn-Nordwand .

Ist es schwer, das Matterhorn zu besteigen?

Die Besteigung des Matterhorns ist für viele, die es besteigen, das grösste Ziel. Obwohl technisch nicht schwierig erfordert die Besteigung gute Fitness und Erfahrung im Fels- und Eisklettern, damit der Gipfel rechtzeitig erreicht wird. Der Aufstieg dauert normalerweise zwischen 4 und 5 Stunden.

Ist das Matterhorn oder der Everest schwieriger?

Für viele Bergsteiger erscheint das Matterhorn oft schwieriger als der Everest – obwohl der Everest viel höher ist –, weil die Schwierigkeit nicht nur in der Höhe, sondern auch in den technischen Anforderungen liegt.

Welchen Schwierigkeitsgrad hat das Matterhorn?

Das Matterhorn weist offiziell Schwierigkeiten bis III auf. Diese Angabe gilt aber nur für die optimale Route!

Kann man das Matterhorn an einem Tag besteigen?

Jedes Jahr erreichen rund 3.000 Bergsteiger erfolgreich den Gipfel des Matterhorns. Der Aufstieg dauert je nach gewählter Route und Erfahrung des Bergsteigers durchschnittlich acht bis zwölf Stunden (hin und zurück).

Wer starb am Matterhorn?

Von da an war er bis zu seinem Tod als Bergführer tätig. Zusammen mit Charles Hudson, Douglas Robert Hadow und Francis Douglas stürzte er beim Abstieg vom Gipfel des Matterhorns am 14. Juli 1865 zu Tode. Der unverheiratete Croz wurde in Zermatt begraben.

Welcher ist der leichteste 8000er?

Der Cho Oyu gilt als der leichteste 8000er der Welt. Aufgrund der relativ unkomplizierten Anreise und der geringen technischen Schwierigkeiten ist diese Einstufung gerechtfertigt. Bei SummitClimb bieten wir jedes Jahr zwei Expeditionen zum Cho Oyu (Nach- und Vormonsun) an.

Was ist am Matterhorn passiert?

Am Montag, dem 4. August 2025, kam es am Matterhorn in Zermatt zu einem tödlichen Unfall. Ein Alpinist stürzte beim Aufstieg über den Hörnligrat aus rund 4150 Metern Höhe ab. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Wie fit muss man sein, um das Matterhorn zu besteigen?

Hinweis: Wer die achtstündige Tour auf das Matterhorn schaffen will, braucht Erfahrung im Klettern mit Steigeisen und viel Ausdauer. Es ist alpine Kletterei im 3. bis 4. Schwierigkeitsgrad: Man klettert am Grat im steilen Gelände auf Fels und Eis.

Wie viele Menschen haben das Matterhorn bestiegen?

Die Verunglückten am Matterhorn

Jährlich versuchen zwischen 300 bis 400 Personen den Gipfel des Matterhorns mit einem Bergführer zu besteigen. Davon erreichen rund 20 Personen den Gipfel nicht. Ohne Bergführer sind es jährlich ca. 3'500 Personen, wovon erfahrungsgemäss 65 Prozent aufgeben.

Kann das Matterhorn abbrechen?

Unterhalb des Gipfels hat sich ein Abbruch ereignet, wie Aufnahmen zeigen. Ein Permafrost-Spezialist schätzt das Ausmass ein und sagt, welches die Ursachen sind. Tauender Berg: Nach einem Felssturz ist am Matterhorn ein heller Streifen sichtbar.

Wie viele Bergsteiger starben am Matterhorn?

Pro Jahr verunglücken acht bis zehn Menschen tödlich. Seit der Erstbesteigung vor mehr als 150 Jahren sind am Matterhorn über 500 Menschen umgekommen, der Grossteil davon auf Schweizer Seite. An keinem anderen Berg weltweit sterben offiziell so viele Alpinisten.

Wie schwierig ist die Besteigung des Matterhorns?

Das Matterhorn mit 4'478 m ist einer der schwierigsten Klassiker der Alpen. Der Auf- und Abstieg erfolgt ausschliesslich in Fels und Eis und setzt ausgezeichnete Fitness und Erfahrung im Felsklettern mit und ohne Steigeisen voraus.

Kann man als Anfänger auf den Mount Everest?

Es ist zwar möglich, dass ein Anfänger für den Everest trainiert und ihn erfolgreich besteigt, doch ist es sehr unwahrscheinlich, dass dies ohne große Vorerfahrung und Training gelingt.

Ist es schwieriger, den Mont Blanc oder das Matterhorn zu besteigen?

Obwohl der Aufstieg in großer Höhe lang ist, ist der Mont Blanc weniger technisch anspruchsvoll als das Matterhorn . Er eignet sich vor allem für diejenigen, die ihren ersten 4000er-Gipfel in Angriff nehmen möchten und solide alpine Kletterfähigkeiten sowie eine gute körperliche Fitness benötigen.

Welche Voraussetzungen braucht man, um das Matterhorn zu besteigen?

Voraussetzungen: Für die Matterhornbesteigung braucht es eine ausgezeichnete Kondition (8-9 Std.), sowie sehr gute Akklimatisation. Dies erreichen Sie am besten durch intensives Training in der Umgebung von Zermatt.

Wie bereitet man sich auf das Matterhorn vor?

Ausdauer und Kraft helfen Ihnen, den Gipfel des Matterhorns zu erklimmen, aber Klettertraining und -praxis können den Unterschied ausmachen. Wir empfehlen Kletterern, in einer örtlichen Kletterhalle zu trainieren und das Klettern in Stiefeln auf Routen bis zu 5.8 zu üben.